Januar 12, 2023

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Januar 12, 2023

Maskenpflicht im Nahverkehr: Deutschlands undurchblickbarer Sonderweg

Die Bundesrepublik Deutschland ist einer der letzten Staaten in Europa, der noch weitgehend flächendeckend auf das Tragen von Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln pocht. Die unterschiedlichen Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern führen dazu, dass eine durchaus verwirrende Situation entsteht. Einige Bundesländer haben die Verpflichtung zum Tagen von Masken bereits aufgehoben. Allerdings gilt dies nur im Nah- und nicht im Fernverkehr. Konkret bedeutet das am Beispiel der Strecke München-Salzburg, dass man in Zügen, die dem Bahn-Fernverkehr (z.B. Railjet, Railjet Xpress, EuroCity, InterCity, InterCity Express) zugeordnet sind, eine FFP2-Maske tragen muss. Steigt man jedoch in Verkehrsmittel des Regionalverkehrs (z.B. Regionalzug, Regionalexpress, Schnellbahn, U-Bahn, Straßenbahn, Bus etc) ein, darf man ganz legal ohne Maske fahren. Somit: Steigt man am Hauptbahnhof München in den Regionalexpress der bayerischen Oberlandbahn ein, so darf man ganz legal ohne Maske nach Salzburg fahren. Nimmt man aber einen Eurocity oder einen Railjet, so muss man bis zur Staatsgrenze eine FFP2-Maske tragen. In Österreich darf man die Mund-Nasen-Bedeckung dann legal abnehmen. Das eine solche Regelung offensichtlich nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert, ist offensichtlich. Dahinter steckt, dass für den Fernverkehr Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), der als Dauerbefürworter der Masken gilt, zuständig ist und für den Regionalverkehr die Gesundheitsminister des jeweiligen Bundeslands. Unter den Bundesländern herrscht massive Uneinigkeit darüber wie nun mit der Verpflichtung zum Bedecken von Mund und Nase in öffentlichen Verkehrsmitteln umzugehen ist. Die Folge daraus: Einige Bundesländer haben die Maskenpflicht bereits offiziell aufgehoben, wobei aus Zuständigkeitsgründen der Fernverkehr ausgenommen ist, andere haben konkrete Termine für diesen Schritt angekündigt und wieder

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Jet Airways: Klage gegen Etihad Airways zurückgezogen

Rund zehn Jahre lang gab es einen Rechtsstreit um den 24-prozentigen Anteil, den Etihad Airways an Jet Airways gehalten hatte. Im April 2023 brachte BJP-Vorsitzender Subramanian Swamy eine Klage ein, die das Ziel hatte den Einstieg des Golfcarriers zu verhindern. Nun wurde eine Einigung erzielt, denn das Rechtsmittel wurde zurückgezogen. Vor einiger Zeit verfolgte Etihad Airways eine stark an Swissair erinnernde Hunter-Strategie. Man kaufte sich bei anderen Airlines mit Minderheitsbeteiligungen ein und wollte so eine eigene Luftfahrtallianz aufbauen. Allerdings handelte es sich – mit wenigen Ausnahmen – um finanziell angeschlagene Carrier, die einen hohen Finanzbedarf hatten. Die Änderung der Strategie hatte zur Folge, dass Jet Airways, Air Berlin, Alitalia und andere Beteiligungen Insolvenz anmelden mussten. Der nunmehr beigelegte Rechtsstreit richtete sich gegen den Verkauf von rund 24 Prozent an Etihad Airways. Der Kläger erhob schwere Vorwürfe gegen den Golfcarrier, jedoch zog er nun in aller Stille seine Klage zurück. Dies hat zur Folge, dass das Gerichtsverfahren ohne Urteil beendet ist. Hintergrund dürfte auch sein, dass Jet Airways zwischenzeitlich pleite gegangen ist und auch der Neustart mit Hilfe eines neuen Investors ins Stocken geraten ist. Der Rechtsstreit zog sich bereits seit dem Jahr 2013 durch alle Instanzen des indischen Rechtssystems und war nun vor dem Obersten Gerichtshof anhängig. Am 7. Jänner 2023 überraschte der Kläger das Gericht mit dem Rückzug seiner Klage. Damit wurde die Klage formell als zurückgezogen abgewiesen und das Verfahren ist beendet.

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Wetlease: Jettime fliegt mit drei Boeing 737 für SAS

Das Star-Alliance-Mitglied SAS holt sich im Sommerflugplan 2023 Verstärkung von der dänischen Fluggesellschaft Jettime. Man wird drei Boeing 737 ins Wetlease nehmen. Diese sollen ab Dänemark und Finnland eingesetzt werden. Laut Mitteilung des auf ACMI- und Charterflüge spezialisierten Unternehmens beginnt die Zusammenarbeit mit SAS am 26. März 2023 und ist vorerst bis zum 28. Oktober 2023 befristet. Die drei Boeing 737 sollen in Dänemark bzw. Finnland stationiert werden und von dort aus Flüge für den Auftraggeber durchführen. Es ist zwar anzunehmen, dass es sich um den Maschinentyp Boeing 737-800 handeln wird, denn Jettime hat acht Stück in der Flotte und wird in Kürze zwei weitere erhalten. Allerdings hat man auch eine B737-700. Das Unternehmen erklärt, dass der Vertrag nicht bestimmte Maschinen umfassen würde, sondern vertraglich die Kapazität von drei Boeing 737-800 vereinbart wurde. Es ist also nicht explizit ausgeschlossen worden, dass auch die B737-700 eingesetzt werden könnte.

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Innsbruck: A320 von British Airways mehrere Tage gestrandet

Der Airbus A320-200 mit der Registrierung G-EUUY, betrieben von British Airways, hatte einen längeren Aufenthalt in Innsbruck als geplant. Die Maschine kam am 8. Jänner 2023 als BA690 aus London-Heathrow, jedoch konnte der Rückflug wegen einem technischen Defekt nicht angetreten werden. Zunächst sah alles nach einem Routineflug aus, denn die Passagiere von Flug BA691 haben bereits ihre Sitzplätze eingenommen und die Vorbereitungen auf den Abflug liefen ohne Auffälligkeiten. Doch irgendetwas war doch anders, denn auch nach 1,5 Stunden hat sich der Airbus A320 noch immer keinen Millimeter von seiner Parkposition entfernt. Gegen 21 Uhr 10 gab es dann die Hiobsbotschaft, dass wegen technischer Probleme nicht geflogen werden kann. Die Reisenden mussten wieder aussteigen und auf weitere Informationen von British Airways warten. Der Betreiber musste zunächst Techniker aus dem Vereinigten Königreich einfliegen lassen. Und das nahm seine Zeit in Anspruch, denn die G-EUUY hat erst am 11. Jänner 2023 den Innsbrucker Flughafen verlassen. Ursache für das AOG sollen Triebwerksprobleme gewesen sein. Die betroffenen Passagiere wurden zunächst in einem Hotel untergebracht und am Folgetag mit Autobussen zum Flughafen München gebracht, von wo aus diese ihre Reise nach London-Heathrow antreten konnten. Der gestrandete Airbus A320 wurde am 11. Jänner 2023 unter der Flugnummer BA9275 nach London-Heathrow überstellt. Es handelte sich um einen Ferryflug, bei dem sich keine Passagiere an Bord befunden haben.

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Christophorus-Bergung ohne Genehmigung: Bezirkshauptmannschaft leitet Ermittlungsverfahren ein

Die spektakuläre Bergung des Rettungshubschraubers Christophorus 1, die am Samstag in der Axamer Lizum durchgeführt wurde, hat nun ein juristisches Nachspiel für den Betreiber und das Bergungsunternehmen. Hintergrund ist, dass eine Genehmigung der Verkehrsabteilung des Landes Tirol notwendig gewesen wäre, diese jedoch nicht eingeholt wurde. Der Christophorus 1 ging am Freitag, den 6. Jänner 2023, während einem Einsatz in der Axamer Lizum AOG. Einige Warnleuchten, die nicht hätten leuchten dürfen, wiesen auf Fehler hin. Für den Patienten wurde ein anderer Hubschrauber angefordert und für den ÖAMTC-Helikopter eilten Techniker zu Hilfe. Diese konnten das Problem nicht vor Ort beheben, so dass ein Unternehmen aus der Schweiz beauftragt wurde. Dieses „flog“ den Christophorus 1 mit Hilfe eines Transporthubschraubers nach Innsbruck. Die spektakuläre Aktion sorgte für viel Aufsehen und dem ÖAMTC war offensichtlich viel daran gelegen den Rettungshubschrauber so rasch wie möglich zu reparieren und wieder in Dienst zu stellen. Allerdings hat man dabei offensichtlich auf die Bürokratie vergessen, denn für die Bergungsaktion wäre eine Genehmigung bei der Verkehrsabteilung des Landes Tirol einzuholen gewesen. Das hat man laut einem Bericht der Tiroler Tageszeitung nicht gemacht. Und so kommt es, dass die Bezirkshauptmannschaft Innsbruck-Land ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat. Man hat die Polizei mit der Durchführung dieses beauftragt. Konkret wirft man dem Bergungsunternehmen aus der Schweiz vor, dass dieses verabsäumt habe eine Genehmigung einzuholen und damit soll die Bergung mutmaßlich illegal durchgeführt worden sein. Sofern sich die Vorwürfe der Behörde bestätigen sollten, könnte gegen dieses ein Bußgeld verhängt werden.

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Hohe LNG-Kosten: Auch Costa stellt wieder auf Diesel um

Auch die Reederei Costa Cruises wird jene beiden Schiffe, die mit Dual-Fuel-Antrieben ausgerüstet sind, künftig mit Marine Diesel betreiben. Zuvor wurde bekannt, dass die Konzernschwester Aida diesen Schritt aus Kostengründen setzt. Damit sind die beiden Reedereien, die dem Carnival-Konzern angehören, kein Einzelfall. Die norwegische Fjord Line lässt ihre reinen LNG-Schiffe auf Dual-Mode-Antrieb umrüsten und will künftig aus Kostengründen mit Diesel statt Erdgas fahren.

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Bremen hat 65 Prozent des Vorkrisenaufkommens erreicht

Der norddeutsche Flughafen Bremen hatte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2022 insgesamt 1.492.975 Passagiere. Damit lag man um 137 Prozent über dem Wert, den man ein Jahr zuvor erreichen konnte. Allerdings entspricht die jüngste Verkehrsleistung nur 65 Prozent des Aufkommens, das man vor der Pandemie hatte. Die Flugbewegungen lagen im Jahr 2022 bei 25.083 Starts und Landungen. Dies ist eine Steigerung um 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (18.949) und entspricht rund 70 Prozent der Bewegungen des Vorkrisen-Jahres 2019 (36.307). „Der enorme Anstieg der Passagierzahlen in 2022 ist Ausdruck einer deutlichen Erholung der Luftverkehrsbranche und der Passagiernachfrage am Bremen Airport. Ab dem zweiten Quartal 2022 haben die Fluggastzahlen zugelegt und einen großen Schritt in Richtung Vorkrisen-Niveau ermöglicht“, sagt so Geschäftsführer Marc Cezanne.

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Momento legt zusätzliche Charterziele ab Dresden auf

Unter der Marke „Momento powered by SZ Reisen“ werden im Sommerflugplan 2023 ab Dresden fünf weitere Reiseziele angeboten. Es handelt sich um Ischia, Golf von Sorrent, Sizilien, die Liparischen Inseln und Sardinien. Die Flugreisen werden in Kooperation mit mehreren namhaften deutschen Reiseveranstaltern durchgeführt. Die Reiseprogramme werden für alle Partner zentral zusammengestellt und gemeinsam mit sz-Reisen unter der Marke „MOMENTO powered by sz-Reisen“ vermarktet. Reisezeitraum sind die Monate April und Mai. Zum Einsatz kommen europäische Airlines wie Smartwings, die Flugzeuge vom Typ Airbus A320 beziehungsweise Boeing 737 einsetzen. Der Bordservice beinhaltet bereits Snacks und Softdrinks. „Urlaubsreisen vom Flughafen vor der Haustür aus stehen hoch im Kurs. Wir freuen uns daher sehr, im Frühjahr fünf neue italienische Urlaubsregionen in den Flugplan aufnehmen zu können. Diese Reisen ergänzen hervorragend das bestehende Angebot zu Sonnenzielen im Mittelmeer sowie am Roten und Schwarzen Meer“ sagt Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG.

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Passagierzahlen: 2022 war zweitbestes Jahr für Karlsruhe/Baden-Baden

Der deutsche Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden hatte im Jahr 2022 insgesamt 1.315.525 Passagiere. Damit hatte man um nur 31.000 Passagiere weniger als im Rekordjahr 2019. „Dass sich die Passagierzahlen am Baden-Airpark nach zwei Krisenjahren so schnell erholen, freut uns sehr. Es zeigt, dass der Flughafen und die ab FKB angebotenen Ziele für die Menschen in der Region attraktiv sind. Dementsprechend wird das Angebot im Sommer 2023 u.a. mit Malta, Mailand-Bergamo, Sevilla und Kos weiter ausgebaut“, so Geschäftsführer Uwe Kotzan. Während in 2022 mit 1.784 t Fracht, 11,4% weniger Güter umgeschlagen wurden als im Vorjahr (2.013 t) zeichnet sich bei den Flugbewegungen eine positive Entwicklung ab. So wurden im Jahr 2022 insgesamt 37.464 Starts und Landungen (Vorjahr 36.894; +1,5%) gezählt.

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Estland: Nyx Air hat Saab-340AF-Frachter eingeflottet

Die estnische Fluggesellschaft Nyx Air hat ein weiteres Frachtflugzeug in die Flotte aufgenommen. Es handelt sich um die Saab 340AF mit der Registrierung ES-NSM. Diese wurde auf den deutschen Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden überstellt. Laut CH-Aviation.com wurde das Turbopropflugzeug kürzlich auf Nyx Air im Luftfahrtregister von Estland eingetragen. Es handelt sich um den einzigen Frachter des Typs Saab 340AF. Man betreibt daneben eine weitere Cargo-Maschine, jedoch handelt es sich dabei um eine Saab 340BF.

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