Juni 19, 2023

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Juni 19, 2023

Mai 2023: Brüssel mit rund zwei Millionen Fluggästen

Der Flughafen Brüssel wurde im Mai 2023 von 2.071.182 Passagieren genutzt. Damit konnte man gegenüber dem Vorjahresmonat um 22 Prozent zulegen. Das Frachtaufkommen war um sechs Prozent rückläufig. Der Anteil der Umsteigepassagiere ins Ausland lag im Mai bei 14 % und damit 38 % höher als 2022. Der Flughafen Brüssel ist und bleibt ein wichtiger Umsteigeknotenpunkt von Europa und Nordamerika nach Afrika. Die zehn am häufigsten besuchten Länder im Mai waren Spanien, Italien, Deutschland, die Türkei, Griechenland, Portugal, Frankreich, die Vereinigten Staaten, Marokko und das Vereinigte Königreich. Im Mai ging das geflogene Luftfrachtaufkommen am Flughafen Brüssel um 6 % auf 49.502 Tonnen zurück. Das Gesamtfrachtaufkommen sank im Vergleich zum Mai 2022 um 10 % auf 58.839 Tonnen. Dieser Rückgang ist vor allem auf einen Rückgang von 27 % bei der per LKW beförderten Fracht zurückzuführen. Das Segment der Vollfrachter war zum ersten Mal in diesem Jahr rückläufig (-14 %), während die Belly-Fracht auf Passagierflügen stabil blieb (+0,2 %), ebenso wie das Segment der Expressdienste (-0,5 %). Die wichtigsten Importregionen sind Asien (+6% im Vergleich zum Mai 2022), Afrika (-7%) und Nordamerika (-13%). Bei den Ausfuhren liegt Asien (-3%) weiterhin an der Spitze, gefolgt von Nordamerika (-0,2%) und Afrika (-19%).   Die Zahl der Flugbewegungen stieg im Mai 2023 um 7% gegenüber 2022. Die Zahl der Passagierflüge stieg im Vergleich zu 2022 um 10%, mit durchschnittlich 143 Passagieren pro Flug, gegenüber 130 im Mai 2022. Die Zahl der Frachtflüge ging im Vergleich zum Mai 2022 um 8% zurück.

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Mai 2023: Airbus bei Auslieferungen vorne, Boeing bei Neubestellungen

Der Mai 2023 ist sowohl für Airbus als auch für Boeing durchaus erfolgreich verkaufen. Die U.S.-Amerikaner konnten deutlich mehr Neubestellungen an Land ziehen, jedoch haben die Europäern bei den Auslieferungen klar die Nase vorne gehabt. Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Mai 2023 insgesamt 63 Verkehrsflugzeuge ausliefern. Damit hat man mehr Maschinen an Kunden übergeben können als in den Vormonaten. Dies könnte auch ein Indiz dafür sein, dass es im Bereich der Lieferketten, auf denen es Störungen gibt, zu einer Entspannung gekommen ist. Die überwiegende Mehrheit der ausgelieferten Flugzeuge gehört der A320neo-Reihe an. Man übergab 19 A320neo und 32 A321neo an Kunden. Weiters wurden je ein A220 an Air Baltic, Air France und Breeze Airways übergeben. Auf der Langstrecke hat man drei A330-900 ausgeliefert. Unter diesen befand sich der erste A330neo, der an Ita Airways gegangen ist. Aus dem A350-Programm gab es ebenfalls Auslieferungen: Drei A350-900 und zwei A350-1000 gingen an Kunden. Erwähnenswert ist, dass sich darunter ein A350-1000 befand, der an Qatar Airways übergeben wurde. Mit dem Golfcarrier befand man sich über einen längeren Zeitraum hinweg in einem Streit, der jedoch zwischenzeitlich beigelegt wurde. Im Bereich der Neuaufträge konnte Airbus 17 Bestellungen an Land ziehen. Dabei handelt es sich um 16 Orders für die A320neo-Baureihe und ein noch anonym geführter Kunde hat einen A330-900 bestellt. Netto konnte man seit Jahresanfang 144 Flugzeuge verkaufen. Im Mai 2023 hat man aber die höchste Anzahl an Neuauslieferungen erreichen können. Bis 31. Mai 2023 hat man seit Beginn dieses Jahres 244 Flugzeuge an

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Flughafen BER vereinfacht „Siko mit Termin“

Der Flughafen Berlin-Brandenburg hat die Nutzung der „Sicherheitskontrolle mit Termin“ vereinfacht. Seit wenigen Tagen müssen Passagiere nicht mehr einen zusätzlichen QR-Code vorweisen, sondern das Scannen der Bordkarte ist ausreichend. Seit einiger Zeit bietet der Berliner Flughafen an, dass ein Zeitfenster für das Passieren der Sicherheitskontrolle vorab reserviert werden kann. Mit diesem Service will man erreichen, dass die Warteschlangen kürzer werden. Zusätzlich können Reisende „BER Runway“ ab sofort bereits sieben Tage vor ihrem Flug reservieren. Bislang war dies nur drei Tage vorher möglich.

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USA: Business-Class-Passagier sorgt mit Porno am Smartphone für Empörung

Will man mit einer störenden Aktion für besonders viel Aufsehen sorgen, so hat man mit einem Pornofilm ganz gute Karten zum Diskussionsthema zu werden. Vor einiger Zeit haben Hacker auf einem asiatischen Airport derartiges Material abgespielt. In den USA gibt es nun Aufregung über einen Passagier, der sich in der Business-Class auf seinem mobilen Endgerät entsprechendes Material angesehen hat. Eine Passagierin, die vermutlich in der Reihe dahinter gesessen ist, störte sich offenbar besonders daran, dass ein Mann während einem United-Airlines-Flug auf seinem Gerät einen Pornofilm angesehen hat. Eigenen Angaben nach habe sie sich zunächst bei einer Flugbegleiterin beschwert, die dann auf den männlichen Fluggast zugegangen sein soll und diesen darum gebeten hatte, dass er dies bitte beenden soll. Nach wenigen Momenten soll der Mann jedoch weitergeschaut haben. Die Angelegenheit wurde durch öffentliche Tweets einer weiblichen Passagierin publik. Sie machte keine näheren Angaben darüber auf welchen United-Airlines-Flug sich der „Pornofall“ ereignet hat. Jedenfalls wäre es in der Business-Class gewesen. Darauf deuten auch die von ihr veröffentlichten Fotos hin. Die Frau stört sich besonders daran, dass es aus ihrer Sicht außer einer kurzen Aufforderung keine Konsequenzen für den Mann gegeben habe. Es entwickelte sich auf Social-Media-Portalen eine durchaus kontroverse Diskussion. Die Medienstelle von United Airlines wollte zu den Vorwürfen zunächst keine Stellung beziehen. Allerdings reagierte das Social-Media-Team des Carriers auf den Tweet und bat die Beschwerdeführerin um Kontaktaufnahme sowie um Übermittlung der Flugdaten, so dass Nachforschungen angestellt werden können. Was dann dabei herauskommen könnte ist völlig offen. Ein explizites Gesetz, das das

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Therme Wien lockt mit vergünstigten Sommertarifen

Seit 1. Juni 2023 gilt in der Therme Wien ein vergünstigter Sommertarif. Dieser ist bis zum 31. August 2023 befristet und dürfte auch damit zusammenhängen, dass viele potentielle Besucher in der warmen Jahreszeit eher kühle Seen, Freibäder oder das Meer bevorzugen. Erwachsene zahlen im Aktionszeitraum 29,50 Euro pro Tag statt 35,50 Euro. Jugendliche müssen 19,70 Euro entrichten und für Kinder fallen 18,70 Euro an. Tarife für Kinder gelten vom 3. bis zum vollendeten 8. Lebensjahr (8. Geburtstag). Tarife für Jugendliche gelten vom vollendeten 8. bis zum vollendeten 14. Lebensjahr (14. Geburtstag). Kinder unter 3 Jahren haben freien Eintritt. Zutritt für Kinder und Jugendliche nur in Begleitung eines Erwachsenen.

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Diesmal ab Verona: Skyalps fliegt wieder nach Rom

Die Regionalfluggesellschaft Skyalps wird im September 2023 eine neue Nonstopverbindung nach Rom-Fiumicino aufnehmen. Diese bietet man aber nicht ab der Homebase Bozen, sondern ab Verona an. Das Südtiroler Luftfahrtunternehmen bemüht sich derzeit um neue Routen außerhalb der Homebase Bozen. Am Freitag hat man beispielsweise angekündigt, dass man künftig auch zwischen Linz und Düsseldorf fliegen wird. Es handelt sich um die erste Linienstrecke, die außerhalb der Homebase bzw. außerhalb Italiens angeboten wird. Für das Frühjahr 2024 ist schon angekündigt, dass die Verbindung ab Oberösterreich mit verbesserten Flugzeiten aufgestockt werden muss. Ab 25. September 2023 will Skyalps im doppelten Tagesrand zwischen Verona und Rom-Fiumicino fliegen. Diese Route soll mit Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400 bedient werden. Derzeit verfügt man über vier dieser Regionalverkehrsmaschinen. Zwei weitere stehen zur Einflottung an. Im Flugpreis sollen ein kostenloser Parkplatz am Flughafen Bozen „San Giacomo“ sowie ein Shuttlebus nach Verona inkludiert sind. Damit will Skyalps wohl erreichen, dass man auch potentielle Passagiere im Einzugsgebiet der Homebase für sich gewinnen will. In der Vergangenheit hatte man Flüge zwischen Bozen und Rom-Fiumicino im Portfolio, jedoch wurden diese mangels Nachfrage aufgegeben. Nun versucht man es ab dem Flughafen Verona und die Südtiroler Passagiere sollen per kostenlosem Bus anreisen. Die günstigsten Onewaytickets auf der geplanten Inlandsstrecke sollen 75 Euro kosten. Bedient werden soll diese Route an den Verkehrstagen Montag bis Freitag im doppelten Tagesrand. An Samstagen und Sonntagen ist je ein Umlauf geplant. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der Südtiroler

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Flughafen München testet Fracht-Roboter

Am Flughafen München unterzieht das Fraunhofer-Institut einen neu entwickelten Roboter namens „Evobot“ einem Testlauf. Dieser wird im Frachtterminal und auf dem Vorfeld des Flughafens München einem ersten Praxistest unterzogen. Der autonome Roboter hat während der ersten Testfahrten bei Cargogate am Münchner Flughafen bewiesen, wie vielseitig einsetzbar er ist. „Die Entwicklung und der Ausbau des Bereichs Cargo und Logistik sind wesentliche Bestandteile unserer Unternehmensstrategie. Wir begrüßen jede Initiative, Abfertigungsprozesse zu optimieren und zu digitalisieren. Der evoBOT wird die tägliche Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen im Frachtbereich erleichtern und den Arbeitsplatz attraktiver machen«, erklärt Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH.

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