Oktober 31, 2023

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Oktober 31, 2023

Rom: Swissport droht Lizenzverlust am Flughafen Fiumicino

Der Ground-Handling-Anbieter Swissport wurde im Vergabeverfahren für eine Lizenz am Flughafen Rom-Fiumicino ausgeschlossen. Der Konzern will die Entscheidung juristisch anfechten, denn man ist der Ansicht, dass man alle Voraussetzungen erfüllen würde. Es geht um die Lizenz, die erforderlich ist, um in den nächsten sieben Jahren in Rom-Fiumicino ihre Ground-Handling-Dienstleistungen anbieten dürfen. Aviapartner Italia, Aviation Service und Airport Handling sollen bereits den Zuschlag bekommen haben. Swissport hingegen wurde nicht berücksichtigt. Die Angelegenheit ist insofern pikant, weil rund 2.300 ehemalige Alitalia-Beschäftigte in dieser Gesellschaft arbeiten. Swissport hatte sich in einer Ausschreibung durchgesetzt und die einstige Ground-Handling-Sparte von Alitalia aus der Insolvenzmasse herausgekauft. Nun droht dem Konzern aber der Zwangsabzug aus Rom-Fiumicino. Dies will man verhindern, denn die so genannte Rangliste, die zur Vergabe geführt hat, soll juristisch angefochten werden. „Wir sind bestürzt über die von Aeroporti di Roma bekannt gegebene vorläufige Rangliste der Abfertigungsausschreibung, die unser Unternehmen von der Liste der drei Abfertiger ausschliesst, die für die Erbringung von Vorfelddiensten am Flughafen Rom Fiumicino qualifiziert sind. Wir warten natürlich auf die endgültige Bestätigung der Ergebnisse nach der Überprüfung der von den anderen Wettbewerbern angemeldeten Anforderungen. Auf jeden Fall hat Swissport ihre Anwälte bereits angewiesen, die Rangliste unverzüglich anzufechten und die Aussetzung des Zuschlags zu beantragen. Bereits bei der ersten Durchsicht der Ausschreibungsunterlagen sind die Mängel des Verfahrens und die fehlerhafte Vergabe der Punkte zum Nachteil unseres Unternehmens offensichtlich“, so Swissport in einer Mitteilung. Italien-Chefin Marina Bottelli dazu: „Swissport wird die Rangliste und die Vergabe anfechten, falls sie bestätigt wird, und ist entschlossen,

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British Airways nimmt Salzburg-Flüge auf

Die britische Fluggesellschaft British Airways wird im Rahmen der Wintersaison die Verbindung zwischen Salzburg und London aufnehmen. Die Fluggesellschaft British Airways plant mit Eintritt der Wintersaison die Verbindung zwischen Salzburg und London Heathrow sowie London Gatwick aufzunehmen. In diesem Sinne plant der Carrier drei wöchentliche Flüge zum Londoner Heathrow Flughafen sowie bis zu zwei tägliche Flüge zum Flughafen London Gatwick durchzuführen, wie der Flughafen Salzburg berichtet.

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Nur 1 Euro für 12 Stunden: Flughafen Triest senkt die Parkplatzkosten

Parkplätze an Verkehrsflughäfen gelten generell als teuer. Je nach Airport kommt es durchaus vor, dass der Tagessatz höher sein kann als das Flugticket. In Triest geht man nun einen ganz anderen Weg, denn das Abstellen von Fahrzeugen wird erheblich billiger. Die Parkhäuser P8 und P9 können nun für eine halbe Stunde kostenfrei genutzt werden. Im P8 fallen für 12 Stunden Abstellung nur noch geringe Kosten an: Ein Euro wird verrechnet. Das Angebot kann zwar von Jedermann genutzt werden, aber die Kernzielgruppe sind nicht Passagiere, sondern Pendler. Die Stadt Triest, die das stark vergünstigte Angebot durchgesetzt hat, will erreichen, dass diese Personengruppe ihr eigenes Kraftfahrzeug außerhalb der Innenstadt abstellt und für die Weiterreise die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt. Der Flughafen Triest entwickelt sich immer mehr zu einem nationalen Referenzmodell für multimodale Verkehrsnetze, an dem sich die Entwicklungsziele und -strategien der Flughäfen, der öffentlichen und privaten Verkehrsunternehmen und der lokalen Verkehrsbehörden in naher Zukunft orientieren werden. Das Projekt zur intermodalen Entwicklung des Flughafens Triest wird eine Versuchsphase durchlaufen, in der Änderungen und Aktualisierungen festgelegt werden können, um den Betrieb des intermodalen regionalen Mobilitätszentrums ständig zu verbessern und den verschiedenen Nutzern die effizientesten Verkehrslösungen anzubieten.

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Billigflieger Play kann erstmals Quartalsgewinn verkünden

Die isländische Billigfluggesellschaft Play konnte erstmals seit der Betriebsaufnahme einen Quartalsgewinn einfliegen. Dieser wird für Q3/2023 mit 5,2 Millionen U.S.-Dollar ausgewiesen. Die Einnahmen sind gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 84 Prozent gestiegen. Zuletzt wurde das Netzwerk um 13 Strecken auf 33 Destinationen in Nordamerika und Europa erweitert. Dabei flogen 24 Prozent aller Passagiere von Island ab, 33 Prozent nach Island und 43 Prozent waren Via-Passagiere. Die Kapazitätserhöhung der Airline aus Island liegt bei 70 Prozent gegenüber 2022, die Einnahmen stiegen um 84 Prozent und die Stückerlöse (RASK) um neun Prozent. Im Vergleich zum dritten Quartal im Vorjahr verbessert sich die Auslastung um 3,4 Prozent von 85 Prozent auf 88,4 Prozent. Nachdem im Vorjahresquartal noch ein Nettoverlust von 2,9 Mio. US-Dollar verzeichnet wurde, kann Play dieses Jahr einen Nettogewinn von 5,2 Mio. US-Dollar berichten. Der Umsatz beläuft sich aktuell auf 110,2 Mio. US-Dollar – ein Plus von 50,3 Mio. US-Dollar im Vergleich zum dritten Quartal im Vorjahr. Durch optimierte Produktangebote sowie den im Februar eingeführten Tarifen und anderen Zusatzprodukten, setzt Play verstärkt auf die Steigerung der Nebeneinkünfte. Somit konnte der Zusatzertrag pro Passagier im dritten Quartal 2023 von 43 US-Dollar (Q3 2022) auf 58 US-Dollar gesteigert werden. Die gesamten Nebeneinnahmen sind in diesem Jahr bis zum 26. Oktober um 150 Prozent höher als zum gleichen Zeitpunkt in 2022. „Wir sind sehr stolz auf unsere finanziellen und operativen Ergebnisse für das dritte Quartal. Play befindet sich auf einem starken Wachstumskurs, da wir unsere Flotte vergrößert, unser Netzwerk erweitert und viele neue ‚Player‘ in

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Wien-Berlin: Austrian Airlines möchte Boeing 777-200ER nutzen

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines wird im ersten Quartal eine Änderung der Strecke Wien-Berlin vornehmen. Konkret sollen auf dieser Strecke Boeing 777-200ER-Flugzeuge angewendet werden. Der österreichische Nationalcarrier Austrian Airlines wird im ersten Quartal 2024 eine Änderung im Flugplan auf der Strecke zwischen Wien und Berlin realisieren. Die Airline plant konkret auch Boeing 777-200ER-Flugzeuge zur Flugbewältigung einzusetzen. Dieser Flugplanänderung soll vom 8. Jänner bis zum 4. März 2024 anhalten, so das Portal Aero Routes. Die Boeing-Flugzeuge sollen jeweils montags Flüge der Strecke Wien-Berlin bewältigen.

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Spaniens halbherziger „Bann für Inlandsflüge“

Die spanische Regierung plant Inlandsflüge mit einer Reisedauer von weniger als 2,5 Stunden zu verbieten, sofern eine Bahnalternative zur Verfügung steht. Das Vorhaben steht unter dem Deckmantel des Umweltschutzes, hat jedoch einen Haken, denn nur Point-to-Point-Verbindungen sollen betroffen sein. Flüge zwischen dem Festland und den Inseln sowie unter den Inseln sollen vom angedachten Verbot nicht umfasst sein, da es mangels Schienen allenfalls Fähren als Alternativen gibt. Der spanische Bann soll also hauptsächlich Inlandsflüge auf dem Festland betreffen und da gibt es einen Haken. Auf den ersten Blick liest es sich so, dass künftig nicht mehr kommerziell mit Passagieren geflogen werden darf, wenn die Flugdauer unter 2,5 Stunden liegt und eine Bahnalternative zur Verfügung steht. Tatsächlich will man aber nur die Point-to-Point-Verbindungen bannen. In diesem Segment sind Billigfluggesellschaften wie Ryanair, Volotea und Vueling, aber auch Iberia stark vertreten. Es soll künftig darauf ankommen wohin die Fluggäste wollen, denn reine Zubringer- bzw. Anschlussflüge sollen auch weiterhin erlaubt sein. Mit anderen Worten: Ryanair dürfte nicht mehr von A nach B fliegen, aber Air Europa und/oder Iberia sehr wohl, sofern man – zumindest offiziell – Umsteiger an Bord hat. Somit wäre der vorgeschlagene Bann von Inlandsflügen, die unter 2,5 Stunden Flugzeit aufweisen, eine eher populistische Maßnahme, da in der Praxis die Netzwerkflüge gar nicht betroffen sind. Fix ist das Vorhaben auf keinen Fall, denn die Regierung rund um Pedro Sánchez muss sich am 27. November 2023 erst im Amt bewähren, denn an diesem Tag stimmt das Parlament über die Bildung der neuen Regierung ab.

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BGH: Pauschalreise trotz Reisewarnung gebucht – kein Geld zurück

Der deutsche Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Pauschalreisende, die trotz einer Reisewarnung zum Buchungszeitraum buchen und die branchenübliche Anzahlung leisten, bei einer späteren Stornierung keinen Anspruch auf Rückzahlung haben. Voraussetzung ist, dass absehbar ist, dass die Reisewarnung nicht aufgehoben wird. Bemerkenswert ist, dass der behandelte Fall, der unter der Geschäftszahl X ZR 103/22 vom BGH behandelt wurde, in die Zeit fällt, in der Reisewarnungen inflationär und oftmals auch nicht nachvollziehbar ausgesprochen wurden. Ein Ehepaar aus Nordrhein-Westfalen hatte im September 2020 eine Pauschalreise für März 2021 in die Dominikanische Republik gebucht. Zu diesem Zeitpunkt hat Deutschland so ziemlich die ganze Welt mit Reisewarnungen höchster Stufen eingedeckt gehabt. Dies war eine Woche vor dem Reiseantritt noch immer nicht aufgehoben. Unter Verweis auf die Reisewarnung wollten die Urlauber kostenfrei vom Vertrag zurücktreten. Dies wurde vom Veranstalter nicht nur verweigert, sondern die Anzahlung in der Höhe von 1.540 Euro wurde einbehalten. Die Vorinstanzen entschieden zu Gunsten des Tour Operators und auch der Bundesgerichtshof bestätigte die Urteile. Der BGH führte unter anderem aus, dass zum Zeitpunkt der Buchung die „Risikolage“ bekannt war und diese sich bis zum Reiseantritt nicht verändert hätte. Somit wäre der Antritt der Urlaubsreise in die Dominikanische Republik zumutbar gewesen. Der BGH impliziert damit auch indirekt, dass die damals ausgesprochenen Reisewarnungen äußerst inflationär waren.

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Hisky Europe nimmt Bukarest-Frankfurt auf

Die rumänische Fluggesellschaft Hisky Europe beabsichtigt ab 18. Dezember 2023 mehrmals wöchentlich zwischen Bukarest (Otopeni) und Frankfurt am Main zu fliegen. Die Bedienung soll an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag mit Maschinen der Airbus A320-Reihe erfolgen. Flugscheine sind bereits im Verkauf ab knapp über 80 Euro oneway erhältlich. Hisky Europe ist der EU-Ableger von Hisky, einer Billigfluggesellschaft mit Sitz in der Republik Moldau. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass man auf dem rumänischen AOC einen Airbus A330 registrieren wird und mit diesem künftig Langstreckenflüge ab Rumänien anbieten wird.

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Sommer 2024: Sundair will ab Bremen nach Varna fliegen

Die Ferienfluggesellschaft Sundair plant im Sommerflugplan 2024 auch zwischen Bremen und Varna zu fliegen. Ab 25. Juni 2024 will der Carrier jeweils am Verkehrstag Dienstag ab Bremen Kurs auf die Schwarzmeerstadt Varna nehmen. Die Flugnummern lauten. SR7200/7201. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits über die Unternehmenshomepage und Agenturen aufgenommen.

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Linz: Avanti Air fliegt für Rhomberg Reisen nach Preveza

Der Vorarlberger Tour Operator Rhomberg Reisen bietet im Sommerflugplan 2024 ab Linz ins griechische Preveza an. Diese sollen ab 11. Mai 2024 jeweils an Samstagen angeboten werden. Operating Carrier dieser Charterflüge ist die deutsche Fluggesellschaft Avanti Air, die die Route mit de Havilland Dash 8-400 bedienen wird. Rhomberg Reisen lässt die Lefkas-Flüge im Sommer 2024 auch ab Wien und Friedrichshafen durchführen. Ebenso hat man ab Altenrhein, Graz und Wien Vollcharterflüge nach Kefalonia im Portfolio. Der Reiseveranstalter konnte sich unter anderem in Oberösterreich einen Namen als Spezialanbieter für Korsika-Urlaube machen. Im Sommer 2024 will man mit Preveza eine Destination, die die Urlaubsregionen Lefkas und Epirus bedienen soll, ins Portfolio aufnehmen. Bislang waren diese ab Linz nur mit Umsteigeflügen erreichbar. Tickets sollen sowohl im Rahmen von Pauschalreisen als auch als „Nur Flug“ direkt vom Tour Operator sowie über Reisebüros verkauft werden. Der Verkauf wird Ende Oktober 2023 aufgenommen. Bis Jahresende 2023 sollen bei der Buchung von Pauschalreisen Preisvorteile gewährt werden.

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