Januar 20, 2023

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Januar 20, 2023

Frankfurter Flughafen organisiert Personenkontrollen neu

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport will die Passagier- und Handgepäckkontrollen deutlich beschleunigen. Helfen sollen dabei ein effizienterer Einsatz der privaten Sicherheitskräfte sowie neuartige Gepäckscanner. Den Passagieren wird durch die neuen Scanner erspart, technische Geräte wie Tablets oder Flüssigkeiten aus dem Handgepäck herausnehmen zu müssen. Statt rund 80 Passagiere in der Stunde können an den neuen Stationen dann bis zu 250 Fluggäste in derselben Zeit kon­trolliert werden. Das hat ein Testlauf im Jahr 2019 gezeigt. Möglich wird die grundlegende Neuordnung der Luftsicherheitskontrollen durch den Umstand, dass der Bund in einem Beleihungsvertrag Fraport wieder die Organisation der Sicherheitskontrollen am Flughafen übertragen hat. Seit dem Jahreswechsel steuert Fraport den Einsatz der privaten Sicherheitskräfte selbst. Die Bundespolizei führt nun noch die sicherheitspolitische Aufsicht. Mit veralteter Technik bei gleichzeitig hohen Gebühren sind die deutschen Flughäfen im europäischen Vergleich ins Hintertreffen geraten. Im vergangenen Sommer hatte es beispielsweise in Köln, Düsseldorf und Berlin lange Warteschlangen vor den Kontrollstellen gegeben.

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FAA: Flugsystempanne auf menschlichen Fehler zurückzuführen

Eine Störung im Kommunikationssystem für den US-Flugverkehr in der vergangenen Woche ist auf einen menschlichen Fehler zurückzuführen. Ein Mitarbeiter eines Dienstleisters habe versehentlich für den Betrieb wichtige Dateien gelöscht, erklärte die US-Flugaufsichtsbehörde gestern. Die Panne hatte den Flugverkehr in den USA stundenlang weitgehend lahmgelegt. Die Piloten hatten in der Nacht zum vergangenen Mittwoch bis zum Vormittag keinen Zugriff auf das als Notice to Air Missions (NOTAM) bekannte System, das über Gefahren, Änderungen an Flughafeneinrichtungen und Informationen, die sich auf Flüge auswirken können, informiert. Die FAA setzte daraufhin aus Sicherheitsgründen den Flugverkehr aus. In einem vorläufigen Bericht der Behörde heißt es nun, Vertragspersonal habe bei Arbeiten an Datenbanken des Systems „unbeabsichtigt Dateien gelöscht“. Die Untersuchung dauere noch an, aber es gebe keine Hinweise auf ein absichtliches Herbeiführen der Störung oder einen Cyberangriff. Wegen der Störung war Kritik an der FAA laut geworden. Die Flugaufsicht erklärte, Schritte eingeleitet zu haben, um das NOTAM-System „resilienter“ zu machen.

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Intercity-Hotel direkt am BER eröffnet

Mit einem symbolischen Banddurchschnitt hat gestern das Intercity Hotel am Willy-Brandt-Platz des Flughafens Berlin Brandenburg eröffnet. Das sechsgeschossige 3-Sterne-Hotel bietet Gästen insgesamt 360 Zimmer, fünf Tagungs- und Konferenzräume, einen Sauna- und Fitnessbereich sowie Restaurant und Hotelbar. Die Terminals 1 und 2 des Flughafens BER sind fußläufig erreichbar. Damit ist das neu eröffnete Übernachtungsquartier neben dem Steigenberger Hotel das zweite Hotel in direkter Nähe der Terminals. „Der Flughafen Berlin Brandenburg ist der Anfang und das Ende unvergesslicher Reisen. Mit dem neuen IntercityHotel ist man nicht nur mitten im Geschehen, sondern auch Teil einer Community internationaler Reisender. Das ganze Team des Hotels freut sich darauf, die Gäste bei uns zu begrüßen“, so Matthias Rusch, General Manager IntercityHotel Berlin Airport.

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Gewerkschaft ruft TAP-Kabinenpersonal zum Streik auf

Das Kabinenpersonal der portugiesischen Fluggesellschaft TAP tritt in der kommenden Woche in einen siebentägigen Streik. Die bereits im Dezember angekündigte Kampfmaßnahme für den Zeitraum vom 25. bis 31. Jänner 2023 wurde heute auf einer Vollversammlung der Flugbegleitergewerkschaft SNPVAC bestätigt. Dabei wurde ein neuer Vorschlag der Unternehmensleitung mit großer Mehrheit zurückgewiesen, wie TAP und SNPVAC mitteilten. Der Carrier habe zwölf von 14 Forderungen akzeptiert, erklärte ein Gewerkschaftssprecher. Das Kabinenpersonal fordert unter anderem mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen. TAP teilte mit, der Streik werde zur Streichung von 1.316 Flügen führen und rund 156.000 Passagiere treffen. Die verursachten Kosten würden sich auf mindestens 48 Millionen Euro belaufen. Die 1945 gegründete Airline hat als größte Fluggesellschaft Portugals etwa 6.600 Mitarbeiter – rund 2.000 weniger als vor Ausbruch der Coronavirus-Pandemie. Schwarze Zahlen schrieb das Unternehmen zuletzt 2017. 2020 und 2021 gab es jeweils Rekordverluste von 1,2 Milliarden und 1,6 Milliarden Euro.

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Croatia Airlines nimmt Split-Skopje auf

Ab Mai 2023 wird das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines wieder zwischen Skopje und Split fliegen. Diese Route hatte man zuletzt im Jahr 2015 im Programm, jedoch nur für wenige Wochen. Croatia Airlines beabsichtigt im Zeitraum zwischen 12. Mai und 14. Oktober 2023 zweimal wöchentlich mit de Havilland Dash 8-400 von Split nach Skopje und zurück zu fliegen. Die Durchführung der Flüge soll an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag erfolgen, geht aus vorliegenden Flugplandaten des Carriers hervor.

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Uzbekistan Airways bestellt acht A320neo und vier A321neo

Die Fluggesellschaft Uzbekistan Airways hat beim europäischen Flugzeugbauer acht A320neo und vier A321neo bestellt. Die Neuzugänge sollen die aus derzeit 17 Maschinen bestehende Flotte der A320ceo-Reihe ergänzen. Über die Auswahl der Triebwerke wird die Fluggesellschaft zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden. „Der mit Airbus unterzeichnete Vertrag ist ein neuer Schritt in unserer Flottenmodernisierungsstrategie, die darauf abzielt, unseren Passagieren die modernsten und komfortabelsten Flugzeuge anzubieten. Gleichzeitig werden uns diese neuen treibstoffeffizienten Flugzeuge der A320neo-Familie dabei helfen, unsere Präsenz in Zentralasien weiter auszubauen und zu stärken sowie unser nationales und internationales Streckennetz zu entwickeln“, sagte Ilhom Makhkamov, Chairman of the Board von Uzbekistan Airways. Die Flugzeuge der A320neo-Familie werden mit der neuen Airbus Airspace-Kabine ausgestattet sein, die Premium-Komfort für den Single-Aisle-Markt bietet. Die Airline plant, die neuen Flugzeuge zum weiteren Ausbau ihres nationalen und internationalen Streckennetzes einzusetzen.

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Sommer 2023: Air China stockt Frankfurt-Flüge deutlich auf

Die Fluggesellschaft Air China stockt mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 die Präsenz in Frankfurt am Main deutlich auf. Sowohl von Peking als auch von Shanghai aus wird man den deutschen Airport täglich ansteuern. Mit Wirksamkeit zum 26. März 2023 wird Air China zwischen Peking und Frankfurt um vier Umläufe pro Woche aufstocken, so dass man täglich fliegen wird. Ab Shanghai fügt man gar sechs wöchentliche Rotationen hinzu. Beide Strecken sollen im Regelfall mit Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A350-900 bedient werden.

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Libyen: Malta MedAir erstmals in Mitiga gelandet

Im Auftrag von Mesky hat die Fluggesellschaft Malta MedAir am 18. Jänner 2023 erstmals den Flughafen Mitiga angesteuert. An Bord hat sich auch eine diplomatische Delegation der Republik Malta befunden. Seit einiger Zeit fliegt Malta MedAir im Rahmen eines Chartervertrags für Medsky (Libyen). Unter anderem führt man Flüge ab Misurata durch. Am Mittwoch landet man erstmals in Mitiga. Laut dem Branchenverband Mavio soll es sich um ein wichtiges historisches Ereignis hinsichtlich der Beziehungen zwischen Malta und Libyen handeln.

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Salzburg: Erhebliche Kritik an geplantem ACG-Wettersystem

Geht es nach den Plänen der Austro Control so soll es künftig an den Flughäfen Salzburg und Innsbruck keinen vor Ort tätigen Wetterdienst mehr geben. Dagegen läuft man in beiden Bundesländern Sturm, denn Kritiker sehen in der geplanten Zentralisierung in Wien erhebliche Nachteile. Es ist schon länger bekannt, dass der am Flughafen Innsbruck tätige Flugwetterdienst der Austro Control aufgelöst werden soll. Künftig sollen die für Piloten relevanten Daten aus Wien geliefert werden. Nun wurde bekannt, dass auch die Dienststelle in Salzburg auf der Kippe steht und ebenfalls in Wien zentralisiert werden soll. Derzeit läuft ein Probebetrieb, in dem die Bereitstellung der Wetterdaten sowohl klassisch durch vor Ort tätiges Personal als auch durch die ACG-Zentrale in Wien erhoben wird. Dies praktiziert man bereits seit April 2022 sol. Künftig will man die meteorologischen Daten für die Flughäfen Salzburg und Innsbruck nur noch von Wien aus bereitstellen. Dagegen hegt sich immer schärfere Kritik, denn es wird befürchtet, dass die Zentralisierung zu Lasten der Flugsicherheit gehen könnte. Seitens der Austro Control wird dies aber scharf dementiert. Allerdings gibt es interne Gutachten, die der offiziellen Sichtweise der ACG widersprechen. Diese sind eigentlich nur zum „internen Gebrauch“ bestimmt, jedoch berichtet der Österreichische Rundfunk über den Inhalt. Beispielsweise vertritt der Leiter der Flugsicherungsstelle Salzburg die Ansicht, dass die Zuverlässigkeit des neuen Systems, das die Dienststelle ersetzen soll, als „nicht zuverlässig“. Beispielsweise würden die Sensoren Daten liefern, die er als fragwürdig einstufen würde. Besonders wären diese nicht in der Lage geringfügigen Nebel, der in Salzburg öfters punktuell auftreten

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Charter: Mavi Gök Airlines fliegt Saarbrücken-Antalya

Dem aktuellen Stand der Dinge nach wird es im Sommerflugplan 2023 ab Saarbrücken so viele Antalya-Flüge wie noch nie geben. Derzeit elf Umläufe pro Woche geplant, die von verschiedenen Carriern durchgeführt werden. Unter den neuen Anbietern befindet sich die türkische Charterfluggesellschaft Mavi Gök Airlines, die ab 7. April 2023 im Auftrag von Neckermann Reisen fliegen will. Der Tour Operator ist eine Marke der türkischen Anex-Group. Mit dem einstigen Arcandor- bzw. Thomas-Cook-Konzern besteht keine Verbindung.

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