Januar 4, 2024

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Januar 4, 2024

Tipp: Innovationsauftakt 2024 am Flughafen Wien

Am 16. Jänner 2024 veranstaltet der Flughafen Wien gemeinsam mit Brutkasten und Plug and Play Tech Center den „Innovationsauftakt 2024“. Hochkarätige Speaker, wie etwa Skispringer und Olympiasieger Thomas Morgenstern, Leo Bonengl, Co-Founder der Reisesuchmaschine checkfelix, Martin Ohneberg, CEO der Henn Connector Group sowie weitere Experten aus Wirtschaft und Industrie bieten dabei Inspiration zu Innovation und spannende Diskussionen rund um aktuelle Trends. Im Rahmen von Start-up-Pitches beim Event zeigen junge, kreative Unternehmen ihr innovatives Potenzial und Gäste erwarten interaktive Workshops von Playroom. Das Event findet in der topmodernen Eventlocation AirportCity Space im Office Park 4 statt, die Anmeldung ist kostenlos möglich unter https://innovationsauftakt2024.eventbrite.at. Nach einer Begrüßung durch AirportCity Space-Geschäftsführer Christoph Schmidt und Dejan Jovicevic (Co-Founder und CEO Brutkasten)  erwarten Gäste des Events spannende Diskussionen und interessante Inputs aus der österreichischen Innovationsszene von Thomas Morgenstern (Österreichischer Skispringer und Olympiasieger), Leo Bonengl (Co-Founder checkfelix), Martin Ohneberg (CEO der Henn Connector Group), Susanne Riess (CEO Wüstenrot Gruppe), Franziska Hecht (Partner & Head of Innovation Culture & Competence bei the Ventury) sowie Günther Ofner (Vorstand Flughafen Wien AG). Start-up-Pitches und interaktive Workshops runden das Programm ab.

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Startup „Fly Coralway“ wirft das Handtuch

Unter dem Markennamen „Fly Coralway“ sollte eine neue Fluggesellschaft, die sich auf Flüge zwischen Französisch-Polynesien, Wallis und Futuna, Neukaledonien, Samoa und Fidschi spezialisieren wollte, an den Start gehen. Daraus wird nichts. Dem Startup ist es eigenen Angaben nach nicht gelungen die notwendigen Finanzmittel aufzutreiben. Daher hat man Ende Dezember 2023 ein Statement herausgegeben, aus dem hervorgeht, dass das Projekt eingestellt wird. Mit anderen Worten: Die Gründer haben wegen Geldmangel das Handtuch geworfen. Vor der Corona-Pandemie erhielten Air Corail und WF Aviation bereits AOC und Betriebsgenehmigung. Später hat man sich den zuletzt verwendeten Markennamen einfallen lassen. Laut Erklärung des Unternehmens wären vor der Krise alle Voraussetzungen gegeben gewesen. Nach und nach wären aber Investoren abgesprungen, so dass man nun nicht mehr in der Lage ist eine neue Fluggesellschaft in die Luft zu bringen. Man zieht einen Schlussstrich und beendet da Projekt komplett. Zuvor hat man den Erstflug wiederholt verschoben. Zunächst nannte man stets die Corona-Pandemie als Ursache dafür, dass in Französisch-Polynesien ansässige Unternehmen bislang nicht abgehoben ist. Später äußerte man sich dazu nicht mehr. Wenig überraschend kam dann Ende 2023 die Bekanntgabe, dass endgültig Schluss ist. Kommerzielle Linienflüge hat man unter der Marke „Fly Coralway“ zu keinem Zeitpunkt durchgeführt.

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Workshop: Sponsorensuche im Tourismus

Am 23.1. 2024 findet im Vorfeld des „Sport.Tourismus.Forum“ ein wegweisender Workshop statt. Unter dem Titel „So findet Tourismus Sponsoren“ treffen sich Branchenexperten und Interessierte in den Olma-Messen St.Gallen, um sich intensiv mit der Sponsorensuche im Tourismussektor auseinanderzusetzen. Von 14 bis 18 Uhr werden Anhand zahlreicher Case-Studies und einer jahrelang erprobten Methodik die wichtigsten Grundlagen für die erfolgreiche Sponsoring Vermarktung für Tourismusregionen mit Sportbezug vermittelt. Teilnehmende dürfen sich auf eine systematische Methodik freuen, die von Patrick Seitter, dem Leiter der Academy des ESB Marketing Netzwerks, präsentiert wird. „Der Workshop ist eine einzigartige Gelegenheit für Fachleute aus der Tourismus- und Sportbranche sowie für Vertreter von Destinationen, die ihr Wissen erweitern und ihre Kompetenzen in der Sponsorenakquise systematisch stärken möchten“, verrät der Seminarleiter Patrick Seitter. Das anschließende Get-Together bietet zudem eine perfekte Plattform für Networking und den Austausch mit gleichgesinnten Profis.

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Estland will Nordica so schnell wie möglich verkaufen

Das estnische Verkehrsministerium will noch im Laufe des Jänners 2024 entscheiden an wen man die finanziell schwer angeschlagene Fluggesellschaft Nordica verkaufen wird. Laut einem Bericht des ERR soll man mit insgesamt sieben europäischen Unternehmen in Verhandlungen stehen. Derzeit sieht es ganz danach aus, dass die staatliche Nordic Aviation Group zerschlagen werden könnte. Der konzerninterne Leasinggeber Transpordi Varahaldus soll nämlich nicht verkauft werden. Auch behält man sich vor, dass das ACMI- und Charterunternehmen Xfly separat den Besitzer wechseln könnte. Interessenten können sowohl Nordica und Xfly als auch Nordica oder Xfly erwerben. Schon seit längerer Zeit ist klar, dass sich die estnische Regierung aus dem Betrieb von ACMI- und Charterfluggesellschaften zurückziehen will. Das Debakel rund um die Kooperation zwischen Nordica und Xfly, die zwischenzeitlich aufgelöst wurde, hat die Exit-Bemühungen der Staatsführung lediglich beschleunigt. Sollten die Gespräche mit potentiellen Käufern zu keinem Vertragsabschluss führen, so droht Nordica die Schließung. Das Verkehrsministerium stellte klar, dass man kein zusätzliches Steuergeld aufwenden wird, um das Luftfahrtunternehmen in der Luft zu halten. Bei Xfly ist die Situation insofern anders, denn diese Firma arbeitet zumindest kostendeckend. Für Interessenten könnte Xfly interessanter, aber auch teurer als Nordica sein. Im September 2023 gab der Rechnungshof Estlands bekannt, dass die Luftfahrtaktivitäten der staatlichen Nordic Aviation Group nicht gerade zielführend sein sollen. Man legte der Regierung nahe, dass diese sich von Nordica, Xfly und Transpordi trennen solle. Zusätzlich wurde eine Sonderprüfung bei Nordica aufgenommen, denn es soll untersucht werden wie es dazu kommen konnte, dass im Jahr 2023 die Verluste regelrecht explodiert

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Lufthansa sichert sich Slots in London-Stansted

Immer wieder liebäugelt Lufthansa mit Nostopflügen zwischen München und London-Stansted. Den drittgrößten Airport des Vereinigten Königreichs bedient man bislang lediglich im Rahmen von Sonderflügen. Vom britischen Koordinator hat man für den Sommerflugplan 2024 die entsprechenden Slots zugeteilt bekommen. Der Carrier hat nun die Möglichkeit rund zehn wöchentliche Rotationen durchzuführen. Ob Lufthansa die Route tatsächlich aufnimmt, ist noch offen. Der Stansted-Airport wird hauptsächlich von Billigfliegern angesteuert. Allerdings gibt es auch Langstreckenflüge, denn beispielsweise nutzt auch Emirates diesen Flughafen.

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Tarom ersetzt Airbus A318 durch Boeing 737-Max-8

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom ist einer der letzten europäischen Betreiber des ohnehin seltenen Maschinentyps Airbus A318. Dem Muster geht es auch bei dieser Airline an den Kragen. Als Ersatz werden Boeing 737-Max-8 eingeflottet. Der Airbus A318 ist das kleinste Mitglied der Airbus-A320-Familie. Im Gegensatz zu A319/A320/A321 war der „Babybus“ aber so ganz und gar kein kommerzieller Erfolg. Zwischen 2001 und 2013 wurden lediglich 80 Exemplare gebaut. Mittlerweile haben in Europa nur noch Tarom und Air France einige wenige in ihren Flotten. Weiters ist dieser Maschinentyp als VIP- und Regierungsflugzeug durchaus gefragt. Bei Air France weiß man schon länger, dass die Flugzeuge des Typs Airbus A318 ein Ablaufdatum haben. Sukzessive werden als Ersatz A220 eingeflottet. Tarom hingegen war bis vor wenigen Tagen recht schweigsam, wenn es um die vier verblieben A318 gegangen sind. Operativ im Einsatz sind ohnehin nur zwei Exemplare, denn die anderen beiden sind schon länger abgestellt. Der Vorstand der rumänischen Fluggesellschaft hat bekanntgegeben, dass man eine Absichtserklärung, die zur Einflottung von zwei Boeing 737-Max-8 führen soll, unterschrieben hat. Im August 2025 will man das erste Exemplar übernehmen und Zug-um-Zug die letzten verbliebenen A318 aus der Flotte entfernen. Dies ist in gewisser Weise auch überraschend, denn im Jahr 2018 hat Tarom insgesamt fünf Boeing 737-Max-8 direkt beim Hersteller bestellt. Die Auslieferungen wurden auf das Jahr 2026 verschoben, denn eigentlich hätte man diese längst übernehmen müssen. Jene zwei B737-Max-8, die im kommenden Jahr eingeflottet werden, sind Leasingflugzeuge.

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Ab Mannheim und Friedrichshafen: MHS Aviation bedient Elba-Charter

Unter der Marke Rhein-Neckar Air wird MHS Aviation im Sommerflugplan 2024 im Auftrag von Reiseveranstaltern ab Mannheim und Friedrichshafen Kurs auf Marina di Campo nehmen. Ab dem Bodensee-Airport gab es über Jahrzehnte hinweg Nonstopflüge auf die Inseln Elba. Diese wurden zunächst von Rheintalflug und später von Intersky durchgeführt. Das Comeback wird daher am Flughafen Friedrichshafen begrüßt. Von Mannheim und Friedrichshafen aus soll im Zeitraum von 17. Mai bis 4. Oktober 2024 jeweils am Verkehrstag Freitag geflogen werden. Als Fluggerät kommen Turbopropflugzeuge des Typs Dornier 328 zum Einsatz. Rhein-Neckar-Air ist eine reine Vertriebsmarke. Der operative Carrier ist MHS Aviation.

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