August 23, 2023

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August 23, 2023

Flughafen Nis möchte London-Flüge wiederaufnehmen

Die serbische Stadt Nis liebäugelt einer Aufnahme von Flügen nach London, wie sich in geführten Gesprächen mit der entsprechenden Botschaft ersichtlich machen lässt. Nis hat bereits in der Vergangenheit zahlreiche Flüge in die Hauptstadt Großbritanniens durchgeführt, dies soll erneut zum Stand der Dinge werden. Die serbische Stadt Nis setzt es sich zum Ziel, Flüge in die englische Hauptstadt London aufzunehmen, wie es bereits früher der Fall war. Die notwendigen Gespräche werden bereits geführt und die Bürgermeisterin Sotirovski zeigt sich zuversichtlich: „Die Möglichkeit, Flüge von Niš in eine der Städte des Vereinigten Königreichs aufzunehmen, wird in Betracht gezogen, um die Verbindungen zwischen der Stadt und diesem Land weiter zu stärken.“ Ein weiterer Grund die Stadt ins eigene Flugprogramm zu involvieren ist der Fakt, dass London als eine der ersten Reiseziele bei der Gründung des Airports fungierte, wie das Portal Ex-Yu Aviation News erörtert.

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Turkish Airlines plant Banja Luka-Flüge aufzunehmen

Der türkische Nationalcarrier Turkish Airlines plant weitere Destinationen im balkanischen Raum zu bedienen. Künftig soll die türkische Airline Flüge in die bosnische Stadt Banja Luka durchführen, die Gespräche der involvierten Parteien halten jedoch noch an. Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines, die bereits über zahlreiche balkanische Routen in ihrem Repertoire verfügt, plant künftig eine weitere bosnische Stadt anzufliegen. Die Airline führt aktuell Gespräche durch, mit den Plänen künftig Banja Luka in ihr Flugprogramm aufzunehmen. Die Gespräche sollen im nächsten Monat weitergeführt werden, bevor ein schlussendliches Resümee gezogen werden kann. Zuletzt wurde die Strecke zwischen Istanbul-Banja Luka im Jahr 2007 angeboten, wie das Portal Ex-Yu Aviation News bestätigt.

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Ryanair nimmt Weeze-Kopenhagen auf

Die irische Fluggesellschaft Ryanair wird im Rahmen der Wintersaison die Strecke zwischen Weeze und Kopenhagen aufnehmen. Für diese Route plant der Low-Cost-Carrier drei wöchentliche Flüge ein. Die irische Fluggesellschaft Ryanair, die sich auf Billigflüge spezialisiert hat, plant in der Wintersaison die Flugerweiterung nach Dänemark. In diesem Sinne wird der Low-Cost-Carrier drei wöchentliche Flüge der Strecke zwischen Weeze und Kopenhagen durchführen. Aufgenommen wird die Strecke ab Oktober 2023. Annika Ledeboer von Ryanair zeigt sich voller Euphorie: „Wir sind stolz darauf, unseren Düsseldorfer Kunden mit der Aufnahme dieser neuen Kopenhagen-Route in unseren Winterflugplan ’23 noch mehr Auswahl und Mehrwert zu bieten. Wir freuen uns darauf, unsere Kunden in diesem Winter an Bord unserer Flüge nach/von Kopenhagen begrüßen zu dürfen, denn Ryanair bietet weiterhin mehr Verbindungen und günstigere Preise als jede andere Fluggesellschaft für Deutschland.“

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Georgien sperrt Boeing 737 von Belavia aus

Die Zivilluftfahrtbehörde von Georgien hat der weißrussischen Fluggesellschaft Belavia untersagt den Maschinentyp Boeing 737 auf Flügen von Minsk nach Tiflis, Batumi und Kutaissi einzusetzen. Hintergrund der Entscheidung ist, dass es in der georgischen Bevölkerung erheblichen Unmut darüber gibt, dass es wieder Flüge in die Russische Föderation gibt. Auch stören sich viele Bürger an den Weißrussland-Flügen. In manchen Bereichen hat sich Georgien den westlichen Sanktionen angeschlossen. Somit untersagt man Belavia die Nutzung von Boeing 737 im Luftraum von Georgien. Dem weißrussischen Carrier bleibt aber die Möglichkeit die Routen mit Regionaljets des Typs Embraer 190 zu bedienen.

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Mexiko: Regierung hat Mexicana-Markenrechte erworben

Die Regierung von Mexiko hat laut Innenministerin Luisa Alcalde den Kauf der Markenrechte sowie einiger Assets der nicht mehr fliegenden Mexicana abgeschlossen. Hierfür hat man etwa 48 Millionen U.S.-Dollar bezahlt.  Die Summe soll überwiegend zur Entschädigung von rund 7.400 Mitarbeitern, die bereits seit 13 Jahren auf offene Löhne warten, verwendet werden. Die Zahlungen sollen seit 15. August 2023 direkt an ehemalige Mitarbeiter, die sich entsprechend melden mussten, geleistet werden.  Die mexikanische Regierung plant den insolventen Carrier unter Führung des Militärs wieder in die Luft zu bringen. Das Vorhaben ist in Mexiko durchaus umstritten und wird kontrovers diskutiert, denn viele sind der Ansicht, dass es nicht die Aufgabe der Streitkräfte ist eine zivile Fluggesellschaft zu unterhalten. 

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Slowakei: Ryanair macht Wizz Air Konkurrenz in Poprad

Die Billigfluggesellschaft Ryanair legt im Winterflugplan 2023/24 wieder Nonstopflüge zwischen London Stansted und dem slowakischen Poprad auf. Diese dürften sich primär an Wintersportler richten. Bereits in der Vergangenheit hatte der Lowcoster diese Route im Portfolio. In den letzten Jahren pausierte diese unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie. Ab 1. November 2023 will Ryanair wieder an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag zwischen Stansted und Poprad v.v. fliegen. Der Mitbewerber Wizz Air hat bereits Flüge zwischen den beiden Städten im Angebot. Allerdings nutzt man in der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs den Luton Airport, jedoch fliegt man an den gleichen Verkehrstagen. Die zusätzlichen Ryanair-Flüge führen daher nicht wirklich zu mehr Flexibilität für potentielle Passagiere.

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Bern: Skywork-Konkursverfahren nach fünf Jahren abgeschlossen

Das Konkursverfahren der im August 2018 in die Pleite geflogenen Skywork Airlines konnte vor wenigen Tagen endgültig abgeschlossen werden. Das Konkursamt Bern-Mittelland hat die Verteilungsquote genehmigt. Aus der einstigen Flugschule Skywork wurde mit Hilfe von vielen Millionen Schweizer Franken, die von Rolex-Erbe Daniel Borer bereitgestellt wurden, eine Regionalfluggesellschaft für Bern gebildet. Der Carrier war einige Jahre lang mit Dornier 328 und zeitweise auch de Havilland Dash 8-400 auf Expansionskurs. Geld verdient hat man nie und irgendwann hat der Investor das Interesse verloren. Das Unternehmen ging dann mehrheitlich an Martin Inäbnit, unter dessen Geschäftsführung unter anderem die Umflottung auf Saab 2000 vollzogen wurde. Auch hatte man die Anschaffung von Regionaljets des Typs Embraer 170 oder Sukhoi Superjet SSJ-100 ins Auge gefasst, aber zu einer Order ist es nicht mehr gekommen. Am 29. August 2018 wurde der letzte Skywork-Flug durchgeführt und das Unternehmen, das in seiner Geschichte wiederholt kurz auf dem Aus stand, musste Konkurs anmelden. Zuvor sind Verhandlungen mit dem Zeitfracht-Konzern, die zu einer möglichen Übernahme hätten führen sollen, ergebnislos abgebrochen wurden. Firmenchef Martin Inäbnit sagte im Zuge der Konkursanmeldung, dass er keine Alternative bzw. Zukunft mehr für die Regionalfluggesellschaft sieht. Zunächst wurde angenommen, dass SkyWork nicht komplett pleite war, jedoch nicht über den Winter gekommen wäre. Allerdings haben im Konkursverfahren doch sehr viele Gläubiger zum Teil äußerst hohe Forderungen angemeldet. Somit ist anzunehmen, dass Inäbnit genau gewusst hat, dass er gesetzlich dazu verpflichtet ist Insolvenz anzumelden und genau das tat der letzte Skywork-Chef auch. Laut einem Bericht der Berner Zeitung

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Winter 2023/24: Croatia Airlines bedient Zadar-München

Die kroatische Fluggesellschaft Croatia Airlines beabsichtigt im Winterflugplan 2023/24 eine Nonstopverbindung zwischen München und Zadar zu bedienen. Mit Wirksamkeit zum 31. Oktober 2023 wird Croatia Airlines zwei wöchentliche Umläufe zwischen den beiden Städten bedienen. Diese sollen an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag mit Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400 bedient werden. München ist jener Airport, den Croatia Airlines besonders häufig ansteuert. Ab keinem anderen deutschen Flughafen bietet der Carrier so viele verschiedene Destinationen in Kroatien nonstop an.

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Erstkunde: Easyjet Europe setzt digitale Austro-Control-Zertifikate ein

Die österreichische Fluggesellschaft Easyjet Europe nutzt als erster Carrier die von der Austro Control optional bereitgestellten digitalen Lufttüchtigkeitszeugnisse. Diese stehen laut Operator seit 1. Juli 2023 den 126 im OE-Register eingetragenen Airbusjets zur Verfügung. Die erste Maschine, die mit den neuen digitalen Zertifikaten ausgerüstet wurde, war der Airbus A320 mit der Kennung OE-LSQ. Austro Control bietet seit dem 1. Juli ein innovatives Verfahren zur digitalen Signierung und Zustellung aller im Luftfahrzeug mitzuführenden offiziellen Dokumente an, die zuvor in Papierform ausgestellt und übermittelt wurden. In der europäischen Flotte von EasyJet, die aus 126 in Österreich registrierten Flugzeugen besteht und damit die größte Flotte des Landes ist, werden die Lufttüchtigkeitszeugnisse in Papierform nach und nach durch digitale Zertifikate ersetzt. Bislang ist Easyjet Europe der einzige österreichische Operator, der auf diese Lösung zurückgreift. Die digitalen Zertifikate, zu denen Eintragungsschein, Lufttüchtigkeitszeugnis und Lärmzeugnis gehören sind offizielle Zertifikate und werden von den verschiedenen nationalen Zivilluftfahrtbehörden in ganz Europa anerkannt. Dieses neue Verfahren bietet zwei wesentliche Vorteile. Erstens bringt dieser innovative Ansatz erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen mit sich, da die Notwendigkeit entfällt, aktuelle amtliche Dokumente an das Wartungspersonal an verschiedenen Standorten in Europa zu befördern. Zweitens setzt Easyjet dank der digitalen Lufttüchtigkeitszeugnisse seine Digitalisierungsbemühungen im Cockpit fort, um ein papierloses Cockpit zu ermöglichen. „Wir freuen uns, dass Austro Control als eine der ersten europäischen Regulierungsbehörden dieses neue Verfahren einführt und möchten dazu gratulieren. Als Europas führende Fluggesellschaft freuen wir uns sehr über diesen Erfolg, denn Easyjet hat diese Entwicklung von Anfang an unterstützt und gefördert. Dieses

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Österreich: Regierung will Tourismus nachhaltiger machen

„Österreich soll mit zu den nachhaltigsten Destinationen der Welt gehören. Das ist mit vielen Anstrengungen verbunden, aber klar ist: Nachhaltigkeit ist gekommen um zu bleiben. Betriebe und Destinationen, die in der ökologischen, sozialen und ökonomischen Dimension nachhaltig sind, werden künftig klar im Wettbewerbsvorteil sein“, so Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler im Vorfeld der Nachhaltigkeitstour, die am 17. August 2023 begonnen hat. Viele Tourismusbetriebe haben bereits erfolgreich den Weg in die Nachhaltigkeit eingeschlagen. So sind beispielsweise mittlerweile 275 Beherbergungsbetriebe mit dem Österreichischen Umweltzeichen, 128 mit dem EU Ecolabel und sieben mit dem Green Key zertifiziert. Zusätzlich gibt es auch eine Vielzahl an Gastronomiebetrieben, Reiseveranstaltern, Veranstaltungslocations, Museen etc., die mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert sind. Zwei Tourismusdestinationen haben bisher das Österreichische Umweltzeichen, davon hat eine zusätzlich die Auszeichnung Green Destinations bekommen und eine weitere wurde grenzüberschreitend nach den GSTC (Global Sustainable Tourismus Council) Kriterien für Destinationen zertifiziert. „Ziel der Nachhaltigkeitstour ist es, diese Best-Practice-Beispiele vor den Vorhang zu holen und zu zeigen, wie intensiv der Tourismus im Transformationsprozess ist. Nur so können wir von den Besten der Besten lernen und den Weg des österreichischen Tourismus in die Nachhaltigkeit weiter fortsetzen“, so Kraus-Winkler. Tourismuspolitik setzt viele Impulse für mehr Nachhaltigkeit Österreich ist seit vielen Jahren ein Vorreiter im nachhaltigen Tourismus. Seit 2019 legt die Tourismuspolitik des Bundes (Plan T – Masterplan für Tourismus) einen besonderen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit. Zur Prozessoptimierung in Betrieben (z.B. Energiemanagement), bei Buchungsentscheidungen der Gäste, für das regionale Miteinander und auch im Bereich des Kredit- und Förderwesens wird das Thema Nachhaltigkeit immer

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