Oktober 16, 2023

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Oktober 16, 2023

Betriebsversammlung wirbelte AUA-Flugplan durcheinander

Am Samstag, den 14. Oktober 2023 musste Austrian Airlines aufgrund einer regulären Betriebsversammlung, die von den Arbeitnehmervertretern einberufen wurde, zahlreiche Flüge streichen. Die Konzernschwester Discover Airlines half mit einem Airbus A330 auf der Frankfurt-Strecke, die von vielen Umsteigern genutzt wurde, aus. Der Verkehrstag Samstag wird fast ausschließlich von Privatreisenden genutzt. Daher war der Unmut in Sozialen Medien wesentlich stärker als im Vorfeld bzw. während anderer Betriebsversammlungen der Austrian Airlines. Das Problem ist aber hausgemacht, denn Betriebsrat und Gewerkschaft haben die Zusammenkunft, die nicht nur ein gesetzliches Recht, sondern sogar eine gesetzliche Pflicht ist, schon länger angemeldet. Dazu kommt der Umstand, dass es die österreichische Lufthansa-Tochter in den letzten Monaten aufgrund von mutmaßlich kundenfeindlichem Verhalten im Falle von Flugunregelmäßigkeiten wiederholt in Konsumentenschutzsendungen im deutschsprachigen Raum geschafft hat. Kritisiert wird besonders der Umgang mit Passagieren bei erheblichen Verspätungen und/oder Ausfällen. Die jüngste Betriebsversammlung wurde am Samstag, den 14. Oktober 2023, ab 9 Uhr 00 im Office Park 3, der sich gegenüber der AUA-Zentrale am Flughafen Wien befindet, abgehalten. Offiziellen Angaben nach haben in etwa 700 Piloten und Flugbegleiter teilgenommen. Der Betriebsrat und die Gewerkschaft Vida haben die fliegenden Beschäftigten über aktuelle Themen informiert und mit diesen diese auch diskutiert. Gewerkschaftsangaben nach sprach man auch über den Umstand, dass die Arbeitsbelastung der Besatzungen weiterhin sehr hoch sein soll und gleichzeitig die starken Teuerungen so erhöhten Lebenskosten führen. Dem gegenüber steht, dass Austrian Airlines dank zum Teil exorbitant gestiegener Ticketpreise nicht gerade schlechte Einnahmen hat. Aus Arbeitnehmersicht soll hier eine Art Ungerechtigkeit bestehen. KV-Verhandlungen

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Nile Air hat Kairo-Köln/Bonn aufgenommen

Seit Sonntag, den 15. Oktober 2023, ist mit Nile Air eine weitere Fluggesellschaft ab Köln/Bonn aktiv. Der Carrier hat eine Nonstopverbindung nach Kairo aufgenommen, die nun zweimal wöchentlich bedient wird. „Kairo ist mit seiner reichhaltigen Geschichte, seinen beeindruckenden Bauwerken und seiner vielfältigen Kultur ein attraktives Ziel für unsere Fluggäste“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Dazu lockt Ägypten auch in Herbst und Winter mit milden Temperaturen und viel Sonnenschein“. Nile Air fliegt auch am kommenden Sonntag, 22. Oktober, von Köln/Bonn nach Kairo. Mit Beginn des Winterflugplans am 29. Oktober fliegt die Airline dann zwei Mal wöchentlich: sonntags und donnerstags (jeweils 16.30 Uhr). Die Landung in Kairo erfolgt jeweils um 21.40 Uhr (Ortszeit). Die Rückflüge aus Ägypten finden im Winterflugplan ebenfalls donnerstags und sonntags statt. Zum Einsatz kommt ein Airbus A320-200 mit Zwei-Klassen-Konfiguration.

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Flugzeuge in Kriegsgebieten: Ist das überhaupt versichert?

Flugzeugversicherungen gehören zu den komplexesten und wichtigsten Versicherungsarten in der Welt der Luftfahrt. Sie bieten Schutz für Fluggesellschaften und Flugzeugbesitzer vor den finanziellen Folgen von Unfällen, Schäden und Haftungsansprüchen. In diesem Artikel werden die Grundlagen der Flugzeugversicherung erläutert, die wichtigsten Anbieter auf dem Markt vorgestellt, die gesetzlichen Grundlagen für die Versicherung von Verkehrsflugzeugen, Gründe für den Ausschluss von Deckungsschutz und die finanziellen Auswirkungen von Flugzeugschäden beleuchtet. Besonders wird auf die aktuelle Lage in Israel eingegangen. Flugzeugversicherungen sind spezielle Versicherungspolicen, die für Fluggesellschaften, private Flugzeugbesitzer, Hersteller und andere in der Luftfahrtbranche tätige Unternehmen entwickelt wurden. Sie dienen dazu, finanzielle Risiken im Zusammenhang mit Flugzeugunfällen, Schäden an Flugzeugen und Haftungsansprüchen zu minimieren. Es gibt verschiedene Arten von Flugzeugversicherungen, darunter: Hull Insurance (Rumpfversicherung): Diese deckt Schäden am Flugzeug selbst, die durch Unfälle, Feuer, Diebstahl oder Vandalismus verursacht werden. Liability Insurance (Haftpflichtversicherung): Diese Versicherung schützt vor Haftungsansprüchen, die aus Schäden an Dritten oder deren Eigentum aufgrund von Flugzeugunfällen resultieren. Passenger Liability Insurance (Fahrgasthaftpflichtversicherung): Diese deckt Schäden, die Passagiere aufgrund von Unfällen während des Fluges erleiden. War Risk Insurance (Kriegsrisikoversicherung): Diese spezielle Form der Versicherung tritt in Kraft, wenn Schäden aufgrund von Kriegen oder Terrorismus entstehen. Wichtig: Im Regelfall ist diese ein teures, aufpreispflichtiges Extra, das von Airlines bzw. Flugzeugbesitzern nur dann dazu gebucht wird, wenn man auch wirklich braucht. Viele Maschinen verfügen nicht über eine solche Zusatzversicherung, weshalb sie z.B. nicht mehr nach Israel eingesetzt werden dürfen. Die wichtigsten Anbieter von Flugzeugversicherungen Die Flugzeugversicherungsbranche ist ein spezialisierter Markt, der von einigen wenigen großen Unternehmen

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Tipp: Rundflüge am 21. Oktober 2023 am Flughafen Dresden

Am 21. Oktober 2023 werden am Flughafen Dresden verschiedene Rundflüge angeboten. Zur Auswahl stehen zwei Routen über die Dresdner Innenstadt – nach Norden (Meißen, Moritzburg) oder nach Süden (Schloss Pillnitz, Fernsehturm). Nach der Sicherheitskontrolle wird abgehoben. Zum Preis von 80 Euro pro Erwachsenen bzw. 60 Euro pro Kind (zwischen drei und zehn Jahren) kann man wahlweise mit folgenden Maschinentypen mitfliegen: Cessna 172, Piper PA-28, Socata TB-10 Tobago, TECNAM-P2010 und Ultraleichtflugzeug TL-3000 Sirius. Der Ticketverkauf für die Rundflüge findet von 10:00 bis 17:00 Uhr auf der Abflugebene des Terminals statt.

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