März 2, 2023

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März 2, 2023

Flusskreuzfahrten: Reiseveranstalter Klug Touristik meldet Konkurs an

Der unter anderem auf Flusskreuzfahrten spezialisierte Tour Operator Klug Touristik musste beim Handelsgericht Wien Konkurs anmelden. Der Alpenländische Kreditorenverband schätzt, dass rund 1.100 Privatpersonen, die Anzahlungen für noch nicht durchgeführte Reisen geleistet haben, betroffen sein könnten. Weiters soll es 250 bis 300 Gläubiger auf der Lieferkette geben. Der KSV1870 und der AKV teilten mit, dass sich die Verbindlichkeiten des insolventen Reiseveranstalters auf etwa 4,5 Millionen Euro belaufen sind. Ein Antrag auf Eröffnung eines so genannten Sanierungsverfahrens wurde nicht gestellt, weshalb die Fortführung des Unternehmens mehr als fraglich erscheint. Zuletzt soll Klug Touristik 31 Mitarbeiter gehabt haben. Bereits im Vorfeld könnte es Anzeichen gegeben haben, dass die Finanzlage von Klug Touristik stark angespannt sein könnte. In Sozialen Medien sowie in Rezessionen finden sich viele Postings, in denen Reisende, deren Urlaube seitens des Tour Operators abgesagt wurden, ihre Anzahlungen trotz vieler Versuche nur schleppend oder gar nicht zurücküberwiesen bekommen haben. Das Unternehmen antwortete zumeist mit einem Standardtext, dass man die Erstattungen Schritt für Schritt abarbeiten würde und redete sich gleichzeitig auf Corona, den Krieg in der Ukraine und das Niedrigwasser vom Vorjahr aus. Der Alpenländische Kreditorenverband zitiert aus dem Konkursantrag unter anderem, dass die Corona-Pandemie und das Niedrigwasser in mehreren Flüssen, das es im Sommer 2022 gab, die Umsätze hätten einbrechen lassen. Mittlerweile habe man keinen neuen Insolvenzversicherer mehr gefunden und der Vertrag mit der bisherigen Assekuranz ist ausgelaufen. Die Absicherung für den Insolvenzfall ist eine gesetzliche Vorschrift, die Tour Operator erfüllen müssen. Demnach ist davon auszugehen, dass die Kundengelder durch den

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Latam erwartet ersten A321XLR im Jahr 2025

Die Latam Group will ihre Flotte mit der Anschaffung von 31 weiteren Maschinen des Typs Airbus A320neo weiter modernisieren. Derzeit erwartet man die Auslieferung von mehr als 100 Exemplaren dieser Reihe, darunter auch einige A321XLR. In diesem Jahr will man 15 Mittelstreckenjets des europäischen Herstellers übernehmen. Derzeit hat man bereits 16 A320neo in Betrieb und wird noch heuer den ersten A321neo erhalten. Die Erstauslieferung des langstreckentauglichen Modells A321XLR erwartet man für das Jahr 2025. „Die Erneuerung unserer Flotte steht in vollem Einklang mit unserem Engagement für Nachhaltigkeit und bringt uns dem Ziel näher, bis 2050 ein klimaneutraler Konzern zu werden. Die Airbus A320neo-Flugzeuge verfügen über effizientere Triebwerke, aerodynamische Verbesserungen und Technologien, die einen um 20 Prozent geringeren Treibstoffverbrauch und eine Reduzierung der Stickoxidemissionen um 50% ermöglichen“, so Sebastián Acuto, Director of Fleet and Projects der LATAM Airlines Group.

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