Dezember 12, 2022

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Dezember 12, 2022

Ab 2025: Swiss bekommt fünf Airbus A350-900

Die Fluggesellschaft Swiss wird ab 2025 vorerst fünf Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350-900 einflotten. Im Gegenzug wird man sich von den letzten vier A340-300 verabschieden, denn diese sollen „langfristig“ die Flotte verlassen, teilte das Unternehmen mit. Die Neuzugänge stammen aus einer Order der Konzernmutter Lufthansa, die im Jahr 2019 getätigt wurde. Damals hat die Kranich-Gruppe 25 Einheiten beim europäischen Flugzeugbauer Airbus bestellt. Die genaue Verteilung auf die Konzernmitglieder wird nun nach und nach festgelegt. Swiss erhält vorerst fünf Exemplare. Der erste Airbus A350-900 soll im Jahr 2025 zur Flotte der schweizerischen Fluggesellschaft stoßen. Die übrigen Exemplare sollen nach und nach übergeben werden, wobei Swiss dazu keinen genauen Zeitplan mitgeteilt hat. Sukzessive werden dann die Vierstrahler des Typs A340-300 ausgeflottet. „Wir freuen uns sehr, dass wir den Turnaround nach der Coronakrise erfolgreich geschafft haben und jetzt finanziell auf Kurs sind. Damit sind wir in der Lage, weiter in die Zukunft unseres Unternehmens, unsere Mitarbeitenden und die Qualität für unsere Fluggäste zu investieren. Mit der geplanten substanziellen Modernisierung unserer Langstreckenflotte stellen wir eine wichtige Weiche, um unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig und nachhaltig zu sichern“, erklärt Swiss-Chef Dieter Vranckx. „Die Entscheidung für den Airbus A350-900 ist ein klares Bekenntnis zu einem nachhaltigeren Flugbetrieb. Bei der Erreichung unserer ambitionierten Klimaziele wird er einen wesentlichen Beitrag leisten. Darüber hinaus bekräftigen wir mit der Einflottung dieses Flugzeugs der neuesten Generation mit zusätzlichem Komfort für unsere Gäste unsere Positionierung als Premium-Airline“.

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Toulouse: Airbus hat Flügelspitze von erstem Condor-A330neo in ein Gebäude gecrasht

In Kürze hätte der erste Airbus A330-900 an die Ferienfluggesellschaft Condor übergeben werden sollen. Die Betonung liegt auf „hätte“, denn die Maschine mit der Seriennummer 1966 (künftige D-ANRA) wurde in Toulouse während einem Schleppvorgang beschädigt. Wie zunächst „Aviation Toulouse“ über die Social-Media-Plattform Twitter berichtete, kollidierte der Airbus A330-900 während eines Schleppvorgangs mit dem Ende der rechten Tagfläche mit einem Gebäude. Auch ist Treibstoff ausgetreten, was einen vorsorglichen Einsatz der Werksfeuerwehr nötig machte. Zu einem Brand ist es glücklicherweise nicht gekommen. Laut Condor wurde dieses Flugzeug vom Hersteller noch nicht offiziell ausgeliefert. Der Carrier räumt in einem Statement ein, dass es den Vorfall gegeben hat und dass der Airbus A330-900 mit der Seriennummer 1966 im Bereich der Flügelspitze beschädigt wurde. Derzeit ist es unklar, ob und wenn ja welche Folgen dieser Zwischenfall auf die Auslieferung haben wird. Auch der europäische Hersteller Airbus bestätige, dass es aus noch ungeklärter Ursache während eines Schleppvorgangs zur Beschädigung dieses Airbus A330-900 gekommen ist. Man bestätigt auch, dass das Flugzeug noch nicht offiziell an den Kunden ausgeliefert wurde. Derzeit evaluieren Techniker die Beschädigung, so dass die Höhe des Schadens und der damit verbundene Reparaturaufwand noch nicht abschätzbar ist. Jedenfalls ist davon auszugehen, dass sich die Auslieferung dieses Airbus A330-900 verzögern wird. Laut Condor-Reservierungssystem hätte der kommerzielle Erstflug am 18. Dezember 2022 in Richtung Mauritius stattfinden sollen. Zwischenzeitlich hat man das hinterlegte Muster bereits auf A330-200 geändert, was ein starkes Indiz dafür ist, dass der Ferienflieger damit rechnet, dass man das nunmehr beschädigte Flugzeug nicht rechtzeitig übernehmen

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Belgien: Kurzflüge werden stärker besteuert

Belgien hebt Steuern auf kurze Flugstrecken an. Das Land investiert zudem in effizientere Anflugverfahren. Flüge unter 500 Kilometer aus Brüssel werden teurer: Belgien erhöht die Abgaben auf Kurzstrecken. Starts und Landungen mit Privatjets sowie älteren und lauteren Flugzeugen am Flughafen Brüssel werden zum 1. April 2023 ebenfalls teurer. Die belgische Regierung hat am 2. Dezember zudem 2,75 Millionen Euro für die Erprobung leiserer An- und Abflugverfahren am Flughafen Brüssel durch die Flugsicherung Skeyes freigegeben. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero.

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CGN: Aegean Airlines fliegt nach Athen und Thessaloniki

Die griechische Airline bietet im kommenden Jahr noch mehr Möglichkeiten an, vom Flughafen Köln/Bonn aus nach Griechenland zu reisen. Ab dem 27. März 2023 fliegt die Fluggesellschaft dreimal wöchentlich in die griechische Hauptstadt. Gestartet wird in Köln/Bonn montags, donnerstags und samstags jeweils um 18.30 Uhr. Ankunft ist um 22.05 Uhr Ortszeit. Ab dem 3. Juni 2023 steuern die Piloten von Aegean zudem von Köln/Bonn aus auch Thessaloniki an. Abgeflogen wird dienstags (17.40 Uhr; Ankunft: 21.15 Uhr Ortszeit) und samstags (18.50 Uhr; Ankunft: 22.25 Uhr Ortszeit). „Wir freuen uns sehr, dass AEGEAN die Anzahl der Flüge nach Griechenland im kommenden Jahr erhöht“, so Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Mit dieser Erweiterung wird das Angebot an Reisen in das beliebte Urlaubsland von unserem Airport aus noch breiter.“ Bereits im vergangenen Sommerflugplan hatte die Fluggesellschaft nach ihrer Rückkehr an den Airport zweimal wöchentlich Flüge nach Athen angeboten.

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Schneechaos in London: Auch Wizz Air musste Flüge absagen

Ungewöhnlich heftiger Schneefall sorgt seit Sonntagabend in London für Probleme im Flugverkehr. Die Flughäfen Gatwick und Stansted mussten am frühen Montagmorgen den Betrieb vorübergehend komplett einstellen, auch in Heathrow und Luton kommt es zu Verspätungen, Flugausfällen und umgeleiteten Flügen. Die Probleme werden voraussichtlich auch im weiteren Tagesverlauf andauern. Seit dem Abend des 11. Dezember ist die britische Hauptstadt von einer dicken Schneedecke überzogen. Auf den Pisten der Flughäfen war die weiße Pracht jedoch alles andere als willkommen: Weil die Räumung der Start- und Landebahn in London-Gatwick einige Zeit in Anspruch nahm, musste der Airport am Montagmorgen um 5:55 Uhr den Betrieb zeitweise einstellen. Ähnlich sah es am Flughafen London-Stansted aus. Inzwischen wurden beide Pisten wieder geöffnet, wie Check24 mitteilt. Ein Blick auf die aktuellen Ankunfts- und Abfluglisten zeigt aber, dass es weiterhin zu Verspätungen und Annullierungen kommt. Auch an Londons größtem Airport Heathrow sowie in Luton muss im Laufe des Montags mit Störungen gerechnet werden. Flugreisende mit für heute gebuchten Verbindungen nach, ab oder über London sollten den Status ihres Fluges online überprüfen oder Kontakt zu ihrer Airline aufnehmen. Auch Wizz Air musste Flüge stornieren Auch Wizz Air war von diesen Umständen betroffen und musste einige ihrer Flüge von und zu den Flughäfen London Luton und London Gatwick absagen oder stark verschieben. Insgesamt drei Verbindungen nach Österreich waren bisher betroffen. Am 11.12.2022 wurde der Flug mit geplantem Start um 19:20 Uhr von London Gatwick nach Wien abgesagt. Heute wurden der Flug mit Start um 5:20 Uhr von Wien nach London

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VIE: Emirates erhöht Frequenzen nach Dubai

Ab dem 01. Jänner 2023 bietet Emirates wieder zwei tägliche Verbindungen zwischen Wien und Dubai an. Emirates bedient die Strecke Wien-Dubai seit 2004 und befördert aktuell noch elfmal wöchentlich Passagiere zum internationalen Drehkreuz in Dubai. Durch die kontinuierlich steigende Nachfrage kommen ab Jänner 2023 drei wöchentliche Flüge mit einer Boeing 777-300ER hinzu, wie der Carrier in einer Aussendung mitteilt. Ab Wien wird in Zukunft von Montag bis Mittwoch zusätzlich der Flug mit der Nummer EK126 um 21:55 Uhr abfliegen und um 06:35 Uhr Ortszeit in Dubai ankommen. Und auch die Verbindung von Dubai nach Wien wird erweitert: Montags, dienstags und mittwochs wird der Flug mit der Nummer EK125 um 15:40 in Dubai abfliegen und um 18:50 Ortszeit in Wien ankommen.

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Lufthansa Technik übernimmt Wartung für militärische Boeing-Seeaufklärer

Boeing hat Lufthansa Technik mit der Wartung und Instandhaltung der künftigen Flotte von vier P-8A-„Poseidon“-Flugzeugen der Royal New Zealand Air Force beauftragt. Der Seeaufklärer basiert auf der Boeing 737. Auch die fünf deutschen „Poseidon“-Flugzeuge werden den Angaben nach von Lufthansa Technik betreut. „Unsere Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik ist ein starkes Beispiel dafür, wie die Industrie zusammenkommen kann, um die vielseitigen Herausforderungen unserer Kunden zu meistern“, sagte Torbjorn Sjogren, Boeing Vice President und General Manager, Government Services. „Unser Ziel ist es, das Serviceangebot eines strategischen deutschen Industriepartners zu nutzen, damit alle globalen P-8A Kunden davon profitieren können.“

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Berlin: Verspäteter AUA-Flug durfte nicht starten – Passagiere mussten sich selbst Zimmer organisieren

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines musste am Sonntagabend nach längerer Verspätung den Flug OS 238 von Berlin-Brandenburg nach Wien streichen. Den Passagieren wurde die Umbuchung auf einen früheren Flug verweigert und Hotelzimmer wurden ebenfalls keine gestellt. Den betroffenen Reisenden ist nichts anderes übriggeblieben als auf eigene Faust und Kosten eine Unterkunft für die Nacht zu suchen. In einer Stellungnahme redet sich Austrian Airlines auf den Handlingpartner vor Ort aus. Dieser habe kein Personal zur Verfügung gehabt. Auf die Idee, dass Austrian Airlines in der Pflicht ist und das beauftragte Handlingunternehmen lediglich ein Erfüllungsgehilfe ist, ist man im Office Park 2 nicht gekommen, denn das Unternehmen, das sich in Medienmitteilungen selbst „Premium-Carrier“ nennt, hätte durchaus auch von Wien aus die Unterkünfte organisieren können. Hat man aber nicht. Doch der Reihe nach: Der Airbus A320neo mit der Registrierung OE-LZN fing sich auf dem London-Heathrow-Umlauf eine ordentliche Verspätung ein. Somit ist die Maschine deutlich verspätet auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg eingetroffen. Betroffene Passagiere berichten gegenüber Aviation.Direct, dass es vor Ort zunächst überhaupt keine Informationen für die Fluggäste gegeben habe. Auch sollen keine Verpflegungsleistungen wie beispielsweise Getränke bzw. Gutscheine dafür ausgegeben worden sein. Keine Starterlaubnis in Berlin erhalten – Passagiere mussten wieder aussteigen Irgendwann kam dann die langersehnte Durchsage zum Boarding. Die Passagiere steigen ein und kurz nach 23 Uhr 00 sollte es dann losgehen. Allerdings kam dann eine Hiobsbotschaft aus dem Cockpit, denn der OE-LZN wurde der Start in Berlin-Brandenburg verweigert. Die Passagiere und die Crew hatten das Flugzeug zu verlassen. Unterstützung vor Ort gab

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Airseven hat erste Boeing 737-800 eingeflottet

Die dänische Fluggesellschaft Airseven hat mit der OY-ASD ihre erste Boeing 737-800 eingeflottet. Eine zweite Einheit soll noch vor Jahresende zur Flotte stoßen. Damit sinkt das durchschnittliche Alter der Flotte erheblich. Bislang hatte Airseven drei Boeing 737-400, die ein durchschnittliches Alter von 31,7 Jahren aufweisen. Der Neuzugang hat 13 Jahre auf dem Buckel und ist damit deutlich jünger. Es handelt sich um ein Leasingflugzeug der Air Lease Corporation, das zuvor für Norwegian Air Shuttle und Ukraine International Airlines unterwegs war. Die Überstellung nach Kopenhagen erfolgte am 2. Dezember 2022, wobei die nunmehrige OY-ASD zuvor einige Zeit im niederländischen Woensdrecht eingelagert war. Airseven wird diese Boeing 737-800 nicht auf eigene Rechnung betreiben, sondern im Auftrag des Anbieters Copenhagen Air Taxi einsetzen. Noch vor Jahresende soll eine zweite, baugleiche Maschine, zur Flotte stoßen. Die Primo Tours Tochter setzt bereits die bestehende Flotte überwiegend für den genannten Auftraggeber ein.

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Aegean Airlines nimmt Athen-Bratislava auf

Ab 5. Juni 2023 bietet die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines zwei wöchentliche Umläufe zwischen Athen und Bratislava an. Diese sollen im Regelfall mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo, die mit 180 Sitzplätzen bestuhlt sind, bedient werden. Die Route zwischen den beiden Hauptstädten wurde über viele Jahre hinweg von der Billigfluggesellschaft Ryanair bedient. Diese hat die Verbindung aufgrund von Gebühren-Unstimmigkeiten aber eingestellt. Aegean Airlines wird ab 5. Juni 2023 an den Verkehrstagen Montag und Freitag zwischen Bratislava und Athen fliegen. Nach Angaben des Carriers nimmt man erstmals linienmäßig Kurs auf die slowakische Hauptstadt.

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