November 9, 2023

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November 9, 2023

Airhelp mit zwei Millionen Kunden

Ob Streiks, Probleme mit dem Gepäck oder massive Flugstörungen: In den vergangenen Jahren mussten Passagiere starke Nerven beweisen. AirHelp, die weltweit größte Organisation von Fluggastrechten, konnte bereits zwei Millionen Menschen dabei helfen, ihre Rechte erfolgreich durchzusetzen. Anlässlich dieses Erfolges veröffentlicht das Fluggastrechteportal die wichtigsten Daten und Fakten zu Flugverspätungen und -ausfällen der letzten Jahre. Dass Fluggäste auf der ganzen Welt mit zahlreichen Flugverspätungen und Ausfällen konfrontiert werden, verdeutlichen die Zahlen für die Jahre 2019, 2022 und 2023. Im Durchschnitt gab es in dem Zeitraum 3,5 Milliarden Fluggäste pro Jahr. Davon sind jährlich 937,4 Millionen Fluggäste (26,8 Prozent) von Flugproblemen betroffen, das entspricht fast 2,7 Millionen Passagieren pro Tag. Bei 0,6 Prozent aller Passagiere handelt es sich um schwerwiegende Verspätungen von mehr als drei Stunden oder um kurzfristige Annullierungen, die von den Airlines selbstverschuldet sind – somit haben pro Jahr 21 Millionen Reisende das Recht auf eine Entschädigung. Das Ausmaß verdeutlicht sich mit Blick auf die Flüge: Von 26,5 Millionen Flügen pro Jahr starten fast sieben Millionen Flüge verspätet oder heben erst gar nicht ab. Damit liegt die Quote bei 26,1 Prozent – mehr als jeder vierte Flieger. Passagiere aus 121.500 Flügen haben ein Recht auf Kompensationen. Neuer Höchstwert: 2023 gab es anteilig die meisten Flugstörungen Obwohl das Jahr 2023 noch nicht vollendet ist, gab es in diesem Jahr anteilig die meisten Passagiere mit Verspätungen und Flugausfällen. In den Jahren 2019 und 2022 lagen die Verspätungs- und Ausfallquoten bei 23,7 und 28,9 Prozent. Die Zahlen bis zum September 2023 zeigen, dass

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Vorarlberg: Westbahn nimmt Kurs auf Bregenz

Der private Eisenbahnbetreiber Westbahn wird ab 10. Dezember 2023 ein tägliches Kurspaar zwischen Wien-Westbahnhof und Bregenz führen. Für das kommende Jahr kündigt man die Verdoppelung des Angebots an. Aufgrund der enormen Entfernung zwischen den beiden Städten wird jeweils eine Garnitur im „Nightstopp“ in Bregenz verbleiben. Von dort aus geht es dann in der Früh Richtung Bundeshauptstadt Wien. In die umgekehrte Richtung starten die Züge in Wien-West jeweils nachmittags und erreichen Bregenz am späten Abend. „Wir haben es geschafft! Durch die Streckenerweiterung bis Vorarlberg bindet die Westbahn nun alle Bundesländer entlang der Weststrecke in ihr nationales Mobilitätsangebot ein. Unser regionaler Ansatz mit Halten in elf Vorarlberger Bahnhöfen ermöglicht mehr als 200.000 Vorarlberger einen direkten Zugang zum Fernverkehr auf der Schiene. Durch die Bedienung von Bregenz, Dornbirn, Hohenems, Altach, Götzis, Rankweil, Feldkirch, Frastanz, Nenzing, Bludenz und Langen am Arlberg bekommen 50 Prozent der Vorarlberger Bevölkerung die Chance auf nachhaltige und komfortable Verbindungen entlang der West-Ost-Achse bis nach Wien, ohne lästiges Umsteigen“, so Geschäftsführer Thomas Posch. Von der Verbindung profitiert auch das Tiroler Oberland: am Weg von Vorarlberg nach Wien hält die Westbahn nämlich zusätzlich in St. Anton am Arlberg, Landeck-Zams, Imst-Pitztal sowie Telfs-Pfaffenhofen. Für Telfs bedeutet dies die einzige umsteigefreie Direktverbindung bis in die Bundeshauptstadt. Die Route soll mit den bestehenden Stadler-Kiss-III-Garnituren, die weit über 500 Sitze haben, bedient werden. Um das neue Angebot in Vorarlberg bekannt zu machen, gibt es am 24. und 25. November 2023 Präsentationen. Am zuerst genannten Tag werden Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Daniel Zadra sowie die

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Kiel von Kreuzfahrtschiffen besonders häufig angesteuert

Der Seehafen Kiel wurde in der Kreuzfahrtsaison 2023 bislang von 26 Reedereien genutzt. Seit April dieses Jahres hatte man 1,175 Fahrgäste. Somit wurde ein neuer Rekord erzielt. Laut einem Bericht der Kieler Nachrichten gibt es auch erhebliche Kritik, denn nur enorm wenige Schiffe sollen die Landstromversorgung nutzen. Nicht zuletzt aus Kostengründen produzieren die meisten Schiffe den Strom mit ihren Dieselantrieben selbst.

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Schauinsland-Reisen eröffnet neuen Verwaltungsstandort

Der deutsche Tour Operator Schauinsland-Reisen errichtet in Siegburg eine neue Zweigstelle, die zwei Etagen eines Bürogebäudes in der Nähe des Bahnhofs umfassen wird.  In dieser Niederlassung setzt der Reiseveranstalter nicht mehr auf fixe Arbeitsplätze, sondern auf so genanntes Desk-Sharing. Auch will man den Mitarbeitern, soweit möglich, auch Homeoffice und mobiles Arbeiten ermöglichen. Gesucht werden derzeit Personen mit Erfahrung in IT, Flugwesen oder Rechts- und Qualitätsmanagement. 

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Valencia kippt Pläne für Touristen-Steuer

Eigentlich sollte in der Region Valencia eine neue Touristensteuer in der Höhe von bis zu zwei Euro pro Person und Nacht eingeführt werden. Diese wird nicht kommen, denn die neue Regionalregierung hat die Pläne ihrer Vorgänger verworfen. Carlos Mazon, Präsident der Region Valencia, bezeichnete die Steuer als „ungerecht und unnötig“ und sagte, eine der ersten Maßnahmen seiner Regierung werde darin bestehen, sie zu kippen. „Diese Steuer ist ein direkter Angriff auf die Arbeitsweise unseres Sektors“, sagte Mazon auf einer Pressekonferenz. „Wir möchten Ihnen mit aller Deutlichkeit sagen, dass Valencia ein steuerfreies Reiseziel sein wird.“

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Italien: Staatsanwaltschaft beschlagnahmt 780 Millionen Euro bei Airbnb

In Italien wurden Airbnb, einem Vermittler von Privatunterkünften, rund 780 Millionen Euro auf Anordnung der Staatsanwaltschaft von Mailand beschlagnahmt. Dahinter steckt, dass so hohe Steuerrückstände eingetrieben werden sollen, denn die lokalen Behörden vertreten die Ansicht, dass der Vermittler diese zu bezahlen habe. In vielen Ländern und Städten ist Airbnb, das bei Kunden und Vermietern durchaus beliebt ist, massiv umstritten. Einerseits regt sich Widerstand seitens Betreibern kommerzieller Unterkünfte wie Hotels und Pensionen, aber auch seitens der Städte selbst. Die Hintergründe sind vielfältig, jedoch dürften es einige massiv übertrieben haben. Vielerorts wurden eigens Wohnungen gekauft bzw. angemietet, um sie kurzzeitig über Airbnb an Touristen zu vermieten. Für die Eigentümer liegt der Vorteil auf der Hand: Gegenüber einer regulären Monatsmiete lässt sich über die Vermittlung über Airbnb wesentlich mehr verdienen. Allerdings stehen diese Unterkünfte dann nicht auf dem regulären Wohnungsmarkt, der in einigen Städten durchaus prekär ist, zur Verfügung. Weiters werfen sowohl Politiker als auch die Lobby der Hoteliers vor, dass Steuern und Abgaben hinterzogen werden sowie sich die Privaten zahlreiche behördlichen Auflagen ersparen würden. Viele Städte haben bereits die Vermietung über Airbnb und andere Portale massiv eingeschränkt und führen mitunter scharfe Kontrollen durch. Punktuell ist es auch schon zum kompletten Verbot der touristischen Privatvermietung ohne behördliche Genehmigung gekommen. In Italien liefert sich Airbnb seit vielen Jahren einen juristischen Streit, bei dem es primär darum geht wer Steuern und eventuelle Ortstaxen einzuheben und abzuführen hat. Ein Gesetz aus dem Jahr 2017 sieht vor, dass genau das Airbnb machen muss. Dagegen leistet man vor

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LMX verzichtet temporär auf Anzahlungen

Der Reiseveranstalter LMX verzichtet seit 1. November 2023 bei der Buchung von Pauschalreisen, die unter „LMXF“ und „LMIF“ vermarktet werden, auf das Einheben der branchenüblichen Anzahlung. Lediglich eine Gebühr von 25 Euro für das Flexpaket muss gleich bezahlt werden.  Last Minute Express ist dafür bekannt, dass man ansonsten Anzahlungen kassiert, die erheblich über den Gepflogenheiten der Branche liegen. Möglich macht das das schwammige Pauschalreisegesetz, das den Veranstaltern wesentlich mehr Freiheiten lässt als in anderen Staaten.  Bezogen auf die Flextarife ist die Aktion von LMX bis zum 30. November 2023 befristet. Das Unternehmen will damit mehr Neubuchungen für den Sommer 2024 an Land ziehen. 

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Südkoreanisches Gericht: Strahlenbelastung war ursächlich für Flugbegleiter-Tod

In Südkorea hat ein Arbeitsgericht entschieden, dass der tragische Tod eines 53-jährigen Flugbegleiters auf die Strahlenbelastung, der er während seiner langjährigen Tätigkeit für Korean Air ausgesetzt war, zurückzuführen ist. Das verstorbene Besatzungsmitglied war über viele Jahre hinweg für Südkoreas größte Fluggesellschaft als Flugbegleiter unterwegs. Im April 2021 erhielt er bei einer ärztlichen Untersuchung die Hiobsbotschaft, dass er an Magenkrebs im Spätstadium erkrankt ist. Zwischenzeitlich ist er leider verstorben. Die Hinterbliebenen haben einen Gerichtsprozess vor dem zuständigen Arbeitsgericht geführt. Dieses hat nun zu Gunsten des Verstorbenen entschieden und festgestellt, dass die Krebserkrankung eine unmittelbare Folge der Strahlenbelastung, der er während seiner rund 25-jährigen Dienstzeit ausgesetzt war, ist. Das soll auch damit zusammenhängen, dass er etwa 50 Prozent seiner Flugstunden auf Langstreckenflügen, die über die Arktis nach Europa und Nordamerika führen, im Einsatz war. Das Gericht stellte fest, dass die Strahlenbelastung in dieser Region der Erde höher als anderswo ist. Dabei spielte auch eine Einschätzung der IAEO eine Rolle, denn die internationale Atomenergiebehörde gibt an, dass in der Arktis eine hohe Anzahl (natürlicher) Nuklearquellen vorhanden sein soll. Weiters soll diese Region generell anfällig für radioaktive Verstrahlung sein. Ob dabei Atomwaffentests, die in der Vergangenheit von der Sowjetunion durchgeführt wurden, relevant sind, ist aber nicht beantwortet worden. Seit einiger Zeit hat die Südkoreanische Regierung die maximale Strahlendosis, der fliegendes Personal ausgesetzt werden darf, strenger reglementiert als alle anderen Staaten. Die Airlines müssen die Belastungen überprüfen, dokumentieren und einmal monatlich an die Zivilluftfahrtbehörde melden.

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Air China reaktiviert Shanghai-München

Die Fluggesellschaft Air China beabsichtigt ab Mitte Jänner 2024 wieder zwischen Shanghai und München zu fliegen. Als Fluggerät sind Langstreckenmaschinen des Typs Airbus A350-900 angekündigt.  Mit Wirksamkeit zum 17. Jänner 2024 will Air China wieder dreimal wöchentlich die beiden Metropolen miteinander verbinden. Diese Route ruht seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Künftig soll wieder an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag geflogen werden. 

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Steiermark: Wirtschaft fordert neuerlich Koralmbahn-Haltestelle am Flughafen Graz

Die steierische Wirtschaftskammer reagiert auf den Umstand, dass im Zuge der Erweiterung der Westbahn-Strecke am Flughafen Linz-Hörsching ein Bahnhof errichtet wird. Man fordert abermals, dass der Grazer Airport an die Koralmbahn angeschlossen werden soll. Es klingt absurd, aber es ist der aktuelle Stand der Dinge. Die Neubaustrecke verläuft quasi unter dem Flughafen Graz hindurch, jedoch gibt es keine Haltestelle. Die Österreichischen Bundesbahnen haben lediglich ein paar Vorarbeiten gemacht, die zur späteren Errichtung eines Bahnhofs führen könnten. Eben genau so wie es die Politik vor vielen Jahren vorgegeben hat. Rückblick: In der Planungsphase hat sich die damalige Haider-Landesregierung regelrecht gegen die Koralmbahn samt Bahnhof am Flughafen Graz gestemmt. Man hatte die Befürchtung, dass aufgrund der äußerst kurzen Fahrzeit der Airport in der Kärntner Landeshauptstadt obsolet werden könnte. Dem Team um Jörg Haider ist es gelungen in Verhandlungen mit dem Bund, den ÖBB und dem Land Steiermark die Bedingung aufzuzwingen, dass der Grazer Flughafen keine Koralmbahn-Haltestelle bekommt. Somit sind umsteigefreie Fahrten zwischen Klagenfurt und diesem Airport nicht möglich. Mittlerweile hat sich nicht nur in der Luftfahrt enorm viel geändert, sondern auch politisch. Der steiermärkische Landeshauptmann Christopher Drexler (ÖVP) pocht seit längerer Zeit auf den Koralmbahnhof am Flughafen Graz und setzt sich dafür auch politisch ein. Auch aus Kärnten gibt es von Peter Kaiser (SPÖ) Unterstützung. Die Wirtschaftskammer ist sowieso dafür. Allerdings gibt es einen neuen Gegner: Das Verkehrsministerium, das unter der Führung von Leonore Gewessler (Grüne) einen nicht gerade luftfahrtfreundlichen Kurs fährt, will den gewünschten Bahnhof nicht bauen. Eigentlich passen Züge und

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