Oktober 16, 2023

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Oktober 16, 2023

Flughafen Wien kritisiert VCÖ-CO2-Behauptungen

Der Verkehrsclub Österreich behauptet, dass in Österreich der von der Luftfahrt verursachte Kohlenstoffdioxidausstoß allein im ersten Halbjahr 2023 stark gestiegen wäre. Man vergleicht diese mit dem Jahr 2021, in dem vergleichsweise wenig geflogen wurde. Die Flughafen Wien AG kritisiert die Äußerungen heftig. In den letzten Jahren hat sich die Kommunikation des Verkehrsclub Österreich häufig mit jener von Umweltschutzorganisationen gedeckt. Der offiziell unabhängige Verein könnte sich durchaus daran angepasst haben, dass im Verkehrsministerium mit Leonore Gewessler nun eine Grüne das Sagen hat. Besonders heftig wird nämlich sowohl von der Politikerin, die gerne mit Privatjets unterwegs ist, als auch vom VCÖ die Luftfahrt kritisiert. Die Flughafen Wien AG ist der Ansicht, dass die Behauptung, dass die Fliegerei im ersten Halbjahr 2023 schon so viel Kohlenstoffdioxid wie im gesamten Jahr 2021 ausgestoßen habe, grob irreführend sein soll. Der VCÖ-Argumentation folgend hat die Zahl der Flugreisenden also deutlich stärker zugelegt als der CO-Ausstoß des Flugverkehrs – was den Erfolg der Klimaschutzbemühungen der Luftfahrt bestätigt. Die CO2-Emissionen des österreichischen Flugverkehrs machten 2018, also einem Jahr vor der Corona-Pandemie und mit einem ähnlichem Gesamtjahres-Passagieraufkommen wie heuer, laut Umweltbundesamt lediglich 0,16% der Gesamtemissionen in Österreich aus. Grundsätzlich ist zu den VCÖ-Aussagen auch festzuhalten, dass Vergleiche der von weltweit außerordentlich starken Verkehrsrückgängen geprägten Corona-Jahre 2020 und 2021 mit der Gegenwart insgesamt nicht besonders seriös sind. Alleine am Flughafen Wien ist das Passagieraufkommen nach der Coronakrise im ersten Halbjahr 2023 gegenüber 2022 um 44% gestiegen, während die Zahl der Bewegungen deutlich schwächer (um 27,5%) zugelegt hat. Umgelegt auf die

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Fly Arystan stockt die Flotte weiter auf

Der kasachische Billigflieger Fly Arystan hat kürzlich die Flotte auf 17 Maschinen aufgestockt. Beim Neuzugang handelt es sich um einen Airbus A320neo, der mit 188 Sitzplätzen bestuhlt ist. Bis Jahresende soll noch eine weitere Einheit übernommen werden. Einhergehend mit dem kontinuierlichen Ausbau der Flotte wächst auch das internationale und innerkasachische Streckennetz. So kommt neu in diesem Monat die Verbindung von Astana nach Duschanbe, der Hauptstadt Tadschikistans, mit zwei Flügen pro Woche hinzu. Zudem wird das Flugangebot nach Indien vergrößert. So bedient FlyArystan jetzt auch ab Almaty die indische Hauptstadt Delhi und wird zusätzlich – ebenfalls ab Almaty – im November 2023 erstmals in die Bollywood-Metropole Mumbai fliegen. Innerhalb von Kasachstan hat FlyArystan den Flugplan um zwei zusätzliche Strecken ergänzt. Von der Hauptstadt Astana geht es ab sofort dreimal pro Woche ganz in den Osten des Landes nach Öskemen. Die Wirtschaftsmetropole Almaty dagegen hat eine neue Verbindung nach Aqtöbe im Nordwesten Kasachstans mit wöchentlich vier Flügen erhalten.

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Israel: Flugzeugversicherer verweigern zunehmend den Deckungsschutz

Immer mehr zivile Fluggesellschaften haben das Problem, dass die Versicherer ihrer Flugzeuge den Deckungsschutz für den Luftraum von Israel zurückziehen. Das liegt daran, dass oftmals in den Bedingungen festgehalten ist, dass Kriegsgebiete nicht angesteuert werden dürfen. In jüngerer Vergangenheit ist dieses Phänomen bereits im Vorfeld des kriegerischen Überfalls Russlands auf die Ukraine aufgetreten. Zahlreiche Assekuranzen haben ihre Kunden darauf aufmerksam gemacht, dass wegen akuter Kriegsgefahr kein Versicherungsschutz im Luftraum der Ukraine gewährt werden kann. Dies führte dazu, dass die ukrainische Regierung Staatshaftungen angeboten hat, jedoch diese von nur wenigen Anbietern in Anspruch genommen wurden. Wenige Tage später wurde der Luftraum aufgrund von Kriegsausbruch geschlossen. Dazu kommt, dass ähnlich wie im Feber 2022 nun auch bezüglich Israel einige Leasinggeber untersagen, dass ihr Fluggerät von/nach bzw. über Israel eingesetzt wird. Für die Airlines sind beide Umstände problematisch, da man ohne Versicherungsschutz nicht fliegen darf und eine Untersagung durch den Eigentümer des Fluggeräts selbigen Effekt hat. Die Regierung Israels bringt für die in ihrem Land ansässigen Carrier ein Haftungsprogramm an den Start. Dieses soll den möglichen Wegfall von Versicherungsschutz seitens internationaler Assekuranzen ersetzen. Vereinfacht gesagt: Der Staat übernimmt das Risiko und muss dann im Falle von Unfällen haften. Derzeit ist vorgesehen, dass nur Airlines mit Sitz in Israel den „staatlichen Versicherungsschutz“ beantragen können. Es gab bereits erste Rückführungsflüge, die mangels Versicherungsschutz abgesagt werden mussten. Beispielsweise musste Norwegian Air Shuttle einen Flug von Oslo nach Tel Aviv und zurück, den man im Auftrag der norwegischen Regierung hätte durchführen sollen, absagen. Dazu teilte das Unternehmen

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Madrid: Gericht lehnt Einstweilige Verfügung gegen OTA-Verifizierung von Ryanair ab

Die Billigfluggesellschaft Ryanair geht seit einiger Zeit juristisch gegen Online-Travel-Agents vor. Momentan verlangt man von Passagieren, die über solche Plattformen buchen, dass diese eine kostenpflichtige Verifizierung vornehmen. Dagegen zog Kiwi.com in Madrid vor Gericht. Unter anderem hat man den Erlass einer Einstweiligen Verfügung beantragt. Diese wurde am 2. Oktober 2023 durch das Handelsgericht Madrid abgelehnt, was wenig überraschend seitens Ryanair medial ausgeschlachtet wird.

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Blaguss Reisen hat Flixbus-Strecke Wien-Klagenfurt aufgegeben

Der österreichische Busbetreiber Blaguss Reisen hat die unter der Marke Flixbus angebotene Verbindung zwischen Wien-Erdberg und Klagenfurt aus dem Programm genommen. Diese wurde vormals mehrmals täglich angeboten. Über Jahre hinweg konnte Blaguss Reisen auf dieser Route eine hohe Auslastung erzielen, denn die Flixbusse waren oftmals eine günstige Alternative zu den Österreichischen Bundesbahnen oder den Inlandsflügen von Austrian Airlines. Bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie lief alles stabil und die Route wurde Jahr für Jahr ausgebaut. Mit dem Beginn der Krise musste man temporär einstellen und seit der Wiederaufnahme wurde das Vorkrisenniveau nie wieder erreicht. Zuletzt wurde maximal ein Flixbus-Kurs pro Tag angeboten. Dies hat auch zur Folge, dass in beiden Richtungen Reisen im doppelten Tagesrand nicht mehr möglich waren. Nun zog Blaguss Reisen auch diesem Kurspaar den Stecker, denn die innerösterreichische Fernbusstrecke wurde eingestellt. Dahinter steckt auch, dass sich die Nachfrage aufgrund des Umstands, dass man vom Klimaticket Österreich ausgeschlossen ist, nochmals verschlechtert hat. Viele potentielle Kunden, die über besagte Netzkarte verfügen, nutzen die Bahnverbindungen, die diese inkludiert sind. Die innerösterreichischen Fernbusverbindungen zwischen Wien und Klagenfurt sowie Graz-Flughafen Wien und Graz-Wien sind im Klimaticket Österreich nicht inkludiert. Während in Richtung Kärnten Blaguss Reisen der Konzessionär ist, werden die beiden anderen Strecken von Dr. Richard betrieben. Beide Gesellschaften nutzen die Marke Flixbus für den Vertrieb von Fahrscheinen. Schon vor einiger Zeit wurden die innerösterreichischen Fernbusse ab Salzburg und Linz nach Graz bzw. St. Michael aufgegeben. Dass die Flixbus-Strecken nicht im Klimaticket inkludiert sind, liegt nicht daran, dass Flixbus und/oder Blaguss bzw. Dr.

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Figlmüller eröffnet neue Bar am Flughafen Wien

Seit wenigen Tagen steht am Flughafen Wien-Schwechat mit der „Daily Bar“ ein neuer Gastronomiebetrieb zur Verfügung. Dieser bietet unter anderem Ausblick auf das Vorfeld des Airports. Zu finden ist das neue Lokal hinter der Sicherheitskontrolle bei den C-Gates, direkt gegenüber vom bereits erfolgreichen Airport-Konzept „Daily Roast“ von Figlmüller. Zur Eröffnung der neuen „Daily Bar“ steht gleichzeitig ein Jubiläum an, denn mittlerweile ist Wiens bekanntester Schnitzel-Gastronom seit 15 Jahren am Flughafen Wien vertreten. „Mit der „Daily Bar“ schaffen wir noch mehr Auswahl an hochwertiger Gastronomie am Flughafen Wien. Der heimischen Traditionsmarke Figlmüller ist die Umsetzung einer edlen Tagesbar hier perfekt gelungen. Seit 15 Jahren schon ist Familie Figlmüller fixer Bestandteil der Gastronomie am Standort und rechtzeitig zum 15-Jahres-Jubiläum eröffnen wir heute ein neues Airport-Konzept, das unsere gute Zusammenarbeit unterstreicht“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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Solarpark entsteht am Flughafen Friedrichshafen

In der Nähe des Flughafens Friedrichshafen wird unter dem Projektnamen „Energiepark am See“ eine neue Photovoltaikanlage entstehen. Dahinter stehen neben dem Airport die LZ Horizon GmbH & Co. KG und die Stadtwerke am See GmbH & Co. KG. Rund um das Messegelände und auf dem Flughafenareal sollen Solaranlagen aufgestellt werden. Mit diesen soll elektrische Energie, die zunächst in Akkumulatoren gespeichert werden soll, gewonnen werden. Überschüssige Energie soll auch zur Erzeugung von Wasserstoff verwendet werden. Der „Energiepark am See“ wird damit zum wesentlichen Baustein für die regionale Energiewende. Die acht Projektpartner unterscheiden sich in Projektträger und Projektunterstützer: Projektträger sind die Flughafen Friedrichshafen GmbH, Airport die LZ Horizon GmbH & Co. KG und die Stadtwerke am See GmbH & Co. KG und Projektunterstützer sind die Stadt Friedrichshafen, die Gemeinde Meckenbeuren, der Bodenseekreis, die Messe Friedrichshafen GmbH und Rolls-Royce Power Systems. Als Flächen für die Photovoltaikanlagen kommen Park- und Dachflächen des Bodensee-Airports, nicht betriebs- und flugsicherheitsrelevante Freiflächen, angrenzende Flächen an das Flughafengelände sowie Flächen der Messe Friedrichshafen infrage. Für die Region soll das Projekt ein wichtiger Baustein für die nachhaltige und CO2-neutrale Energieversorgung sein: Die Unabhängigkeit von anderen Energieträgern oder von Stromtrassen von Nord nach Süd soll erhöht werden, denn über großflächige Photovoltaikanlagen kann in großem Umfang Strom für die Nutzung in der Region gewonnen werden, ohne große Leitungsverluste.

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Flughafen Berlin organisiert Siko künftig selbst

Nach dem Flughafen Frankfurt wird künftig auch der BER die Sicherheitskontrollen in Eigenregie durchführen. Am 4. Oktober 2023 erhielt man die entsprechende Beleihung. Voraussichtlich ab 2024 soll die „Siko“ dann nicht mehr von der Bundespolizei, sondern vom Airport selbst organisiert werden. Der BER ist nach dem Flughafen Frankfurt am Main der zweite deutsche Flughafen, der die Aufgabenwahrnehmung im Bereich der Luftsicherheitskontrollen von Passagieren und deren Gepäck neu aufstellt und selbst die Verantwortung für diesen wichtigen Prozessschritt im Flughafenbetrieb übernimmt. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Sicherheit von Fluggästen am Flughafen BER bleibt oberste Priorität. Durch die Übernahme der Verantwortung für die Passagier- und Handgepäckkontrollen organisieren wir als Flughafengesellschaft ab dem kommenden Jahr die Prozesse und Technologie in unseren Terminals. Damit wollen wir die Abläufe an den Kontrollspuren verbessern und Wartezeiten für unsere Passagiere reduzieren.“

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Deutschland: VC und Verdi wollen Betriebsrat bei Malta Air etablieren

Die Gewerkschaften Verdi und Vereinigung Cockpit haben am vergangenen Donnerstag in Deutschland die Wahl eines Betriebsrats bei der Ryanair-Tochter Malta Air eingeleitet. Zunächst wird ein so genannter Wahlvorstand gebildet. In Deutschland hat Ryanair schon länger keine Flugzeuge mehr stationiert. Alle Bases und Flugzeuge wurden an die Konzernschwester Malta Air übergeben. Damals wurde der Schritt damit begründet, dass dies den Beschäftigten ermöglichen soll, dass die Lohnsteuern in der Bundesrepublik entrichtet werden können. Irland habe zuvor darauf gepocht, dass diese am Ort der Gesellschaft, also damals Dublin, fällig wären. Mittlerweile verfügt Ryanair auch im Vereinigten Königreich (Ryanair UK), in Polen (Buzz) und Malta (Lauda Europe und Malta Air) über Flugbetriebe. Deren Bases sind über verschiedene europäische Staaten verteilt. In Deutschland gab es bis zuletzt bei Malta Air keinen Betriebsrat. Vor einiger Zeit unternahmen die Gewerkschaften einen Anlauf zur Gründung, jedoch war dieser auf verschiedenen Gründen zunächst nicht erfolgreich. Nun unternehmen die Vereinigung Cockpit und Verdi einen gemeinsamen Anlauf. Laut Mitteilung habe mit dem Anbringen eines Aushangs zur Bildung eines Wahlvorstands die Betriebsratswahl eingeleitet. Dazu heißt es in der entsprechenden Medienmitteilung: „Die gesetzliche Grundlage für fliegendes Personal ist hier der Paragraph 117 des Betriebsverfassungsgesetzes. Vereinigung Cockpit und Verdi gehen davon aus, dass die Betriebsratswahlen störungsfrei und ohne Behinderungen durchgeführt werden können“.

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FAXX erhält Industriemagazin-Auszeichnung

Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG wurde vom Industriemagazin zum Sieger in der Kategorie Automotive und Zulieferindustrie ist gekürzt. Im Gesamtranking aller relevanten 439 B2B-Industriemarken belegen die Innviertler hinter dem Leiterplattenhersteller AT&S, dem salzburger Kranbauer Palfinger sowie dem Stahlkonzern Voestalpine knapp den vierten Rang. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die insbesondere unser Engagement im Bereich Nachhaltigkeit sowie den Fokus auf unsere Attraktivität als Arbeitgeber widerspiegelt. Hier werden wir auch in Zukunft zahlreiche weitere Initiativen setzen,“ sagt FACC CEO Robert Machtlinger.

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