März 6, 2023

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März 6, 2023

Bundesheer hat zweiten Leonardo AW169 übernommen

Das österreichische Bundesheer hat am 3. März 2023 einen zweiten Hubschrauber des Typs Leonardo AW169 „Lion“ formell übernommen. An der Zeremonie, die in Aigen im Ennstal stattfand, nahm auch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) teil. Neben dem Zulauf der zwölf Hubschrauber des Typs AW169MA werden in Aigen mit über 40 Millionen Euro auch umfangreiche Investitionen in eine neue Intrastruktur getätigt. Zur Erhöhung der militärischen Sicherheit ist die Einzäunung der gesamten „Flightline“ geplant und die Pistenrandmarkierung sowie Befeuerung wird auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Neben der Neuerrichtung der Fliegerwerft, die für die Basismaterialerhaltung der gesamten AW169-Flotte verantwortlich ist, erfolgt die Neuerrichtung eines Simulatorgebäudes sowie der Neubau eines Flugbetriebsgebäudes im Bereich der „Flightline“. „Unsere Mission Vorwärts schreitet voran. Wir gestalten unser Bundesheer moderner und einsatzfähiger und es ist mir persönlich besonders wichtig, nun den zweiten „Leonardo“ hier in Aigen an die Luftstreitkräfte zu übergeben. Dieser Hubschrauber setzt einen Schlussstrich unter die jahrelange Diskussion über diesen Standort. Mit zwölf Hubschraubern, die hier landen werden, ist dieser Standort auf Jahrzehnte gesichert“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Insgesamt werden bis 2028 24 in der Variante AW169MA (taktische Hubschrauber mit Bewaffnung) und zwölf Hubschrauber in der Variante AW169B (Schulungshubschrauber) sowie ein umfassendes Unterstützungs- und Schulungspaket an Österreich geliefert. Die neuen Hubschrauber sind als Nachfolge für die leichten Verbindungs- und Transporthubschrauber „Alouette“ III vorgesehen, die 2023 ausgeschieden werden sowie als Ersatz für den leichten bewaffneten Verbindungshubschrauber OH-58 „Kiowa“. Der Leonardo AW169 „Lion“ ist ein Hubschrauber der 5-Tonnen-Klasse, der von zwei Triebwerken mit je 826 kW Dauerleistung angetrieben

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Russland: Red Wings legt weitere Antalya-Strecke auf

Mit Sukhoi Superjet SSJ-100 beabsichtigt die russische Fluggesellschaft Red Wings im Sommerflugplan 2023 zweimal wöchentlich ab Nizhniy Novgorod Kurs auf das türkische Antalya zu nehmen. Derzeit ist geplant, dass diese Route am 29. März 2023 aufgenommen und zunächst zweimal pro Woche angeboten werden soll. Die Bedienung der Flüge ab Russland ist für die Verkehrstage Mittwoch und Freitag vorgesehen. In die umgekehrte Richtung geht es mittwochs und donnerstags.

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EU-Kommission bewilligt Air Nostrum/Cityjet-Fusion erneut

Die Regionalfluggesellschaften Cityjet und Air Nostrum haben für die geplante Fusion grünes Licht seitens der EU-Kommission erhalten. Geplant ist, dass die Eigentümer Fortress Investment Group und Air Investment Valencia ein Gemeinschaftsunternehmen gründen und die beiden Carrier schrittweise zusammenführen. Bereits vor einigen Jahren wurde verkündet, dass Cityjet und Air Nostrum fusionieren wollen. Es wurde aber über einen längeren Zeitraum hinweg sehr ruhig um das Projekt. Erst vor wenigen Wochen wurde erneut bestätigt, dass das Projekt noch aktuell ist und neuerlich die Freigabe durch die Wettbewerbsbehörden beantragt wurde. Cityjet ist eine in Irland ansässige Fluggesellschaft. Einst war man auf eigene Rechnung unter anderem ab dem London-City-Airport auf der Linie aktiv. Zeitweise gehörte man der Air France-KLM-Group an, jedoch trennte diese sich vor ein paar Jahren. Zwischenzeitlich hat man die Linienflüge aufgegeben und hat sich auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Die wesentlich größere Air Nostrum ist ebenfalls in diesem Segment tätig, wobei man unter der Marke Iberia Regional viele Flüge für das spanische IAG-Mitglied durchführt. Im nächsten Schritt wollen Fortress (Cityjet) und AIV (Air Nostrum) eine gemeinsame Gesellschaft ins Leben rufen. Diese wird dann die Muttergesellschaft beider Fluggesellschaften sein. Mittelfristig ist geplant, dass beide Anbieter eng miteinander verzahnt werden, wobei derzeit nicht geplant ist, dass es zur Aufgabe eines der beiden AOCs kommen soll. Gänzlich auszuschließen ist dies aber nicht. Bereits im Juli 2019 hatten die beiden Konzerne seitens der EU-Kommission grünes Licht für die geplante Fusion erhalten. Die Wettbewerbshüter waren der Ansicht, dass keine nennenswerten Auswirkungen auf den Markt

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Aeroflot nimmt Novosibirsk-Antalya auf

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot wird im Sommerflugplan 2023 auch ab Novosibirsk Nonstopflüge ins türkische Antalya anbieten. Ab 27. April 2023 soll die Strecke zunächst viermal wöchentlich mit Boeing 737-800 bedient werden. Zwei weitere Umläufe fügt die staatliche Airlines Russlands mit Wirksamkeit zum 29. Mai 2023 hinzu. Dies hat zur Folge, dass dem aktuellen Stand der Dinge nach, täglich, außer am Verkehrstag Samstag, zwischen den beiden Städten geflogen werden soll.

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Wien: Zoll beschlagnahmt zwei Tonnen gefälschte Markenprodukte aus China

Der österreichische Zoll konnte Mitte Jänner 2023 am Flughafen Wien-Schwechat eine Warensendung, die aus 44.830 gefälschten Markenprodukten bestand, beschlagnahmen. Diese befand sich auf dem Weg von China über Österreich nach Polen. Es ist üblich, dass Warensendungen am ersten EU-Airport kontrolliert werden und zwar auch dann, wenn diese sich lediglich im Transit in ein anderes Mitgliedsland der Europäischen Union befinden. So ist es Mitte Jänner 2023 auch mit den 73 aus der Volksrepublik China stammenden Kartons geschehen. Die Zollorgane fanden 44.830 gefälschte Produkte verschiedener Produktgruppen und Marken. Dabei handelte es sich beispielsweise um 14.564 gefälschte Sonnenbrillen, 23.060 Stück Handyzubehör, 1.640 Paar Sportschuhe oder 308 Luxus-Handtaschen. Das Gesamtgewicht der aufgegriffenen Schmuggelware lag bei über zwei Tonnen. „Dieser Fall beweist die Wichtigkeit des heimischen Zolls. Sendungen, die eigentlich nur auf ihrer Durchreise ins Ausland sind, müssen auch belangt werden, wenn eine Fracht enthalten ist, die unseren Bestimmungen nicht entspricht. Mit diesem Aufgriff hat unser Zoll erneut dazu beigetragen, Markenrechte und damit die korrekt handelnden Unternehmen zu schützen. Die Ware wurde vorläufig beschlagnahmt und die Rechtsinhaber der Originalmarken verständigt“, so Finanzminister Magnus Brunner. Die weitere Vorgangsweise ist nun die Entscheidung der Markeninhaber, möglich ist ein Verfahren aufgrund der Verletzung des Markenschutzes.

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Malpensa: Neos nimmt Toronto auf

Die italienische Fluggesellschaft Neos wird im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Mailand (Malpensa) und Toronto anbieten. Diese soll am 6. April 2023 aufgenommen und jeweils am Verkehrstag Donnerstag bedient werden. Ebenso stockt man die Verbindung nach Amritsar, die momentan mit Zwischenstopp in Tiflis angeboten wird, auf. Ab 5. April 2023 soll die Zwischenlandung in Georgien nur noch einmal in der Woche durchgeführt werden. Auf diesem Kurs kommt dann weiterhin eine Boeing 737-800 zum Einsatz. An den anderen Verkehrstagen fliegt man mit Boeing 787-9 nach den Mustern Amritsar-Malpensa-New York JFK bzw. Amritsar-Malpensa-Toronto.

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Regierungskreise: Air-Malta-Nachfolger ist nicht vom Tisch

Um die mögliche Auflösung von Air Malta bei gleichzeitigem Start eines Nachfolgers wurde es in den letzten Wochen ruhig. Das Projekt ist aber so ganz und gar nicht vom Tisch, sondern Teil eines Notfallplans falls die EU-Kommission staatliche Beihilfen für den finanziell angeschlagenen Carrier nicht bewilligen sollte. Die maltesische Regierung befindet sich seit längerer Zeit in intensiven Verhandlungen mit Brüssel, denn bereits vor der Corona-Pandemie hat man Air Malta wiederholt mit Geldspritzen unter die Flügel gegriffen. Dies hat zur Folge, dass seinerzeits ein zeitlich befristetes Zuschussverbot verordnet wurde. Gegenüber der Tageszeitung „Malta Today“ sagte ein hochrangiger Regierungsvertreter, dass man mittlerweile keine Hoffnung mehr habe, dass man dennoch grünes Licht für den von Air Malta dringend benötigten Kapitalzuschuss bekommen wird. „Tatsache ist, dass sich die Regierung in der Endphase der Gründung einer alternativen nationalen Fluggesellschaft befindet, die Air Malta ersetzen soll“, so der Regierungsrepräsentant gegenüber dem Medium. „Der Plan sieht ein schlankeres und effizienteres Unternehmen vor, das nach streng kommerziellen Gesichtspunkten geführt wird“. Air Malta gilt aufgrund des Umstands, dass der Personalapparat für die vergleichsweise kleine Flotte stark aufgeblasen ist, als kostenintensiv. Zwar gibt es ein Programm, dass es Airlinebeschäftigten ermöglichen soll in den öffentlichen Dienst zu wechseln, aber dieses funktioniert eher schlecht. Problematisch ist, dass die Bezüge gleich bleiben sollen, aber in vielen Fällen über jenen der Beamten in den Behörden liegen. Immer wieder stand im Raum, dass auf Grundlage der ebenfalls staatlichen Malta MedAir ein neuer Carrier aufgebaut werden könnte. Derzeit ist vorgesehen, dass es sich um eine vollständige

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Brüssel: Air Belgium nimmt Kurs auf Südafrika

Die Fluggesellschaft Air Belgium plant im Sommerflugplan 2023 ab Brüssel die Destinationen Johannesburg, Kapstadt und Mauritius anzubieten. Letztere soll temporär reduziert angesteuert werden. Kapstadt bedient man zweimal wöchentlich mit einem Zwischenstopp in Johannesburg. Nach Mauritius geht es ab Brüssel in selbiger Frequenz. Allerdings wird zwischen 18. April und 28. April 2023 sowie von 16. Mai bis 2. Juni 2023 nur ein Umlauf pro Woche angeboten.

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Im TAP-A321LR nach New York: Chaotischer Umstieg, schlechtes Essen, aber viel Platz

„Boa Sorte“ – was in Deutsch etwa so viel heißt, wie „Viel Glück“ ruft mir die Flugbegleiterin hinterher als ich die hintere Treppe des A320Neo am Lissaboner Flughafens betrete. Am Ende waren es 44 Minuten Verspätung mit der unser aus Berlin kommender A320Neo die Parkposition des Lissabonner Flughafens erreicht. Vor diesem Test- und Tripreport hatte ich über die letzten Jahre einiges zu TAP gelesen, vor allem, dass die Airline – immerhin Mitglied der Star Alliance eigentlich ganz ok ist, solange kein Irregs (wie z.B Delay oder Cancellation) passieren. Nur also sollte sich meine Umstiegszeit von 1h20 mal eben auf knapp 35 min verkürzen. Eigentlich eine Tatsache die ich allgemein sportlich sehe, wäre da nicht der Umstand, dass ich auf einen US-Weiterflug mit zusätzlicher Pass- und Sicherheitskontrolle gebucht gewesen wäre. Das Boarding Nachdem ich dazu animiert worden war, durch das Terminal zu rennen um meinen Flug zum JFK zu erwischen , folgte ich diesem offenbar gut gemeinten Ratschlag. Direkt nach erreichen des Terminals konnte ich direkt dem ersten Monitor das Gate 47 und “Last Call” entnehmen, wodurch ich innerlich meine Fälle schon davonschwimmen sah. Als ich nach einem sportlichen 5 Minuten Sprint das Gate nach Luft ringend erreicht, wartete die Agentin schon mit einem “hurry hurry”. Witzig. Als ich endlich meine Bordkarte abscannen konnte, wurde auch direkt hinter mir das Gate geschlossen – 15 min vor geplanter Abflugzeit – wirklich auf die letzte Minute also. Wer einen Umstieg in Lissabon mit TAP plant, sollte bei unter 1,5 Stunden sehr skeptisch sein.

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Qatar Airways stockt Wien und Berlin auf

Golfcarrier Qatar Airways wird mit Wirksamkeit zum 2. Juli 2023 häufiger zwischen Doha und Wien-Schwechat fliegen. Der Carrier stockt die Route um vier wöchentliche Umläufe auf. Künftig wird man 14 Rotationen, die mit den Maschinentypen Airbus A320 und Boeing 787-8 bedient werden sollen, anbieten. Auf der Berlin-Strecke kommt es ebenfalls zu einer Veränderung, denn diese soll ab 1. Mai 2023 elfmal wöchentlich mit Airbus A350-900 bedient werden. Zum 1. Juli 2023 will man auf 14 Umläufe aufstocken.

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