Dezember 9, 2022

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Dezember 9, 2022

Air Serbia fliegt ab März nach Budapest

Der Flughafen Budapest erweitert sein Streckennetz: Air Serbia wird ab dem 13. März 2023 die ungarische Hauptstadt mit Belgrad verbinden. Die serbische Fluggesellschaft wird die Strecke zunächst 15 Mal pro Woche bedienen, bevor sie rechtzeitig zur Sommersaison 2023 auf 17 Flüge pro Woche aufgestockt wird. Zuletzt wurde Budapest von Belgrad aus in den Jahren 2014 und 2015 angeflogen. „Es ist fantastisch, dass diese Strecke von Budapest nach Belgrad nach einer mehrjährigen Unterbrechung wieder aufgenommen wird. Die Nachfrage auf dem Markt ist groß genug, um eine Aufstockung von 15 auf 17 wöchentliche Flüge. Wir sind sicher, dass dies eine weitere sehr erfolgreiche neue Strecke werden wird“, so Balázs Bogáts, Airline Development Director am Flughafen Budapest.

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BER: Bessere Anbindung mit dem Zug nach Fahrplanwechsel

Der Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt ist ab dem kommenden Sonntag besser per Bahn angebunden. Mit dem Fahrplanwechsel im ÖPNV ist der BER mit dem RE8 rund um die Uhr erreichbar. So kommt zwischen Berlin-Charlottenburg und dem Terminal 1-2 in der Zeit zwischen zirka 0 Uhr und drei Uhr eine stündliche Regionalverbindung auf der Berliner Stadtbahn über den Berliner Hauptbahnhof, Alexanderplatz und Ostkreuz hinzu. In dieser Zeit gab es bisher keine ÖPNV-Verbindung zum BER. Zudem gibt es zwei neue Direktverbindungen zum Flughafen. So verkehrt der RE8 der ODEG nach geänderter Linienführung ab Sonntag zwischen dem Terminal 1-2 und Wismar über Wittenberge und die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin. Der RB32 verbindet ab dem 11. Dezember den BER zu den Hauptverkehrszeiten stündlich mit Ludwigsfelde, die Stadt ist vom Flughafen aus in knapp 15 Minuten zu erreichen. Obwohl das Terminal 5 des BER nicht wieder in Betrieb geht, wird der jetzige Bahnhof „Flughafen BER – Terminal 5 (Schönefeld)“ wieder in das Regionalbahnnetz aufgenommen. Ab Sonntag nehmen der RB24 und der RB32 über Berlin-Lichtenberg den Betrieb zum Terminal 5 auf. Vom Bahnhof ist das Terminal 1-2 via S-Bahn oder Bus in zehn Minuten zu erreichen „Mit dem Fahrplanwechsel stärken der VBB und die Eisenbahnverkehrsunternehmen ihr Angebot für eine schnelle, komfortable und möglichst stressfreie Verbindung zum BER. Dadurch wird die Anbindung des Flughafens Berlin Brandenburg für unsere Fluggäste und für alle Mitarbeitenden weiter verbessert. Ein umfangreiches Angebot an Verbindungen auf der Schiene ist ein wichtiger Baustein bei der weiteren Entwicklung des BER als ein moderner, effizienter

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Flughafen Sarajevo: Passagierzahlen gehen zurück

Der Flughafen Sarajevo verzeichnete im November ein geringeres Passagierwachstum. Das ist wohl auch auf die Schließung der Wizz Air-Basis Ende Oktober zurückzuführen. Der Flughafen zählte im abgelaufenen November insgesamt 68.243 Passagiere – immer noch ein leichter Anstieg gegenüber dem gleichen Monat vor der Pandemie 2019. Damals wurden 67.358 Reisende abgefertigt. Trotz dem Abgang des ungarischen Low-Costers und der damit einhergehenden Schwächung werde das diesjährige Ergebnis in die Geschichtsbücher eingehen, wie das Onlineportal Ex-Yu-Aviation berichtet. Von Januar bis November 2022 wurden am Flughafen Sarajevo nämlich über 1,3 Millionen Passagiere abgefertigt. Das sei jetzt schon (im Vergleich zu 2019) ein Anstieg um 20,7 Prozent.

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NUE: British Airways fliegt im Sommer öfter nach London-Heathrow

British Airways, seit März 2022 am Airport Nürnberg, stärkt die Verbindung nach London-Heathrow und schafft neue Umsteigeverbindungen nach Nordamerika. Neben New York, Boston, Chicago und Washington sind ab Sommerflugplan 2023 auch Seattle, Philadelphia und Portland an die Flugzeiten ab Nürnberg angepasst, hinzu kommt das kanadische Toronto. „British Airways war langjähriger Wunschkandidat vieler Fluggäste aus der Metropolregion Nürnberg und startet im kommenden Sommer richtig durch“, so Michael Hupe, Geschäftsführer am Airport Nürnberg. Darüber hinaus pendelt British Airways im Sommerflugplan sechsmal pro Woche – sonntags bis freitags – zwischen Nürnberg und London-Heathrow Dank optimierter Flugzeiten sind im „Big Apple“ New York beide große Flughäfen JFK und Newark mit besonders attraktiven Umsteigezeiten via Heathrow erreichbar. In JFK dockt British Airways am neuen Terminal 8 an. British Airways ermöglicht zudem die schnellste Flugroute nach Portland. „Das sind großartige Verbindungen von und nach Nürnberg“, sagt auch Olaf Schrems, Key Account Manager Corporate British Airways/Iberia und ergänzt: „Alle Flüge nach JFK und Newark bieten das neue Business Class Produkt ,Club Suite‘ an.“ Dank Britisch Airways sind am Airport Nürnberg alle drei großen Luftfahrtallianzen vertreten: Star Alliance, SkyTeam und – mit British Airways – jetzt auch Oneworld Alliance.

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MUC: Klimaaktivisten stören Flugbetrieb nur geringfügig, Flugausfälle gab es keine

Nachdem Klimaaktivisten sich gestern Morgen am Flughafen München auf einem Rollweg in der Nähe der Nordbahn festgeklebt haben, ist der Flugbetrieb auf dieser Runway für ca. 45 Minuten eingestellt worden. Polizei und Sicherheitskräfte waren rasch vor Ort und konnten die Aktivisten in kurzer Zeit von dem Rollweg entfernen. Betroffene Maschinen konnten demnach auf die südliche Start- und Landebahn ausweichen.Es kam deshalb zu keinen Annullierungen und zu keinen nennenswerten Verspätungen. Die Sperrung der Nordbahn wurde um 9:59 Uhr wieder aufgehoben. Ein Eindringversuch im Bereich der Südbahn konnte verhindert werden, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Am Flughafen Berlin-Brandenburg gab es eine ähnliche Aktion. Die Blockade hatte nach Angaben der Flughafengesellschaft jedoch keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb.

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Ab Hamburg und München: Condor-Eigentümer Attestor bringt Marabu Airlines an den Start

Condor-Mehrheitseigentümer Attestor hat in Estland unter dem Namen „Marabu“ eine neue Fluggesellschaft gegründet. Diese soll in Hamburg und München – zunächst in Kooperation mit Nordica – an den Start gehen. Im Sommer 2023 will man rund 20 Destinationen in Ägypten, Griechenland, Italien, Kroatien, Portugal und Spanien ansteuern. Da man zu Beginn ohne eigenes AOC auskommen muss, werden Airbus A320neo von Nordica samt Besatzungen angemietet. Der estnische Carrier befindet sich seit einiger Zeit für die Standorte Hamburg und München auf der Suche nach fliegendem Personal. Bislang wollte man sich nicht zum Auftraggeber äußern, aber nun gab Attestor bekannt, dass es die Neugründung „Marabu“ sein wird. Als Geschäftsführer der Neugründung fungiert Paul Schwaiger, der über viele Jahre hinweg für die Konzernschwester Condor tätig war. Am 1. September 2022 ist er ausgeschieden, wobei damals angedeutet wurde, dass es in Richtung Ruhestand gehen soll. Sein Nachfolger beim deutschen Ferienflieger ist der ehemalige Niki-Chef Christian Lesjak. Bei „Marabu“ steht Schwaiger als Geschäftsführer an der Spitze. Ihm zur Seite gestellt ist Tony Larsson, der als Chief Operating Officer fungiert. Ticketverkauf erfolgt über Condor „Die Reise- und Flugbranche ist wieder im Auftrieb und das wollen wir nutzen, um den Fluggästen ein komfortables und angenehmes Flugerlebnis an Bord unserer modernen Flotte zu den beliebtesten Urlaubszielen zu bieten“, so Paul Schwaiger. Marabu soll als eigenständige Fluggesellschaft mit eigenem Markenauftritt positioniert werden. Zunächst wird man von Nordica sechs Airbus A320/A320neo samt Besatzungen anmieten. Man befindet sich in Estland im Zulassungsverfahren und will zu einem späteren Zeitpunkt die Durchführung der Flüge

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Slowenien will Flughäfen Maribor und Portoroz mehr Leben einhauchen

Die slowenische Regierung sucht neuerlich nach einer Lösung für die Flughäfen Portoroz und Maribor. Beide Airports haben keinen regelmäßigen Linienverkehr, wobei der zuerst genannte Flughafen im Bereich der General Aviation so stark ist, dass er hinsichtlich der Anzahl der Flugbewegungen der zweitgrößte des Landes ist. Der Airport Portoroz ist wahrlich kein großer Flughafen, sondern eher ein kleiner Provinz-Flugplatz. Aufgrund der kurzen Piste war man im Linienverkehr hinsichtlich möglicher Muster schon immer eingeschränkt. Die Betreiber wollen eine Anbindung an das Drehkreuz Belgrad etablieren sowie einige mit Let-410 bediente Routen, beispielsweise nach Tschechien und Ungarn. Fix ist es aber nicht, ob diese Flüge tatsächlich kommen werden. Das wichtigste Standbein des Flughafens Portoroz ist die General Aviation, denn diese führt dazu, dass man hinsichtlich der Flugbewegungen die landesweite Nummer Zwei nach Ljubljana ist. In Maribor ist die Situation ein wenig anders. Zwar wird dieser Airport von Flugschulen genutzt und ab und zu gibt es auch den einen oder anderen Charterflug, aber ansonsten herrscht gähnende Leere. Der Plan, dass man mit einem chinesischen Investor ein großes Drehkreuz errichtet, ist kläglich gescheitert, denn nicht einmal die jährliche Pacht wurde bezahlt. Der Flughafen ist somit an den Staat zurückgefallen. Mit den Billigfliegern Easyjet, Wizz Air und Ryanair gab es Gespräche, die dazu führen sollten, dass diese regelmäßige Linienflüge ab Maribor aufnehmen sollten. Seitens der slowenischen Regierung wurde auch damit argumentiert, dass die Gebühren im Vergleich zu Ljubljana niedriger sind. Doch ohne Zuschüsse oder Garantien wollten sich die drei Billigflieger dann nicht ins Risiko stürzen. Dahinter steckt

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Deutschland und Österreich vereinbaren neues Luftsicherheitsabkommen

Die Republik Österreich und die Bundesrepublik Deutschland wollen die grenzüberschreitende Luftraumsicherung verbessern. Dazu unterzeichneten die Verteidigungsministerinnen der beiden Staaten ein neues Abkommen. Dieses soll den Informationsaustausch zwischen den Behörden beider Staaten verbessern. Konkret geht es um möglicherweise verdächtige Zivilflugzeuge, die aus Sicherheitsgründen grenzüberschreitend von militärischem Fluggerät überwacht werden sollen. Das bedeutet, dass österreichische Kampfjets die Verfolgung in Deutschland fortsetzen dürfen und umgekehrt deutsche im Luftraum von Österreich. Allerdings sind Eingriffe, beispielsweise Abschüsse, weiterhin ausgeschlossen.

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UK: Gewerkschaft ruft Grenzpolizisten zum Streik auf

Passagiere, die rund um Weihnachten ins Vereinigte Königreich einreisen wollen, müssen sich auf längere Wartezeiten einstellen. Die Gewerkschaft PCS ruft die Grenzpolizisten zur Arbeitsniederlegung auf. Betroffen sind unter anderem die Flughäfen Heathrow, Gatwick, Manchester, Birmingham, Cardiff und Glasgow. PCS ruft ihre Mitglieder an folgenden Tagen zum Streik auf: 23., 24., 25., 26., 28., 29., 30. und 31. Dezember 2022. Gefordert werden bessere Arbeitsbedingungen und eine Erhöhung der Löhne um etwa zehn Prozent. Derzeit ist nicht abschätzbar wie viele Beamte sich an den Streiks beteiligen werden. Passagiere sollten sich dennoch auf längere Wartezeiten bei der Einreise ins Vereinigte Königreich einstellen.

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Ryanair: Michael O’Leary verlängert bis 2028

Der Vertrag von Ryanair-Group-CEO Michael O’Leary wurde vorzeitig um weitere vier Jahre verlängert. Der Manager, der seit 1994 die Geschicke des Lowcosters bestimmt, wird bis voraussichtlich 2028 an der Spitze des Konzerns stehen. Ob Michael O’Leary danach nochmals verlängern wird, ist offen. Unter seiner Geschäftsleitung entwickelte sich Ryanair von einer defizitären Regionalfluggesellschaft zum größten Billigflieger Europas. Allerdings gibt es immer wieder heftige Kritik an den Arbeitsbedingungen sowie an O’Leary persönlich.

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