November 14, 2023

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November 14, 2023

IndiGo: Probleme mit PW-Triebwerken weiten sich aus

Bei der Billigfluggesellschaft Indigo scheinen sich die Probleme mit Pratt & Whitney Triebwerken auszuweiten. Der Carrier musste in den letzten Tagen mehrere Maschinen abstellen, da man nicht an benötigte Ersatzteile kommt. Die betroffenen PW1100G-Triebwerke müssen außerplanmäßig inspiziert werden. Wegen Lieferverzögerungen stehen jedoch nicht ausreichend Tauschmöglichkeiten zur Verfügung. Indigo ist nun gezwungen zunehmend Maschinen aus dem Liniendienst zu nehmen. „Wir haben eine Mitteilung von Pratt & Whitney bezüglich des Problems mit dem Metallpulver erhalten. Je mehr Werkstattbesuche stattfinden, desto klarer werden die Dinge, und dies könnte zu einer hohen Anzahl von Flugverboten führen. Wir werden Abhilfemaßnahmen ergreifen und mehr Flugzeuge leasen“, so das Unternehmen in einer Stellungnahme.

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Ukraine International Airlines ist pleite

Gegen die Fluggesellschaft Ukraine International Airlines wurde seitens der staatlichen Ukreximbank ein Konkursantrag gestellt. Bereits zuvor wurde bekannt, dass Betriebsgüter des Unternehmens unter den Hammer gekommen sind. Die Finanzlage des Carriers war bereits vor dem kriegerischen Angriff Russlands gegen die Ukraine angespannt.  Ukraine International Airlines ist kein staatliches Unternehmen, sondern eine private Fluggesellschaft. Fälschlicherweise wird das Unternehmen immer wieder als Staatscarrier titutliert, jedoch ist man das nicht. Über einige Jahre hinweg waren auch Swissair und Austrian Airlines an UIA beteiligt. Die AUA hat die Beteiligung kurz nachdem man selbst von Lufthansa übernommen wurde aufgelöst. Geblieben ist aber eine Codeshare-Kooperation, die kriegsbedingt nicht mehr von Bedeutung ist, weil ohnehin der Luftraum der Ukraine gesperrt ist.  Noch vor der Corona-Pandemie ist Ukraine International Airlines in Schieflage geraten. Hintergrund ist, dass man zunehmenden Konkurrenzdruck durch Billigfluggesellschaften aus dem In- und Ausland bekommen hat. Auch sind nach der Annexion der Krim durch die Russische Föderation einst ertragreiche Russland-Strecken weggefallen. Doch UIA schaffte es in der Luft zu bleiben. Auch die Coronakrise hat man überstanden.  Die Regierung der Ukraine plante vor und während der Pandemie eine neue staatliche Fluggesellschaft in die Luft zu bringen. Diese sollte, nach Möglichkeit, mit in der Ukraine gefertigtem Fluggerät fliegen. Es war vorgesehen, dass das neue Unternehmen die einstige Rolle von UIA übernehmen sollte. Ob dieses Vorhaben gelungen wäre, hätte sich zeigen müssen. Diese Frage stellt sich derzeit aber nicht, denn die Pläne für die neue nationale Fluggesellschaft liegen kriegsbedingt auf Eis und Ukraine International Airlines wurde auf Antrag der

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O’Leary will russische Flugzeuge „nicht einmal geschenkt“

Dem Billigflieger Ryanair wird immer wieder nachgesagt, dass man Interesse an billigem Fluggerät aus China oder Russland habe. Konzernchef Michael O’Leary erteilte zumindest Maschinen aus russischer Fertigung abermals eine Absage. In einer von CNBC übertragenen Gesprächsrunde sagte der Manager, dass er russisches Fluggerät nicht einmal geschenkt haben will. Dies gelte gänzlich unabhängig von den Sanktionen, denn bereits zuvor wäre dies nie ein Thema gewesen. Vor längerer Zeit äußerte O’Leary gegenüber Aviation.Direct heftige Kritik an der russischen Luftfahrtindustrie und meinte, dass man dieser ohnehin nicht trauen könne.

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Genehmigung verweigert: Isla Air muss Testflüge mit Wasserflugzeugen absagen

Mit de Havilland DHC-6 „Twin Otter“ will das auf Mallorca ansässige Unternehmen Isla Air Express die Balearen besser miteinander verknüpfen. In einer zweiten Ausbauphase will man mit den Wasserflugzeugen auch Kurs auf Alicante und Valencia nehmen. Doch: Es gibt erheblichen Widerstands seitens der lokalen Behörden.  Am 9. und 10. November 2023 hätten erste Testflüge zwischen Palma de Mallorca und Ibiza-Stadt durchgeführt werden sollen. Diese mussten abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben werden, weil die zuständige Hafenbehörde die notwendigen Genehmigungen nicht erteilt hat. Laut einem Bericht der Zeitung „Periódico de Ibiza y Formentera“ soll eine der Ursachen sein, dass signifikant wichtige Lizenzen fehlen. Ein Behördensprecher wollte keine Angaben dazu machen, ob und wann es doch noch grünes Licht geben wird.  Sonderlich begeistert scheinen die politisch verantwortlichen von den geplanten Flügen mit Wasserflugzeugen nicht zu sein. Bereits vor fünf Jahren stellte Isla Air Express den Antrag auf die Erteilung der entsprechenden Genehmigungen. Bis dato hat man diese nicht erhalten, jedoch machen weder die Ämter noch das Unternehmen genaue Angaben zu den Gründen. Jedenfalls erklärt Isla Air Express, dass man bislang rund acht Millionen Euro investiert habe.  Die Initiatoren beabsichtigen zunächst von Mallorca aus nach Ibzia, Menorca und Formentera zu fliegen. Die Strecken sollen zwischen vier und sieben Mal pro Tag mit 18-sitzigen Twin Otters bedient werden. In der zweiten Phase soll es ab Ibiza und Formentera auch nach Alicante und Valencia gehen.  Isla Air Express ist entgegen der eigenen Darstellung keine echte Fluggesellschaft. Man verfügt über kein AOC und keine Betriebsgenehmigung. Geplant

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BDL räumt mehr Langstrecke ab Berlin wenig Chancen ein

Die deutsche Bundeshauptstadt Berlin gilt schon lange als schwieriges Pflaster in Sachen Langstreckenflügen. Sowohl politisch als auch touristisch Verantwortliche fordern den Ausbau des Angebots. Das sieht aber der Bundesverband der deutschen Fluggesellschaften skeptisch und verweist darauf, dass die Ursache für das geringe Angebot sehr simpel ist: Es rechnet sich wirtschaftlich schlichtweg nicht, denn die als kaufkraftschwach geltende Region ist als Stand-Alone-Markt mit nur wenig Nachfrage gesegnet und dazu kommt, dass es kaum Zubringerflüge gibt. Berlin ist kein klassisches Drehkreuz wie Frankfurt oder München.

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Für Hellofly: Nyx Air stationiert ATR42-500 auf Lampedusa

Hellofly, eine virtuelle Fluggesellschaft mit Sitz auf Malta, beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 Nonstopflüge ab Luqa nach Lampedusa und Comiso zu vermarkten. Diese sollen mit ATR42-500, betrieben von Nyx Air, durchgeführt werden. Und ab Lampedusa hat man noch viel mehr vor.  Die Lampedusa-Route will man ab 24. Juni 2024 an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedienen. Das günstigste Oneway-Ticket ist ab 64 Euro zu haben. Nach Comiso geht es ab selbigem Termin an den gleichen Verkehrstagen. Auch der Einstiegspreis ist ident.  Es handelt sich nicht um die einzigen Neuaufnahmen, die für den Sommer 2024 geplant sind, denn bereits vor einigen Tagen hat Hellofly angekündigt, dass man im kommenden Jahr Nonstopflüge ab Bari, Perugia, Comiso und Trapani nach Lampedusa vermerkten wird. Da man selbst weder über AOC noch Betriebsgenehmigung verfügt, handelt es sich formell um Charterflüge. Diese sollen mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR42-500 von der estnischen Nyx Air durchgeführt werden.  Der Tourismusverband von Lampedusa sowie vor Ort tätige Incoming-Agenturen haben erklärt, dass man Hellofly bei der Vermarktung unterstützen wird. Besonders will man die Inselflüge Reiseveranstaltern schmackhaft machen. Ziel ist es, dass mehr Touristen auf die italienische Insel gebracht werden können. In den letzten Jahren geriet Lampedusa immer wieder aufgrund der Ankunft zahlreicher Flüchtlinge in die Schlagzeilen.   Nach Angaben des Flughafens Lampedusa soll die von Nyx Air betriebene ATR42-500 ab Juni 2024 für den Sommer 2024 vor Ort stationiert werden. Hellofly ist keine Neugründung, sondern bereits seit einigen Jahren als Vermarkter tätig. Das angebotene Streckennetz ist stets stark auf Italien fokussiert gewesen,

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Sommer 2024: Qantas nimmt Perth-Paris auf

Die australische Fluggesellschaft Qantas wird ab Juli 2024 ein drittes Europa-Ziel ab Perth anbieten. Viermal wöchentlich wird man Kurs auf Paris-Charles de Gaulle nehmen. Die Route soll mit Boeing 787 ohne Zwischenstopp bedient werden. Nach Rom-Fiumicino und London-Heathrow handelt es sich um die dritte Destination, die man nonstop mit Perth verbindet. Weiters besteht ab Sydney eine A380-Verbindung nach Heathrow, jedoch wird diese mit Tankstopp in Singapur durchgeführt. Die Paris-Flüge sollen ab 12. Juli 2024 bedient werden. Der Carrier gibt eine Flugzeit von etwa 17 Stunden an. Zunächst bietet man vier Umläufe pro Woche an. Ab August 2024 reduziert Qantas auf drei Rotationen wöchentlich.

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Wegen Neo-Problemen: Wizz Air verlängert Leasingverträge von einigen A320/A321ceo

Die Wizz Air Group wird einige Maschinen der Airbus-A320ceo-Reihe länger nutzen als ursprünglich geplant. Die Firmengruppe hat die Leasingverträge entsprechend verlängert. Hintergrund ist, dass zahlreiche A320neo/A321neo aufgrund außerplanmäßiger Triebwerksinspektionen temporär nicht zur Verfügung stehen. Der Carrier geht davon aus, dass bis zum Ende des am 31. März 2024 auslaufenden Geschäftsjahres im Durchschnitt etwa 45 Maschinen, die mit Pratt & Whitney-GTF-Triebwerken bestückt sind, nicht zur Verfügung stehen. Aufgrund von Qualitätsmängeln hat die RTX-Tochter einen Produktrückruf gestartet, so dass außerplanmäßige Inspektionen durchgeführt werden müssen. Wegen Lieferengpässen stehen kaum Tauschtriebwerke zur Verfügung. Wizz Air ist nicht die einzige Fluggesellschaft, die von dieser Problematik betroffen ist. Zahlreiche andere Airlines mussten ebenfalls Teile ihrer Neo-Flotten temporär stilllegen. Der Schritt ist insofern außergewöhnlich, da unter normalen Umständen die Triebwerke einfach ausgetauscht werden und die Inspektionen dann ohne nennenswerte Ausfälle vollzogen werden. Das ist aktuell nur schwer bis gar nicht möglich, da Pratt & Whitney nicht so viele Tauschtriebwerke wie benötigt liefern kann. Nachdem Wizz Air bereits vor einigen Wochen die Leasingverträge für sieben Maschinen der A320-Reihe verlängert hat, hat man dieses nun auch für vier A321 und neun A320 gemacht. Je nach Flugzeug wurden die Vereinbarungen um zwei bis vier Jahre ausgedehnt. Laut Firmenchef Jozsef Varadi soll dieser Schritt dazu führen, dass man mehr Flexibilität bekommt und die Ausfälle der Neo-Jets leichter kompensieren kann. Der Billigflieger will die Mehrkosten, die man wegen der Probleme mit den GTF-Triebwerken hat, aber nicht einfach so hinnehmen. Man fordert von Pratt & Whitney Entschädigungen und gibt sich zuversichtlich, dass man

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Neues Buch: Mit Öffis zu Schitouren in Nordtirol

Skitouren sind klimafreundlich, wenn die An- und Abreise stimmt. Dass die öffentliche Anreise nicht nur einfach geht, sondern auch viele Vorteile bietet, zeigen wir in unserem neuen gemeinsamen Skitourenführer. Wir, das sind die Klimaschutzorganisation POW Austria (Protect Our Winters), die NPO „Bahn zum Berg“ und der Kompass-Karten Verlag. In diesem Skitourenführer stellen wir 36 Gipfelziele in Nordtirol vor, die unkompliziert mit den öffentliche Verkehrsmitteln durchgeführt werden können. Ganz ohne Abstriche, dafür mit zahlreichen Vorteilen: Nachhaltige und bequeme An- und Abreise, Überschreitungen ohne lästiges Zurückkehren zum Parkplatz und Gipfelerfolge für alle Fitnesslevels. Ein hybrider Skitourenführer inklusive digitaler Erweiterung: Über einen QR-Code bei jeder Tour kommt man zum „Bahn-zum-Berg“ Öffi-Tourenportal. Vom GPX-Track bis zum passenden Fahrplan für die An- und Abreise werden den Lesern alle Tools zur reibungslosen Tourenplanung an die Hand gegeben. Ziel dieses Gemeinschaftsprojektes ist es, einer breiten Zielgruppe den Einstieg ins Skitourengehen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu ermöglichen. Nach dem ersten Titel der Reihe „öffi Wandertouren Nordtirol“, bietet dieses Buch nun mit vielen perfekt geeigneten Skitouren, die alle für sich tolle Unternehmungen versprechen, das Pendant zur vorangegangen Sommerausgabe. „Bahn zum Berg“ liefert ergänzend zum Buch den perfekten technischen Service zur Planungsunterstützung. Gedruckt in Österreich erfüllt „öffi Skitouren Nordtirol“ mit dem Cradle to Cradle® Zertifikat die höchsten Ansprüche einer umweltverträglichen Produktion. Bibliografische Daten

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