Dezember 12, 2022

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Dezember 12, 2022

Stuttgart: DFS nimmt Messflüge vor

Die Deutsche Flugsicherung nimmt in den nächsten Tagen am Flughafen Stuttgart so genannte Kalibrierungsflüge durch. Zum Einsatz kommt ein Learjet 35A, der zum Teil auch in niedrigen Höhen unterwegs sein wird. Die Messflüge sind im Zeitraum von 12. bis 16. Dezember 2022 in der Luft. Der Stuttgarter Flughafen kann noch keine konkreten Angaben dazu machen wann der Learjet tatsächlich fliegen wird. Derzeit geht man davon aus, dass dieser an den entsprechenden Tagen jeweils mehrere Stunden eingesetzt wird. Die Flugsicherung und die Flughafen Stuttgart GmbH bitten um Verständnis für diese notwendigen Checks. Die regelmäßigen Kontrollen der Flugsicherheitssysteme sind gesetzlich vorgeschrieben, um sicherzustellen, dass bei den flugtechnischen Anlagen alles korrekt funktioniert.

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Westbahn hat Innsbruck-Züge aufgenommen

Die private Eisenbahngesellschaft Westbahn hat am Sonntag den Fahrbetrieb zwischen Salzburg und Innsbruck aufgenommen. Es handelt sich um die zweite Verlängerung der „Stammstrecke“, die man in diesem Jahr vorgenommen hat. Seit einiger Zeit fährt man auch nach München. Ab Wien Westbahnhof verkehren mehrmals täglich Westbahn-Züge über Salzburg in die bayerische Landeshauptstadt. Neu fährt man alternativ auch nach Innsbruck. Diese Kurse verkehren ohne Zwischenhalt über das so genannte deutsche Eck bis Kufstein. Vorerst bietet die Westbahn drei tägliche Fahrten zwischen Wien und Tirol bzw. in die Gegenrichtung an. Von der Donau zum Inn gelangt man ab sofort mit den Abfahrten von Wien Westbahnhof um 7.08 Uhr (Innsbruck an 11.29 Uhr), 11.08 Uhr (an 15.29 Uhr) und 17.08 Uhr (an 21.29 Uhr). In der Gegenrichtung starten die Züge in Innsbruck um 6.31 Uhr (Wien Westbahnhof an 10.52 Uhr), 12.31 Uhr (an 16.52 Uhr) und 16.31 Uhr (an 20.52 Uhr). „Mit den drei täglichen Direktverbindungen in beiden Richtungen macht die WESTbahn das Bahnangebot zwischen Wien und Tirol nicht nur komfortabler und verlässlicher, sondern auch beim Preis noch attraktiver: Mit dem Westsuperpreis ist man bereits ab 18,99 Euro unterwegs. Für Fahrten innerhalb Tirols werden natürlich auch alle gültigen Verbundtickets akzeptiert“, so Geschäftsführer Thomas Posch. „Es stand lange auf unserer Wunschliste, seit heute ist es endlich so weit: Die Westbahn fährt dreimal täglich von Wien über Salzburg weiter bis Kufstein, Wörgl und Innsbruck. Damit werden wir zahlreichen Anfragen aus Tirol gerecht, die sich über die Jahre eine Bahn-Verbindung mit unserem Unternehmen gewünscht haben“. Die offizielle

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Lufthansa will von Klimaklebern Schadenersatz einklagen

Die Lufthansa Group und der Flughafen Berlin-Brandenburg wollen jene Klimakleber, die am 24. November 2022 eine temporäre Einstellung des Flugbetriebs am BER verursacht haben, zur Kasse bitten. Beide Firmen bereiten Schadenersatzklagen vor. Dass der Flughafen BER darüber nachdenkt die Kosten geltend zu machen, wurde bereits kurz nach dem Vorfall bekannt. Nun berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ unter Berufung auf einen Lufthansa-Sprecher, dass auch der Kranich-Konzern Schadenersatzforderungen wegen „Beeinträchtigungen unseres Flugbetriebs“ gerichtlich geltend machen will. Am 24. November 2022 sind selbsternannte „Klimaschützer“ der „Letzen Generation“ unrechtmäßig in das BER-Gelände eingedrungen und klebten sich auf dem Asphalt fest. Am 8. Dezember 2022 wiederholte sich der Vorfall, wobei es parallel auch in München ein solches Eindringen gab. Diesmal schritt die Bundespolizei rasch ein und konnte insbesondere ein Bayern ein weit größeres Ausmaß verhindern. Der deutsche Verkehrsminister kritisierte die selbsternannten „Klimaschützer“ scharf.

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Zagreb hofft auf Passagier-Booster dank Fußball-WM

Der kroatische Hauptstadtflughafen Zagreb verzeichnete im November 2023 insgesamt 253.666 Passagiere. Damit lag man um rund 8,9 Prozent über dem Aufkommen, das man im Vergleichsmonat des Jahres 2019 hatte. Die meisten Passagiere waren von/nach Frankfurt am Main unterwegs. Die Anzahl der Flugbewegungen wird seitens des Airports mit 3.408 Starts und Landungen ausgewiesen. Damit lag man um 1,9 Prozent über dem November 2019. Zwischen Jänner und Ende November 2022 hatte der kroatische Airport insgesamt 2.876.869 Reisende und lag damit um 10,2 Prozent unter dem Aufkommen, das man in den ersten elf Monaten des Jahres 2019 hatte. Derzeit geht man davon aus, dass man rund drei Millionen Reisende bis Ende Dezember 2023 erreichen wird. Bemerkenswert ist auch, dass die Präsenz des Billigfliegers Ryanair als Grund für die gesteigerte Verkehrsleistung im November 2023 hervorgehoben wird. Auch hofft man, dass es in den nächsten Tagen zahlreiche Charterflüge nach Doha geben wird. Hintergrund ist, dass sich Kroatien für das Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft qualifizieren konnte. Qatar Airways reagierte bereits und setzt am 12. und 14. Dezember 2022 größeres Fluggerät nach/von Zagreb ein.

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Air Montenegro braucht weitere Staatshilfe

Die Fluggesellschaft Air Montenegro befindet sich in einer Finanzkrise. Derzeit laufen Gespräche mit dem zuständigen Staatsministerium, die dazu führen sollen, dass der Carrier im Einklang mit den EU-Beihilfevorschriften unterstützt werden kann. Derzeit geht es um die zu erwartenden Verluste der Wintersaison 2022/23. Die Air-Montenegro-Geschäftsführung warnt, dass der Carrier spätestens im Herbst 2023 in ernsthafte Schwierigkeiten geraten wird, wenn die beantragte Staatshilfe abgelehnt werden sollte. Seitens der Regierung von Montenegro besteht grundsätzliche Bereitschaft, jedoch erklärte diese, dass es nicht einfach werden wird eine Lösung im Einklang mit den EU-Beihilfevorschriften zu finden. Air Montenegro ist der Nachfolger von Montenegro Airlines, die nach jahrelangen Verlusten geschlossen wurde. Dem Vorgänger wurden weitere Beihilfen verweigert.

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Streik vom Tisch: Easyjet einigt sich mit französischen Flugbegleitern

Französische Gewerkschaften und der Billigflieger Easyjet konnten sich rechtzeitig vor Weihnachten auf Lohnerhöhungen sowie eine Einmalzahlung für die in Frankreich stationierten Flugbegleiter einigen. Zuvor stand ein möglicher Streik über Weihnachten und Neujahr im Raum. Das Grundgehalt des Kabinenpersonals, das ab Bases in Frankreich seinen Dienst versieht, soll um 7,5 Prozent erhöht werden. Weiters sollen die Beschäftigten eine Einmalzahlung in der Höhe von 3.000 Euro erhalten. Die Gewerkschaft Syndicat National du Personnel Navigant Commercial bestätigte unter anderem gegenüber Reuters die Einigung und bezeichnete sowohl das Angebot als auch den Abschluss als „gut“. Ende November 2022 drohten die Arbeitnehmervertreter mit Arbeitsniederlegungen rund um Weihnachten und Neujahr. Diese hätte Easyjet empfindlich treffen können, da diese Zeit als besonders reisestark gilt. Seitens des Arbeitgebers hätte man, so die SNPNC, ein stark nachgebessertes Angebot erhalten. Dieses soll für die Gewerkschaft so gut gewesen sein, dass man es habe unterschreiben können. Der Streik ist damit vom Tisch, bestätigte die SNPNC. Seitens Easyjet wurde zur Einigung in Frankreich wie folgt erklärt: „Easyjet freut sich zu bestätigen, dass wir konstruktive Gespräche mit den Gewerkschaften SNPNC und UNAC abgeschlossen haben. Wir sind weiterhin bestrebt, mit den Gewerkschaften zusammenzuarbeiten, um den langfristigen Erfolg von Easyjet in Frankreich zu gewährleisten“.

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Air Asia gründet neuen Ableger in Kambodscha

Bis Ende 2023 will Air Asia in Kambodscha einen neuen Ableger an den Start bringen. Dieser wurde gemeinsam mit Sivilai Asia gegründet. In Kürze wird man AOC und Betriebsgenehmigung bei den Behörden beantragen. Die Neugründung wird den Markennamen Air Asia Cambodia tragen und soll Kambodscha mit Zielen „in der Asien-Pazifik-Region, in Nordasien und darüber hinaus“ verbinden. Capital-A-Konzernchef Tony Fernandes betonte im Zuge der Vorstellung der Pläne, dass es im Jahr 2022 darum ging den Konzern zu stabilisieren und das Pre-Covid-Niveau wieder erreichen zu können. Im kommenden Jahr geht man wieder auf Expansionskurs. Mit der Gründung des Ablegers in Kambodscha habe man den Grundstein dafür gelegt. Der geplante Carrier ist eine komplette Neugründung. Das bedeutet konkret, dass man in Kambodscha den Zulassungsprozess als Fluggesellschaft durchlaufen muss. Derzeit rechnet man damit, dass man gegen Jahresende 2023 AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen wird. Die Aufnahme des Flugbetriebs ist daher ebenfalls für Ende 2023 geplant. Die genaue Verteilung der Anteile von Capital A und Partner Sivilai Asia hat man nicht öffentlich erklärt. Allerdings ist davon auszugehen, dass aus rechtlichen Gründen die Mehrheit im Eigentum des Unternehmens aus Kambodscha stehen wird. Bereits jetzt ist die Air Asia Group die größte ausländische Fluggesellschaft, die das Land ansteuert. Der Markteintritt erfolgte im Jahr 2005. Für die Zukunft ist geplant, die Fluggesellschaften von AirAsia in die Unternehmensstruktur von AirAsia X zu überführen, der Langstreckentochter der Gruppe, die als eigenständige juristische Person operiert.

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Tarom will zusätzliche Boeing 737-Max-8 leasen

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom verhandelt derzeit intensiv über die Einflottung von mindestens vier Boeing 737-Max-8. Diese sollen nicht gekauft, sondern geleast werden. Konkret ist Auge gefasst hat man Maschinen, die sich im Eigentum einer chinesischen Bank befinden. Laut dem lokalen Portal Boardingpass.ro befinden sich Tarom und Minsheng Commercial Aviation in intensiven Gesprächen über das Leasing von mindestens vier Boeing 737-Max-8. Der in Irland ansässige Leasinggeber ist eine Tochtergesellschaft der China Minsheng Bank, die im Hintergrund das Portfolio, zu dem die Typen Typen Airbus A320, A321, A320neo, A321neo, A330, A380, Boeing 737NG, 737-Max und Embraer E190 zählen, finanziert. Offiziellen Angaben nach besitzt man derzeit 68 Flugzeuge, wobei man zahlreiche weitere Einheiten bei Airbus und Boeing bestellt hat. Seit Frühjahr 2022 verhandelt das Tarom-Management auch mit der Air Lease Corporation über eine nicht näher bezeichnete Anzahl von Boeing 737-Max. Der aktuelle Stand der Gespräche ist nicht öffentlich bekannt. Im Jahr 2018 hat Tarom fünf B737-Max bestellt. Diese sollten ab dem kommenden Jahr ausgeliefert werden, wobei Boardingpass.ro unter Berufung auf interne Tarom-Quellen berichtet, dass sich die Übergabe der ersten Maschine um mindestens ein Jahr verzögern wird.

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Minister Georges Gilkinet: „Belgien ist nicht das Lärmklo Europas“

Belgien wird ab April 2023 überarbeitete Gebühren für Flugzeuge, die in diesem Land starten oder landen einführen. Diese orientieren sich an verschiedenen Faktoren, wobei auch der Kohlenstoffdioxid- und Schadstoffausstoß sowie der verursachte Lärm eine entscheidende Rolle spielen werden. Auch werden künftig nächtliche Flüge stärker zur Kasse gebeten. Kurzstreckenflüge besteuert man in Zukunft wesentlich stärker. Die neuen Kriterien erfassen nicht nur kommerzielle Linien- und Charterflüge, sondern auch private Flüge. Die Berechnung soll nach einem durchaus komplizierten Modell erfolgen, da zahlreiche Faktoren die Höhe der Entgelte nach oben bzw. unten beeinflussen können. Erste Kritik wird bereits laut, denn einige Airlines kritisieren, dass das von der belgischen Regierung beschlossene Konzept derartig kompliziert ist, dass es nur sehr schwer ist den Durchblick zu bewahren. Schon allein die Uhrzeit kann erhebliche Preisunterschiede verursachen. Jedenfalls ist offensichtlich, dass man Nachtflüge reduzieren will, Airlines zum Einsatz von modernem Fluggerät bewegen will und gleichzeitig Kurzstreckenflüge mit regelrechten „Strafsteuern“ belegen will. Der belgische Mobilitätsminister, Georges Gilkinet, sagte im Zuge der Vorstellung des neuen Gebührengesetzes unter anderem: „Ich möchte vermeiden, dass der Brüsseler Flughafen zum Lärmklo Europas wird und im Gegenteil zu den besten europäischen Flughäfen gehört. Es gibt keinen Grund, warum laute Flugzeuge, die anderswo abgelehnt werden, weiterhin nach Brüssel kommen und den Schlaf von Millionen von Belgiern stören können“. Allerdings zeigt sich die größte Fluggesellschaft des Landes, die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines, durchaus besorgt. Firmenchef Peter Gerber geht davon aus, dass das Drehkreuz Brüssel seine Wettbewerbsfähigkeit und damit die heutige Rolle in der internationalen Luftfahrt verlieren könnte. Unter anderem

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Innsbruck: Emissionsabhängige Entgelte kommen vorläufig nicht

Der Flughafen Innsbruck wollte eigentlich mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2023 emissionsabhängige Nutzungsgebühren einführen. Daraus wird nun – zumindest vorläufig – nichts, wie sich aus der jüngst kundgemachten Entgelteordnung für das Jahr 2023 ergibt. Es scheitert an der Bürokratie. In Österreich können Flughäfen ihre Gebühren und Entgelte nicht frei festsetzen, sondern diese müssen dem Flughafenentgeltegesetz sowie dem Luftsicherheitsgesetz entsprechen. In diesen ist die Berechnung ziemlich genau festgehalten. Die Betreiber müssen ihre geplanten Ordnungen durch das Verkehrsministerium (BMK) genehmigen lassen. Somit hat das letzte Wort Bundesministerin Leonore Gewessler (Grüne), die sich bislang eher der Luftfahrt abgeneigt positioniert hat. Umso verwunderlicher ist, dass das BMK die vom Flughafen Innsbruck geplanten emissionsabhängigen Entgelte abgelehnt hat. Damit bleibt es in Tirol bei den bisherigen Staffelungen, die sich am Fluglärm, nicht jedoch am Schadstoffausstoß orientieren. Schlüssig erklären konnte man die Entscheidung nicht, jedoch gibt es Anhaltspunkte dafür, dass der Flughafen Innsbruck seiner Zeit voraus gewesen sein könnte. Die gesetzliche Grundlage, auf der die Festlegung der Entgelteordnung, die durch das BMK bewilligt werden muss, basiert, sieht nämlich emissionsabhängige Flughafengebühren schlichtweg nicht vor. Wohl aber gibt es eine gesetzliche Rückendeckung dafür, dass die Kosten, die Airlines und andere Nutzer entrichten müssen, vom Fluglärm abhängig gemacht werden dürfen. Vereinfacht gesagt: Der Flughafen Innsbruck kann derzeit Fluggerät, das schadstoffintensiv ist, nicht stärker zur Kasse bitten, weil es die Bundesregierung verabsäumt hat, die Gesetze entsprechend anzupassen. Solange keine entsprechende Novellierung erfolgt, darf das BMK emissionsabhängige Entgelteordnungen gar nicht genehmigen. Somit wird sich – zumindest im Jahr 2023 – in Innsbruck

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