November 24, 2022

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November 24, 2022

Kühne+Nagel tauft erste Boeing 747-8F

Der Logistikkonzern Kühne+Nagel hat den ersten Boeing-747-8-Frachter, der im Rahmen eines langfristen Chartervertrages von Atlas Air betrieben wird, offiziell in Betrieb genommen. Die Maschine trägt die Livery des Auftraggebers. Die letzten beiden Boeing 747-8, die nach aktuellem Informationsstand gebaut werden sollen, sind für den Charterauftrag für Kühne+Nagel bestimmt, teilte der Logistiker mit. Die Übernahme der ersten Maschine fand in Everett statt. Dort wurde das Langstreckenflugzeug auf den Namen „Inspire“ getauft. „Es ist ein ganz besonderer Moment für uns, die Kuehne+Nagel 747-8F „Inspire“ abheben zu sehen. Zusammen mit der allerletzten 747-8F, die wir „Empower.“ getauft haben, wird das Flugzeug unsere Kunden mit zuverlässigen und flexiblen Lösungen weltweit unterstützen und das Erbe der unglaublichsten Luftfahrtprogramme der Geschichte fortführen. Wir freuen uns, diesen Tag gemeinsam mit unseren Partnern Atlas Air und Boeing zu feiern, und wir freuen uns darauf, zu sehen, wie unsere Flugzeuge die Welt verbinden“, so Yngve Ruud, Mitglied der Geschäftsleitung von Kühne+Nagel. „Diese Auslieferung der 747-8 unterstreicht die Bedeutung unserer langfristigen strategischen Partnerschaft mit Kühne+Nagel und unser Engagement, ihr kontinuierliches Wachstum und ihre Expansion zu unterstützen“, sagte John Dietrich, President und Chief Executive Officer von Atlas Air Worldwide. „Wir freuen uns sehr, das erste eigene Flugzeug zur Verfügung stellen zu können, das mit Stolz in der individuellen Lackierung von Kühne+Nagel fliegen wird. Die beiden 747-8F, die wir für Kühne+Nagel betreiben werden, erhöhen die Kapazität und Vielseitigkeit ihres Netzwerks“.

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Usbekistan: Silk Avia setzt auf ATR72-600

Aus der Sicht von ATR ist Usbekistan hinsichtlich der ATR72-600 ein „weißer Fleck“ auf der Landkarte. Das wird sich ändern, denn mit der Neugründung Silk Avia hat man eine Vereinbarung über insgesamt fünf Turbopropflugzeuge dieses Typs unterschrieben. Laut Erklärung des Flugzeugbauers wird das Startup drei direkt bei ATR kaufen und zwei weitere über eine Leasinggesellschaft beziehen. Zusätzlich zu dieser Vereinbarung wird die Fluggesellschaft in Kürze den Betrieb mit drei gebrauchten ATR 72-600 aufnehmen. Hinter Silk Avia steckt der Flughafenbetreiber Uzbekistan Airports. Dieser will mit der Neugründung ein Regionalnetzwerk aufbauen. Im Fokus stehen zunächst Point-to-Point-Anbindungen an die Hauptstadt Taschkent. Zu einem späteren Zeitpunkt will man auch dezentrale Inlandsstrecken aufnehmen. Derzeit schwebt den Verantwortlichen vor, dass etwa 40 Domestic-Routen mit ATR72-600 bedient werden sollen. Sie werden zunächst 11 nationale Flughäfen und zukünftig 7 weitere Flughäfen verbinden und so das Wachstum des Landes und seiner boomenden Tourismusbranche unterstützen. Rano Dzhuraeva, Präsidentin von Uzbekistan Airports, sagte: „Wir freuen uns, unseren Betrieb bald mit einer Flotte aufzunehmen, die ausschließlich aus ATR-Flugzeugen besteht. Als neue Low-Cost-Airline haben wir den Markt auf der Suche nach dem am besten geeigneten Flugzeug gründlich analysiert. Der ATR 72-600 ist die ideale Wahl für uns, da er es uns ermöglicht, unseren Passagieren ein Erlebnis zu bieten, das Komfort, Modernität und Zuverlässigkeit vereint und gleichzeitig unsere anspruchsvollen Kosten- und Nachhaltigkeitskriterien erfüllt“.

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Westjet wartet noch immer auf Frachter-Zertifizierung

Die Fluggesellschaft Westjet wollte schon längst vier Boeing 737-800, die man in Frachter umbauen hat lassen, kommerziell einsetzen. Allerdings scheitert das Vorhaben am sprichwörtlichen „Amtsschimmel“, denn die kanadische Zivilluftfahrtbehörde hat bislang kein grünes Licht erteilt. Die vier betroffenen Flugzeuge befinden sich derzeit auf dem Flughafen Calgary und warten dort auf die offizielle Zertifizierung. Ohne diese dürfen die nunmehrigen Vollfrachter nicht eingesetzt werden. Dieser Zustand könnte auch noch länger andauern, denn die kanadische Regierung geht davon aus, dass das Verfahren noch weitere neun Monate in Anspruch nehmen wird. Für Westjet ist das massiv ärgerlich, denn man hat vier Passagierflugzeuge in Cargomaschinen konvertieren lassen, jedoch darf man diese aufgrund der fehlenden Zertifizierung schlichtweg nicht einsetzen. Dem Carrier bleibt derzeit keine andere Option als abwarten bis die Zivilluftfahrtbehörde das erwartete grüne Licht erteilt hat. Die Miesere hat aber eine gewisse Vorgeschichte, denn eigentlich sollten zumindest zwei der Boeing 737-800P2F schon seit Juli 2021 in der Luft sein. Anschließend wurde der Termin auf den 26. März 2023 verschoben und selbst dieser steht akut auf der Kippe, weil eben das behördliche „Go“ noch immer nicht erteilt wurde. Westjet räumte in einer Stellungnahme ein, dass die Zertifizierung nicht so verlaufen ist wie man erwartet hat. Man hat die Dauer des Verfahrens massiv unterschätzt und nicht damit gerechnet, dass der Prozess äußerst langwierig sein wird. Einen fixen Termin für den ersten Cargoflug kann man nicht nennen.

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FFP2-Maske (Foto: Pixabay/NightRainer).

Schon wieder: Brasilien verlangt erneut Masken in Flugzeugen

Als weltweit erstes Land führt Brasilien eine an Bord von Verkehrsflugzeugen abgeschaffte Maskenpflicht erneut ein. Ab Freitag, den 25. November 2022 will die Regierung, in Flughäfen und Flugzeugkabinen Mund und Nase wieder bedeckt werden sollen. Erst vor zwei Monaten, also vergleichsweise spät, hat Brasilien die Maskenpflicht in Terminals und an Bord aufgehoben. Zuvor praktizierte man – im Vergleich mit europäischen Ländern – strengere Vorschriften, denn bis zu einer gewissen Flugdauer durften keine Speisen und Getränke eingenommen werden, um das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung zu verhindern. Bei längeren Flügen durften die Fluggesellschaft stark reduzierte Services anbieten. Soweit kommt es diesmal nicht, denn in der Anordnung der neuerlichen Maskenpflicht ist explizit festgehalten, dass diese während dem Verzehr von Lebensmitteln und Getränken abgenommen werden darf. Bis Mai 2022 gab es auf vielen Flügen, besonders im Inland, überhaupt kein Catering, da da dies behördlich untersagt war. Das galt übrigens auch für mitgebrachte Jausen. Das brasilianische Covid-19-Gremium ist der Ansicht, dass die Wiedereinführung der Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln, Terminals, Bahnhöfen und in geschlossenen Räumen notwendig sein soll. In Europa vertreten immer mehr Wissenschaftler die Ansicht, dass die Verpflichtung zum Bedecken von Mund und Nase in Öffis inklusive Flugzeugen kaum einen Nutzen hat, da dies noch nie Hotspots der Ansteckungen waren. Es bleibt abzuwarten wie andere Staaten auf den brasilianischen Vorstoß reagieren und ob dadurch möglicherweise ein neuer „Trend“ angestoßen wird. Da der südamerikanische Staat in der dortigen Region einen Alleingang macht, dürfte es auf internationalen Flügen hinsichtlich der Durchsetzbarkeit zu Schwierigkeiten kommen. „Die Verwendung von Masken

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