März 21, 2023

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März 21, 2023

Iraqi Airways fiebert erstem Dreamliner entgegen

Mit der YI-ATC übernimmt Iraqi Airways die erste von insgesamt zehn Bestellten Boeing 787 Dreamliner. Die erste Einheit wurde am Standort Charleston montiert und wird in Kürze in den Irak überstellt. Der Carrier feierte das Ereignis auch auf Social Media, denn man verteilte Fotos, die das Langstreckenflugzeug in den Farben von Iraqi Airways zeigen. In den nächsten Tagen will man den genauen Termin für den Auslieferungsflug kommunizieren. Insgesamt hat die Fluggesellschaft zehn Dreamliner bestellt: neun 787-8 und ein Flugzeug der größeren 787-Variante, der -9. Alle zehn Flugzeuge werden von General Electric GEnx-1B-Triebwerken angetrieben. Der Carrier mit Sitz in Bagdad verfügt momentan über eine Flotte, die aus 36 Maschinen besteht. Allerdings sind von diesen 18 Stück nicht im Einsatz. Teilweise sind die Flugzeuge in die Jahre gekommen. Auch aus diesem Grund hat man kürzlich die ersten vier Airbus A220 in den Liniendienst gestellt. Ein weiteres Exemplar soll demnächst ausgeliefert werden. Weiters hat Iraqi Airways 15 Boeing 737-Max bestellt.

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Condor und DomRep vereinbaren Partnerschaft

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor und David Collado, Tourismusminister der Dominikanischen Republik, haben einen Vertrag abgeschlossen, der im Sommerflugplan zumindest acht wöchentliche Rotationen vorsieht. Im Winter sollen es zehn werden. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Air France den Flugverkehr in die DomRep zurückfahren wird. Quasi als Ersatz konnte man Condor zur Aufstockung des Angebots bewegen. Laut Mitteilung soll Condor ab Sommer 2023 die bisherigen Slots des französischen Carriers übernehmen. Das Tourismusamt und die Regierung bemühen sich derzeit stark um die Aufstockung der Europa-Strecken. Das Angebot ist weiterhin wesentlich geringer als vor der Corona-Pandemie.

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Lufthansa bringt „Cityline II“ als City Airlines an den Start

Unter dem Namen City Airlines GmbH bringt Lufthansa eine neue Konzernairline an den Start. Es handelt sich um das Projekt, das bislang als „Cityline II“ bekannt war. Eigentlich sollte dieses beendet sein, jedoch wurden hinter den Kulissen die Arbeiten weiter vorangetrieben. Mittlerweile verfügt der jüngste Kranich-Ableger auch über eine eigene Homepage. Der neue Carrier soll Mitte 2023 an den Start gehen und für Lufthansa unter der Führung von Cityline „europäische Großstädte und abgelegene Regionen“ ansteuern. Die Flotte soll aus Mittelstreckenjets des Herstellers Airbus, die bereits bei anderen Kranich-Fluggesellschaften im Einsatz sind, zusammengestellt werden. Dem Vernehmen nach hat man bereits mit der Rekrutierung von Mitarbeitern begonnen. Offiziell sollen fliegende Stellen erst im Sommer 2023 ausgeschrieben werden. Das hat auch seinen guten Grund, denn momentan befindet man sich bezüglich der Tarifverhandlungen mit der Vereinigung Cockpit in einer so genannten Friedenspflicht. Nach Ablauf der Frist will Lufthansa offensichtlich City Airlines, die Zubringerflüge durchführen soll, hochfahren. Gegründet wurde das Unternehmen bereits im Sommer 2022. Ursprünglich war dieses in der Branche als „Cityline II“ bekannt. Das Geschäftsmodell soll nahezu deckungsgleich mit jenem der genannten Konzernschwester sein. Offensichtlich sollen auch Synergien genutzt werden. Auf der Homepage der Neugründung ist unter anderem zu lesen: „Wir erweitern das europäische Streckennetz in der Lufthansa Group und bringen Sie mit unserer modernen und wirtschaftlichen Airbus-Flotte an Ihr Ziel. Hinter dem Unternehmen steht ein hochprofessionelles Team in Cockpit und Kabine, das sich durch eine Ausbildung nach Lufthansa-Standards ebenso auszeichnet wie durch seine große Vielfalt.“

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Auch Hannover führt „Siko mit Termin“ ein

Auch der Flughafen Hannover-Langenhagen führt die Reservierung von Time-Slots für die Sicherheitskontrolle ein. Damit schließt man sich einer ganzen Reihe von deutschen Airports an, die dadurch das Aufkommen besser steuern wollen. Vorläufig ist „HAJaway“ nur für Lufthansa-Flüge im Terminal A verfügbar. Die Termine können ab zwei Tage vor dem Abflug bis höchstens zwei Stunden vorher gebucht werden. Nähere Informationen zum neuen Service, der vorerst kostenfrei angeboten wird, finden sich unter diesem Link direkt am Flughafen Hannover.

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Warschau: Embraer 175 und Boeing 737-800 kamen sich auf Runway sehr nahe

Am 17. März 2023 sind sich ein Embraer 175 von Lot und eine Boeing 737-800 der Enter Air äußerst nahegekommen. Der Vorfall wird als so genannter „Beinahe-Zusammenstoß“ gewertet. Der Lot-Regionaljet mit der Registrierung SP-LIB begann gegen 7 Uhr 48 Lokalzeit auf die Startbahn zu rollen, um den Flug LO481 durchzuführen. Um 7 Uhr 55 drehte die Maschine auf die Runway 15 ein und begann zur darauf mit dem Abheben. In der Zwischenzeit flog die Boeing 737-800 mit der Registrierung SP-ESC, die sich als ENT51UA auf dem Weg von Basel nach Warschau befand, auf den Airport an. Um 7 Uhr 55 setzte der Mittelstreckenjet auf Piste 11 auf. An einem Punkt überschneidet sich die Landebahn 11/29 mit der Landebahn 15/33. Das Schmalrumpfflugzeug der Enter Air rollte weiter auf der Landebahn 11, bevor es auf den Rollweg N2, E2 und schließlich zum vorgesehenen Gate abbog. Während die 737 auf der Startbahn rollte, befand sich der Embraer E175 der Lot auf dem Weg zum Start. Die Geschwindigkeit des Flugzeugs über Grund erreichte einen Höchststand von 63 Kilometern pro Stunde (39,1 Meilen pro Stunde) und innerhalb von fünf Sekunden verlor es die Hälfte seiner Geschwindigkeit über Grund, wie die Daten von flightradar24.com zeigen. Um 7:58 Uhr Ortszeit bog der E175 auf den nächstgelegenen Rollweg, nämlich O1, ab, bevor sie sich der Landebahn 15 an derselben Stelle wieder näherte. Die Maschine der Lot hob um 8:05 Uhr Ortszeit erfolgreich ab und landete eine Stunde und 40 Minuten später in Oslo. Laut einem Lot-Sprecher soll die

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Frankfurt-Hahn: Insolvenzverwalter löst Vertrag mit Käufer auf

Der Flughafen Frankfurt-Hahn wird definitiv nicht an die Swift Conjoy GmbH gehen. Im Vorjahr ging das Unternehmen im Bieterprozess als Bestbieter hervor und erhielt den Zuschlag. Da der Kaufpreis trotz wiederholter Mahnung nicht überwiesen wurde, löste der Masseverwalter des Airports den Kaufvertrag auf. Nebst der Holdinggesellschaft des Nürnburgrings soll sich auch der türkische Flughafenbetreiber YDA für eine Übernahme des insolventen Airports interessieren. Ende dieses Monats will der Insolvenzverwalter den Gläubigerversammlungen die Angebote präsentieren und zur Abstimmung vorlegen. Es ist mit einer zeitnahen Entscheidung zu rechnen.

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OGH kassiert Corona-Klausel von Ruefa Reisen

Eine juristische Schlappe vor dem Obersten Gerichtshof hat die Verkehrsbüro-Tochter Ruefa Reisen erlitten. Eine Klausel, die das Rücktrittsrecht bei „künftigen coronabedingten Reisebeschränkungen“ ausschließen sollte, wurde vom österreichischen Höchstgericht gekippt. Eine im Jahr 2021 verwendete Klausel des Reiseveranstalters nahm Reisenden pauschal jegliche Möglichkeit, bei künftig auftretenden coronabedingten Reisebeschränkungen kostenlos zu stornieren. Der Oberste Gerichtshof (OGH) gab der Klage des VKI statt und beurteilte die Klausel als gesetzwidrig. Das Urteil ist rechtskräftig. Dass sich das Verkehrsbüro-Konzernmitglied die nun gekippte Klausel hat einfallen lassen, dürfte nicht rein zufällig sein. Über einen längeren Zeitraum hinweg deckte Österreich inflationär zahlreiche Staaten mit Reisewarnungen ein und praktizierte selbst bürokratische und komplizierte Einreisebestimmungen. Es gab und gibt keinen gesetzlichen Anspruch darauf, dass man Pauschalreisen im Falle einer behördlichen Reisewarnung kostenfrei stornieren oder umbuchen darf. Bislang war dies aber gelebte Praxis. Die kaum nachvollziehbaren und inflationär ausgesprochenen Reisewarnungen der Bundesregierung haben aber dazu geführt, dass viele Tour Operator nur noch dann gebührenfrei stornieren oder umbuchen lassen, wenn zuvor ein kostenpflichtiges Flex-Paket dazu gekauft wurde. Im Verfahren, das vor dem EuGH geführt wurde, ging es um diesen Passus, der sich in den AGB von Ruefa Reisen fand: „Stornierungen aufgrund von zukünftigen ‚coronabedingten‘ Reisebeschränkungen führen nicht mehr zu einem unentgeltlichen Rücktrittsrecht des Reisenden, da mittlerweile jedermann die Auswirkungen der COVID-19 bedingten Einschränkungen hinsichtlich der Reisefreiheit bekannt sein müssen. Das Rücktrittsrecht kommt nur bei unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen zum Tragen, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses noch nicht bekannt gewesen sind. Sofern solche Umstände bereits bei der Buchung bekannt waren und sich

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Jazeera Airways reduziert München-Angebot

Die Billigfluggesellschaft Jazeera Airways verschiebt die Aufnahme der geplanten Nonstopverbindung zwischen Kuwait-Stadt und München. Neu soll erst ab Ende Juni 2023 geflogen werden. Die überarbeiteten Pläne des Carriers sehen vor, dass ab 22. Juni 2023 zweimal pro Woche geflogen werden soll. Gegenüber der ursprünglichen Ankündigung bedeutet dies nicht nur eine Verschiebung des Erstfluges, sondern auch eine Reduktion der Frequenzen. Die Durchführung soll an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag erfolgen.

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Wizz Air bezahlte trotz Urteil nicht: Gerichtsvollzieher musste einschreiten

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat am Luton Airport Besuch von einem Gerichtsvollzieher bekommen. Hintergrund ist, dass der Carrier Auslagen einer Familie trotz eines rechtskräftigen Urteils nicht erstattet hatte. Der Carrier hatte im Mai 2022 einen Flug von Luton nach Faro gestrichen, jedoch die Reisenden auf den Mehrkosten sitzen gelassen. Nach Angaben der betroffenen Familie soll es sich so zugetragen haben: Am Morgen des Abflugtages haben die Passagiere erfahren, dass ihr Flug nach Faro nicht stattfinden wird. Eine Ersatzbeförderung wurde seitens des Carriers nicht angeboten. Lediglich die Umbuchung auf andere Wizz-Air-Flüge wäre möglich gewesen. Für etwaige Mehrkosten wollte der Billigflieger laut den Betroffenen nicht aufkommen. Diese forderten Wizz Air dazu auf, dass diese die Kosten für alternative Flüge und Mehrkosten wie beispielsweise Transfers übernehmen soll. Über einen Monat nach der schriftlichen Einforderung der Auslagen in der Höhe von rund 4.500 Britischen Pfund gab es keine Rückmeldung seitens des Billigfliegers. Nun platzte dem Familienvater der Kragen und er reichte beim zuständigen Bezirksgericht Klage ein. Es erging auch ein Urteil und zwar ein so genanntes Versäumnisurteil, weil Wizz Air gar nicht auf das rechtliche Einschreiten reagiert habe. Mit einem rechtskräftigen Urteil in der Hand sollte es ja einfach sein die Fluggesellschaft zur Zahlung zu bewegen, aber nach über sieben Monaten hatte die Familie ihr Geld noch immer nicht auf dem Konto. Nun beantragten die Passagiere bei Gericht eine Exekution durch einen Gerichtsvollzieher. Dieser stattete dann dem Schalter am Flughafen London-Luton einen Besuch ab und soll damit gedroht haben, dass wenn nicht die sofortige

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Widerøe verschiebt Hamburg- und München-Flüge

Die norwegische Fluggesellschaft Widerøe verschiebt die Wiederaufnahme ihrer Routen ab Bergen nach Hamburg und München auf Anfang Juni 2023. Die bayerische Landeshauptstadt soll neu erst ab 5. Juni 2023 an Montagen und Freitagen angesteuert werden. Diese Strecke ist vorerst bis 1. September 2023 befristet. In die Freie und Hansestadt geht es ab 6. Juni 2023 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag.

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