November 3, 2023

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November 3, 2023

Flugverspätungen verursachen Emissionen von zwei Millionen Autos

Der Fluggastrechtedienstleister Airhelp veröffentlichte am 26. September die Ergebnisse ihres Marktberichts, der die Auswirkungen von Flugunterbrechungen des letzten Jahres auf die Wirtschaft und die Umwelt in Europa, den USA und Australien untersucht. Als Flugunterbrechungen galten Annullierungen und Verspätungen von mehr als 15 Minuten. Der Bericht zeigt: Im Jahr 2022 waren mindestens 330 Millionen Fluggäste in Europa, 200 Millionen in den USA und 12 Millionen in Australien von Verspätungen und Annullierungen betroffen. Insgesamt gingen 650 Millionen Stunden durch Verspätungen verloren, wobei 30 Millionen Hotelübernachtungen erforderlich waren.   AirHelp untersuchte die wirtschaftlichen Auswirkungen von Flugunterbrechungen anhand von vier Kennzahlen: Zusätzliche Betriebszeit für die Fluggesellschaften, Menge der den Fluggästen verloren gegangenen Zeit, Spillover-Effekte auf andere Wirtschaftszweige und zusätzlich entstandene Kosten für die Bewältigung von Flugannullierungen. Im Jahr 2022 haben Flugunterbrechungen demnach Kosten in Höhe von 30 bis 34 Mrd. Dollar in den USA, 26 bis 30 Mrd. Euro in Europa und bis zu 1,5 Mrd. Dollar in Australien verursacht. Insgesamt also bis zu 67,5 Mrd. Dollar. Obwohl der Flugverkehr im Jahr 2022 geringer ausfiel, waren die Kosten etwa elf Prozent höher als 2019. Zusätzliche Kosten für Fluggäste hatten die größten Auswirkungen und machten etwa 37 Prozent der wirtschaftlichen Gesamtkosten aus. Dies ist auf die Höhe der Gesamtverspätungen und Arbeitsausfälle zurückzuführen, die für die Fluggäste aufgrund von Verspätungen entstanden sind.  Die Kosten für die Fluggesellschaften, so zum Beispiel für zusätzlichen Treibstoff, Besatzung und Wartung, trugen 32 Prozent zu den gesamten wirtschaftlichen Kosten bei. Spillover-Kosten mit Kosten für Verpflegung, Bewirtung und Einzelhandel machten 16 Prozent aus

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September 2023: Niederösterreich mit Nächtigungsplus

Der schöne Herbstbeginn beschert dem Tourismus in Niederösterreich ein „Sommerliches Hoch“: Allein im September wurden 759.300 Nächtigungen verbucht, das sind um 7,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Gesteigert hat sich im September sowohl die Zahl der Nächtigungen durch Gäste aus dem Inland (plus 5,2 Prozent) als auch aus dem Ausland (plus 12,4 Prozent). Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass die Zahl der Nächtigungen sogar das Vorkrisen-Niveau von 2019 übersteigt (739.989 Nächtigungen). Das lässt gute Zahlen für die gesamte Sommersaison erwarten. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ist erfreut: „Traditionell zählen die Sommerferien zu den nächtigungsstärksten Monaten. Heuer hat der warme September die Sommersaison erfolgreich verlängert: Fast 760.000 Nächtigungen wurden in unserem Bundesland verzeichnet, das ist ein schönes Plus von 7,7 Prozent im Vergleich zum September 2022 und sogar noch höher als im September 2019, unserem bisher erfolgreichsten Tourismusjahr überhaupt. Dieses Sommer-Hoch lässt außerdem für die gesamte touristische Sommersaison (Mai bis Oktober) gute Zahlen erwarten: Von Mai bis September liegen wir bei starken 8,8 Prozent mehr als im Vorjahr, das sind fast vier Millionen Nächtigungen seit Mai.“ Seit Jahresbeginn wurden laut erster Hochrechnung der Statistik Austria bereits 5.814.100 Nächtigungen in Niederösterreich verzeichnet, das ergibt ein Plus von 13,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zugenommen haben einerseits die Nächtigungen durch Gäste aus dem Inland (plus 8,1 Prozent), aber auch jene aus dem Ausland (24,5 Prozent). „Wunderbar! Der niederösterreichische Tourismus feiert trotz der aktuell schwierigen Rahmenbedingungen ein überaus erfolgreiches Comeback“, so Mikl-Leitner. „Fast ein Viertel mehr ausländische Gäste als im Vorjahr und auch bei den inländischen

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ANA muss Flugplan wegen Triebwerksinspektionen kürzen

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways muss ab Jänner 2024 ihre Mittelstreckenjets der Typen Airbus A320neo und A321neo zu Inspektionszwecken aus dem Flugbetrieb nehmen. Dies soll sich auf etwa 60 Flüge pro Tag auswirken.  Die betroffenen Maschinen sind mit dem PW1100G-Triebwerk und Pratt & Whitney ausgerüstet und daher von der Rückrufaktion des Herstellers betroffen. Es wurden Qualitätsmängel festgestellt, die dazu führen, dass eine vorzeitige Inspektion notwendig ist. Aufgrund von Lieferengpässen stehen nicht ausreichend Tauschtriebwerke zur Verfügung. Betroffen sind enorm viele Fluggesellschaften, die Jets einsetzen, die mit diesem Antrieb bestückt sind. Die Kosten für Pratt & Whitney sind enorm, denn das Unternehmen musste zuletzt einen Milliarden-Verlust bekanntgeben.  All Nippon Airways wird die aus Sicherheitsgründen notwendigen Arbeiten gestaffelt zwischen 10. Jänner und 30. März 2024 vornehmen. Pro Tag müssen in diesem Zeitraum etwa internationale 30 Flüge abgesagt werden. Rechnerisch entspricht dies etwa 3,6 Prozent des täglichen Angebots der japanischen Fluggesellschaft. Offiziellen Angaben nach achtet man darauf, dass hauptsächlich Routen betroffen sind, auf denen man mehrere Flüge pro Tag hat oder aber Codesharepartner kurzfristig die Kapazität aufstocken können. Im Inlandsverkehr gibt ANA das Ausmaß der Streichungen mit 28 täglichen Rotationen an.  „Die Sicherheit unserer Passagiere und Besatzungen hat für uns oberste Priorität, und wir werden die Situation weiter beobachten und gegebenenfalls geeignete Maßnahmen ergreifen“, heißt es in der ANA-Erklärung. Derzeit kann man die Auswirkungen auf das Finanzergebnis noch nicht abschätzen. Dies will man Ende Jänner im Geschäftsplan für 2024 öffentlich kommunizieren. 

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Travelport und Air India bauen Kooperation aus

Travelport und Air India verlängern und vertiefen ihre Vertriebspartnerpartnerschaft. Indiens führende Fluggesellschaft wird künftig auch mit NDC-Inhalten auf der Vertriebsplattform Travelport+ präsent sein. Damit können weltweit alle Reisebüros, die das globale Buchungssystem von Travelport nutzen, demnächst die umfassenden Angebote von Air India noch leichter vergleichen, buchen und verwalten. Der moderne Datenstandard „New Distribution Capability“ macht es außerdem möglich, dass Reisebuchungen maßgeschneidert an individuelle Bedürfnisse der Reisenden angepasst und erweitert werden. „Die Partnerschaft mit Travelport ist für unser weiteres Wachstum und die Entwicklung unserer Technologien von großer Bedeutung“, betont Nipun Aggarwal, Chief Commercial and Transformation Officer bei Air India. „Wir entwickeln gemeinsam eine Lösung, die es Agenturen erleichtert, auf die Inhalte und Angebote von Air India zuzugreifen und zu nutzen. Mit der Einführung von NDC und Travelport+ gewährleisten wir eine reibungslose Abwicklung von Buchungen für Reisevermittler und Reisende.“

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IT-Panne hielt viele Turkish-Maschinen am Boden

Eine IT-Panne wirbelte am Mittwoch, den 1. November 2023, den Flugplan von Turkish Airlines durcheinander. Hunderte Flüge waren erheblich verspätet und 100 Verbindungen mussten komplett abgesagt werden.  Unternehmensangaben nach ist ein System, das für das Ticketing und Reservierungen verwendet wird, temporär ausgefallen. In einem ersten Statement räumte das Unternehmen ein, dass es zu Unterbrechungen in diesen Bereichen kommen kann. Man arbeite daran so rasch wie möglich die Ausfälle zu beheben.  Am Drehkreuz Istanbul führten auftretende Verspätungen dazu, dass sich vor den Schaltern lange Warteschlangen gebildet haben. Turkish Airlines hat eigenen Angaben nach kostenfreie Umbuchungen angeboten. Alternativ können betroffene Passagiere die Rückerstattung des bereits bezahlten Ticketpreises verlangen.  Etwa drei Stunden nach dem Bekanntwerden der EDV-Probleme musste Turkish Airlines kommunizieren, dass zahlreiche Flüge ab den beiden Istanbuler Airports bis 22 Uhr 00 abgesagt werden mussten. Offiziellen Angaben nach sollen es etwa 100 Stück gewesen sein, jedoch berichten türkische Medien, dass weit mehr Flüge ausgefallen sind. Auch hätten fast 240 Verbindungen eine erhebliche Verspätung gehabt.  Die genannten Zahlen beziehen sich jedoch nur auf türkische Airports. Maschinen, die sich im Ausland befanden, konnten zum Teil nicht abheben, weil man Daten wie Passagierlisten gar nicht abrufen konnte. Aufgrund der Maschinenumläufe und der Vielzahl der gestrandeten Fluggäste ist damit zu rechnen, dass es innerhalb der nächsten Tage noch punktuell zu Verzögerungen im Flugbetrieb von Turkish Airlines kommen kann. 

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Franconia startet Linienflüge mit DA42 und DA62

Das in Nürnberg ansässige Luftfahrtunternehmen Franconia Air Service GmbH nutzen richtet linienähnliche Flüge zwischen Mönchengladbach und Nürnberg ein. Weitere Routen ab dem bayerischen Airport führen nach Bremen und Hamburg. Mit den Kleinflugzeugen Diamond DA 42 (für drei Passagiere) und DA 62 (für sechs Passagiere) pendelt Franconia zwischen dem Flughafen Mönchengladbach (MGL) und dem Flughafen Nürnberg (NUE) drei Mal pro Woche (mittwochs und donnerstags). Das Luftfahrtunternehmen greift damit einen Business Case vorab auf, den auch künftige Flugtaxis – da Kapazität und Reichweite vergleichbar – bedienen werden. Zielgruppe sind vor allem Geschäftsreisende in Ballungsgebieten, in denen Straße und Schiene bereits stark frequentiert sind. Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer MGL: „Konnektivität und Flexibilität ist entscheidend für die Produktivität und die Wirtschaftskraft in Mönchengladbach und am Niederrhein.“ „Mönchengladbach ist die ideale Destination für die neue Flugverbindung aufgrund der Infrastruktur, der innovativen Ausrichtung und des Einzugsgebiets.“, so der Geschäftsführer der Franconia Air Service GmbH, Thomas Müller.

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Fernbusreisen: Diese Fahrgastrechte gelten bei Flixbus und Co

Fernbusreisen erfreuen sich in Europa immer größerer Beliebtheit, da sie eine kostengünstige und umweltfreundliche Möglichkeit bieten, weite Strecken zurückzulegen. Doch was passiert, wenn Ihre Fernbusreise nicht wie geplant verläuft? In der Europäischen Union (EU) gibt es gesetzliche Grundlagen und Fahrgastrechte, die Passagieren Schutz und Entschädigung bieten, wenn Dinge schiefgehen. Dieser Artikel wird die wichtigsten Aspekte der Fahrgastrechte bei Fernbusreisen erläutern.  Zunächst ist zu beachten, dass die Fahrgastrechte aufgrund der EU-Verordnung nur dann vollständig anwendbar sind, wenn die Entfernung zwischen Start- und Zielort mindestens 250 Kilometer beträgt. Weiters spielt bei Betreuungsleistungen auch eine Rolle, dass die fahrplanmäßige Fahrzeit mindestens drei Stunden betragen muss. Im Gegensatz zur Luftfahrt ist bei Verspätungen nicht der Ankunfts-, sondern der Abfahrtszeitpunkt relevant.  Gesetzliche Grundlagen in der Europäischen Union Die Fahrgastrechte bei Fernbusreisen in der EU sind durch die Verordnung (EG) Nr. 181/2011 geregelt. Diese Verordnung legt die Rechte der Passagiere in Bezug auf die Beförderung im Linienverkehr fest und gilt für alle Busunternehmen, die innerhalb der EU operieren. Die wichtigsten Punkte dieser Verordnung sind:  Wichtig zu beachten ist, dass die Fahrgastrechte nur auf Fahrten innerhalb der Europäischen Union sowie grenzüberschreitend in die Schweiz gelten. Hat man eine Fernbusfahrt – zum Beispiel – von München nach Podgorica gebucht, so ist die EU-Verordnung nicht anwendbar, da solche Verkehre explizit ausgenommen ist. Es gibt aber eine Ausnahme: Handelt es sich um eine Umsteigeverbindung, dann unterliegt zumindest der „Zubringer, sofern es ein Intra-EU-Verkehr ist, den Fahrgastrechten gemäß EU-Verordnung. Fährt man zum Beispiel von Österreich nach Griechenland und durchfährt dabei Nicht-EU-Staaten,

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Weeze mit 25 Zielen im Winter 2023/24

Seit wenigen Tagen ist am Flughafen Weeze der Winterflugplan 2023/24 in Kraft. Seitens der vor Ort tätigen Airlines werden 25 Destinationen angeboten. Neu ist unter anderem eine Ryanair-Verbindung nach Tirana. Castellon bei Valencia sowie Girona bei Barcelona in Spanien und Oujda in Marokko werden ebenfalls erstmals bzw. erstmals wieder in der Wintersaison angeflogen. Ab November bietet die Ryanair zudem zwei wöchentliche Verbindungen nach Agadir, Fes (Marokko) und Faro (Portugal) an. Nach Mallorca, Teneriffa (Spanien) sowie Rabat (Marokko) geht es drei Mal wöchentlich, ins spanische Malaga sogar fünf Mal. Hinzu kommt, dass die marokkanische Fluggesellschaft Air Arabia Maroc ihre beiden wöchentlichen Flüge nach Fes im Herzen des Landes im Winter fortsetzt. Insgesamt finden in der Wintersaison bis zu 164 Abflüge und Ankünfte pro Woche statt. Die 25 Ziele werden ab Weeze meist mehrfach in der Woche angesteuert. „Die Zahl der Flüge und der angebotenen Sitzplätze in der Wintersaison haben sich zum Vorjahr fast verdoppelt. Nach einem hervorragenden Sommer rechnen wir nun auch mit einer sehr guten Wintersaison“, so Sebastian Papst, Geschäftsführer am Airport Weeze.

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