November 24, 2023

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November 24, 2023

Leiharbeitsfirma in Dubai: Schwedische Gewerkschaft klagt gegen SAS wegen Smartlynx-Wetlease

Der schwedischen Pilotengewerkschaft ist es ein Dorn im Auge, dass SAS auch auf Wetlease-Dienstleistungen von Smartlynx setzt. Nun hat man eine Klage eingebracht und die Vorwürfe haben es in sich: Man behauptet, dass der ACMI-Anbieter das Personal nicht nach schwedischem Recht bezahlen würde, sondern über eine Leiharbeitsfirma mit Sitz in Dubai angeheuert hätte. Die Gewerkschaft behauptet, dass dadurch schwedisches Arbeitsrecht umgangen werden würde und hält es für unzulässig, dass bei der Tätigkeit ab Schweden das Recht der Vereinigten Arabischen Emirate zur Anwendung kommen kann, zumal es sich bei Smartlynx um einen EU-Carrier handelt. In der Haftung sieht man SAS als Auftraggeber. Weiters stellt man die Behauptung in den Raum, dass so steuerliche Vorteile zur Gewinnmaximierung entstehen könnten.

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Dreitägiger Streik bei Brussels Airlines angekündigt

Der Lufthansa-Tochter Brussels Airlines steht von 1. bis vorerst 3. Dezember 2023 ein Streik bevor. Dazu rufen die Gewerkschaften, die Flugbegleiter vertreten auf. Auch bei den Piloten brodelt es, denn deren Vertreter kündigen Arbeitsniederlegungen rund um Weihnachten an. Im Kern des Streits geht es darum, dass die Beschäftigten bessere Arbeitsbedingungen und höhere Gehälter fordern. Gewerkschafter erklären unter anderem, dass Brussels Airlines wieder Gewinne einfliegen würde, jedoch die Beschäftigten weiterhin reduzierte Löhne erhalten würden. In den bisherigen Verhandlungsrunden konnte noch keine Einigung erzielt werden.

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Air Senegal fährt Europa-Präsenz stark zurück

Die afrikanische Fluggesellschaft Air Senegal reduziert ihre Präsenz in Europa erheblich. Künftig will man im Rahmen einer Codeshare-Vereinbarung verstärkt mit Air France-KLM kooperieren. Die Entscheidung des Carriers hat zur Folge, dass Anfang des kommenden Jahres die Nonstopverbindungen ab Dakar nach Marseille, Lyon, Mailand-Malpensa und Barcelona eingestellt werden. Künftig wird man die genannte Destinationen als Umsteigeverbindungen über Paris-Charles de Gaulle mit Air France-Anschlüssen bzw. Zubringern vermarkten.

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Jet2 ordert 12 weitere Airbus A321neo

Die Billigfluggesellschaft Jet2 hat Optionen, die man im Zuge einer bestehenden Airbus-A321neo-Order gehalten hat, gezogen. Die Bestellung ist um 12 weitere Exemplare angewachsen. Der Carrier wartet nun auf die Auslieferung von 110 Maschinen der A320neo-Baureihe. Die überwiegende Mehrheit entfällt auf das Modell A321neo. Weiters hält das Unternehmen noch Kaufrechte für bis zu 36 weitere Exemplare.

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EU verschärft Regeln für Airbnb und Co

Auf EU-Ebene werden im kommenden Jahr die Spielregeln für die private Vermietung von Unterkünften zu touristischen Zwecken verschärft. Die Vermittlungsportale werden dazu verpflichtet die Namen der Mieter und Vermieter den Behörden zur Verfügung zu stellen.  Sollten diese dem nicht nachkommen, so werden die Vermittler für etwaige Steuern und Abgaben, die von den Vermietern nicht bezahlt werden, zur Kasse gebeten. Airbnb hat bereits auf das Vorhaben reagiert und in einem Rundschreiben mitgeteilt, dass man künftig Unterkunftsgeber, die trotz Aufforderung der Auskunftsplicht nicht nachkommen, sperren wird und gegebenenfalls Gelder einbehalten werde.  Seitens der Wirtschaftskammer Österreich wird die gesetzliche Änderung begrüßt. Man hofft, dass so Chancengleichheit zwischen privaten und gewerblichen Vermietern entsteht. Erst kürzlich beschlagnahmte Italien eine hohe Summe bei Airbnb. 

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Regiojet will nur noch Neubau-Züge kaufen

Das private Eisenbahnunternehmen konnte sich in der Tschechischen Republik bei einer Ausschreibung durchsetzen. In der Region Ústí nad Labem wird man ab Dezember 2026 den Betrieb einiger Strecken übernehmen. Die Laufzeit beträgt 15 Jahre. RegioJet hat mit einem Preis von 212,5 CZK pro Kilometer das wirtschaftlich günstigste Angebot abgegeben und liegt damit deutlich unter der ursprünglichen Schätzung von 280 CZK pro Kilometer. Dieses günstige Angebot war ausschlaggebend für die Auftragsvergabe, bei der sich RegioJet gegen die etablierten Verkehrsunternehmen České dráhy und Arriva durchsetzen konnte. Gleichzeitig künfitg Firmenchef Radim Jančura an, dass man nun keine gebrauchten Garnituren mehr kaufen wird. „Bisher waren wir aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen, hauptsächlich ältere Züge zu kaufen, aber ab diesem Jahr verfolgen wir die Strategie, nur noch neue Züge zu kaufen“, so der Manager. Das Unternehmen betreibt bereits mehrere elektrische Züge in der Region, darunter die Linien von Ústí nad Labem nach Děčín und von Ústí nad Labem nach Most. In diesem Jahr erhielt RegioJet auch den Zuschlag für den Betrieb von Zügen auf der Linie R9 von Prag nach Brünn. Für nachstehende Routen hat Regiojet den Zuschlag bekommen:

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Greenpeace behauptet: Privatjets verursachen Österreich einen Steuerschaden

Die Umweltschutzorganisation legt in Sachen der Forderung „Privatjet-Verbot“ nochmals nach. Nun behauptet man, dass dem österreichischen Staat durch 77 Millionen Euro an Steuereinnahmen pro Jahr entgehen würden. “Unternehmen, die bei ihren Geschäftsreisen auf extrem klimaschädliche Privatjets setzen, bekommen dafür noch Steuerzuckerln als Belohnung. Inmitten der eskalierenden Klimakrise ist das ein Skandal”, kritisiert Jasmin Duregger, Klima- und Energieexpertin bei Greenpeace in Österreich. “Finanzminister Magnus Brunner muss endlich ein faires Steuersystem schaffen, das der Bevorzugung von klimaschädlichem Reisen ein Ende setzt, dazu gehört die Einführung einer Kerosinsteuer. Zudem appellieren wir an die Verkehrsministerin Leonore Gewessler, an einem EU-weiten Privatjet-Verbot dranzubleiben, aber auch ein nationales Verbot von Privatjets in Österreich durchzusetzen. Immerhin fliegen österreichische Privatjets alleine zwischen Wien und Salzburg rund 200 Mal im Jahr“, so Duregger.

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Hochsteiermark setzt auf leistbaren Winterurlaub

In der Hochsteiermark kann die Inflation abfahren – und zwar im Schuss. Jüngsten Meldungen zufolge soll Skifahren kaum mehr leistbar sein. Tages-Skipässe jenseits der 70-Euro-Marke sind keine Seltenheit. Immer weniger Kinder lernen den liebsten Sport der Österreicher. Die Erlebnisregion Hochsteiermark mit seinen sechs großen und fünf kleineren Familien-Skigebieten hält diesem Trend entgegen. Denn hier befindet sich die Wiege des alpinen Wintersports. Vor oder hinter dem Semmering, je nach Betrachtungsweise, nahm der Nationalsport unseres Landes seinen Anfang. Nun droht er der Inflationskrise zum Opfer zu fallen. Aber nicht in der Hochsteiermark. „Wintersport muss leistbar bleiben! Wir nehmen unsere Verantwortung als Wiege für den alpinen Wintersport ernst, denn in unseren ausgewiesenen Familien-Skigebieten lernen die meisten Kinder aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland seit Jahrzehnten Skifahren. Das sind die Wintertouristen von morgen, für ganz Österreich“, erklärt dazu Hochsteiermark-Tourismus-Vorsitzender, Nino Contini und fügt hinzu: „Preisbewusste Angebote haben diesen Winter absolute Priorität!“ Ein weiteres Plus dieser Skigebiete ist die Sicherheit. In der Hochsteiermark gibt es keine langen Schlangen und Drängereien vor den Liften und auf der Piste. Gefahren wird primär auf Naturschnee, was das Unfallsrisiko erheblich minimiert und gut ist fürs Gewissen. Die sechs großen Familien-Skigebiete 

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Sommer 2024: Holidaycheck rechnet mit konstanten Preisen

Eine Auswertung des Vermittlers Holidaycheck hat ergeben, dass die durchschnittlichen Preise für Urlaube im Sommer 2024 im Schnitt nur minimal gestiegen sein sollen. Ursache dafür soll sein, dass viele Tour Operators mit Frühbucherrabatten locken.  Eine besondere „Early Bird“-Tendenz bei der Reiseplanung ist vor allem für Fuerteventura, Mallorca und die Türkische Riviera zu beobachten. Insbesondere Mallorca ist gefragt: Laut der HolidayCheck Analyse war bereits Mitte November ein Buchungsplus von knapp 40 Prozent für die Lieblingsinsel der Deutschen zu erkennen. Gründe für den Anstieg an Frühbuchungen sind vielfältig: „Urlauber buchen nicht nur wegen der Rabatte, sondern auch, weil die beliebtesten Hotels, Zimmerkategorien und Flugverbindungen meist schnell weg sind“, berichtet Christoph Heinzmann. 

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Ticketgroßhändler Aerticket erweitert die Geschäftsführung

Der Consolidator Aerticket hat die Geschäftsleitung um Holger Taubmann erweitert. Dieser tritt an der Seite von Rainer Klee, der als CEO fungiert, in die Geschäfteführung ein.  Taubmann soll sich künftig primär um das operative Geschäft kümmern. Sein Kollege Klee wird sich eigenen Angaben nach eher der strategischen Ausrichtung sowie neuen Herausforderungen wie den Einfluss künstiger Intelligenz widmen.  Aerticket ist ein so genannter Consolidator. Dabei handelt es sich um Großhändler von Flugtickets, die es Reisebüros, die über keine IATA-Lizenz verfügen dennoch Flugscheine zu verkaufen. Die formelle Ausstellung erfolgt bei dann von Aerticket und die Agentur fungiert als Wiederverkäufer. 

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