Dezember 30, 2022

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Dezember 30, 2022

Nach über 15 Jahren: Israir nimmt Tel Aviv-Istanbul auf

Ab 2. Jänner 2023 wird es nach über 15 Jahren wieder Nonstop-Flüge zwischen Tel Aviv und Istanbul, die von einer israelischen Airline durchgeführt werden, geben. Israir wird diese Route an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag bedienen. Zuvor wurde zwischen Israel und der Türkei ein entsprechendes Luftfahrtabkommen abgeschlossen. Seitens des Carriers erklärt Marketingleiterin Hila Hermolin-Ronen unter anderem: „Israir begrüßt die bahnbrechende Vereinbarung, die es israelischen Fluggesellschaften ermöglicht, dieses Ziel anzufliegen. Istanbul ist eines der attraktivsten Reiseziele für Israelis und bietet hervorragende Hotels, Unterhaltungsmöglichkeiten und extrem günstige Einkaufsmöglichkeiten, und das alles bei einem kurzen Flug, der einen kleinen und relativ günstigen Auslandsaufenthalt ermöglicht. Israir beglückwünscht alle beteiligten Parteien und ist zuversichtlich, dass viele israelische Urlauber das Ziel im kommenden Jahr besuchen werden“. Die Neuaufnahme soll mit dem Maschinentyp Airbus A320 bedient werden.

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Flydubai fliegt wieder nach Turkmenistan

Flydubai fliegt wieder zwischen Dubai und Ashgabat in Turkmenistan. Die Strecke wird ab dem 23. Jänner 2023 wieder bedient und ist die erste von mehreren neuen Flugverbindungen, die der Low-Cost-Carrier noch ins Streckennetz aufnehmen wird. Die Flüge zwischen dem Dubai Airport und dem Flughafen Ashgabat werden zweimal wöchentlich, jeweils montags und donnerstags, durchgeführt. Der Low-Cost-Carrier setzt dabei eine Boeing 737 Max 8 ein, wie das Onlineportal Simpleflying berichtet. Mit der Wiederaufnahme der Flüge nach Aschgabat erweitert Flydubai sein Netzwerk in Zentralasien auf neun Ziele in fünf Ländern. Dazu gehören Almaty, Aschgabat, Astana, Bischkek, Duschanbe, Namangan, Osh, Samarkand und Taschkent. Neben der wieder aufgenommenen Flugverbindung nach Ashgabat wird der erste Monat des neuen Jahres für den Billigflieger relativ ereignisreich sein. Denn ab Jänner wird die Airline sieben neue Ziele anfliegen, darunter Cagliari, Korfu, Gan, Krabi, Mailand Bergamo, Pattaya und St. Petersburg.

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USA: Mesa Airlines bringt United-Vertrag unter Dach und Fach

Der U.S.-amerikanische ACMI-Provider Mesa Airlines hat mit United Airlines eine Vereinbarung unter Dach und Fach gebracht, die dazu führt, dass man ab dem nächsten Jahr weitgehend exklusiv für das Star-Alliance-Mitglied fliegen wird. Zuvor hatte American Airlines die Kündigung ausgesprochen. Der Vertrag sieht auch vor, dass sich United Airlines mit zehn Prozent an Mesa beteiligen wird. Finanziell wird man dem Regio-Carrier zunächst mit 41,2 Millionen U.S.-Dollar unter die Flügel greifen. Weiters sollen rund 80 Millionen U.S.-Dollar für zusätzliche Triebwerke bereitgestellt werden. Man wird mit jenen Bombardier CRJ-900, die momentan noch für American Airlines eingesetzt werden, künftig für United Airlines fliegen. Die Maschinen des Typs Embraer 175, die bereits jetzt für UA betrieben werden, bleiben im Einsatz. Für Mesa Airlines bedeutet die Zusammenarbeit mit dem American-Konkurrenten, dass man künftig mehr oder weniger exklusiv für United Airlines fliegen wird. Dies wird auch mit der Kapitalbeteiligung manifestiert. Daraus ergibt sich aber auch ein Risiko, denn sollte United irgendwann das Interesse verlieren und ähnlich wie American Airlines kündigen, hat man kaum andere Kunden. Zwar wird man auch weiterhin Charterflüge sowie ad-hoc-ACMI-Flüge durchführen, jedoch die Haupteinahmequelle werden Aufträge von United sein. Im Zuge der jüngsten Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen des vierten Quartals des laufenden Geschäftsjahres erklärte Mesa-Chef Jonathan Orstein unter anderem, dass der Vertrag eine Laufzeit von fünf Jahren hat und zunächst 60 Prozent der CRJ-Flotte, die zuletzt für American im Einsatz war, umfasst. Es besteht aber die Möglichkeit, dass das Volumen später aufgestockt werden kann. Zusätzlich zu den bestehenden Besatzungs- und Wartungszentren in Phoenix, Dallas,

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USA: CDC will Abwasser von China-Flügen analysieren

Die U.S.-amerikanische Seuchenbehörde CDC beabsichtigt künftig das Abwasser von Verkehrsflugzeugen auf neue Corona-Varianten zu untersuchen. Hintergrund der Maßnahme ist, dass man sich aufgrund der Welle in der Volksrepublik China besorgt zeigt. Derzeit gehen sowohl die politischen Meinungen als auch jene von Virologen durchaus weit auseinander. Einige fordern, dass Einreisebeschränkungen für Personen, die sich zuvor in China aufgehalten haben eingeführt werden und andere sind der Ansicht, dass dies nicht notwendig ist. Die Vereinigten Staaten verlangen ab Anfang Jänner 2023 von solchen Reisenden wieder die Vorlage eines negativen Coronatests. Auch ist mittlerweile angedacht, dass zwei Tage nach der Ankunft in den USA ein weiterer Test vorgenommen werden muss. Das Abwasser der Verkehrsflugzeuge ist mittlerweile in den Fokus der CDC geraten, da diese sich von der Untersuchung erwartet, dass man eventuelle neue Corona-Varianten frühzeitig identifizieren kann. Man argumentiert auch damit, dass im Juli 2022 eine Analyse des Abwassers von zwei Flügen von Äthiopien nach Frankreich Erkenntnisse gebracht hätten und das obwohl alle Reisenden zuvor negativ auf Covid-19 getestet wurden. Mit der Forderung steht die CDC nicht alleine da, denn auch in Europa halten einige Virologen die Untersuchung des Abwassers von Verkehrsflugzeugen, die aus China kommen, für sinnvoller als von allen Passagieren negative Coronatests zu verlangen. Deren Aussagekraft wäre nur zeitlich beschränkt, so dass es zielführender sein soll im Falle positiver Funde explizit Testungen der Reisenden behördlich anzuordnen. Einige Wissenschaftler sind der Ansicht, dass das Abwassermonitoring, das in vielen Staaten über die Kanalisation gemacht wird, bislang dazu beigetragen habe, dass man den Ausbruch von

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Moskau: Ural-Airlines-A321 musste wegen brennender Powerbank evakuiert werden

Am Donnerstagabend geriet an Bord von Ural-Airlines-Flug U6167 bereits auf dem Weg zur Runway eine Powerbank eines Passagiers in Brand. Dieser soll den brennenden Gegenstand panisch auf den Boden geworfen haben. Die Kabine soll sich rasch mit Rauch gefüllt haben, so dass eine sofortige Evakuierung notwendig wurde. Die Besatzung entschied sich den Airbus A321 mit der Registrierung RA73842 sofort zu stoppen und leitete die Evakuierung über die Notrutschen ein. Die Reisenden wurden anschließend ins Terminal gebracht und konnten ihre Reise nach Kaliningrad mit einem Ersatzflugzeug antreten. Allerdings mussten die Passagiere rund sieben Stunden auf die Bereitstellung warten. Ural Airlines machte keine genauen Angaben dazu wie viele Personen sich tatsächlich an Bord von U6167 befunden haben. Die Maschine verfügt über 220 Sitzplätze in einer All-Economy-Bestuhlung und ist etwa 16 Jahre alt. Für den russischen Carrier ist dieser Airbus A321ceo seit Mai 2016 im Einsatz. Zuvor flog der Mittelstreckenjet für Avianca El Salvador. Der Powerbank-Vorfall ereignete sich auf dem Flughafen Moskau Domodedowo.

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Ab Riga und Tallinn: Smartlynx nimmt Bergamo-Flüge auf

Die Smartlynx Group beabsichtigt Nonstop-Flüge ab Riga und Tallinn nach Bergamo aufzunehmen. Diese sollen vorerst bis 18. März 2023 angeboten werden. Als Maschinentypen kommen sowohl Airbus A320 als auch Boeing 737 Max 8 zum Einsatz. Ab Riga will der lettische Carrier zwischen 7. Jänner 2023 und 18. März 2023 einmal wöchentlich das italienische Bergamo ansteuern. Die am Verkehrstag Samstag unter den Flugnummern 6Y217/6Y218 geplanten Flüge sollen im Regelfall mit Airbus A320 bedient werden. Allerdings ist zwischen 14. und 28. Jänner 2023 auch der Einsatz von Boeing 737 Max 8 im Flugplan ersichtlich. Von Tallinn aus soll die Konzernschwester Smartlynx Estonia ab 18. Feber 2023 bis vorerst 18. März 2023 ebenfalls an Samstagen Kurs auf Bergamo nehmen. Diese Route soll durchgehend mit Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 Max 8 bedient werden. Die Flugnummern der Kurspaare lauten MYX521/MYX522. Bei beiden Neuaufnahmen ist auf dem italienischen Airport eine Standzeit von rund einer Stunde eingeplant.

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Corendon mit neuen Strecken ab Hannover und Düsseldorf

Die Ferienfluggesellschaften der Corendon Group haben in den letzten Wochen zahlreiche Routen aus dem Sommerflugplan 2023 entfernt. Gleichzeitig plant man ab Hannover und Düsseldorf auch neue Strecken aufzunehmen. Die überwiegende Mehrheit führt in Richtung Türkei. Ab 3. Mai 2023 plant Corendon Europe zweimal wöchentlich mit Boeing 737-800 zwischen der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen und der griechischen Insel Kos zu fliegen. Die Neuaufnahme ist vorerst für die Sommerperiode 2023 befristet. Eine mögliche Fortführung im Winterflugplan 2023/24 gilt als unwahrscheinlich. Corendon und Corendon Europe haben zahlreiche Routen ab Deutschland, Österreich und der Schweiz aus den Planungen genommen. Vier neue Türkei-Ziele will Corendon ab 7. Juni 2023 ab Hannover anbieten. Zunächst soll es bis zum 1. September 2023 einmal wöchentlich nach Samsun gehen. Ab 22. Juni 2023 plant man in selbiger Frequenz Bodrum anzusteuern. Adana will man zwischen 6. Juli und 31. August 2023 mit Hannover verbinden. Diyarbakir ist zwischen 9. Juli und 10. September 2023 im Sommerflugplan 2023 zu finden. Die vier Türkei-Strecken sind befristet und werden je nach Destination bis maximal 10. September 2023 angeboten. Als Fluggerät sollen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 eingesetzt werden.

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British Airways verbindet London-Heathrow mit Florenz

British Airways wird künftig den Flughafen London Heathrow mit Florenz verbinden. Zum Start des Sommerflugplans heben die Flugzeuge der britischen Airline täglich in Richtung Italien ab. Die neue Verbindung soll am 26. April 2023 eingeweiht werden. Zum Einsatz komme ein Airbus A320neo, wie das Onlineportal Simpleflying berichtet. Die Fluggesellschaft bietet bereits einen ähnlichen Flug an, der den London City Airport mit FLR verbindet. Diese Strecke dient in erster Linie Passagieren, deren Reise auch in London endet. Demgegenüber eröffnet die Route nach Heathrow viele Anschlussmöglichkeiten für internationale Reisende. „Dies ist nicht nur eine gute Nachricht für Reisende aus dem Vereinigten Königreich, sondern auch für diejenigen, die von Florenz aus zu US-Zielen weiterfliegen möchten. Die Flüge in die Vereinigten Staaten wurden wurden dementsprechend angepasst“, betont ein Sprecher der Airline.

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Portugal: Verkehrsminister wegen Kritik an Abfindung für Ex-Tap-Chefin Reis zurückgetreten

Die öffentliche Kritik rund um eine 500.000 Euro schwere Abfindung, die eine ehemalige Tap-Chefin trotz Eigenkündigung vor ihrem Amtsantritt als Staatssekretärin erhalten hat, führte nun zu weiteren Rücktritten in der portugiesischen Regierung. Nebst Alexandra Reis, die selbst im Kreuzfeuer der Kritik steht, legte auch Verkehrsminister Pedro Nuno Santos sein Amt nieder. Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass die ehemalige Tap-Air-Portugal-Chefin trotz Eigenkündigung eine Abfindung in der Höhe von einer halben Million Euro erhalten hat. Die nunmehr auch ehemalige Staatssekretärin stand nur kurzzeitig an der Spitze des staatlichen Carriers, wurde jedoch bis ins Jahr 2022 hinein weiterbeschäftigt. Vor ihrem Amtsantritt als Finanz-Staatssekretärin kündigte sie und erhielt von Tap die umstrittene Zahlung. Selbst der Staatspräsident beschwichtigte diesen Umstand noch, jedoch ist die Aufregung in Portugal groß. Sowohl das Finanz- als auch das Verkehrsministerium haben den Verwaltungsrat von Tap Air Portugal um Aufklärung ersucht, jedoch konnte das weder Pedro Nuno Santos noch Alexandra Reis im Amt halten. Beide traten binnen weniger Stunden zurück. Damit wird die Liste der Regierungsmitglieder, die in den letzten Monaten ihre Ämter nicht ganz freiwillig zurückgelegt haben, immer länger. Finanzminister Fernando Medina hat den Rücktritt von Reis angenommen und sie aus ihrem Amt entlassen. Pilotengewerkschaft fordert Abgang von Tap-Chefin Ourmières-Widener Die Rücktritte auf politischer Ebene sorgen aber nicht für Ruhe, denn die Gewerkschaft SPAC fordert neuerlich den Rücktritt bzw. die Absetzung von Tap-Air-Portugal-Chefin Christine Ourmières-Widener. Positiv sieht man zwar, dass der Verkehrsminister die „politische Verantwortung“ für den Vorgang rund um Reis übernommen habe, jedoch habe seiner Ansicht nach würden

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