April 12, 2023

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April 12, 2023

Icelandair ersetzt Boeing 757 durch Airbus A321LR/XLR

Schon länger dachte die isländische Fluggesellschaft Icelandair darüber nach bei Airbus die Muster A321LR/XLR zu bestellen. Eigentlich ist man langjähriger Kunde von Boeing, jedoch kann der U.S.-amerikanische Hersteller das von den Isländern regelrecht geliebte Muster B757 nicht mehr liefern, so dass man sich bei Airbus umgesehen hat. Mittlerweile wurde eine Absichtserklärung über den Erwerb von 13 A321XLR unterschrieben. Gleichzeitig sicherte sich Icelandair Optionen für bis zu 12 weitere Einheiten. Über Leasinggeber will man zumindest vier A321LR beziehen. Die Neuzugänge sollen nicht nur die Basis für weitere Expansion darstellen, sondern auch die zum Teil in die Jahre gekommen Boeing 757 ersetzen. Die ersten vier A321LR sollen voraussichtlich ab 2025 in die Flotte aufgenommen werden. Man befinde sich dazu mit Leasinggebern in intensiven Gesprächen. Auch deutet man an, dass weitere Exemplare folgen werden, denn auch diesbezüglich verhandelt man sowohl mit Lessoren als auch mit dem europäischen Flugzeugbauer. Das erste Exemplar der A321XLR-Bestellung wird für das Jahr 2029 erwartet. Die 13 Einheiten sollen sukzessive übernommen werden. Zu einem späteren Zeitpunkt will man dann entscheiden, ob die 12 Optionen gezogen werden oder nicht. Generell handelt es sich um die ersten Airbus-Maschinen in der Flotte von Icelandair, denn bislang war man treuer Boeing-Kunde. Die A321LR/XLR-Flugzeuge wird man parallel zur B737-Max-Flotte betreiben. Bereits seit dem Jahr 2019 wird offen darüber spekuliert, ob der Ersatz der in die Jahre gekommen 757-Maschinen durch Modelle der Europäer erfolgt. Zeitweise stand auch die Boeing 737-Max-10 zur Diskussion. „Die B757 ist seit 1990 der Eckpfeiler des Flugbetriebs von Icelandair. Ihre einzigartigen

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Graz: Eurowings Europe nimmt Las Palmas und Teneriffa-Süd auf

Die maltesische Eurowings Europe wird im Winterflugplan 2023/24 ab dem Flughafen Graz die Ziele Las Palmas und Teneriffa Süd anbieten. Die zuerst genannte Kanaren-Insel soll am 29. Oktober 2023 zweimal wöchentlich angesteuert werden. Die Durchführung der Flüge soll an den Verkehrstagen Mittwoch und Freitag erfolgen. Teneriffa-Süd will Eurowings ab Graz vom 3. November 2023 an jeweils an Freitagen anfliegen.

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American Airlines: Verhaftung nach Streit um Gin Tonic in der First Class

So genannte „unruly PAX“ sorgen immer wieder für Aufsehen. In den USA hat man nun auf fragwürdige Art und Weise einen First-Class-Passagier von einem American-Airlines-Flug ausgeschlossen, denn der Reisende fragte vor dem Abflug lediglich nach einem Gin Tonic und verhielt sich ansonsten regelkonform. Nachdem der Mann einen Flugbegleiter fragte, ob er vor dem Start einen Gin Tonic haben könne, wurde er kurz darauf in Kenntnis gesetzt, dass der Kapitän entschieden habe, dass er nicht mitfliegen dürfe und das Flugzeug zu verlassen haben. Der First-Class-Passagier verstand die Welt nicht mehr und weigerte sich. Daraufhin wurde die Polizei geholt. Zunächst forderten die Beamten ihn mehrmals respektvoll auf, den Flug zu verlassen. Daraufhin streitet er sich mit den Flugbegleitern. Der Mann fordert die Beamten wiederholt auf, ihm mitzuteilen, welches „Verbrechen“ er begangen habe, um nicht mitfliegen zu dürfen. Als der Mann der Aufforderung nicht nachkommt, kann man sehen, wie ein Beamter sein Gepäck aus dem Gepäckfach nimmt. Kurz darauf versuchen die Beamten, den Mann gewaltsam von seinem Sitz zu entfernen. Der Passagier fordert die Beamten dramatisch auf, „aufzuhören“, als er seinen Sitz verlässt. Der Mann stöhnt weiter, bevor er sich auf dem Boden ausstreckt, während ihm Handschellen angelegt werden. Sein Turnschuh wird zur Seite geschleudert, und man hört ihn weinen. Offenbar wurde erst dann Gewalt angewendet, als der Mann sich nicht bewegte und den wiederholten Aufforderungen des Beamten nicht nachkam. In der First Class von American Airlines können die Passagiere vor dem Abflug ein Getränk wählen, es ist jedoch unklar, warum dem Mann

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Ab Hannover und Nürnberg: Eurowings baut Kanaren-Flüge aus

Im Winterflugplan 2023 wird Eurowings ab Hannover und Nürnberg je zweimal wöchentlich nach Las Palmas fliegen. Ebenso neu ab der Messestadt: Teneriffa Süd. Die Las Palmas-Flüge ab Hannover und Nürnberg werden am 29. Oktober 2023 aufgenommen und sollen an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag durchgeführt werden. Nach Teneriffa-Süd geht es ab Hannover neu ab 30. Oktober 2023 jeweils an Montagen und Freitagen. Von Nürnberg aus fliegt Eurowings ab 3. November 2023 an Freitagen nach Fuerteventura.

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Klimakleber an KLM-Check-in-Schalter verhaftet

Selbsternannte „Klimaschützer“ sorgten am Flughafen Amsterdam-Schiphol an Check-in-Schaltern der Fluggesellschaft KLM für Aufsehen. Rund 20 Teilnehmer der nicht angemeldeten Demonstration wurden von der Polizei abgeführt, wobei für drei die Handschellen klickten. Die Gruppierung „Extinction Rebellion“ meinte an Schaltern der KLM für Klimaschutz demonstrieren zu müssen, wobei man auf die behördliche Anmeldung „vergessen“ hat. Man forderte unter anderem, dass der größte Carrier der Niederlande sofort die Anzahl der Verkehrsflüge reduzieren soll. Weiters will man, dass die Verantwortung für die verursachten Gesundheits- und Klimaschäden übernimmt. Nach Angaben einer Sprecherin der Marechaussee weigerten sich die Demonstranten, die Abflughalle zu verlassen. Die Sprecherin gibt an, dass die anderen etwa 20 Demonstranten ihre Aktion auf dem Platz vor dem Schiphol Plaza fortsetzen werden. Anlass für die Aktion war das Verfahren, das KLM zuvor gegen den Staat eingeleitet hatte. Dabei ging es um die geplante Reduktion der Flughafenkapazität von 500.000 auf 460.000 Flüge. Das Gericht entschied, dass die Schrumpfung nicht durchgeführt werden darf.

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Condor stockt Frankfurt-Eriwan auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird ab Ende Mai 2023 häufiger zwischen Frankfurt am Main und Erwian, der Hauptstadt Armeniens fliegen. Derzeit bietet man bis zu vier wöchentliche Umläufe an. Mit Wirksamkeit zum 20. Mai 2023 wird Condor auch an den Verkehrstagen Dienstag und Donnerstag fliegen, so dass das Angebot auf sechs Rotationen pro Woche erhöht wird.

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Griechenland: Skyexpress begrüßt ersten Airbus A321neo

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress hat Ende der vergangenen Woche ihren ersten Airbus A321neo übernommen. Noch in diesem Jahr soll eine weitere Einheit dieses Typs eingeflottet werden, so dass die Flotte auf 23 Maschinen anwachsen wird. Einst war Skyexpress eine Regionalfluggesellschaft, die ausschließlich Tubropropflugzeuge betrieben hat. Mitten in der Corona-Pandemie überraschte man damit, dass man einige Maschinen des Typs Airbus A320neo bestellt hat. Mittlerweile betreibt man vier Airbus A320, acht A320neo und einen A321neo. Im Turboprobbereich besteht die Flotte aus vier ATR42-500, zwei ATR72-500 und sechs ATR72-600. „Wir sind sehr stolz darauf, unsere erste AIRBUS A321neo begrüßen zu dürfen. Getreu unserer Vision, unseren Fluggästen ein einzigartiges Reiseerlebnis zu bieten, arbeiten wir mit Nachdruck an der ständigen Verbesserung unserer Dienstleistungen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern und einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaft unseres Landes zu leisten. Im Rahmen dieser Vision werden die verbesserten Möglichkeiten unserer neuen Flugzeuge sowohl für unser Team als auch für die Reisenden ein sehr wichtiges Instrument sein“, so Skyexpress-Chef George Lioumbis anlässlich der Übernahme des jüngsten Flottenmitglieds. Mittlerweile bezeichnet sich der Carrier gar als „größte Fluggesellschaft Griechenlands“, wobei man nicht offenlegt nach welchen Kriterien man sich so einstuft. Im Sommerflugplan 2023 bietet man 3.800.00 Sitzplätze an und hat 64 Airports in Griechenland und Europa im Streckennetz. Gegenüber der Vorperiode hat man das Angebot um etwa 20 Prozent aufgestockt.

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Marabu nimmt München-Korfu auf

Die Condor-Konzernschwester Marabu Airlines wird ab Mitte Mai 2023 einmal wöchentlich zwischen München und Korfu fliegen. Das gemeinsame Angebot mit Condor beträgt somit fünf Umläufe pro Woche. Vier Rotationen stehen unter der kommerziellen Verantwortung der deutschen Airline, einer unter jener der Marabu Airlines. Diese wird ab 18. Mai 2023 am Verkehrstag Donnerstag zwischen der bayerischen Landeshauptstadt und der griechischen Mittelmeerinsel fliegen.

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Nächster Showdown in Klagenfurt: Lilihill stellt Bedingungen für Kapitalerhöhung

Schenkt man dem Anfrageformular auf der Liliair-Homepage Glauben so soll bereits am kommenden Wochenende der erste Flug durchgeführt werden. Buchen kann man aber noch keine Tickets und es ist auch äußerst fraglich, ob der Erstflugtermin überhaupt halten wird. Indes gibt es am Airport Klagenfurt wiedermal einen Schlagabtausch zwischen Politik und Lilihill. Diesmal geht es um die notwendige Kapitalerhöhung. Hintergrund ist, dass der Flughafen finanziell äußerst schlecht aufgestellt ist. Dies ist auch eine Nachwirkung der Corona-Pandemie, denn über längere Zeiträume hinweg gab es am Kärntner Airport überhaupt keine Linienflüge. Auch generell ist das Angebot äußerst mau, so dass die Einnahmen aus dem Passagierflugverkehr kaum ausreichen dürften, um die Betriebskosten abzudecken. Die General Aviation ist zwar auch ein wichtiges Standbein, jedoch macht diese sprichwörtlich das Kraut nicht fett. Man kann es drehen und wenden wie man will: Der Klagenfurter Flughafen benötigt eine Finanzspritze, um finanziell für die Zukunft aufgestellt zu sein. Da käme die von Liliair angekündigte Vorauszahlung gerade recht, jedoch ist es fraglich wofür diese eigentlich sein soll, denn als so genannte virtuelle Fluggesellschaft ist man hinsichtlich der Durchführung der Flüge gar nicht der direkte Vertragspartner des Kärntner Airports. Dazu kommt, dass der Vertrag, der noch nicht vom Aufsichtsrat abgesegnet wurde, einige Klauseln hat, die nicht gerade alltäglich sind. Beispielsweise ist für den Fall, dass der Airport die Leistungen, für die Liliair luftfahrtrechtlich ohnehin nicht der Vertragspartner ist, nicht erbringen kann, eine Pönale in der Höhe von drei Millionen Euro vereinbart. Diese ist somit wesentlich höher als die „Vorauszahlung“ von 1,7

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Lumiwings nimmt Foggia-Mostar auf

Die griechische Fluggesellschaft Lumiwings wird ab Anfang Juni 2023 zwischen Foggia und Mostar fliegen. Vorerst wird der Carrier wöchentlich zwei Umläufe bedienen. Derzeit betreibt Lumiwings je eine Boeing 737-300 und -700. Die neue Italien-Bosnien-Route soll am 3. Juni 2023 erstmals bedient werden. Derzeit ist die Neuaufnahme für den Sommer 2023 befristet. Über eine mögliche Fortführung hat man noch nicht entschieden.

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