März 20, 2023

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März 20, 2023

Dank Schlupfloch: Russland will Leasinggebern Flugzeuge abkaufen

Mit Eintritt der Sanktionen gegen Russland wurde auch der Flugzeughandel mit russischen Fluglinien nahezu annulliert. Eine Ausnahmeregelung der EU-Sanktionen sorgte für die Anschaffung von zehn Boeing 777 seitens der Aeroflot. Das russische Kabinett gewährte den russischen Fluggesellschaften eine Summe von 300 Milliarden Rubel, umgerechnet circa 360 Milliarden Euro, mit denen die Anschaffung von Fliegern der Hersteller Boeing und Airbus erfolgen soll. Laut den Sanktionen sind russische Fluggesellschaften jedoch nicht dazu befugt, Flugzeuge westlicher Herkunft zu beschaffen. Eine Ausnahmeregelung, ausgehend von den EU-Sanktionen, soll von den Fluglinien in Betracht gezogen werden, um die Anschaffung weiterer Flugzeuge zu bewerkstelligen. Laut der Ausnahmeregelung können auch russische Fluggesellschaften, wenn alle Raten beglichen wurden, den Kauf der Flieger tätigen. Nach Tilgung sämtlicher Leasingraten sind also auch russische Fluggesellschaften wie Aeroflot in der Lage, Eigentum durch einen Kauf zu erlangen. Durch diese Regelung konnte die russische Fluggesellschaft Aeroflot 10 neue Boeing 777 durch Kauf für sich erlangen. Die Fluglinie plant künftig 21 weitere Flieger zu kaufen.

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Jetsmart will in kolumbianischen Markt eintreten

Nach der Bekanntgabe der Antragsgenehmigung auf Flüge nach Kolumbien seitens kolumbianischer Behörden, plant die chilenische Fluggesellschaft Jetsmart künftig auch Flüge nach Kolumbien anzubieten. Die Airline plant in der Zukunft Flüge in 27 kolumbianische Gebiete anzubieten, der Einstieg in den kolumbianischen Luftraumverkehr stellt sich durch den Wegfall der Fluglinie Viva Air als erheblich einfacher dar. Die Fluglinie Jetsmart plant die Übernahme und den Erwerb der Linie Ultra Air, da Potenzial und Vorteile im Markt von Kolumbien ersichtlich sind. Durch den Erwerb der Ultra Air soll der Einstieg in den kolumbianischen Markt bewältigt werden.

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Thailand: Drei neue Airlines sollen gegründet werden

Nach einem glorreichem Tourismusjahr 2019, dessen Entwicklung für die Betroffenen nicht absehbar war, wurde den thailändischen Behörden befohlen, Vorkehrungen zu treffen. Bis 2027 sollen 80 Millionen Touristen jährlich das Land bereisen, was das Land zu einer Vergrößerung des Flugangebots zwingt. Diese enorme Entwicklung des Tourismus konnte nicht vorgesehen werden, wodurch der Minister für Tourismus Ratchakitprakarn den Behörden den Befehl zum Treffen von Vorkehrungen gab. Diesem wird auch nachgekommen: im Luftraumverkehr sind aus thailändischer Sicht 27 Fluggesellschaften in der Branche tätig, drei weitere sollen im Jahr 2024 ihren Nischeneinstieg verkünden. Die Rede ist von Landarch Airlines, P80 Air und Really Cool Airlines. Landarch Airlines Die Fluggesellschaft Landarch Airlines soll künftig ihren Schwerpunkt auf Inlandsflüge setzen. Ab der Verkündung der Gründung der neuen Fluglinie sollen Flüge in die Städte Betong, Narrathiwas und Surat Thani dreimal täglich angeboten werden. Außerdem sollen ebenso Flüge nach Malaysia angeboten werden. Die Flotte soll aus fünf Cessna Caravans bestehen, die Inbetriebnahme der ersten beiden Modelle des Herstellers sollen noch im nächsten Jahr erfolgen, während die restlichen drei Flieger bis 2025 die Flotte ergänzen sollen. Den Sitz der Airline soll der Flughafen Hat Yai einnehmen. P80 Air Der Einstieg der Fluglinie P80 Air wird vom Eigentümer Prayudh Mahagitsir begleitet. Dieser plant den Einstieg in den Linienflugverkehr mit einer Investitionssumme von 55 Millionen Euro. Die Flotte soll zu Beginn vier Boeing 737-800 fassen, doch innerhalb von vier Jahren soll der Flottenbestand 20 Flugzeuge betragen. Really Cool Airlines Die Fluggesellschaft Really Cool Airlines wird das Ziel der Flüge nach Australien

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Wetlease: Turkish lackiert B777 in IndiGo-Farben um

Die indische Fluggesellschaft IndiGo hat derzeit Langstreckengerät, das von Turkish Airlines betrieben wird, im Wetlease. Noch trägt dieses die Livery des Star-Allliance-Mitglied, jedoch ändert sich das gerade. Der Technikbetrieb von Turkish Airlines verpasst derzeit der Boeing 777 mit der Registrierung TC-LKD das Farbenkleid von IndiGo. Dies ist ein deutliches Indiz dafür, dass die Wetlease-Zusammenarbeit wohl noch länger laufen wird.

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Cyprus Airways kündigt Zürich-Comeback an

Die Fluggesellschaft Cyprus Airways plant ab Ende Oktober 2023 wieder zweimal wöchentlich zwischen Larnaka und Zürich zu fliegen. In der kalten Jahreszeit will man pro Woche 51 Verbindungen zu 13 Destinationen anbieten. Die Zürich-Verbindung soll mit Wirksamkeit zum 29. Oktober 2023 reaktiviert werden. „Wir freuen uns sehr, unsere ständig wachsende Zahl an Destinationen, unseren Winterflugplan sowie den Verzicht auf die Buchungsgebühren bekannt zu geben“, so Paul Sies, Firmenchef von Cyprus Airways.

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Emirates frischt die Livery behutsam auf

Nur selten nimmt Golfcarrier Emirates Airline Änderungen am Markenauftritt vor. Dem Airbus A380-800 mit der Registrierung A6-AOE hat die Fluggesellschaft eine überarbeitete Nationalflagge auf dem Leitwerk verpasst. Diese erscheinen nun mit mehr Konturen und Intensität. Auch gestaltetet man die bislang weiß lackierten Flügelspitzen nun mit rotem Akzent. Emirates hat seit den 1990er-Jahren nur zweimal Änderungen am Markenauftritt bzw. an der Livery vorgenommen.

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Düsseldorf: Bundespolizei führte Großübung durch

In der vergangenen Woche hat die Bundespolizei auf dem Flughafen Düsseldorf eine schon länger geplante Großübung durchgeführt. Bei dieser waren rund 1.100 Beamte wechselweise im Einsatz. Das Training fand auf einem speziellen Bereich des Airports statt und hat den Flugbetrieb nicht beeinflusst. Der Schwerpunkt der Übung lag auf einem simulierten Einsatz bei lebensbedrohlichen Lagen. Dazu wurden auch Knall- und Schreigeräusche abgegeben. Auch wurden einige Teilnehmer speziell geschminkt, um verletzt zu wirken.

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Winter 2023/24: Norwegian mit 144 Strecken

Im Winterflugplan 2023/24 will die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle 144 Strecken zu 65 Destinationen anbieten. Schwerpunkte bilden dabei der skandinavische Raum sowie Urlaubsorte in Südeuropa. „Im kommenden Winter haben wir 144 Routen innerhalb und zwischen den nordischen Ländern und zu Zielen in Europa im Programm. Wir setzen unsere beliebtesten Routen fort, und die Mischung der Ziele gibt den Kunden die Möglichkeit, mit uns in einen Traumurlaub mit Sonne und Strand, Kunst und Kultur oder Aktivurlaub zu fliegen“, so Magnus Thome Maursund, Commercial Director von Norwegian.

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Drohnen: Wingcopter erforscht Wasserstoff-Antrieb

Der Drohnenentwickler Wingcopter und das Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung GmbH haben sich zusammengeschlossen und wollen gemeinsam das Potential für Wasserstoffantriebe erforschen. Durch die Umrüstung auf Wasserstoff, so ist der Plan, sollen die batteriebetriebenen Drohnen des Modells Wingcopter 198 zukünftig nicht nur weiterhin emissionsfrei fliegen, sondern noch leistungsstärker werden. Zwar erreicht der Wingcopter durch den zusätzlichen Auftrieb der Flügel und sein aerodynamisches Design jetzt schon höhere Reichweiten und Geschwindigkeiten als die Modelle der meisten Wettbewerber. Ein Wasserstoff-Antrieb könnte aber für noch längere Flugzeiten sorgen und somit entsprechend größere Distanzen für verschiedene Lieferanwendungen ermöglichen.

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Malta-Air-Chef O’Brien kritisiert Fluglotsen-Arbeitskampf heftig

Heftige Kritik an der maltesischen Flugsicherung übt David O’Brien, Geschäftsführer der beiden größten Fluggesellschaften des Landes, Malta Air und Lauda Europe, aus. Er wirft dem ATC unter anderem vor, dass diese „unprofessionelle Praktiken in der Art und Weise wie Flugzeuge angewiesen werden anzufliegen oder von dort zu starten“ beendet werden. Konkret geht es darum, dass der Manager, der für die Ryanair Group tätig ist, dass die zugewiesenen Flugrouten zu einem aus seiner Sicht vermeidbaren zusätzlichem Treibstoffverbrauch führen würden. Betroffen wäre nicht nur der Billigflieger, sondern alle Nutzer des Malta Airports, dem einzigen Verkehrsflughafen des Inselstaats. Dahinter steckt ein Arbeitskampf, in dem sich die Fluglotsen befinden. Im Rahmen einer Veranstaltung nannte Malta-Air- und Lauda-Europe-Geschäftsführer O’Brien als Beispiele, dass keine kontinuierlichen Sinkflüge durchgeführt werden dürften und weiters immer wieder Maschinen ohne nähere Erklärung kreisen müssen. Eine Notwendigkeit soll es dafür nicht geben, da die Runways ohnehin frei gewesen sein sollen. „Dieses Fehlverhalten muss bis zum Sommer aufhören. Wir müssen die Professionalität wiederherstellen. Es ist ein Privileg, Fluglotse auf einer Insel mit nur einem Flughafen zu sein, und dieses Privileg muss mit Respekt behandelt werden“, so der Manager. „Unsere Berechnungen zeigen, wenn man fünf Minuten pro Flugbewegung nimmt, dass Malta dadurch siebenhundert Tonnen zusätzlicher Kohlenstoffdioxid-Emissionen zugemutet wurden“. Die von David O’Brien öffentlich geäußerte Kritik werde auch von den maltesischen Streitkräften geteilt, da auch diese aufgrund des „Fehlverhaltens der örtlichen Flugsicherung“ im Bereich der Ausbildung gestört werde. Lotsen befinden sich in gerichtsanhängigem Arbeitskampf Hinter dem Verhalten der Fluglotsen steckt jedoch wesentlich mehr als nur

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