Juni 13, 2023

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Juni 13, 2023

Innsbruck: Pernetta rechnet mit 950.000 Passagieren

Im ersten Quartal des laufenden Jahres lag der Innsbrucker Flughafen um rund 12 Prozent unter dem Niveau, das man im Vergleichszeitraum des Jahres 2019 hatte. Für das Gesamtjahr 2023 rechnet Geschäftsführer Marco Pernetta mit etwa 950.000 Reisenden.  Im Rekordjahr 2019 hatte der Tiroler Airport 1,13 Millionen Passagiere. Während der Corona-Pandemie wurde Innsbruck in 2020 und 2021 besonders hart getroffen, denn die von verschiedenen Regierungen panisch eingeführten Einreise- und Quarantänebestimmungen haben dazu geführt, dass das für den Flughafen wichtige Incoming-Geschäft sehr stark eingebrochen ist. Vollständig erholt hat man sich davon noch nicht, führt Pernetta gegenüber der Tiroler Tageszeitung aus.  Im Outgoing-Verkehr sollen die Ziele in Griechenland in dieser Saison besonders stark gefragt sein. Auch Italien und Mallorca wären gut gebucht. Der Umstand, dass die vor Ort tätigen Tour Operator auch kleineres Fluggerät einsetzen, sieht der Manager im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung eher positiv, da so Destinationen angeboten werden können, die es ab anderen Airports nicht gibt.  Die momentan hohe Nachfrage sieht Pernetta nicht nur optimistisch, sondern ist der Ansicht, dass diese schnell auch wieder kippen könnte. Derzeit wäre es den Passagieren so einiges wert in den Urlaub zu fliegen oder aber Freunde bzw. Verwandte zu besuchen. Der Markt könne aber schnell kippen, wenn die alltäglichen Teuerungen immer mehr zum Thema werden, so der Innsbrucker Flughafendirektor gegenüber der Tiroler Tageszeitung. Klassische „Last-Minute-Angebote“ sieht er am von ihm geleiteten Airport im Hochsommer 2023 eher nicht, jedoch könne im kommenden Jahr schon wieder alles ganz anders sein. 

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Tipp: Vor dem Urlaub den Versicherungsschutz prüfen

Für Österreicher beginnt die erholsamste Zeit des Jahres. Doch manchmal endet der Urlaub im Krankenhaus. Rückholtransporte sind meist die einzige Möglichkeit, nach Hause zu kommen. 8,1 Millionen Sommerurlaubsreisen hat es laut Statistik Austria 2022 gegeben. „Was bei der Reiseplanung häufig vernachlässigt wird, ist die Absicherung der Reisekosten, des Autos und auch der eigenen Person. Dabei deckt eine Komplett-Reiseversicherung oder auch eine Auslandsreise-Krankenversicherung vor allem das medizinische Risiko inklusive Rückholung mit dem Ambulanzjet ab“, sagt Wiener-Städtische-Vorstandsdirektorin Doris Wendler. Pro Jahr organisiert die Wiener Städtische Versicherung für rund 140 Kunden einen Rückholtransport aus dem Urlaub – auf dem Land- ebenso wie auf dem Luftweg. Dabei gilt: Je weiter der Weg nach Hause, desto teurer ist der Transport. Erfahrungswerte zeigen, dass Rückholungen mit dem Ambulanzjet meist derartig hohe Kosten verursachen, dass es für den Durchschnittsösterreicher schwer leistbar wäre, diese aus eigener Tasche zu bezahlen. „Der teuerste Leistungsfall, den wir in den letzten Jahren verzeichnet haben, kostete mehr als zwei Millionen Euro“, zeigt Wendler anhand der analysierten Daten der Wiener Städtischen aus den Jahren 2009 bis Mai 2023 auf und betont weiter: „Die Kosten für einen Reiseunfall mit anschließender Rückholung können sich in der Preisklasse eines Eigenheims bewegen.“ Daher ist es empfehlenswert, im Zuge der Urlaubsplanung auch an weniger erfreuliche Eventualitäten wie Krankheit oder Unfall zu denken und eine dementsprechende Vorsorge auf die To-do-Liste vor Reiseantritt zu setzen. Von Äthiopien bis USA Österreicher verreisen gerne und auch in weit entfernte Länder, das spiegelt sich auch im Ranking der teuersten Reiseunfälle inklusive Rückholtransporten wider. Der

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Iata: Einige Regierungen frieren im großen Stil Ticketgelder ein

Für einige Fluggesellschaft wird es zunehmend problematisch, dass Erlöse aus Ticketverkäufen im Ausland seitens weniger Regierungen eingefroren werden. Laut Branchenverband-Iata soll es sich um rund 2,1 Milliarden Euro handeln und damit um 47 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.  Bemerkenswert ist auch, dass zwei Drittel der genannten Summe auf nur fünf Staaten entfallen sollen. Der Rest würde sich laut Iata auf „sehr viele andere Länder“ verteilen. Es handelt sich um Ticketeinnahmen, die lokal im jeweiligen Auslandsmarkt generiert wurden, jedoch aufgrund staatlicher Beschränkungen nicht an die Airline weitergeleitet werden können. Beispielsweise gibt es Regierungen, die die Ausfuhr von U.S.-Dollar – egal, ob als Überweisung, Scheck oder Bargeld – unterbinden. Davon sind auch Airlines betroffen, denn international spielt diese Währung in der Luftfahrt eine sehr große Rolle.  Laut den von der Iata veröffentlichen Zahlen soll Nigeria mit umgerechnet 760 Millionen Euro das meiste Geld zurückhalten. Gefolgt von Bangladesch mit 200 Millionen Euro, Algerien mit 184 Millionen Euro, Pakistan mit 173 Millionen Euro und dem Libanon, der 132 Millionen Euro eingefroren haben soll.  Iata-Chef Willie Walsch warnt davor, dass das zunehmende Einfrieren von Geldern auch Auswirkungen auf die Konnektivität der Länder haben könnte. Er verweist auch darauf, dass einige Carrier ihre Verbindungen wegen eingefrorener Ticketeinnahmen bereits eingestellt haben. Daher appelliert die Iata an die betroffenen Regierungen, dass diese sich an die internationalen Luftfahrtabkommen sowie bilateralen Vereinbarungen halten sollen. 

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Mai 2023: Flughafen BER weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenaufkommen

Der Flughafen Berlin-Brandenburg wurde im Mai 2023 von 2,1 Millionen Fluggästen genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat hatte man somit um 200.000 Passagiere mehr. Allerdings lag man deutlich unter dem Vorkrisenaufkommen. Im Mai 2019 hatten die damaligen Airports Schönefeld und Tegel gemeinsam 3,2 Millionen Reisende. Der BER verzeichnete im Mai 16.133 Starts und Landungen. Im Mai des Vorjahres waren es 15.669 und im Jahr 2019, vor der Pandemie, 26.142 Flugbewegungen an den damaligen Flughäfen Tegel und Schönefeld. Im vergangenen Monat wurden am BER insgesamt 2.505 Tonnen Luftfracht verladen. Im Mai des Vorjahres waren es 2.433 Tonnen und im Jahr 2019 3.089 Tonnen.

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Heathrow: Unite ruft Sicherheitspersonal zu 31 Streiktagen auf

Während der traditionell reisestarken Sommerzeit ruft die Gewerkschaft Unite das am Flughafen London-Heathrow tätige Sicherheitspersonal zur Arbeitsniederlegung auf. Die Arbeitnehmervertreter gehen davon aus, dass sich rund 2.000 Beschäftigte beteiligen werden.  Angekündigt wurden nicht weniger als 31 Streiktage, die ab dem 24. Juni 2023 an ausgewählten Terminen über die Bühne gehen sollen. Zum ersten Mal werden sich die Sicherheitsbeamten des Terminals 3, die letzte Woche für einen Streik gestimmt haben, mit ihren Kollegen des Terminals 5 und der Sicherheitskräfte des Flughafens an der Streikpostenkette beteiligen. Das Sicherheitspersonal auf dem Campus ist für die Kontrolle des gesamten Personals und aller Fahrzeuge auf dem Weg zum Flughafen zuständig.  Die Arbeitsniederlegung der Beschäftigten am Terminal 3 wird dazu führen, dass zahlreiche Fluggesellschaften in diesem Sommer mit Störungen, Verspätungen und Annullierungen rechnen müssen. Dazu gehören: Virgin, Emirates, Qatar, United, American und Delta. Die umfangreichen Arbeitsniederlegungen am Terminal fünf werden den Sommerflugplan von British Airway stark beeinträchtigen.  „Die Unite macht Heathrow darauf aufmerksam, dass die Streiks am Flughafen fortgesetzt werden, bis der Flughafen seinen Beschäftigten ein faires Lohnangebot macht. Unsere Mitglieder werden in diesem Konflikt die volle Unterstützung der Gewerkschaft erhalten. HAL hat die falschen Prioritäten gesetzt. Es handelt sich um ein unglaublich wohlhabendes Unternehmen, das in diesem Sommer mit Rekordgewinnen und einer Bonanza bei den Managergehältern rechnet. Es wird auch erwartet, dass es riesige Dividenden an die Aktionäre ausschüttet, während seine Beschäftigten kaum über die Runden kommen und weitaus schlechter bezahlt werden als die Beschäftigten an anderen Flughäfen“, so Unite-Generalsekretärin Sharon Graham.   Die Beschäftigten werden

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Twin City Liner begehrt „Pride Monat“

Der Highspeed-Katamaran verbindet seit 2006 Wien mit seiner EU-Nachbarstadt Bratislava und damit die Menschen einer gesamten Region. Als besonderes Zeichen wird der Twin City Liner der Central Danube Region Marketing & Development GmbH, ein gemeinsames Unternehmen der Wien Holding und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, im Juni 2023 unter der Flagge der Regenbogenfarben fahren. Die Vienna Pride, die die größte LGBTIQ-Veranstaltung Österreichs, findet heuer von 1. bis 18. Juni unter dem Motto „Together we Rise“ statt. Mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm sorgt die Vienna Pride für die Sichtbarkeit der LGBTIQ-Community und ihrer Anliegen. Wien ist die lebenswerteste Stadt der Welt und zusammen sind wir bunter. Die herausragende Lebensqualität ist spürbar, Wienerinnen und Wiener sowie Touristinnen und Touristen schätzen dieses einzigartige Lebensgefühl gleichermaßen, und der Twin City Liner steht für Weltoffenheit, Vielfalt und Toleranz!

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Deutsche Bahn verteuert Sitzplatzreservierungen

Die Deutsche Bahn AG bittet nun Fahrgäste, die eine Sitzplatzreservierung wünschen, abermals stärker zur Kasse. In der zweiten Klasse fallen nun 4,90 Euro an und in der ersten Klasse verlangt das staatliche Eisenbahnunternehmen gar 5,90 Euro.  Bislang haben viele Passagiere die Sparpreise in der ersten Klasse gebucht, da Sitzplatzreservierungen bereits inkludiert waren. Seit Sonntag, den 11. Juni 2023, ist das nun auch Geschichte, denn analog zur zweiten Klasse sind nun auch in der ersten Wagenklasse in den Spartarifen keine Reservierungen mehr inklusive.  Ebenso bittet die Deutsche Bahn AG Familien stärker zur Kasse, denn die so genannten Familien-Reservierungen verteuert man um 80 Cent auf 9,80 Euro pro Buchung. Abgeschafft wurden hingegen die Sitzplatz-Abos. Bislang konnten zum Preis von 41,40 Euro 46 Sitzplatzreservierungen, die binnen 31 Tagen zu konsumieren waren, erworben werden. Unternehmensangaben nach stellt man dieses Produkt ein, da es angeblich nur sehr schwach nachgefragt war.  Hinsichtlich Sitzplatzreservierungen geht die private Eisenbahngesellschaft Westbahn, die in Deutschland unter zwischen Salzburg und München aktiv ist, einen anderen Weg. Erst kürzlich gab das Unternehmen bekannt, dass bei allen über das Internet gekauften Fahrscheine eine Reservierung ohne Aufpreis inkludiert ist. 

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Schladming-Dachstein mit großen Plänen

Der Tourismusverband Schladming-Dachstein lud in der vergangenen Woche im Congress Schladming zur Vollversammlung. Im Zentrum stand dabei die Präsentation der zukünftigen Projekte und die damit verbundene Erhöhung der Interessentenbeiträge. Die zusätzlichen Finanzmittel stärken den drittgrößten Verband Österreichs und sind ein starkes Zeichen für eine positive Tourismusentwicklung in den nächsten Jahren. „Wir wollen mit zusätzlichen Budgetmitteln vor allem in der Produktentwicklung im Bereich Wandern, Mountainbiken, Klettersteige und Familienangebote nachhaltige Akzente setzen, sowie wichtige Projekte gegen den Arbeitskräftemangel, den Ausbau der Regionalität sowie Nachhaltigkeitsinitiativen und die Stärkung der Qualität im Event- und Veranstaltungsbereich umsetzen.“ erklären Obmann Andreas Keinprecht und Geschäftsführer Mathias Schattleitner. In Planung sind bereits konkrete Maßnahmen wie die Neuinszenierung der Schwefelquelle in der Wörschachklamm, das Projekt Gesundheitstourismus in der Kleinregion Irdning-Enns-Grimmingland, der Motorikpark in Gröbming, Mountainbike-Trails in der Region sowie die Wiedereinführung von Großevents, wie beispielsweise das Skiopening oder größere und regionsübergreifende Kulturevents.

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Heliport gesperrt: Hubschrauber-Patienten landen nun in der Olympiaworld Innsbruck

Der Heliport der Uniklinik Innsbruck ist aufgrund erforderlicher Sanierungsarbeiten ab sofort für rund drei Monate gesperrt. So ganz ohne die Möglichkeit, dass Rettungshubschrauber landen und starten können, müssen die Patienten nicht auskommen, denn es wurde ein Provisorium eingerichtet.  Normalerweise nutzen die Helikopter den Turm der Innsbrucker Universitätsklinik. Von dort aus werden die Patienten dann auf schnellstem Weg in die jeweilige Abteilung des Krankenhauses gebracht. Wegen der rund dreimonatigen Sanierungsarbeiten ist der Heliport aber gesperrt. Das hat zur Folge, dass die Hubschrauber der Rettungsorganisationen nun temporär auf einem Ersatzlandeplatz, der in der Olympiaworld Innsbruck eingerichtet wurde, landen und starten.  Da sich dieser temporäre Heliport nicht in unmittelbarer Nähe des bisherigen Landeorts befindet, wurde am Boden eine Art Shuttleverkehr eingerichtet. Das bedeutet konkret, dass Patienten, die auf dem Luftweg gebracht werden, nach der Landung in der Olympiaworld mit einem Krankenwagen in die Uniklinik befördert werden. Laut einer Erklärung des Krankenhauses soll diese Übergangslösung eine „enorme logistische Herausforderung“ beinhalten.  Ein Kliniksprecher erklärte unter anderem, dass man mehrere Rettungsfahrzeuge angemietet hat und auch entsprechend Sanitäter und Notärzte bereithält. Häufig wären Patienten, die per Hubschrauber ins Spital gebracht werden, schwer verletzt oder aber auf andere Weise in kritischem Zustand. Der „Shuttle-Verkehr“ zwischen Olympiaworld und Uniklinik muss daher medizinisch betreut sein.  Das Land Tirol hat den Ersatzlandeplatz in Abstimmung mit der Stadt Innsbruck und der Klinikleitung ausgewählt. Man ist sich bewusst, dass es eine suboptimale Lösung ist, jedoch sind die Sanierungsarbeiten am Heliport der Uniklinik nicht mehr aufschiebbar. Bei der Entscheidung für die Olympiaworld haben auch

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DDSG stellt Admiral Duck am Flughafen Wien auf

Der Ausflugsschiffbetreiber DDSG hat am Flughafen Wien-Schwechat das Firmenmaskottchen „Admiral Duck“ in einer stattlichen Größe aufgestellt. Weiters wirbt man auf den Screens über den Gepäckbändern für die Schiffsfahrten. Im Gegenzug wird die Flughafen Wien AG führ ihre Dienstleistungen an Bord der Schiffe der DDSG werben. „Der Flughafen Wien bietet sehr attraktive und aufmerksamkeitsstarke Werbeformen am gesamten Standort, von Werbeflächen an der Autobahn über die spektakuläre LED-Werbebrücke bei der Flughafeneinfahrt bis zu Screens und Werbeflächen in den Terminals und vieles mehr. Durch die Terminalpräsenz werden Flugreisende gleich beim Ankommen auf das attraktive Angebot der DDSG Blue Danube aufmerksam. Auch freuen wir uns, unser spannendes Besucherangebot an Bord der DDSG-Blue-Danube-Flotte sichtbar machen zu können“, so Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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