Dezember 20, 2022

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Dezember 20, 2022

Westbahn hält jetzt auch in Rosenheim

Seit wenigen Tagen halten die Züge der Westbahn auf der Strecke Wien-München auch im bayerischen Rosenheim. Betroffen sind die Abfahrten um 6.08 Uhr, 8.08 Uhr, 10.08 Uhr, 12.08 Uhr, 16.08 Uhr und 18.08 Uhr ab Wien-Westbahnhof. Ab Rosenheim fahren die Züge in Richtung Österreich jeweils um 6.30 Uhr,.30 Uhr, 12.30 Uhr, 14.30 Uhr, 16.30 Uhr und 18.30 Uhr ab. „Wir wollten in Rosenheim ja schon ab der Aufnahme unserer Verbindungen nach München im letzten April halten und es ist schön, dass das im neuen Fahrplan nun möglich ist. Als Verkehrsknotenpunkt und als Stadt mit hohem Freizeitwert durch das eigene Angebot und ihr Umland ist Rosenheim eine wichtige Erweiterung in unserem Verkehrsangebot“, so Geschäftsführer Thomas Posch.

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Italien: Ego Airways wird endgültig aufgelöst

Vor einigen Tagen wurde in Italien ein Projekt vorgestellt, das die gescheiterte Fluggesellschaft Ego Airways unter neuem Namen und neuen Eigentümern wieder in die Luft bringen sollte. Das Vorhaben war nicht erfolgreich. Nun wird das Unternehmen aufgelöst. Ego Airways hat eine kurze, aber ereignisreiche Geschichte hinter sich. Seit 31. Oktober 2021 führt man keine Flüge mehr durch. German Airways hat einen Embraer 190, den man dry vermietet hatte, mangels Zahlungen zurückgezogen. Auch zog die Zivilluftfahrtbehörde ENAC das AOC ein. Kurzzeitig brachte man ins Spiel, dass man mit Sukhoi SSJ-100 den Neustart versuchen will. Diese Idee hat sich aufgrund der EU-Sanktionen gegen die Russische Föderation von selbst erledigt. Jener so genannte Investor, der Ego Airways kaufen und unter neuem Namen wieder in die Luft bringen wollte, machte auch einen Rückzieher. Die Generalversammlung des Carriers hat laut lokalen Medien nun die endgültige Liquidation beschlossen.

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Statt nonstop nach Russland: Pegasus flog Izmir-Helsinki-Istanbul-Moskau

Eigentlich wollte Pegasus Air am 17. Dezember 2022 mit dem Airbus A320neo TC-NBD von Izmir nach Moskau-Domodedowo fliegen. Aufgrund von Schlechtwetter konnten die Piloten in der russischen Hauptstadt nicht landen und wichen nach Helsinki aus. Dass man es nicht an einem anderen russischen Airport versucht hat, stellte sich als fataler Fehler heraus. Man wartete in der finnischen Hauptstadt etwa vier Stunden ab, jedoch durfte man nicht nach Moskau fliegen, denn dafür wäre aufgrund der Sanktionen gegen Russland eine Sondergenehmigung erforderlich gewesen. Also entschied man sich dafür, dass man zunächst Kurs auf Istanbul nehmen wird. Dort landete der Airbus A320neo am 18. Dezember 2022 gegen 8 Uhr 45 Lokalzeit. Erst am Nachmittag ging es dann weiter nach Moskau-DME. Die betroffen Passagiere beschweren sich in Social-Media-Postings darüber, dass sie über zehn Stunden lang von der Airline keine Getränke und kein Essen kostenfrei serviert bekommen haben.

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Ita Airways: Lufthansa lässt nicht locker

Im ersten Anlauf ist Lufthansa, damals noch in Bietergemeinschaft mit MSC, in Sachen avisiertem Einstieg bei Ita Airways unterlegen. Man lässt nicht locker und verhandelt mit der italienischen Regierung über den Kauf einer Mehrheitsbeteiligung – diesmal im Alleingang. Der italienischen Staatsführung schwebte zunächst vor, dass auch die Ferrovie dello Stato beteiligt werden sollte. Laut lokalen Medienberichten will das der Kranich-Konzern aber nicht, sondern man will zumindest die Mehrheit übernehmen, um Ita Airways kontrollieren zu können. Im ersten Anlauf begnügte man sich noch mit einem vergleichsweise kleinen Minderheitsanteil. Die Übergangsregierung hatte den Zuschlag zunächst an das Konsortium Certares/Air France-KLM/Delta vergeben. Die exklusiven Verhandlungen wurden zwischenzeitlich aufgehoben, so dass wieder alle ursprünglichen Bieter im Rennen sind. Es gilt als offenes Geheimnis, dass Lufthansa von verschiedenen italienischen Kreisen favorisiert wird. Während sich der Kranich-Konzern überhaupt nicht zu den Verhandlungen rund um Ita Airways äußern will, berichten lokale Medien, dass eine Einigung in Sichtweite ist. Diese soll beinhalten, dass Lufthansa die Mehrheit übernimmt. Die Staatsbahn FS soll nicht involviert sein. Spekuliert wird, dass Ita Airways nach dem Vorbild von Brussels Airlines in mehreren Stufen übernommen werden könnte. Zunächst soll der Staat mit einem Minderheitsanteil an Bord bleiben. In Phase Zwei könnte Lufthansa dann den Rest kaufen, um 100 Prozent halten zu können. Laut Tageszeitung „La Republlica“ hofft man in Regierungskreisen, dass Ende Dezember 2022 oder Anfang 2023 eine verbindliche Absichtserklärung unterschrieben werden kann.

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Rumänien: Ryanair zieht sich von vier Airports zurück

Die Billigfluggesellschaft Ryanair fährt – ungeachtet der Lücken, die Blue Air hinterlassen hat – das Angebot von/nach Rumänien zurück. Man wird die Airports Oradea, Timisoara, Sibiu und Suceava auf unbestimmte Zeit nicht mehr ansteuern. Auch in Bukarest, Cluj und Iasi fährt man das Angebot zurück. Der Konkurrent Wizz Air hat in den letzten Wochen die Präsenz in Rumänien weiter ausgebaut und einige Routen, die brachlagen aufgenommen bzw. reaktiviert. Hinter der Entscheidung von Ryanair steckt – wieder einmal – die Frage ums Geld. Beispielsweise schriebt Ebihoreanul.ro, dass der Billigflieger im Herbst 2020 in Oradea einen Zuschuss in der Höhe von 800.000 Euro erhalten habe. Die Hälfte soll sofort und der andere Teil mit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs ausbezahlt worden sein. Der Subventionsvertrag ist seit drei Monaten abgelaufen und nun kündigt man den Rückzug an. Auch aus Sibiu ist zu hören, dass der Carrier höhere Subventionen haben wollte, jedoch man nicht bereit gewesen ist diese zu bezahlen. Ryanair selbst begründet den Rückzug von den vier genannten rumänischen Flughäfen, dass man wegen „fehlender langfristiger Anreize“ zum Ausstieg gezwungen wäre. Die Einstellungen wirken sich auch auf Wien aus, denn Sibiu und Suceava werden nicht fortgeführt.

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Air Serbia will dritten Airbus A330 einflotten

Erst kürzlich hat Air Serbia ihren zweiten Airbus A330-200 in den Liniendienst gestellt. Nun kündigt Firmenchef Jiri Marek an, dass man sich auf der Suche nach einem dritten Langstreckenflugzeug dieses Typs befindet. Gegenüber dem Portal „Routes“ erklärte der Manager, dass man darauf achtet, dass der gleiche Triebwerkstyp wie bei den beiden bestehenden A330 montiert ist. Einen Termin für die Einflottung konnte er noch nicht nennen und verwies darauf, dass der Prozess neun Monate und länger dauern könnte. Mit Hilfe des dritten Langstreckenflugzeuges will Air Serbia das Interkontinentalangebot ab der serbischen Hauptstadt Belgrad weiter ausbauen. Konkrete Ziele wurden noch nicht genannt, jedoch deutete man in der Vergangenheit wiederholt an, dass man den Verkehr zwischen Serbien und China weiter ausbauen will. Auch hat man das eine oder andere Ziel in den Vereinigten Staaten von Amerika ins Auge gefasst. Beispielsweise könnte es sich laut Marek um Miami handeln. Alternativ prüft man das kanadische Toronto. Im Mai 2023 wird Air Serbia eine Nonstopverbindung nach Chicago aufnehmen. Diese soll zunächst dreimal wöchentlich bedient werden. Auf der New-York-Strecke will der Carrier künftig täglich fliegen.

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Mesa Airlines wechselt 64 CRJ-900 von American Eagle zu United Express

Die U.S.-amerikanische Mesa Airlines hat den Wetlease-Auftrag von American Airlines verloren. Gleichzeitig befindet man sich in intensiven Gesprächen mit dem Konkurrenten United. American beendet die Zusammenarbeit mit Mesa Airlines, weil der ACMI-Provider in finanzielle Schieflage geraten ist. Dies soll sich auch negativ auf die Stabilität des Flugbetriebs ausgewirkt haben. Die TV-Station CNBC zitiert aus einem internen Rundschreiben, das von Chief Commerical Officer Derek Kerr unterschrieben ist, wie folgt: „Infolgedessen haben wir Bedenken, ob Mesa in Zukunft ein zuverlässiger Partner für American sein wird. American und Mesa sind sich einig, dass der beste Weg, um diese Bedenken auszuräumen, die Beendigung unserer Vereinbarung ist“. Derzeit sind – inklusive Mesa Airlines – sechs Airlines unter der Regionalmarke American Eagle im Auftrag für AA tätig. Laut Informationen von Reuters, die sich auf ein internes Rundschreiben von Mesa-Chef Jonathan Ornstein beziehen, sollen jene Bombardier CRJ-900, die momentan noch für American Airlines unterwegs sind, künftig als United Express für den Konkurrenten United Airlines fliegen. Man ist für diesen Carrier bereits mit 80 Embraer 17 in der Luft. Künftig sollen auch die 64 Bombardier CRJ-900, die Mesa Airlines betreibt, für United fliegen. American erklärt unter anderem, dass man die Kapazität künftig anderweitig zukaufen wird.

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Salzburg feiert Erstflüge von Air France Hop und Transavia

Der Salzburger Flughafen konnte in den letzten Tagen zwei Neuaufnahmen aus dem Air-France-KLM-Konzern feiern. Transavia verbindet die Mozartstadt mit Brüssel und Hop mit Paris Charles de Gaulle. Vorerst handelt es sich um Winterstrecken. Die Corona-Pandemie hat die Flughäfen Innsbruck und Salzburg besonders hart getroffen, denn beide machen während der kalten Jahreszeit den Löwenanteil des Umsatzes. Das liegt daran, dass die beiden österreichischen Airports ein beliebte Landeorte für Reisende, die ihre Urlaube in den umliegenden Schiressorts verbringen wollen, sind. Die Winter 2020/21 und 2021/22 waren im Vergleich mit der Vergangenheit defacto ein Totalausfall. Heuer sind viele Carrier zurückgekehrt. Auch gibt es die eine oder andere Neuaufnahme. Beispielsweise verbindet Air France Hop seit dem vergangenen Samstag die Mozartstadt einmal wöchentlich mit Paris-Charles de Gaulle. Diese Route wird über den Winter 2022/23 einmal pro Woche bedient. Im Regelfall kommen Regionaljets des Typs Embraer 190 zum Einsatz. Am Mittwoch wird die Konzernschwester Transavia eine Nonstopverbindung zwischen Brüssel und der Mozartstadt aufnehmen. Diese wird zweimal pro Woche bedient und ist ebenfalls vorläufig für die Winterflugplanperiode 2022/23 befristet. Der Salzburger Flughafen ist jedenfalls erfreut, dass man mit Air France Hop an ein weiteres Drehkreuz angebunden ist und mit Transavia eine zusätzliche Route nach Brüssel bekommt. „Es wird eine Wintersaison ohne Reiseeinschränkungen wie in den letzten zwei Jahren, da bin ich mir sicher. Wir steuern Ziele in 19 Ländern an und bringen viele Wintergäste in die EuRegio Salzburg-Bayern, damit werden wir schon beinahe die Zahlen von 2019 erreichen. Ganz besonders freue ich mich über die neue Strecke

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Manchester: Tui-Airways-Flug mangels Klopapier um 26 Stunden verspätet

Es gibt immer wieder kuriose Gründe warum Flüge gestrichen werden, jedoch hat es bislang selten bis nie mit fehlendem Toilettenpapier zu tun gehabt. Genau das ist aber am 15. Dezember 2022 am Flughafen Manchester bei Tui Airways passiert. Eigentlich sollten die Passagiere gegen 9 Uhr 55 unter der Flugnummer BY718 in Richtung Sharm El Sheik abheben. Daraus wurde aber nichts, denn wie der Kapitän unter anderem gegenüber der Zeitung „Sun“ erklärte, habe man weder Toilettenpapier, noch Handtücher für die WC-Anlagen gehabt. Ein Zulieferer habe versehentlich Fruchtsaft an Bord gebracht. Es kam wie es kommen musste: Der Lieferant konnte kein Klopapier liefern, so dass die Crew das Problem selbst in die Hand nahm. Man „borgte“ bei den Kollegen einer anderen Tui-Airways-Maschine ein paar Rollen aus und wollte dann abheben. Es war 16 Uhr 30 und dann wurde festgestellt, dass die Besatzung die Arbeitszeit überschreiten würde. Der Flug hob dann erst am Folgetag – mit insgesamt 26 Stunden Verspätung – ab.

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EU-Kommission bewilligt Unterstützung für Flughafen Zagreb

Die kroatische Regierung hat seitens der EU-Kommission grünes Licht für eine Beihilfemaßnahme zu Gunsten des Betreibers des Hauptstadtflughafens Zagreb bekommen. Das Volumen beträgt 14,3 Millionen Euro und soll für den Zeitraum von 19. März bis 30. Juni 2020 entschädigen. Geld wird aber keines fließen, denn es erfolgt eine Aufrechnung mit der Konzessionsgebühr, die die Zagreb Airport International Company zu entrichten hat. Der Staat wird diese um 14,3 Millionen Euro kürzen und die Summe abschreiben. Damit bekommt der Airport zwar keine Finanzmittel überwiesen, muss jedoch weniger an die Regierung bezahlen.

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