September 4, 2023

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September 4, 2023

Sommer 2024: Austrian Airlines plant ohne Wetlease-Flugzeuge

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines befindet sich seit einiger Zeit wieder auf Expansionskurs. Der Carrier dementiert allerdings, dass man im Sommerflugplan 2024 wieder auf Wetleases zurückgreifen wird. In den letzten Wochen gab es so einiges an „Flurgeflüstere“, dass die österreichische Lufthansa-Tochter im Sommer 2024 einige Maschinen ins Wetlease nehmen könnte. Dabei sollte es sich auch im de Havilland Dash 8-400 bzw. vergleichbare Turbopropflugzeuge handeln, um unter anderem Embraer 195 für andere Routen zur Verfügung zu haben. Dies wird seitens des Unternehmens aber nicht bestätigt. Auf Anfrage erklärte eine Sprecherin gegenüber Aviaton.Direct: „Das können wir so nicht bestätigen. Generell hat sich der gezielte Einsatz von Wetleases in der Vergangenheit bewährt, um saisonale Spitzen abzufedern und wird daher bei Bedarf als ein mögliches Mittel geprüft. Austrian Airlines blickt im ersten Halbjahr 2023 auf eine starke Performance zurück und will 2024 die Marktposition weiter ausbauen. Das aktuelle Flottenwachstum legt hierfür den Grundstein. Vier neue Airbus A320neo sind bereits im Dienst. Wir freuen uns über den bevorstehenden Flottenausbau um einen weiteren Airbus A320neo und einen Airbus A320ceo sowie die geplante Modernisierung der Langstreckenflotte mit zehn Boeing 787-9“.

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Sunwing-B737-Max-8 bleibt auf Kuba im Asphalt stecken

Auf dem kubanischen Flughafen Holguin sollte man sich wohl Gedanken über die Qualität des Asphalts machen, denn am 30. August 2023 ist die von Sunwing betriebene Boeing 737-Max-8 mit der Registrierung C-GMXH stecken geblieben. Der im Jahr 2019 gebaute Mittelstreckenjet machte sich gerade bereit für den Start. Dabei ist den Piloten ein kleines Missgeschick unterlaufen, denn mit dem rechten Fahrwerk geriet die Boeing 737-Max-8 auf das Bankett der Runway. Dies hatte so seine unangenehmen Konsequenzen, denn im weiteren Verlauf geriet die Sunwing-Maschine in eine sehr missliche Lage. Das Flugzeug ist im Asphalt eingesunken und steckte regelrecht fest. Aus eigener Kraft konnte die C-GMXH sich nicht mehr befreien, so dass man auf die Hilfe von Bodenfahrzeugen angewiesen war. Weitere Folge daraus: Da die Piste blockiert war, musste der Flughafen von Holguin temporär gesperrt werden. Diese Maßnahme konnte erst am 31. August 2023 gegen 12 Uhr 00 Lokalzeit aufgehoben werden. Ankommende Maschinen wurden auf andere kubanische Airports abwarten und abfliegende Flugzeuge hatten die Dauer der Sperre abzuwarten.

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Sommer 2024: Luxair nimmt Luxemburg-Manchester auf

Die Fluggesellschaft Luxair wird mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 wieder dreimal wöchentlich zwischen Luxemburg und Manchester fliegen. Diese Route hatte man zuletzt vor einigen Jahren im Portfolio. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass die genannte Strecke ab 1. April 2024 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag bedient werden soll. Im Regelfall kommen Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 zum Einsatz.

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Westbahn fährt häufiger von Wien nach Innsbruck

Seit 4. September 2023 verkehrt die Westbahn häufiger zwischen Wien und Innsbruck. Man bietet nun fünf tägliche Kurspaare an. Pro Richtung hat man täglich etwa 5.000 Sitzplätze im Angebot. Die jüngste Fahrplananpassung entspricht Unternehmensangaben nach einer Steigerung um 20 Prozent. Auf dem Weg von Wien-Westbahnhof verkehr man zunächst auf der „Stammstrecke“ bis Salzburg. Anschließend fahren einige Züge weiter bis München Hauptbahnhof und andere über Kufstein und Wörgl bis Innsbruck Hbf. Das Eisenbahnunternehmen plant ab Dezember 2023 auch Fahrten nach Bregenz anzubieten. „Ziel der Westbahn war es, durch den Verbindungsaufbau zwischen Wien und Innsbruck die Westachse auf ein neues Qualitätslevel zu heben. Umso mehr freut es uns, dass unser Angebot so gut angenommen wird und immer mehr Kundinnen und Kunden auf unsere Doppelstock-Niederflurgarnituren vertrauen. Die große Nachfrage ermöglicht es, unsere Verbindungen nach Westen sukzessiv vorantreiben zu können“, erklärt Geschäftsführer Thomas Posch, der eine hohe Nachfrage auf der Tirol-Strecke ortet. Von Wien Westbahnhof nach Innsbruck Hauptbahnhof kommt zu den Abfahrten um 7:08 Uhr, 8:08 Uhr, 11:08 Uhr sowie 17:08 Uhr eine weitere Nachmittagsverbindung mit Abfahrt um 15:08 Uhr und Ankunft um 19:29 Uhr hinzu. Von Innsbruck Richtung Wien werden die Abfahrten um 6:31 Uhr, 12:31 Uhr, 14:31 Uhr sowie 16:31 Uhr durch einen zusätzlichen Zug am Morgen mit Abfahrt um 05:26 Uhr und Ankunft um 09:52 Uhr ergänzt. „Die Westbahn ist auf Expansionskurs. Die steigende Nachfrage beweist, dass ein hochqualitatives und zuverlässiges Schienenangebot für die Österreicherinnen und Österreicher wichtig ist und einen essenziellen Beitrag zur klimafreundlichen Mobilität beitragen kann. Daher werden wir

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Sommer 2024: Air Baltic stockt Riga-Wien auf

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic stockt im Sommerflugplan 2024 die Frequenzen auf der Strecke Riga-Wien auf. Auch fliegt man häufiger ab Vilnius nach München. Mit Beginn der Sommerperiode 2024 wird der A220-Betreiber elf wöchentliche Umläufe zwischen den Hauptstädten Lettlands und Österreichs anbieten. Ebenso erhöht man zwischen Vilnius und München die Frequenzen auf sechs Rotationen pro Woche. Dies geht aus dem Reservierungssystem von Air Baltic hervor.

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Condor verschiebt Berliner Winter-Comeback auf unbestimmte Zeit

Eigentlich wollte die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor im Winterflugplan 2023/24 drei Destinationen ab dem Flughafen Berlin-Brandenburg anbieten. Dieser Plan wurde auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben. Bereits vor einigen Tagen wurde der Verkauf der Flüge von Berlin nach Dubai, Hurghada und Agadir eingestellt. Die Routen waren zunächst „ausgenullt“ und anschließend sind diese aus dem System verschwunden. Das hat auch seinen guten Grund, denn Condor wird mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 die genannten Destinationen nicht ab Berlin-Brandenburg anbieten. Auch kommt es in Stuttgart, Nürnberg und Hamburg zu Veränderungen. Ziele, die bislang unter Condor-Flugnummern (DE) angeboten wurden, werden zumindest in der bevorstehenden Winterperiode 2023/24 als Marabu-Flüge (DI) vermarktet. Ab dem bayerischen und baden-württembergischen Airport kommen von der bulgarischen European Air Charter betriebene Airbus A320 zum Einsatz. In Berlin hat Condor immer wieder Anläufe unternommen, die dazu führen sollten, dass man sich in der kalten Jahreszeit wieder etabliert. Von Erfolg waren diese nicht gekrönt und diesmal sagt man das Comeback noch vor dem ersten Flug ab. Ursprünglich hatte man je fünf wöchentliche Umläufe nach Dubai und Hurghada angekündigt. Nach Agadir sollte es zumindest einmal pro Woche gehen. Eurowings konnte Ryanair- und Easyjet-Kürzungen nicht vollständig kompensieren Der Flughafen Berlin-Brandenburg weist einen im direkten Vergleich mit anderen Airports, ab denen Condor aktiv ist, äußerst hohen Lowcost-Anteil auf. In der Airlinebranche ist durchaus bekannt, dass die Passagiere im Einzugsgebiet des Hauptstadt-Airports als durchaus preissensibel gelten. Dies liegt nicht unbedingt daran, dass die Kaufkraft extrem niedrig wäre, sondern möglicherweise auch daran, dass die potentiellen Kunden in den letzten

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Eisenbahnverkehr: Vida will an Direktvergaben festhalten

Die Gewerkschaft Vida spricht sich weiterhin gegen die von der EU-Kommission forcierte Änderung des Vergaberechts im Eisenbahnbereich aus. Künftig sollen alle subventionierten Verkehre ausgeschrieben werden müssen. Beispielsweise in Österreich ist noch die durchaus umstrittene Direktvergabe üblich. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass die Eisenbahnliberalisierung ohnehin gescheitert wäre, denn auch die Fahrgäste hätten nichts davon. Die Fahrkartenpreise wären zumeist deutlich höher als Flugtickets auf vergleichbaren Routen. „In Österreich und in Europa werden über 80 Prozent der Schienenpersonenkilometer über Direktvergabe organisiert und finanziert. Eine Änderung hin zu einer von der EU-Kommission angestrebten Ausschreibungspflicht wäre ein massiver Eingriff in die Stabilität des gut funktionierenden öffentlichen Verkehrs in Österreich. Das hätte zudem weitere gravierende negative Auswirkungen auf die Bahnbeschäftigten und deren Arbeitsbedingungen“, warnt Gewerkschaftert Tauchner.

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Viele Condor-Fluggäste wegen Umbuchungen auf Marabu verärgert

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass im Winterflugplan 2023/24 einige Strecken ab Deutschland, die bislang von Condor als eigene Flüge vermarktet würden, an die Konzernschwester Marabu übergeben werden sollen. Dies löste durchaus entrüstete Reaktionen betroffener Passagiere aus. Da Marabu Airlines über kein eigenes Reservierungssystem verfügt, sondern auf die Konzernschwester Condor, die als so genannter General-Sales-Agent fungiert, erreichten die Aviation.Direct-Redaktion in den letzten Tagen enorm viele E-Mails, in denen sich Kunden der deutschen Ferienfluggesellschaft darüber beschweren, dass sie explizit und bewusst bei Condor gebucht hätten und nun per E-Mail damit konfrontiert wurden, dass sie nicht mit der eigentlich gebuchten Airline, sondern mit der estnischen Marabu auf die Kanaren fliegen sollen. Diese lässt ab Stuttgart die Flüge von der bulgarischen European Air Charter durchführen. Die Vorwürfe der betroffenen Passagiere wiegen auf den ersten Blick durchaus schwer, denn so schreibt ein Betroffener, dass man für viel Geld deutsche Qualität bei einer deutschen Airline gebucht hätte und nun ohne gefragt zu werden „etwas minderwertiges, altes aus Osteuropa“ bekommen würde. Wenn er mit seiner Familie mit einem „gammeligen Billigflieger hätte fliegen wollen, dann wäre die Konkurrenz auch noch billiger gewesen“. Weiters beklagen sich zahlreiche Condor-Kunden, dass ihre bereits bezahlten Zusatzleistungen wie Gepäckstücke, Sitzplatzreservierung oder die Beförderung von Hunden seitens Condor annulliert worden wären und man müsse diese „bei Marabu neu dazubuchen“. Allerdings ist das Servicecenter des deutschen Ferienfliegers dazu gar nicht in der Lage und meint, so die Betroffenen, dass man es kurz vor der Abreise nochmals versuchen sollte. Kostenfreier Vertragsrücktritt nicht in jedem Fall

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Einreise: Volksrepublik China verlangt keine PCR-Befunde mehr

Die Volksrepublik China hat mit Wirksamkeit zum 30. August 2023 die Einreisebestimmungen weiter gelockert. Die Vorlage eines negativen PCR-Tests ist nun nicht mehr erforderlich. Damit kehrt man wieder zu jenen Voraussetzungen, die vor der Pandemie gegolten haben zurück. Bereits zuvor hatten die Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macau die Vorlagepflicht negativer PCR-Tests abgeschafft. Nun zieht auch die Volksrepublik China nach. Es gelten nun wieder die vor der Pandemie angewandten Einreisebestimmungen. Zu beachten ist weiterhin, dass je nachdem welche Staatsbürgerschaft man hat, vorab ein Visum bei der zuständigen Auslandsvertretung (Botschaften und/oder Konsulate) beantragt werden muss. Dies war, sofern man ein Visum benötigt hat, auch schon vor der Pandemie der Fall.

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