August 17, 2023

Weitere Artikel aus der Rubrik

August 17, 2023

Air Serbia: Erster Marathon-E195 angekommen

Die griechische Fluggesellschaft Marathon Airways hat mit einem Embraer 195, der mit 118 Sitzplätzen bestuhlt ist, einen Wetlease-Auftrag für Air Serbia aufgenommen. Die Maschine trägt die Livery des Auftraggebers.  Die Besonderheit an dieser ACMI-Zusammenarbeit ist, dass der Regionaljet zunächst von Marathon Airways betrieben wird. Zu einem späteren Zeitpunkt will Air Serbia die Maschine selbst leasen und diesen E195 in den Eigenbetrieb übernehmen. Das Flugzeug trägt momentan die griechische Registrierung SX-RMA. 

weiterlesen »

Eindhoven: Ryanair muss Passagiere wegen betrunkenem Flugbegleiter entschädigen

Der Billigflieger Ryanair hatte am 20. November 2022 am Flughafen Eindhoven aus einem ungewöhnlichen Grund eine 3,5-stündige Verspätung: Ein Flugbegleiter ist betrunken zum Dienst erschienen und man hatte Schwierigkeiten einen Ersatz zu finden.  Das Besatzungsmitglied, das zu tief ins Glas geschaut hatte, wurde bei einer routinemäßigen Kontrolle durch die Polizei erwischt. Für das Vergehen kassierte er eine Geldstrafe in der Höhe von 1.000 Euro. Die Passagiere mussten aufgrund des Umstands, dass durch den Wegfall eines Besatzungsmitglieds ein Flugbegleiter fehlt, etwa 3,5 Stunden lang auf ihren Abflug nach Alicante warten.  Offenbar herrschte akuter Personalmangel, so dass es nicht so einfach war ein Ersatz-Crewmitglied zu finden. 26 Passagiere, die von der Verspätung betroffen waren, haben über die Organisation EU-Claim die Ausgleichszahlung gemäß Fluggastrechten eingefordert. Laut Mitteilung des Dienstleisters habe Ryanair zwischenzeitlich 400 Euro pro Person überwiesen.  Allerdings ist das Geld nicht automatisch an alle betroffenen Reisenden geflossen, sondern nur an jene, die ihren Anspruch auch tatsächlich eingefordert haben. Immer wieder versuchen Fluggesellschaften die Auszahlung von Ausgleichsleistungen gemäß Fluggastrechteverordnung so kompliziert und langwierig wie möglich zu gestalten. Dies hat dazu geführt, dass sich eine auf das Eintreiben derartiger Forderungen spezialisierte Inkassobranche entwickeln könnte. Diese erfreut sich gar – abgesehen von der Corona-Pandemie – jährlich steigender Umsätze. 

weiterlesen »

Larnaka: Teenager nach Dosenwurf in Tus-Airways-Kabine verhaftet

Für sechs Teenager aus Israel endete der Rückflug von Larnaka nach Tel Aviv noch in Zypern, denn aufgrund erheblichem Fehlverhalten holte die Besatzung von Tus-Airways-Flug U8104 noch vor dem Start die Polizei.  Die jungen Passagiere sollen unter anderem die Startvorbereitungen der Kabinencrew gestört haben und unter anderem einen weiblichen Fluggast mit einer Getränkedose beworfen haben. Dazu soll es lautes Gelächter und Gegröle gegeben haben. Der Kapitän entschied dann, dass zurück zum Terminal gerollt wird und die Polizei angefordert wird.  Die Exekutive führte die sechs jungen Störenfriede ab und verhaftete diese zunächst. Mit der 5B-DDP hob Tus Airways dann mit rund 50 Minuten Verspätung ab, jedoch ohne die Gruppe von „unruly PAX“. Der betroffene Carrier bestätigte den Vorfall und betont unter anderem, dass man bei solchem Fehlverhalten, das sicherheitsrelevant ist, keinerlei Toleranz zeige. 

weiterlesen »

Ryanair und Eurowings kritisieren deutsche Flughafenkosten

Von den zum Teil enorm gestiegenen Ticketpreisen bei gleichzeitig hoher Nachfrage dürfte auch die über viele Jahre defizitäre Lufthansa-Tochter Eurowings profitiert haben. Im Schnitt soll man etwa 20 Prozent mehr eingenommen haben, was laut Firmenchef Jens Bischof dazu führt, dass man ein „auskömmliches Niveau“ erreicht haben.  Allerdings verwehrt sich der Eurowings-Geschäftsführer dagegen, dass man den Flug in die schwarzen Zahlen nur über höhere Preise geschafft habe. Während der Corona-Pandemie habe man die Strategie überarbeitet und den Carrier zu einem Ferienflieger umgebaut. Man wäre in diesem Segment nun deutscher Marktführer. Der Blick auf die Vorausbuchungszahlen stimmt Bischof zuversichtlich, denn diese sollen rund um ein Drittel über dem Vorjahresniveau liegen.  Sofern es zu keinen weiteren enormen Kostensteigerungen kommt, geht die Eurowings-Geschäftsleitung davon aus, dass man das Geschäftsjahr 2023 mit einem Gewinn abschließen wird. In diesem Zusammenhang übt Bischof auch Kritik an den deutschen Flughäfen, denn seiner Ansicht nach würden diese zu den teuersten in Europa zählen. Zwar habe man sich über langfristige Verträge weitgehend abgesichert, jedoch scheint der Manager so alles andere als zufrieden mit dem Umstand zu sein, dass einige Airports und deren Dienstleister kräftig an der Preisschraube gedreht haben.  Auch Ryanair kritisiert hohe Flughafenkosten  Der Konkurrent Ryanair verweist auf eine Studie von York Aviation, die zum Schluss kommt, dass die von der deutschen Bundesregierung geplante abermalige Erhöhung der Luftsicherheitsgebühr negative Auswirkungen auf die ohnehin strauchelnde Wirtschaft haben könnte.   Dazu Ryanair-DAC-Geschäftsführer Eddie Wilson: „Dieser unabhängige Bericht von York Aviation – einem der führenden Luftfahrtberatungsunternehmen in Europa – zeigt, wie kaputt

weiterlesen »

Larnaka: Scherzbold droht Wizz-Air-Abu-Dhabi-Flug mit Bombe

Am Samstag, den 12. August 2023 gab es auf dem Flughafen Larnaka eine Bombendrohung gegen Wizz-Air-Abu-Dhabi-Flug 5W7006. Die Behörden nahmen diesen sehr ernst, jedoch stellte sich glücklicherweise heraus, dass sich jemand einen bösen Scherz erlaubt hatte.  Die Polizeidienststelle in Paphos erhielt einen anonymen Anruf, dass sich an Bord der A6-WAD eine Bombe befinden soll. Die Maschine befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits längere Zeit in der Luft. Sowohl in Larnaka als auch in Abu Dhabi wurden Ermittlungen angestellt. Nach der Landung wurde der Airbus A321 umfangreich untersucht. Es konnte Entwarnung gegeben werden.  Laut Polizei soll der Anrufer griechisch mit zypriotischem Akzent gesprochen haben. Derzeit laufen die Ermittlungen den Urheber der Bombendrohung ausfindig zu machen. 

weiterlesen »

Pratt & Whitney: Rund 1.200 Triebwerke von Mängeln betroffen

Die Probleme rund um die GTF-Triebwerke von Pratt & Whitney, die hauptsächlich bei der Airbus-A320neo-Reihe zum Einsatz kommen, werden für immer mehr Fluggesellschaften zum kostenintensiven Ärgernis. Die Inspektionen und gegebenenfalls notwendigen Reparaturen können bis zu 60 Tage in Anspruch nehmen.  Im Normalfall wäre diese Zeitspanne gar nicht so kompliziert, denn Airlines ziehen dann einfach Tauschtriebwerke auf. In vielen Fällen stehen diese wegen Lieferverzögerungen aber nicht zur Verfügung. Dazu kommt, dass der Hersteller davon ausgeht, dass von den möglichen Verunreinigungen einer Metallkomponente etwa 1.200 GTF-Triebwerke betroffen sein könnten.  Nicht für alle gibt es einen sofort verfügbaren Ersatz. Dies hat zur Folge, dass einige Operators ihren Flugbetrieb reduzieren müssen, da einige Flugzeuge mangels einsatzfähiger Triebwerke nicht abheben können. Die Überprüfungen und gegebenenfalls Reparaturen sind sicherheitsrelevant und können daher nach Ablauf einer Frist nicht auf die lange Bank geschoben werden.  Unter anderem Wizz Air, Hawaiian Airlines, Jetblue und Spirit sind erheblich von den Mängeln an den Pratt & Whitney Antrieben betroffen. Die zuerst genannte Airline musste bereits kommunizieren, dass man aufgrund der notwendigen Wartungen im September und Oktober 2023 das Angebot zurückfahren muss. Auch Hawaiian, Jetblue und Spirit haben bereits vergleichbare Maßnahmen gesetzt.  Erschwerend kommt dazu, dass auch in Technikbetrieben die Kapazitäten beschränkt sind und bei manchen Anbietern Personalmangel herrscht. Bei Wizz Air geht man jedenfalls davon aus, dass der temporäre Wegfall der betroffenen Maschinen zu einem kurzzeitigen Rückgang der Kapazität führen wird. Aufgrund höherer Ticketpreise glaubt man aber nicht, dass dies sich negativ auf den erwarteten Jahresgewinn auswirken wird. Auch ist davon

weiterlesen »

Juli 2023: Flughafen Malta mit neuem Monatsrekord

Der Juli 2023 war für den maltesischen Airport Luqa besonders erfolgreich, denn man konnte mit 848.716 Reisenden einen neuen Monatsrekord aufstellen. Man übertraf die bisherige Höchstmarke, die um August 2019 erreicht wurde, um 25.000 Fluggäste.  Seitens der Fluggesellschaften wurde überwiegend größeres Fluggerät eingesetzt. Dies hat dazu geführt, dass die Kapazität im direkten Vergleich mit dem Vorkrisenwert um 3,8 Prozent erhöht war. Die durchschnittliche Auslastung sank aber um 2,1 Prozentpunkte auf 89,1 Prozent.   Die Geschäftsleitung der maltesischen Flughafen-Wien-AG-Tochter geht davon aus, dass man im August den jüngsten Rekord nochmals übertreffen kann. Besonders starke Reisetage werden diese und nächste Woche mit zum Teil über 32.000 Fluggästen pro Tag sein. 

weiterlesen »