Dezember 13, 2022

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Dezember 13, 2022

ANA lässt sich Klimaziele zertifizieren

Als erste Fluggesellschaft in Asien kooperiert ANA mit der Science Based Target Initiative. Die internationale Organisation unterstützt die Airline bei der Erreichung ihrer Klimaschutzziele und hat den japanischen Carrier nun entsprechend zertifiziert. Die ANA Group will – wie zahlreiche andere Fluggesellschaften auch – 2050 klimaneutral unterwegs sein. Als Zwischenziel hat sich der japanische Carrier zum Ziel gesetzt, den Kohlenstoffausstoß im Geschäftsjahr 2030 im Vergleich zu 2019 um 29 Prozent zu senken. Science Based Targets (SBTi) – eine internationale Organisation, die Airlines bei der Erreichung der Umweltziele auf Basis des Pariser Klimaschutz-Abkommens von 2015 unterstützt – hat All Nippon Airways und die geplanten Maßnahmen zur Erreichung des Netto-Null-Emissionsziels bis 2050 nun entsprechend zertifiziert. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, konzentrieren sich die ANA-Aktivitäten dabei vor allem auf Verbesserungen in den betrieblichen Abläufen, technologische Innovationen bei Flugzeugen und anderer Ausrüstung sowie die Verwendung von nachhaltigem Flugbenzin. Schließlich ist der Luftverkehr für etwa 99 Prozent der CO2-Emissionen im Unternehmen verantwortlich. Darüber hinaus sollen jedoch auch die CO2-Emissionen aus dem Treibstoff- und Stromverbrauch außerhalb des Luftverkehrs reduziert werden, um die Auswirkungen der globalen Erwärmung abzumildern. Die ANA Group plant daher eigenen Angaben zu Folge die Umstellung der Flughafen-Fahrzeuge auf Elektro- oder Brennstoffzellenantrieb sowie die Nutzung erneuerbarer Energien in allen Einrichtungen und Büros. 

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Flughafen Ljubljana kann Fluggastzahlen im November steigern

Fast 70.000 Fluggäste flogen im abgelaufenen Monat über den slowenischen Airport. Der Flughafen Ljubljana fertigte im November 66.843 Passagiere ab, was einem Rückgang von 22,1 Prozent gegenüber dem gleichen Monat im Jahr vor der Pandemie 2019 entspricht. Die Zahl der kommerziellen Flugbewegungen lag bei 1.540, nur 0,7 Prozent weniger als vor drei Jahren. Von Januar bis November wurden insgesamt 909.634 Passagiere am Flughafen abgefertigt. Das sind immer noch 44,4 Prozent weniger als vor der Pandemie. Das berichtet das Onlineportal Ex-Yu-Aviation.

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Renovierung abgeschlossen: Air France eröffnet Lounge am Flughafen München

Air France hat gestern ihre Lounge am Flughafen München wiedereröffnet. Die Lounge erstreckt sich über einer Fläche von 227 Quadratmetern und bietet Platz für insgesamt 75 Gäste inklusive Plätze für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität. Sie darf von allen Passagieren der Business Class von Air France, KLM und den Skyteam-Partnern, sowie „Skyteam Elite Plus“-Mitgliedern inklusive Flying „Blue Platinum“- und Gold-Mitgliedern genutzt werden. Passagiere, die in der Premium Economy oder Economy reisen und/oder Flying Blue Silver- oder Explorer-Mitglieder sind, können die Lounge gegen eine Gebühr von 25 Euro oder 6000 Meilen nutzen. Im Vorpandemiejahr 2019 begrüßte Air France etwa 80.000 Flugreisende in der Lounge im Terminal 1 des Flughafens München. Seit dem 28. Oktober 2022 wurde sie umfassend renoviert und modernisiert. Air France verbindet den Airport München sechsmal pro Tag mit ihrem Drehkreuz Paris-CDG, während die Konzernschwester KLM bis zu fünf Mal pro Tag von der bayrischen Metropole nach Amsterdam-Schiphol fliegt.

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ZRH zählte fast 1,8 Millionen Fluggäste im November

Im November 2022 sind exakt 1.797.342 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 61 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Gegenüber November 2019 liegen die Passagierzahlen im Berichtsmonat bei -19 Prozent. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im November 2022 bei 1.180.592. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 34 Prozent was 612.892 Passagieren entspricht. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 29 Prozent auf 17.110 Starts oder Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 86 Prozent des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 123 Fluggästen 11,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10 Prozentpunkte auf 77 Prozent gestiegen.

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FRA fertigte mehr als vier Millionen Passagiere im November ab

Der Passagierverkehr am Frankfurter Flughafen ist im November ein weiteres Stück aus seinem Corona-Tief herausgekommen. Der Flughafenbetreiber Fraport zählte knapp 4,1 Millionen Fluggäste und damit etwa 41 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilt. Damit lag das Passagieraufkommen zwar wie üblich niedriger als im Ferienmonat Oktober, aber nur noch gut 19 Prozent unter dem Vorkrisenwert von November 2019. Im Oktober hatte der Rückstand noch rund 23 Prozent betragen. Nachdem das Geschäft schon im Sommer deutlich zugelegt hatte, rechnet Fraport-Chef Stefan Schulte an Deutschlands größtem Airport in diesem Jahr inzwischen mit etwa 50 Millionen Passagieren. Im Cargo-Geschäft verbuchte der Airport im November hingegen einen weiteren Rückgang. So wurden 160.657 Tonnen Fracht und Luftpost umgeschlagen, knapp 15 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

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BGH: Flughäfen haften nicht für Wartezeiten bei Passkontrollen

Der Deutsche Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Flughäfen nicht für Wartezeiten an der Passkontrolle haften. Daraus folgt auch, dass sich Reisende nicht auf die Verfügbarkeit von automatischen Kontrollgeräten verlassen dürfen und sich obendrein bereits im Vorfeld darüber informieren sollten wer diese eigentlich nutzen darf. Hintergrund ist eine Revision eines Passagiers, der einen Langstreckenflug ab Düsseldorf verpasst hat. Er war gemeinsam mit seiner Frau und drei Kindern unterwegs. Die Familie wäre bereits rund zwei Stunden vor dem Abflug am Airport erschienen. Bei der Passkontrolle hätten diese dann festgestellt, dass ein unter 12-jähriges Kind die automatischen Kontrollgeräte nicht nutzen darf. Man hätte sich dann in die Warteschlange der personenbesetzten Polizeikontrolle begeben und es wäre dort zu einer Verzögerung bei einem Passagier weiter vorne gekommen. Dadurch hätten die Reisenden ihren Flug verpasst. Auch behauptete die Familie, dass man das Personal darauf aufmerksam gemacht habe, dass die Zeit bis zum Boarding knapp werden würde. Man wäre aber nicht vorgereiht worden. Man verklagte den Flughafen Düsseldorf auf Schadenersatz in der Höhe von rund 3.000 Euro. Die beiden Vorinstanzen haben die Klage aber abgewiesen. Die Revision an den Bundesgerichtshof war ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. Die deutschen Höchstrichter argumentierten die Abweisung der Klage unter anderem damit, dass sich Passagiere nicht auf die ständige Betriebsbereitschaft der automatischen Kontrollgeräte verlassen dürfen. Wenn man beabsichtigt diese zu nutzen, muss man sich im Vorfeld darüber informieren wer dazu überhaupt berechtigt ist. Deutschland gestattet dies erst ab einem Lebensalter von 12 Jahren. Weiters vertritt der BGH die Ansicht, dass die Familie auch

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Probebetrieb in Deutschland: Zeitungen werden von Drohnen zugestellt

Im deutschen Landkreis Düren werden derzeit probeweise Tageszeitungen des Heinen Verlags per Drohnen geleifert. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, bei dem auswählte Haushalte ihre abonnierten Blätter auf dem Luftweg zugestellt bekommen. Zuvor hat man die entsprechende Genehmigung vom Luftfahrt-Bundesamt erteilt bekommen. Diese sieht unter anderem vor, dass bis zu 25 Kilogramm schwere Dohnen Gegenstände über bewohntem Gebiet an genau definierten Punkten abwerfen dürfen. Das Verlagshaus will mit dem Testbetrieb testen, ob die Drohnenzustellung in ländlichem Gebiet Vorteile bringt. Allerdings geht man davon aus, dass dies flächendeckend noch lange nicht möglich sein wird.

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United ordert bis zu 200 Boeing 787

Die Fluggesellschaft United Airlines hat 100 Boeing 787 „Dreamliner“ bestellt. Gleichzeitig sicherte sich der U.S.-amerikanische Carrier Optionen für bis zu 100 weitere Exemplare. Die Maschinen sollen zwischen 2024 und 2032 ausgeliefert werden. Außerdem hat United Airlines eine Option über den Erwerb von 44 Boeing 737 Max ausgeübt (Auslieferung zwischen 2024 und 2026) sowie zusätzlich 56 weitere Max-Flugzeuge bestellt, die 2027 und 2028 in die Flotte aufgenommen werden sollen. Damit erhält United Airlines bis Ende 2032 rund 700 neue Flugzeuge, wobei 2023 pro Woche durchschnittlich mehr als zwei Maschinen neu in Dienst gestellt werden, 2024 sogar über drei.

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Ryanair bleibt am 25. Dezember 2022 am Boden

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird auch in diesem Jahr am 25. Dezember 2022 keinen einzigen Flug durchführen. Dies handhabt man bereits seit einigen Jahren so, denn an den beiden Weihnachtsfeiertagen ist die Nachfrage traditionell äußerst gering. Die Zeit rund um das Jahresende ist zwar grundsätzlich äußerst reisestark, jedoch nicht am 25. und 26. Dezember. Viele Fluggesellschaften reduzieren ihr Angebot stark. Ryanair fliegt am Christtag überhaupt nicht. Keinen einzigen Flug hat man für den Ersten Weihnachtsfeiertag geplant. Am 24. Dezember 2022 bietet man 1.654 Verbindungen an und damit um rund 38 Prozent weniger als einen Tag zuvor. Die Konkurrenten Wizz Air und Easyjet werden am 25. Dezember 2022 fliegen. Allerdings in deutlich reduziertem Umfang. So bietet der orangefarbene Lowcoster 496 Flüge an und bei Wizz Air sind es immerhin 692 Stück innerhalb Europas. Der Umstand, dass Ryanair an diesem Tag generell nicht fliegt, ist keinesfalls eine Art Geschenk an die Mitarbeiter. Dahinter stecken ausschließlich wirtschaftliche Überlegungen. Die Nachfrage ist aus der Sicht des irischen Billigfliegers zu gering, um die Flotte gewinnbringend betreiben zu können. Also lässt man die Flugzeuge am Boden und verstärkt nach den Weihnachtsfeiertagen, in denen eine hohe Nachfrage besteht, den Verkehr. Dies betrifft aber nur Routen, die stark gefragt sind, während es auf schwächeren Strecken zu temporären Kürzungen kommt. Für den 26. Dezember 2022 hat Ryanair insgesamt 2.140 Flüge auf 871 Strecken geplant. Auf den ersten Blick klingt das nach einem starken Programm. Im direkten Vergleich mit dem 19. Dezember 2022 ist das Angebot aber um 17 Prozent gekürzt.

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Air India vor Großbestellung

Die Fluggesellschaft Air India könnte schon bald eine Großbestellung bei den Herstellern Airbus und Boeing bekanntgeben. Mehrheitseigentümer Tata Sons will den Carrier mit 400 Narrowbodies und 100 WIdebodies ausrüsten. Die A320neo-Reihe sowie die B737-Max-Reihe konkurrieren dabei. Auf der Langstrecke tendiert man laut Reuters zwischen A350 und B787. Auch eine Mischbestellung ist vorstellbar. Erst kürzlich wurde bekannt, dass sich Air India über Leasinggeber zusätzliche Flugzeuge, die bereits im kommenden Jahr übernommen werden sollen, organisiert hat.

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