Dezember 6, 2022

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Dezember 6, 2022

Plantours nimmt weiteres Schiff unter Vertrag

Plantours nimmt am Mai 2023 mit der Gustav Klimt ein weiteres Flusskreuzfahrtschiff unter Vertrag. Dieses ist derzeit für Gta Waterways unterwegs und wird künftig den Namen Lady Christina tragen. Der Anbieter ist keine Reederei, sondern ein Reiseveranstalter, der sich auf Flusskreuzfahrten spezialisiert hat. Man hat verschiedene Schiffe im Rahmen von Chartervereinbarungen unter Vertrag. Die derzeitige „Gustav Klimt“ soll in Frankfurt am Main stationiert werden und überwiegend auf dem Rhein und Main unterwegs sein. Auch bietet man im Sommer 2023 eine zehntägige Kreuzfahrt von Wien nach Frankfurt an.

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Eurowings errichtet Basis am Flughafen Graz

Die Fluggesellschaft Eurowings wird auf dem Flughafen Graz eine Basis errichten. Neu aufgenommen werden unter anderem die Ziele Hamburg und Berlin-Brandenburg. Gleichzeitig sollen die Frequenzen in Richtung Düsseldorf und Stuttgart aufgestockt werden. Mit den für Graz neuen Destinationen Chania (Kreta) und Larnaca, sowie Hurghada, Karpathos, Korfu, Kos und Rhodos, stehen sieben Ziele in den beliebten Urlaubsländern Griechenland, Ägypten und Zypern auf dem Programm. Eine Ausweitung der Kapazität nach Mallorca ist in Arbeit. In Richtung Deutschland hat man bereits die Ziele Düsseldorf und Stuttgart, die man von Austrian Airlines übernommen hat, im Portfolio. Ergänzend dazu sollen auch Hamburg und Berlin-Brandenburg aufgenommen werden. Insgesamt sollen bis zu 25 wöchentliche Rotationen in Richtung Deutschland angeboten werden. Die maltesische Tochtergesellschaft Eurowings Europe Ltd. wird ab Sommerflugplan 2022 eine Maschine auf dem österreichischen Airport stationieren. Laut Mitteilung des Airports sollen die neuen Strecken ab Montag, den 19. Dezember 2022 zur Buchung freigegeben werden. „Wir freuen uns sehr, dass wir ab Graz im kommenden Sommer ein breites Programm an attraktiven Zielen anbieten, die auf der Wunschliste vieler Urlauber ganz oben stehen“, erklärt Eurowings CEO Jens Bischof. „Gleichzeitig verbinden wir die Steiermark stärker als zuvor mit den wichtigsten deutschen Ballungszentren. Urlauber wie Geschäftsreisende profitieren dabei von unserem Value-Konzept, das mit Flexibilität, Komfort und Nachhaltigkeit auf die Kernbedürfnisse der Flugreisenden von heute eingeht. Unsere Ausweitung ist darüber hinaus ein starkes Bekenntnis zum Luftverkehrs-standort Graz und der gesamten Region.“ „Hamburg und Berlin stellen eine großartige Bereicherung unseres Flugplangebots dar, von dem auch der Tourismus- und Wirtschaftsstandort Steiermark profitieren wird“,

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Blue Bird Airways flottet weitere Boeing 737-800 ein

Die griechische Fluggesellschaft Blue Bird Airways erweitert ihre Flotte um eine Boeing 737-800. Es handelt sich um die Maschine mit der derzeitigen Registrierung TC-CPV, die vormals für Pegasus im Einsatz war. Derzeit besteht die Flotte des Carriers aus einer Boeing 737-500 sowie zwei B737-800. Die Maschinen sind nicht im griechischen, sondern im maltesischen Register eingetragen. Blue Bird Airways sitzt auf dem Flughafen Heraklion und hat sich vor einiger Zeit auf Tel-Aviv-Flüge spezialisiert. Die momentane TC-CPV soll in Kürze in das Flugzeugregister von Malta eingetragen werden. Diese Boeing 737-800 trägt bereits die Livery des griechischen Carriers.

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Österreich: „Black Hawk“ feiert 20-jähriges Bundesheer-Jubiläum

Das österreichische Bundesheer setzt seit rund 20 Jahren die Helikopter des Typs S-70 „Black Hawk“ ein. Aus diesem Anlass fand am Montag im Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn ein Festakt in Anwesenheit von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) statt. „Die beachtliche Leistungsbilanz der ,Black Hawk‘-Flotte zeigt, wie wichtig Mobilität im Luftraum für unsere Truppe ist. Dass mit dem ,Black Hawk‘ nun seit 20 Jahren ein Erfolgsmodell – und das auch noch besonders sicher – geflogen wird, freut mich besonders. Ich danke allen Pilotinnen und Piloten, Technikern und allen, die im System ,Black Hawk‘ tätig sind für ihre zuverlässige und hochpräzise Arbeit. Darauf können wir alle sehr stolz sein! Darüber hinaus freue ich mich, dass es uns gelungen ist, mit der notwendigen Modernisierung unserer ,Black Hawk‘-Hubschrauber auf neuestem Stand zu sein. Mit dem Ankauf der Leonardo AW169 und der Verfügbarkeit des ersten Hubschraubers noch 2022, werden sich damit zwei hochmoderne Hubschraubertypen – für Österreichs Sicherheit – ideal ergänzen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Am 21. September 2002 erfolgte der erste Flug eines Bundesheer-„Black Hawk“ in Österreich. Seit damals leisteten die Maschinen des Österreichischen Bundesheeres rund 30.000 Flugstunden und transportierten dabei etwa 250.000 Passagiere und 27.000 Tonnen Fracht. Der „Black Hawk“ hat sich als leistungsfähiger und zuverlässiger Hubschrauber bei zahlreichen Einsätzen im In- und Ausland bewährt, zuletzt etwa bei der Waldbrandbekämpfung in Hirschwang an der Rax. Stationiert sind alle österreichischen S-70 „Black Hawk“ am Fliegerhost Brumowski in Langenlebarn. Derzeit läuft die Modernisierung der österreichischen „Black Hawks“. Dabei wird das komplette Avioniksystem des Hubschraubers auf neuersten

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EASA könnte B737-Max-Upgrades verpflichtend vorschreiben

Die EASA zieht in Betracht, dass unabhängig von einer etwaigen Ausnahmebewilligung die Maschinentypen Boeing 737 Max-7 und Max-10 mit den jüngsten Sicherheitssystemen nachgerüstet werden müssen. In den USA zeichnet sich derzeit ab, dass dem Hersteller eine Sondergenehmigung erteilt werden könnte. In den Vereinigten Staaten von Amerika ist der Kongress am Ball, denn ab Ende Dezember 2022 gilt ein neues Gesetz, das besagt, dass zusätzliche Sicherheitssysteme vorhanden sein müssen. Für Boeing hat dies einen entscheidenden Nachteil, denn die bereits zugelassenen Varianten Max-8 und Max-9 haben dieses nicht. Piloten würden beim Mischbetrieb mit den noch nicht zertifizierten Mustern Max-7 und Max-19 zusätzliche Schulungen benötigen. Dadurch würde für den Flugzeugbauer ein wichtiges Verkaufsargument verloren gehen. Das Vertrauen in Boeing ist aufgrund der Max-Misere ohnehin beschädigt, so dass es im U.S.-Kongress zwei unterschiedliche Meinungen gibt. Die eine Seite ist der Ansicht, dass dem Hersteller – ungeachtet des neuen Gesetzes – eine Ausnahme gewährt werden soll und die andere spricht sich strikt dagegen aus. Somit hängt die Zertifizierung der beiden Modelle in der Luft. Die Kommunikationschefin der EASA, Janet Northcote, erklärte unter anderem gegenüber der Seattle Times: „Die eigentliche Nachrüstung der in Betrieb befindlichen Flotte kann auf verschiedene Weise erreicht werden, einschließlich möglicherweise obligatorischer Maßnahmen der FAA oder EASA“. Weiters habe sich Boeing verpflichtet, dass die Upgrades für die Nachrüstung verfügbar gemacht werden sollen. Im Falle einer Verabschiedung würde das Gesetz in den USA von Boeing verlangen, ein verbessertes Angle of Attack (AoA)-System nachzurüsten, das einen dritten Sensor beinhalten würde, der die Daten von zwei

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Japan bestellt zwei weitere KC-46A-Tankflugzeuge

Die japanischen Luftverteidigungskräfte stocken eine bestehende Order von vier Boeing KC-46A-Tankflugzeugen um zwei Exemplare auf. Somit hat Japan insgesamt sechs Exemplare beim U.S.-amerikanischen Hersteller bestellt. Offiziellen Angaben nach beträgt der Auftragswert der zusätzlichen Bestellung rund 398 Millionen U.S.-Dollar. Die Auslieferungen sollen bis etwa 2030 abgeschlossen sein. „Diese zusätzliche KC-46A-Bestellung stärkt das amerikanisch-japanische Sicherheitsbündnis zur Förderung von Sicherheit und Stabilität im gesamten Pazifikraum“, wird Will Shaffer, Präsident von Boeing Japan, in der Pressemitteilung des Unternehmens zitiert. Japan orderte im Jahr 2016 zunächst vier KC-46-Tankflugzeuge und war damals der erste internationale Kunde. Je zwei Exemplare wurden bereits in den Jahren 2021 und 2022 ausgeliefert. Weitere Einheiten stehen in den Folgejahren an. Das Muster wurde immer wieder kritisiert, da Boeing mit technischen Mängeln zu kämpfen hatte. Mittlerweile haben unter anderem Israel und Japan dieses bestellt. Auch weitere Staaten sollen laut über den Kauf nachdenken.

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OE-LWN: Embraer 195 machte Austrian Airlines Probleme „im Doppelpack“

In den letzten Tagen hatte Austrian Airlines gleich zweimal mit technischen Problemen an der OE-LWN zu kämpfen. Zunächst ging der Embraer 195 in Innsbruck AOG und nach dem Übersteller nach Wien gab es auf einem kommerziellen Flug nach Hannover Fahrwerksprobleme, die zu einer Rücklandung in der österreichischen Hauptstadt führten. Am 3. Dezember 2023 flog der Embraer 195 mit der Registrierung OE-LWN planmäßig von Wien nach Innsbruck. In Tirol wurden dann technische Probleme festgestellt, so dass der Rückflug nicht durchgeführt werden konnte. Da man in Innsbruck kein technisches Personal für diesen Maschinentyp hatte, musste dieses erst mit dem nachfolgenden Linienflug eingeflogen werden. Der ursprünglich mit der LWN geplante Flug musste aber gestrichen werden. Laut Austrian Airlines konnten die Techniker den vom Unternehmen nicht näher bezeichneten Defekt beheben. Abheben konnte die OE-LWN dann trotzdem nicht sofort, denn ein neuerliches „Problem“ ist aufgetreten: Die maximale Arbeitszeit der Crew war bereits erreicht, so dass diese nicht mehr fliegen durfte. Eine Ersatzbesatzung hat man in Innsbruck nicht zur Verfügung gehabt, so dass die Flugbegleiter und Piloten in Tirol übernachteten und am Folgetag den Regionaljet ferry, also ohne Passagiere nach Wien überstellt haben. Rücklandung unmittelbar nach Ferryflug Anschließend sollte die OE-LWN als OS293 nach Hannover fliegen. Abgehoben ist dieser Embraer 195, jedoch stellte die Cockpitbesatzung dann ein Problem im Bereich des Fahrwerks fest. Man flog einige Runden, um überschüssigen Treibstoff zu verbrennen und setzte dann sicher auf dem Flughafen Wien-Schwechat auf. Die Maschine wurde anschließend erneut in die Obhut der Mechaniker und Ingenieure des firmeneigenen Technikbetriebs

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Belgien: Flughafen Charleroi macht sämtliche Toiletten kostenpflichtig

Kostenpflichtige Toiletten sind an europäischen Bahnhöfen keine Seltenheit. An Flughäfen stehen diese im Normalfall als Serviceleistung unentgeltlich zur Verfügung. Nicht so am belgischen Charleroi-Airport, denn hier muss man bei „Notdurft“ einen Euro berappen. Vor längerer Zeit dachte Ryanair-Chef Michael O’Leary öffentlich darüber nach die Nutzung der Bordtoiletten kostenpflichtig zu machen. Umgesetzt wurde das Vorhaben nie, so dass der Billigflieger bis heute keine „Klogebühr“ erhebt. Anders der Flughafen Charleroi, dessen größter Kunde der irische Lowcost-Konzern ist: Seit wenigen Tagen müssen Passagiere, die – warum auch immer – das WC aufsuchen müssen, einen Euro bezahlen. Wer dann keine Bank- oder Kreditkarte hat, was beispielsweise bei Kindern und Jugendlichen häufig der Fall sein, kann, kommt erst gar nicht rein, denn Bargeld akzeptieren die neuen Zugangsschranken gar nicht. Somit gibt es nicht die Wahl zwischen Cash or Card for (was auch immer), sondern wer vom Gerät akzeptierte Karte hat, darf seine Notdurft nicht verrichten. Es überrascht also gar nicht, dass die kostenpflichtigen Toiletten am Flughafen Charleroi bereits für hitzige Debatten auf Social Media und in TV-Beiträgen sorgen. So äußerten sich Passagiere gegenüber lokalen Fernsehstationen dahingehend, dass sie sich abgezockt fühlen, dass man nach der Landung auch noch für die Toiletten bezahlen müssen. Wer nun glaubt, dass nur jene „stillen Örtchen“ außerhalb des Sicherheitsbereichs betroffen wären, irrt. Charleroi hat sämtliche WC-Anlagen mit Bezahlschranken versehen. Das schließt ausdrücklich jene direkt bei den Gepäckbändern sowie im Sicherheitsbereich rund um die Gates ein. Somit gibt es keinen legalen Weg der „Klogebühr“ zu entkommen. Mit einem Euro pro Nutzung

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Jet Aviation baut B777-Wartung in Basel aus

Am Standort Basel baut Jet Aviation die Wartungskapazitäten für Boeing 777 weiter aus. Derzeit verfügt man über die Berechtigung für etwa 50 unterschiedliche Maschinentypen. Am Euroairport ist man nun berechnet so genannte Heavy Maintenance an B777 vorzunehmen. Die Erweiterung des Arbeitsumfangs erforderte Investitionen in zusätzliche Spezialwerkzeuge und Schulungen für die Boeing 777 und wurde Ende 2022 genehmigt. „Diese Erweiterung unseres Arbeitsumfangs für die Boeing 777 in Basel ist eine fantastische Leistung und festigt unsere Position als einer der weltweit führenden Wartungsanbieter für Großraum- und Schmalrumpfflugzeuge“, sagt Cyril Martiniere, VP MRO Europe und GM Basel. „Der Antrag war eine Reaktion auf die steigende Marktnachfrage nach diesen Fähigkeiten in Basel und zeigt unser Engagement für Investitionen in unser Wachstum im Einklang mit den Bedürfnissen unserer Kunden. Die Boeing 777 ist eine wichtige Plattform, und wir freuen uns, dass wir unseren Kunden in der Region und darüber hinaus schwere Wartungsarbeiten an diesem Flugzeug anbieten können. Ich freue mich darauf, in Zukunft weitere 777 in Basel willkommen zu heißen“.

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Regiojet: Ticketverkauf für Brno-Flughafen Wien gestartet

Die private Eisenbahngesellschaft Regiojet hat vor einigen Wochen die Wiederaufnahme der Bahnverbindung zwischen Flughafen Wien-Schwechat und Brno bzw. Prag angekündigt. Die Route wurde in diesem Jahr bereits bedient, jedoch aufgrund von Bauarbeiten eingestellt. Regiojet hat nun den Verkauf von Fahrscheinen über die Homepage, Agenturen und Ticketschalter aufgenommen. Ab 11. Dezember 2022 bietet man bis zu drei tägliche Kurspaare, die Fahrten ohne Umstieg ab Prag bzw. Brno zum Flughafen Wien und zurück ermöglichen. Weiterhin bietet man unverändert auch Fernbusse auf dieser Strecke sowie nach Bratislava an. Ein Portrait zum Zugangebot von Regiojet hat Aviation.Direct unter diesem Link bereitgestellt. Das Äquivalent über deren Fernbusse findet sich hier.

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