November 14, 2023

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November 14, 2023

Klimaticket ab Ende November 2023 auch in Apps verfügbar

Das österreichweit gültige Klimaticket soll ab 27. November 2023 auch in digitaler Form zur Verfügung stehen. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung wird es aber keine eigene App geben und auch im „digitalen Amt“ wird es nicht erscheinen. Künftig wird es möglich sein die Netzkarte in die Applikationen der Westbahn, ÖBB und Wiener Linien einzulesen und dann digital vorzuzeigen. Das von Leonore Gewessler geführte Verkehrsministerium hat es über lange Zeit nicht geschafft den auf den Plastikkarten aufgedruckten Aztec-Code in eine App zu bringen. Nun soll es mit zunächst drei bestehenden Apps losgehen. Angeblich sollen in Kürze weitere von Stadtwerken und Verkehrsverbünden folgen.

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Finnland: Finavia erhöht die Flughafengebühren

Der Flughafenbetreiber Finavia hat angekündigt, dass man mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2024 höhere Gebühren verlangen wird. Dies begründet man mit gestiegenen Material- und Dienstleistungskosten.  Die Änderungen umfassen eine Erhöhung der Passagierentgelte um 6,0 %, der Landeentgelte um 6,3 %, der Flugzeugabstellgebühren um 4,8 % und der Strominfrastrukturgebühren um 3,8 %. Die Sicherheitsgebühren für abfliegende Passagiere werden um 5,5 % angehoben. Insgesamt werden die Luftverkehrsgebühren im Vergleich zu 2023 um 5,9 % angehoben. 

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Ryanair setzt Akaba-Flüge aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat ihr Flugangebot nach Akaba (Jordanien) temporär eingestellt. Hintergrund ist, dass aufgrund der Grenznähe zu Israel die Nachfrage stark eingebrochen ist. Auch andere Anbieter pausieren derzeit ihre Flüge zu diesem Airport.  Bei Ryanair sind die Verbindungen von/nach Akaba ab Rom-Ciampino, Bergamo, Madrid, Köln/Bonn, Wien, Sofia und Charleroi betroffen. Derzeit ist vorgesehen, dass die gannten Strecken bis zumindest Mitte Dezember 2023 pausieren sollen. Bis dahin wird man entschieden, ob und wann die Routen reaktiviert werden. 

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Easyjet verlängert Zusammenarbeit mit SR Technics Malta

Der Billigflieger Easyjet hat einen bestehenden Wartungsvertrag mit SR Technics um weitere drei Jahre verlängert. Dieser betrifft die Tätigkeiten, die auf dem maltesischen Flughafen Luqa im Ort Hal Farrug durchgeführt werden. Seit dem Jahr 2010 ist Easyjet Kunde des maltesischen Betriebs von SR Technics. Die Zusammenarbeit umfasst sechs Stellplätze, die mehr oder weniger dauerhaft vom britischen Billigflieger für Wartungsdienstleistungen in Anspruch genommen werden.

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Flughafen Erfurt absolviert Notfallübung

Am vergangenen Wochenende wurde am Flughafen Erfurt eine Notfallübung abgehalten. Es handelt sich um ein Training, das in periodischen Abständen durchgeführt werden muss.  Das Szenario sah vor, dass ein im Anflug auf dem Flughafen Erfurt befindliches Flugzeug, eine Boeing 737-400, durch einen Vogelschlag am Triebwerk 1 beschädigt wird. Das Luftfahrzeug wurde durch die Firma ARFF als Übungsflugzeug gestellt. Es wurde durch die Vorfeldkontrolle (OCC) auf die Park-Position 24 geleitet. Das Flugzeug war mit ca. 25 Passagieren sowie 5 Crew Mitgliedern besetzt. Das Luftfahrzeug hatte noch ca. 3,8 t Kerosin an Bord. Beim Stillstand auf der Parkposition kam es zu einem Brand des Triebwerk 1. Durch den Brand und bei der Evakuierung der Personen von Bord kam es zu zahlreichen Verletzten.  Nach dem Unfall übernahmen die ersteintreffenden Einheiten der Flughafenfeuerwehr die Brandbekämpfung am Luftfahrzeug. Die erstanrückenden Kräfte und Mittel der Feuerwehr Erfurt gingen zur Rettung der Personen im Luftfahrzeug vor und unterstützen die Flughafenfeuerwehr bei der Brandbekämpfung.  Die verletzten Personen wurden dem Sanitäts- und Betreuungszug übergeben. Die externen Einsatzkräfte fanden sich im festgelegten Bereitschaftsraum ein, wo sie unter Angabe der realen Anfahrtszeiten registriert wurden. Weiterhin wurden während des Übungsszenarios die Alarm- und Einsatzpläne, die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdienste (Flughafen-Brandschutz, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Bundes- und Landespolizei) und die Funk– und Kommunikationspläne überprüft. Gleichzeitig fand eine Sicherung der Einsatzstelle statt, um weitere Gefahren abzuwehren.  Bei der Bewältigung dieses Schadenereignisses waren insgesamt 250 Einsatzkräfte mit 57 Einsatzfahrzeugen am Flughafen beteiligt. 

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Boeing rechnet mit hohem Flugzeugbedarf im Nahen Osten

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing geht davon aus, dass sich die Anzahl der Verkehrsflugzeuge im Nahen Osten bis zum Jahr 2042 mehr als verdoppeln wird. Man sieht einen Bedarf von 3.025 neuen Maschinen.  Boeing prognostiziert, dass es sich dabei um rund 1.350 Wide- und 1.570 Narrowbodies handeln wird. Generell vermutet man, dass in dieser Region der Erde ein starkes Wachstum der Luftfahrtbranche stattfinden wird.   Auch teilte der Flugzeugbauer mit, dass man davon ausgeht, dass innerhalb der nächsten 20 Jahre etwa 45 Prozent aller Auslieferungen, die in den Nahen Osten gehen, Widebodies sein werden. Diese würden nicht nur für Langstreckenflüge benötigt werden, sondern aufgrund hoher Nachfrage auch auf der Kurz- und Mittelstrecke. “ Viele Fluggesellschaften in der Region bieten Flüge zwischen den großen Bevölkerungszentren in Asien, Afrika und Europa über wachsende Drehkreuze an, die eine effiziente Anbindung bieten. Infolgedessen wird ein höherer Anteil an Großraumflugzeugen benötigt, um ein größeres Passagieraufkommen zu befördern“, so der Hersteller.  Bei den Narrowbodies prognostizieren die U.S.-Amerikaner, dass eine starke Expansion von Lowcost-Carriern bevorstehen könnte. Auch wäre davon auszugehen, dass der eine oder andere Anbieter neu gegründet wird. Der Bestand der Schmalrumpfflugzeuge würde sich im Nahen Osten bis zum Jahr 2042 mehr als verdoppeln.  Auch sieht Boeing Wachstumspotential im Cargo-Bereich. Dieses wird mit 180 Maschinen beziffert. Davon werden zwei Drittel zum Wachstum des Luftverkehrs und der Fracht beitragen, während das verbleibende Drittel ältere, weniger treibstoffeffiziente Flugzeuge ersetzen soll. 

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Stuttgart feiert 25 Jahre Flughafen-Seelsorge

Die Airport Seelsorge am Flughafen Stuttgart feiert in diesem Jahr ihr 25jähriges Bestehen. Die im Dezember 1998 gegründeten Kirchlichen Dienste sind eine ökumenische Einrichtung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart.   Zwei hauptamtliche Mitarbeiter, unterstützt von einem Team aus rund 30 Freiwilligen, kümmern sich um die seelsorgerliche Begleitung von Fluggästen und Mitarbeitern am Flughafen. Aktuell wird das Team geleitet von Matthias Hiller (Evangelische Landeskirche) und Mechthild Foldenauer (Diözese Rottenburg Stuttgart).     Ulrich Heppe, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH, gratuliert zum Jubiläum: „Wir sind froh, dass die Kirchlichen Dienste hier bei uns am Flughafen sind. Seit 25 Jahren begleiten sie bei Bedarf Reisende und Mitarbeitende, im Alltag und in schwierigen Grenzsituationen. Diese bewährte Unterstützung ist wichtig an einem Airport, an dem täglich tausende Menschen unterwegs sind. Unser Dank geht an alle, die diese Arbeit unterstützen – die beiden christlichen Kirchen, die Seelsorger, die hier aktiv sind oder waren, und all die engagierten Freiwilligen, ohne die diese ganze Arbeit gar nicht zu stemmen wäre“, so Heppe. „Wir wünschen der Airport Seelsorge weiterhin viel Energie bei ihrem wichtigen Dienst und freuen uns, wenn sie auch zukünftig einen Ankerpunkt in der Hektik des Flughafenalltags bietet.“ 

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Corona-Hilfen: Flughafen Salzburg blitzt vor dem VfGH ab

Der Salzburger Flughafen hat bis dato keine Corona-Hilfen erhalten. Es sieht auch nicht danach aus, dass noch etwas ausbezahlt wird, denn vor dem Verfassungsgerichtshof hat man eine Schlappe erlitten. Die umstrittenen Förderbedingungen, die von der damaligen Kurz-Regierung erfunden wurden, sehen vor, dass Unternehmen, die sich im Besitz der öffentlichen Hand befinden, ausgeschlossen sind. Sowohl die Messe als auch der Flughafen Salzburg haben dagegen zunächst vor dem Handelsgericht Wien geklagt. Der Fall zog sich bis zum Verfassungsgerichtshof, der zu Ungunsten der Kläger entschieden hat. Anders ist es für den Grazer Flughafen ausgegangen, denn dieser obsiegte und bekommt nachträglich inklusive Zinsen immerhin 1,5 Millionen Euro zugesprochen. Grund für die stark abweichenden Entscheidungen dürfte sein, dass die Eigentümerstruktur anders ist.

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Münster/Osnabrück hat den Ernstfall trainiert

Am Flughafen Münster/Osnabrück wurde am vergangenen Wochenende eine Notfallübung, an der rund 700 Personen teilgenommen haben, durchgeführt.  Simuliert wurde folgendes Szenario: Ein Mittelstreckenjet des Typs Airbus A320, der mit 114 Passagieren besetzt ist, hat Hydraulikprobleme. Die Maschine kommt bei der Landung von der Piste ab und bleibt im Gras stehen. Das Hauptfahrwerk kollabiert und das linke Triebwerk gerät in Brand. Etwa die Hälfte der Reisenden sind verletzt und auch vier Tote werden simuliert.  Die zuerst eintreffende Flughafenfeuerwehr wurde von den externen Feuerwehren, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen aus den umliegenden Städten und Gemeinden bei der Brandbekämpfung und der Rettung der Passagiere unterstützt.  

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Eurolines: Der schnelle Abstieg des einstigen Fernbus-Marktführers

Der Fernbusanbieter Eurolines, der in den 1980er Jahren als europäischer Marktführer gestartet war, ist in den letzten Jahren ins Hintertreffen geraten. Mehrere Unternehmen, darunter Blaguss Reisen, Volanbusz und Deutsche Touring, sind aus dem Verbund ausgetreten und haben zu Flixbus gewechselt.  Es ist noch gar nicht so lange her da waren Fahrten mit Fernbussen innerhalb Europas nicht sonderlich populär und zum Teil sogar als „Gastarbeiter-Shuttle“ im Verruf. Unabhängig davon unterhielt der Unternehmerverbund Eurolines ein umfangreiches Streckennetz. Auf vielen Routen hielt man über Jahre hinweg ein Monopol.  Die Liberalisierung in Deutschland führte zu einem Fernbusboom, der von der Bundesrepublik aus nach Frankreich und anschließend quer über den Kontinent schwappte. Der einstige Platzhirsch Eurolines hatte davon nicht viel, denn neue Konkurrenten wie Flixbus fuhren regelrecht um die Ohren. Der einstige Marktführer reagierte nicht schnell genug auf neue Trends in den Bereichen Ticketing, denn vielerorts setzte man immer noch stark auf den stationären Vertrieb. Dazu kam, dass nach und nach wichtige Busunternehmen ausgetreten sind und sich Flixbus angeschlossen haben. Dies gilt sowohl für eigene Linien, deren Konzessionen die Firmen halten und die Vermarktung nun über Flixbus erfolgt als auch Strecken, bei denen der Quasi-Monopolist Konzessionär ist und man in dessen Auftrag fährt. Die Folge daraus: Eurolines ist enorm stark geschrumpft und nur noch ein Schatten seiner selbst.  Langjährige Mitglieder reihenweise ausgetreten  Die Gründe für den Ausstieg der Unternehmen aus dem Eurolines-Verbund sind vielfältig. Ein wichtiger Faktor ist der Preisdruck von Flixbus. Der deutsche Konkurrent bietet seine Tickets zu deutlich günstigeren Preisen an als Eurolines.

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