Dezember 8, 2022

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Dezember 8, 2022

Opposition kritisiert „geheime“ Air-Malta-Pläne der Regierung

Vor wenigen Wochen deutete die maltesische Regierung an, dass mit Ende der Sommerflugplanperiode 2022 der Flugbetrieb von Air Malta enden könnte und ein Nachfolger nahtlos übernehmen soll. Passiert ist bislang nicht sonderlich viel. Dies führt zu heftiger Kritik seitens der parlamentarischen Opposition. Air Malta befindet sich seit vielen Jahren in den roten Zahlen und beschäftigt wesentlich mehr Mitarbeiter als für die wenigen Flugzeuge benötigt werden. Nach Ansicht der Oppositionspolitiker Ivan Castillo und Ivan J. Bartolo hätten die bisherigen Programme keinen Erfolg gebracht. Die vormals zuständigen Minister hätten zu viele Zugeständnisse gemacht. Unabhängig davon fordert man, dass Air Malta unbedingt gerettet werden muss, denn es soll sich um ein wichtiges „nationales und strategisches Gut“ handeln. In Richtung der amtierenden Regierung adressierte man insofern Kritik, da vagen Ankündigungen zur Zukunft bislang keine konkreten Pläne gefolgt sind. Das Parlament wäre bislang nicht offiziell informiert werden. Die beiden Politiker, die der Opposition angehören, mutmaßen gar, dass die Regierung „womöglich noch gar keinen Plan zur Zukunft von Air Malta“ haben könnte.

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MSC Air Cargo eröffnet Drehkreuz in Lüttich

Auf dem belgischen Flughafen Lüttich ist Atlas Air am 3. Dezember 2022 erstmals mit einer Boeing 777-200F, die die Farben des Auftraggebers MSC Air Cargo trägt, gelandet. Vor Ort richtet der Reederei-Riese ein Luftfracht-Drehkreuz ein. Vorerst bietet man vier wöchentliche Cargo-Umläufe ab Lüttich an. Man steuert beispielsweise Mexico-City und Indianapolis an. Diese Strecken sind für pharmazeutische Produkte, verderbliche Güter und hochwertige Fracht bestimmt. Die Abfertigungsdienste bei LGG werden von Challenge Handling erbracht. Die nächsten drei Flugzeuge werden im Laufe des Jahres 2023 ausgeliefert, und es wird mit einer weiteren Zunahme der wöchentlichen MAC-Frachteranflüge in LGG gerechnet.

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Air India least 12 weitere Flugzeuge

Die Fluggesellschaft Air India plant ihre Flotte um 12 Maschinen aufzustocken. Dabei handelt es sich um Airbus A320neo und Boeing 777, die über Leasinggeber bezogen werden sollen. Diese Flugzeuge sollen zusätzlich zu einer am 12. September 2022 kommunizierten Order eingeflottet werden. Kurz nach der Übernahme durch Tata Sons wurde bekannt, dass die Flotte von Air India möglichst rasch modernisiert werden soll. Im September 2022 unterschrieb Air India Leasingverträge für 25 Airbus-Narrowbodies und fünf Boeing-Großraumflugzeuge. Diese sollen ab Ende 2022 in Dienst gestellt werden. Zu den Neuzugängen gehören 21 Airbus A320neos, vier A321neos und fünf Boeing 777-200LR.  Nun ist man der Ansicht, dass man mit den 30 georderten Jets nicht auskommen wird und wird 12 weitere Maschinen leasen. Im kommenden Jahr stehen zahlreiche Übergaben an, denn die fünf B777-200LR sollen zwischen Dezember 2022 und März 2023 eingeflottet werden. Die vier A321neo wird man im ersten Quartal 2023 übernehmen. Die 21 Airbus A320neo folgen ab dem zweiten Halbjahr 2023. Der Zeitplan für die Einflottung der zusätzlichen 12 Maschinen sowie deren genaue Zusammensetzung steht noch nicht fest. Es wird damit gerechnet, dass sich Air India in Kürze genauer dazu äußern wird. Kürzlich wurde bekannt, dass man mit Vistara fusionieren wird. Dadurch wird Singapore Airlines zum Großaktionär. Die Tochtergesellschaft Air India Express wird mit Air Asia India, die sich ebenfalls im Eigentum von Tata Sons befindet, zusammengeführt.

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„Verdächtiger Gegenstand“ legte Flughafen Glasgow lahm

Am Montag, den 5. Dezember 2022 musste der Flughafen Glasgow evakuiert werden. Der Sicherheitsdienst hatte bei einem Rundgang einen „verdächtigen Gegenstand“ gefunden und alarmierte umgehend die Polizei. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden, die an diesem Airport durchaus aufkommensstark sind. Offiziellen Angaben nach ist die schottische Polizei um 6 Uhr 00 Lokalzeit am Ort des „verdächtigen Gegenstands“ eingetroffen. Die vorsorgliche Evakuierung des Terminals wurde angeordnet. Dies hatte zur Folge, dass der Flugbetrieb temporär zum Erliegen gekommen ist. Die Fluggäste wurden angewiesen auf einem Parkplatz des Airports auf weitere Anweisungen zu warten. Dort mussten die Reisenden einige Stunden verbringen, denn erst gegen 12 Uhr 30 Lokalzeit konnte Entwarnung gegeben werden. Die Exekutive forderte Sprengstoffexperten der Royal Navy an, die den nicht näher bezeichneten Gegenstand vorsichtig untersuchten. Anschließend konnte Entwarnung gegeben werden. Ein Sprecher der Royal Navy führte gegenüber der BBC aus, dass sich der Verdacht nicht bestätigt habe. Es hätte sich um einen völlig harmlosen Gegenstand gehandelt. Vermutlich wurde dieser von einem Passagier unabsichtlich vergessen oder aber dieser hat ihn unbemerkt verloren. „Die Polizei wurde zu einem Bericht über einen verdächtigen Gegenstand in der Sicherheitsdurchsuchungshalle des Flughafens Glasgow gerufen. Als Vorsichtsmaßnahme und in Übereinstimmung mit den Verfahren wurden der Check-in-Bereich und die Sicherheitsdurchsuchungshalle für die Öffentlichkeit geschlossen und eine Absperrung eingerichtet“, so ein Sprecher des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Da die Fluggäste bei durchaus kühlen Temperaturen auf dem Parkplatz ausharren mussten, verteilte das Personal des Airports an frierende Reisende Decken und warmen Tee. Nach der polizeilichen Freigabe konnte der Flugbetrieb wieder aufgenommen

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Vueling baut Präsenz in Hamburg weiter aus

Die Billigfluggesellschaft Vueling wird im Sommerflugplan 2023 ihre Präsenz auf dem Flughafen Hamburg deutlich ausbauen. Nach Angaben des Airports wird man um rund 60 Prozent mehr Flüge als in der Vorperiode anbieten. Ende März 2023 erhöht das IAG-Konzernmitglied auf der bestehenden Barcelona-Strecke die Frequenzen auf zwei tägliche Flüge. Am 3. Juli 2023 wird man eine neue Verbindung nach Bilbao aufnehmen. Diese soll an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient werden. Auf der Bestandsstrecke nach Paris-Orly sollen drei Umläufe pro Woche angeboten werden. „Viele Norddeutsche planen derzeit ihre nächste Flugreise. Umso mehr freuen wir uns, dass Vueling ihr Engagement ab Hamburg weiter ausbaut und besonders das beliebte Urlaubsland Spanien noch flexibler für unsere Passagiere erreichbar macht. Dass die Fluggesellschaft die ganze Sommersaison lang zweimal täglich nach Barcelona fliegt, unterstreicht einmal mehr die große Nachfrage in Norddeutschland nach Urlaub in sonnigen Regionen“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. Ab Hamburg geht es jeweils montags um 10:30 Uhr und freitags um 14:35 Uhr nach Bilbao. Die Flugzeit beträgt rund 2,5 Stunden. Ab Ende März 2023 gelangen die Norddeutschen täglich morgens und abends in die Hauptstadt der spanischen Region Kataloniens. Ab Hamburg starten die Flugzeuge jeweils um 11:05 Uhr und 20:40 Uhr mit Landung rund 2,5 Stunden später in Barcelona. „Im Namen von Vueling freuen wir uns, unser Angebot vom Flughafen Hamburg zu verstärken, indem wir die Kapazitäten nach Barcelona erhöhen und auch Bilbao mit zwei wöchentlichen Direktflügen im Sommer 2023 als neue Destination hinzufügen. Bilbao bietet eine Vielzahl an Gründen für

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Sommer 2023: Smartlynx fliegt für Tui ab Münster/Osnabrück

Im Auftrag des Reiseveranstalters Tui Deutschland wird die Smartlynx Group im Sommerflugplan 2023 einige Ferienziele ab dem deutschen Flughafen Münster/Osnabrück bedienen. Dazu stationiert man vor Ort Flugzeuge. Dem Vernehmen nach sollen überwiegend Airbus-Jets des maltesischen Ablegers Smartlynx Malta zum Einsatz kommen. Allerdings äußerte sich die Firmengruppe nicht dazu welches AOC ab Münster/Osnabrück zum Einsatz kommen wird. In der vergangenen Saison hatte Tui Deutschland ab diesem Airport hauptsächlich mit der aus Malta stammenden Corendon Europe zusammengearbeitet. Seit einigen Monaten befinden sich der zuletzt genannte Carrier sowie deren türkische Muttergesellschaft und die Schwester in den Niederlanden auf dem Rückzug. Zahlreiche Routen, die auf eigene Rechnung bedient wurden, hat man aus dem Programm genommen. Für den Sommer 2023 plant man mit einem reduzierten Angebot. Corendon Dutch Airlines wird in erheblichem Umfang in Amsterdam abziehen und im Gegenzug in Brüssel ausbauen. Für Tui Deutschland wird Smartlynx vorerst sieben Ferienziele bedienen. Diese werden im Sommerflugplan 2023 schrittweise aufgenommen. Es handelt sich um Teneriffa-Süd, das jeweils an Samstagen angeflogen werden soll, Fuerteventura, das für Montage geplant ist, Las Palmas, das man an Sonntagen anfliegen will, Kos, das für Mittwoch und Freitag geplant ist, Rhodos, wo es an Donnerstagen und Freitagen hingehen soll, Heraklion, das man an Dienstagen, Mittwochs und Donnerstags bedienen will sowie um Palma de Mallorca, das an Montage, Dienstagen, Freitagen und Samstags im Tui-Flugplan ab dem FMO zu finden ist.

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Regiojet plant Züge zwischen München und Budapest/Zagreb

Künftig will Regiojet auf der österreichischen Westbahnstrecke mitmischen. Dazu legt der private Anbieter neue Verbindungen zwischen München und Budapest sowie Zagreb auf. In den Plänen enthalten ist auch eine Nachtzugverbindung. Regiojet beabsichtigt ein tagsüber geführtes Kurspaar zwischen der ungarischen Hauptstadt und München aufzulegen. Dieses wird unter anderem über Salzburg und Wien geführt werden. In der österreichischen Hauptstadt wird man im Gegensatz zum privaten Mitbewerber Westbahn den Hauptbahnhof nutzen. Zusätzlich wird Regiojet auch Nachtzüge auflegen. Diese führen ab der bayerischen Landeshauptstadt nach Budapest und Zagreb. Nach Angeben der privaten Eisenbahngesellschaft erfolgt am Wiener Hauptbahnhof eine Teilung des Zuges. Ein Teil wird die Fahrt in die ungarische Hauptstadt fortsetzen und der andere fährt nach Zagreb. In die umgekehrte Richtung kommt es in Wien Hbf zur Zusammenführung der beiden Züge. Damit wird Regiojet zwei tägliche Verbindungen zwischen Wien und München auf die Schiene bringen. Der bei Tageslicht verkehrende Zug kommt aus Budapest bzw. verkehrt in die umgekehrte Richtung dorthin. In der Nacht besteht die Möglichkeit auch von/nach Zagreb zu reisen. Der genaue Starttermin steht aber noch nicht fest. Angesprochen darauf, dass im ÖBB-Fahrplansystem ab 11. Dezember 2022 bereits Züge zwischen Hegyeshalom und Freilassing v.v. ersichtlich sind, erklärte ein Regiojet-Manager gegenüber Aviation.Direct: „Die ÖBB hat fälschlicherweise die Trassen von Österreich bereits in Scotty eingegeben, ohne der Trasse in Deutschland und auch ohne zu wissen, wann der „Start“ der neuen Verbindung tatsächlich sein wird. Sie werden in den nächsten Tagen aus Scotty wieder hinausgenommen“. Die geplanten Züge auf der Westbahn-Strecke stellen laut Regiojet eine „reguläre

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Lanzaorte: Condor-A320 auf der Runway „gestrandet“

Am Dienstag, den 6. Dezember 2023 hatte ein von Condor betriebener Airbus A320 nach der Landung auf dem Flughafen Lanzarote ein technisches Problem mit dem Fahrwerk. Die D-AICA blieb ungefähr auf der Mitte der Piste 03 stehen und musste abgeschleppt werden. Der Mittelstreckenjet war unter der Flugnummer DE1438 von Hamburg nach Lanzarote unterwegs. Sowohl der Flug als auch die Landung verliefen problemlos. Allerdings wurde unmittelbar nach dem Aufsetzen ein nicht näher bezeichnetes Fahrwerksproblem festgestellt. Dies hatte zur Folge, dass die D-AICA kurzzeitig auf der Runway „gestrandet“ ist und abgeschleppt werden musste. Aus diesem Grund musste der Flughafen Lanzarote kurzzeitig für Starts und Landungen gesperrt werden. Durch diesen Vorfall kamen weder Passagiere, Flugzeug oder Crew in irgendeiner Form zu Schaden.

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Kopenhagen: Bombendrohung gegen Embraer 170 von Lot

Am Montag, den 5. Dezember 2022 musste gegen Abend auf dem Flughafen Kopenhagen-Kastrup ein Embraer 170 der polnischen Fluggesellschaft Lot evakuiert werden. Gegen die SP-LDF, die als LO459 von Warschau aus gekommen ist, gab es eine Bombendrohung. „Wir haben eine Bombendrohung gegen ein Flugzeug erhalten. Wir haben sie um 21.47 Uhr erhalten. Das Flugzeug landete kurz darauf auf dem Kopenhagener Flughafen. Wir haben die Passagiere evakuiert, die alle wohlauf waren. Sie werden jetzt an einem speziell dafür vorgesehenen Ort am Flughafen abgefertigt“, teilte die dänische Polizei mit. Am Dienstag gab die Exekutive der Öffentlichkeit bekannt, dass man keinen Sprengstoff gefunden hat. Für die Fluggäste, die Crew und das Fluggerät habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung bestanden. Nun versucht man den Verursacher der Drohung ausfindig zu machen und gegebenenfalls vor Gericht zu stellen.

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Neue Strecken: Aegean Airlines mit Buchungszahlen zufrieden

Das griechische Star-Alliance-Mitglied Aegean Airlines hat im laufenden Winterflugplan 2022/23 ab der Homebase Athen mit Riad, Paphos, Podgorica, Köln/Bonn, Florenz, Eindhoven und Basel einige neue Ziele im Programm. Nach einigen Wochen betrieb zieht der Carrier eine erste positive Bilanz. Ab dem Flughafen Thessaloniki hat man in der laufenden Winterperiode 2022/23 die Destinationen Zürich, Berlin, Brüssel, Hamburg, Rom-Fiumicino und Mailand-Malpensa neu im Programm. Es handelt sich um Routen, die man im Sommer 2022 neu aufgenommen hat und sich später dazu entschlossen hat diese ganzjährig anzubieten. Aegean Airlines teilt dazu mit, dass man auch auf diesen Routen mit den Buchungszahlen und der Auslastung zufrieden ist.

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