Januar 26, 2024

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Januar 26, 2024

Auch die EASA lässt B737-900ER überprüfen

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde hat vor wenigen Tagen angeordnet, dass auch bestimmte Boeing 737-900ER außerordentlich untersucht werden müssen. Das europäische Pendant Easa hat die Direktive übernommen. Konkret geht es darum, dass einige Modelle mit den identen Blades, die zur Verdeckung nicht benötigter Notausgänge dienen, wie jene Boeing 737-Max-9, die in einen Vorfall verwickelt war, ausgerüstet sind. Die FAA hat insgesamt 171 B737-Max-9 temporäres Flugverbot erteilt. Nun soll überprüft werden, ob auch bei den so konfigurierten B737-900ER Mängel bestehen oder nicht.

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Lufthansa reduziert Frequenzen auf Südosteuropa-Strecken

Die Lufthansa Group wird im Sommerflugplan 2024 ihre Präsenz in Belgrad, Ljubljana, Skopje, Zagreb und Sarajevo reduzieren. Dies soll im Zusammenhang mit den Triebwerksproblemen bei der A320neo-Reihe-Teilflotte stehen. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com soll die geplante Aufstockung auf 21 wöchentliche Flüge zwischen München und Belgrad verworfen worden sein. Es soll bei 14 wöchentlichen Flügen bleiben, wobei es in ausgewählten Wochen bis zu 18 Umläufe geben soll. Ljubljana soll ab April 2024 nur noch einmal täglich angesteuert werden. Die Skopje-Strecke soll ab Mai 2024 auf acht Umläufe pro Woche reduziert werden. In Zagreb vollzieht man sowohl ab München als auch ab Frankfurt angekündigte Aufstockungen vorläufig nicht. Die Kapazität sinkt ebenfalls, da statt Airbus A320 kleinere Embraer 190 eingesetzt werden sollen. Sarajevo soll achtmal statt zehnmal pro Woche angesteuert werden.

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SAS Group will Chapter-11-Verfahren möglichst bald verlassen

Die SAS Group geht davon aus, dass man das Chapter-11-Verfahren, in dem man sich in den Vereinigten Staaten von Amerika befindet, noch im Laufe des ersten Halbjahres 2024 verlassen kann. Dies führt man unter anderem darauf zurück, dass eine Investitionsvereinbarung mit einem Konsortium, dem unter anderem Air France-KLM, Lind Invest, Castlelake und Dänemark angehören, geschlossen werden konnte. Weiters prognostiziert man für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz in der Höhe von etwa 4,23 Milliarden Euro.

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Air Serbia erhöht die Frequenzen auf Russland-Strecken

Die Fluggesellschaft Air Serbia beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 den Verkehr zwischen Belgrad und Zielen in der Russischen Föderation weiter zu erhöhen. In dieser Woche wurde ein Update in das Reservierungssystem eingepflegt. Aus diesem geht hervor, dass die Hauptstadt Moskau künftig 19 Mal wöchentlich mit Belgrad verbunden sein wird. Auch nach Sankt Petersburg fliegt man bald häufiger: Der Carrier plant von drei auf fünf Umläufe pro Woche aufzustocken. Kasan soll dreimal wöchentlich angesteuert werden.

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Jahreszahlen: Griechische Flughäfen so vielen Passagieren wie noch nie

Sämtliche griechischen Flughäfen zusammengerechnet konnten im Jahr 2023 einen neuen Rekord verzeichnen. Die Airports hatten gemeinsam so viele Fluggäste wie noch nie und konnten auch das bisherige Allzeithoch aus dem Jahr 2019 übertreffen, teilte die Zivilluftfahrtbehörde HCAA mit. Nach den vorläufigen Daten der HCAA für das Jahr erreichten die griechischen Flughäfen, zu denen der Internationale Flughafen Athen (AIA), die 24 von der HCAA verwalteten Regionalflughäfen und die 14 von Fraport Greece betriebenen Regionalflughäfen gehören, ein Passagieraufkommen (national und international) von 72.613.658, ein Anstieg um 14 Prozent gegenüber 63.672.121 im Jahr 2022 und um 13,2 Prozent gegenüber 64.169.005 im Jahr 2019. In Bezug auf die Gesamtflüge im Zeitraum Januar-Dezember 2023 haben die griechischen Flughäfen insgesamt 561.869 Flüge abgewickelt, mehr als 552.492 im Jahr 2022 und 526.155 im Jahr 2019. Die gesamte 12-monatige Flugaktivität stieg um 1,7 Prozent gegenüber 2022 und um 6,8 Prozent im Vergleich zu vor dem Jahr 2019.

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Eurowings baut in Hannover und Dortmund weiter aus

Im Sommerflugplan 2024 wird die Fluggesellschaft Eurowings ab Hannover weitere neue Strecken anbieten. Es handelt sich um die Ziele Bergamo, Stockholm-Arlanda und Pula. Ab 1. Mai 2024 will die Lufthansa-Tochter ihre Bases Hannover und Stockholm-Arlanda zweimal wöchentlich miteinander verbinden. Die operative Durchführung der Flüge ist für die Verkehrstage Mittwoch und Sonntag geplant. Nach Bergamo geht es ab 6. Mai 2024 zweimal wöchentlich. Mit Wirksamkeit zum 4. September 2024 soll auf vier Umläufe pro Woche aufgestockt werden. Eine weitere Neuaufnahme ist Pula, das ab 18. Mai 2024 jeweils an Dienstagen und Samstagen ab Hannover angeboten werden soll. Von Dortmund aus wird Eurowings ab 10. Mai 2024 neu zweimal wöchentlich nach Chania fliegen. Die operative Durchführung ist für die Verkehrstage Montag und Freitag vorgesehen.

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B737-Max: FAA untersagt Boeing die Anhebung der Fertigungsrate

Eigentlich wollte Boeing die Fertigungsrate der B737-Max-Reihe deutlich erhöhen. Daraus wird – zumindest vorläufig – nichts, denn die Zivilluftfahrtbehörde FAA untersagt dem Hersteller jegliche Aufstockung der Produktion. Die Boeing 737-Max-Reihe kann auf eine äußerst unrühmliche Vorgeschichte zurückblicken: Nach zwei Totalverlusten wurde ein weltweites Flugverbot verhängt. Nach und nach sind schwere Mängel und Schlampereien ans Tageslicht gekommen. Auch steht der Vorwurf im Raum, dass der Hersteller weder Ziivilluftfahrtbehörden noch Kunden ausreichend über sicherheitsrelevante Dinge informiert habe. Nach umfangreicher Prüfung und zahlreichen Nachbesserungen hat die FAA die Baureihen Max-8 und Max-9 freigegeben. Allerdings warten die Max-7 und die Max-10 noch immer auf die Zertifizierung. Die FAA erklärte damals, dass die Boeing 737-Max-Reihe wohl jener Maschinentyp sein soll, der umfangreicher als jedes andere Flugzeug geprüft wurde. Es handle sich um das sicherste Zivilflugzeug der Welt. Anfang dieses Monats verlor eine von Alaska Airlines betriebe Boeing 737-Max-9 während dem Steigflug ein Blade. Die FAA ordnete umgehend ein Flugverbot sowie die Inspektion baugleicher Jets an. Dabei wurden schwere Mängel gefunden. Zum Beispiel berichten Alaska Airlines und United Airlines von vielen losen Bolzen und Schrauben. Die Direktive der FAA sieht vor, dass die betroffenen Flugzeuge vor dem möglichen Wiedereinsatz in Stand gesetzt werden müssen. Es müssen alle losen Schrauben, Bolzen und sonstige Mängel behoben werden. Die Befestigungselemente der Blades, die sich vor nicht benötigen Notausgängen befinden, müssen gesondert geprüft und bei Bedarf angezogen werden. Für Boeing hat die Angelegenheit ein weiteres Nachspiel: Eigentlich wollte man die monatliche Fertigungsrate der B737-Max-Reihe auf 38 Maschinen pro Monat anheben.

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IAG: EU-Kommission prüft geplante Air-Europa-Übernahme vertieft

Schon seit einigen Jahren beabsichtigt die International Airlines Group, der unter anderem Iberia und British Airways angehören, den spanischen Mitbewerber Air Europa zu übernehmen. Im ersten Anlauf ist das Vorhaben gescheitert. Der zweite Versuch wird nun von der EU-Kommission vertieft geprüft. Damit führen die Wettbewerbshüter derzeit zwei Phase-II-Prüfungen durch, denn auch der von Lufthansa beabsichtigte Einstieg beim Skyteam-Mitglied Ita Airways wird genauer unter die Lupe genommen. Bereits im ersten Anlauf hatte die EU-Kommission hinsichtlich der beabsichtigten Übernahme von Air Europa durch die IAG schwere Bedenken. Letztlich ist das Vorhaben dann vorläufig abgeblasen worden. Im weiteren Verlauf wurde dann eine neue Strategie ausgearbeitet. Zwischenzeitlich konnte die IAG über die Umwandlung von Darlehen bereits Minderheitsgesellschafter von Air Europa werden. Beabsichtigt ist die vollständige Übernahme und Fusion mit Iberia. Die EU-Kommission teilte aber mit, dass man Bedenken hat, dass sich das Angebot auf mehreren innerspanischen Routen sowie auf Kurz- und Langstrecken von/nach Spanien verkleinern könnte und dadurch bedingt die Preise für Konsumenten deutlich steigen könnten. Die EU-Kommission teilte weiters mit, dass die Phase-II-Prüfung gemäß der gesetzlichen Bestimmungen bis maximal 7. Juni 2024 abgeschlossen werden soll. Erst dann wird feststehen, ob der Deal – gegebenenfalls unter Auflagen – durchgewunken wird oder aber untersagt wird. Während der Prüfung haben die IAG und Air Europa die Möglichkeit Zugeständnisse anzubieten.

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Ryanair schielt auf Slots in Rom-Fiumicino

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hofft, dass man aufgrund der von Lufthansa beabsichtigten Übernahme von Ita Airways mehr Start- und Landerechte am Flughafen Rom-Fiumicino erlangen kann. Konzernchef Michael O’Leary sagte während einer Pressekonferenz auch, dass die von ihm geleitete Firmengruppe an Slots in Mailand-Linate „eher weniger interessiert“ ist. Momentan hat man diesen Airport nicht im Streckennetz. Vor einiger Zeit hat man Start- und Landerechte in Linate erlangt, jedoch dann wieder zurückgegeben. In dieser Region steuert Ryanair die Flughäfen Bergamo und Malpensa an. In Rom ist man sowohl in Ciampino als auch in Fiumicino präsent.

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Lufthansa: Der ewige Konkurrenzkampf zwischen Frankfurt und München

Der Flughafen München und ihr größter Kunde, Lufthansa, haben sich einen öffentlichen Streit darüber geliefert, ob denn der Airport hinsichtlich Innovationen und Gewinnung neuer Mitarbeiter hinterherhinkt oder nicht. Der Kranich wirft dem Betreiber von Deutschlands zweitgrößtem Airport vor, dass man angeblich nicht ausreichende Bemühungen unternehmen würde, um Personalengpässe zu beseitigen. Die Rekrutierung neuer Mitarbeiter ginge nur langsam voran. Als Gegenbeispiel verweist Lufthansa-Manager Karl Brandes auf den von Fraport betriebenen Airport in Frankfurt am Main. Auch habe der Flughafen München aus der Sicht von Lufthansa so einiges an Modernisierungsbedarf. Es würde in den Bereichen Digitalisierung, Automatisierung und Einsatz künstlicher Intelligenz bei der Abfertigung von Verkehrsflugzeugen mangeln. Brandes sagte gegenüber der DPA auch, dass dies dazu führen würde, dass der Kranich-Konzern in München nicht so rasch wachsen könne wie man es sich wünsche. Flughafen München zeigt sich verwundert Die Vorwürfe will der zweitgrößte Airport Deutschlands nicht unkommentiert auf sich sitzen lassen. Besonders scharf wirft man in einer Aussendung den Vorwurf, dass man in den Bereichen Innovation und Einstellung neuer Mitarbeiter hinterherhinken würde, zurück. Man verweist auch darauf, dass man in beiden Bereichen eng und partnerschaftlich mit Lufthansa zusammenarbeiten würde. Allein im Jahr 2023 habe man direkt beim Airport und bei der Tochter Aeroground, die für die Abfertigung zuständig ist, rund 1.000 neue Mitarbeiter eingestellt. Damit liege man über den ursprünglichen Planungen, so der Flughafen München. Auch erklärt der Airport, dass man mit Lufthansa schon vor einem Jahr eine Absichtserklärung unterschrieben habe, die Deutschlands zweitgrößten Flughafen in ein intermodales Verkehrsdrehkreuz verwandeln soll. Dies

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