Februar 12, 2024

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Februar 12, 2024

Neuer Rufbus: Semmering und Rax buhlen um autolose Touristen

Die Region rund um den Semmering und die Rax ist durch die Südbahn gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar – die „letzte“ Meile kann durch eigens eingerichtete Shuttles oder Regionalbusse zurückgelegt werden. „Das Gebiet rund um den Semmering und die Rax punktet mit seiner landschaftlichen Schönheit und Attraktionen für alle Altersgruppen – ein wahres Paradies für Gäste und Einheimische. Die öffentlichen Anreisemöglichkeiten runden das Freizeitangebot perfekt ab“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Um die Mobilität öffentlich anreisender Gäste zwischen Bahnhöfen, Kulturveranstaltungen, Ausflugszielen, Wanderausgangspunkten und Unterkünften zu gewährleisten, wurden die Linien der Regionalbusse verstärkt und zusätzlich ein bedarfsorientiertes Shuttle unter dem Titel „RUFbus Semmering-Rax“ eingerichtet. „Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist bequem und schont noch dazu das Klima. Unser Ziel ist es, dass mehr Gäste diese Möglichkeiten kennen und auch nutzen“, so Christian Blazek, Obmann des Tourismusverbands Semmering-Rax-Schneeberg. „Der RUFbus-Semmering, ausgezeichnet mit dem Tourismuspreis Niederösterreich für Nachhaltigkeit, hat für uns einen hohen touristischen Mehrwert. Das Service wurde von Beginn an sehr gut angenommen und findet viel positive Resonanz bei Gästen, Betrieben und Medien“, bestätigt Mariella Klement-Kapeller, Geschäftsführerin der Wiener Alpen in Niederösterreich Tourismus GmbH. Ein Fokus wird auf Personen ohne Auto gesetzt. „Wir wollen unseren Gästen bewusstmachen, dass viele Ausflugsziele, Wanderrouten und Beherbergungsbetriebe in unserer Region autofrei erreichbar sind. Daher setzen wir gezielte Kommunikations- und Marketingmaßnahmen, um unsere Gäste alle Informationen gut und übersichtlich zur Verfügung zu stellen“, erklärt Bürgermeisterin Irene Gölles, Obfrau der Leader-Region Niederösterreich Süd.

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Thai Airways: Verwirrter Mann drückt Flugzeugtür auf und löst Notrutsche aus

Am 7. Feber 2024 ist es vor dem Start von Thai-Airways-Flug TG121 zu panischem Verhalten eines kanadischen Staatsbürgers gekommen. Der Passagier erlitt laut lokalen Medienberichten eine Panikattacke und verlangte von den Flugbegleitern, dass diese sofort einen Ausgang öffnen sollen, so dass er die Maschine verlassen kann. Eigentlich sollte der Airbus A321 von Chiang Mai nach Bangkok fliegen. Dazu kam es aber zunächst nicht, denn ein 40-Jähriger verlor die Nerven und wollte während sich der Mittelstreckenjet auf dem Weg zur Runway befand das Flugzeug verlassen. Es ist ihm gelungen eine Tür des Flugzeugs aufzudrücken. Dadurch wurde auch die zugehörige Notrutsche ausgelöst. Betroffen war der Eingang L1, der sich nahe dem Cockpit befindet. Laut lokalen Medienberichten soll keinerlei kriminelle Bedrohung von dem Mann ausgegangen sein. Vielmehr dürfte es sich um eine psychische Ausnahmesituation gehandelt haben. Er forderte zunächst lautstark die Flugbegleiter zum Öffnen der Tür auf, sprach jedoch keinerlei Drohungen auf. Als diese seiner Forderung nicht nachgekommen sind, drückte er mit aller Kraft die Tür L1 auf. Dadurch wurde auch die Notrutsche ausgelöst. Anschließend wollte der „unruly PAX“ den Airbus A321 über die Notrutsche verlassen, jedoch konnten ein Passagier und ein Flugbegleiter ihn daran hindern. Er wurde festgehalten, soll aber keinen Widerstand geleistet haben. Die Polizei hat den verwirrten Mann anschließend übernommen. In seiner ersten Vernehmung soll er behauptet haben, dass er von einer mysteriösen Untergrundorganisation verfolgt werde und Angst gehabt hätte, dass er auf diesem Flug angegriffen werde. Eigenen Angaben nach ist er beruflich als EDV-Techniker im kanadischen Vancouver tätig. Die

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CDP-Ranking: Wizz Air erhält B-Rating

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air konnte im jüngsten CDP-Klima-Ranking 2023 die Note „B“ erhalten. Damit hat man sich gegenüber der Vorperiode, in der man mit „D“ bewertet wurde, verbessert. „Die B-Bewertung im CDP-Ranking beweist, dass Wizz Air das Richtige tut, um seine Umweltauswirkungen zu managen,” erläutert Yvonne Moynihan, Corporate & ESG Officer bei Wizz Air. Die Fluggesellschaft operiere bereits mit dem niedrigsten CO₂-Fußabdruck pro Passagier und Kilometer weltweit. „Wir sind stolz darauf, dass wir unser CDP-Ranking in diesem Jahr deutlich verbessern konnten, insbesondere wenn man bedenkt, dass CDP seine Bewertungskriterien verschärft hat“. Der Konkurrent Ryanair konnte die Note „A“ erreichen.

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Bei Ramp-Check in Linate: BA-Passagiere mussten Sitzauflagen der Exit-Row suchen

Es gibt viele Gründe warum sich der Abflug verzögern kann. Zu diesen zählt auch ein spontaner Ramp-Check durch die lokale Zivilluftfahrtbehörde. Doch, dass Passagiere gebeten werden unter den Sitzauflagen nach einer bestimmten Seriennummer zu suchen, da man andernfalls nicht abheben darf, kommt definitiv nicht alltäglich vor. Am vergangenen Montag, den 5. Feber 2024 wollten Passagiere mit einem von British Airways betriebenen Airbus A320neo von Mailand-Linate nach London-Heathrow fliegen. Doch die Besatzung bekam nach dem Boarding einen überraschenden Besuch von Kontrolleuren der italienischen Zivilluftfahrtbehörde ENAC. Diese führte einen unangekündigten Ramp-Check durch. Soweit noch alles alltäglich, denn spontane Kontrollen sind Teil der täglichen Arbeit der Zivilluftfahrtbehörden und tragen einen erheblichen Teil zur Flugsicherheit bei. Bei europäischen Airlines ist meistens alles in Ordnung oder aber minimale Mängel, die zumeist die Bürokratie betreffen, werden gefunden. Beispielsweise kann es sein, dass mal die Versicherungspolizze nicht an Bord ist. Diese kann dann von der Zentrale per Fax oder E-Mail übermittelt werden und anschließend den Kontrolleuren vorgelegt werden. Dementsprechend gelassen haben die Piloten von Flugbegleiter des British-Airways-Fluges die Kontrolle in Italien genommen. Die meisten Crewmitglieder haben einen solchen Ramp-Check schon unzählige Male miterlebt und immerhin ist der Airbus A320neo, in dem sie sich befanden, gerademal fünf Jahre alt. Grobe technische Mängel sind sehr unwahrscheinlich, zumal die IAG über Wartungsbetriebe mit bestem Ruf verfügt. Doch die ENAC-Kontrolleure wurden fündig und zwar an einer Stelle, die selbst die Mitarbeiter der Zivilluftfahrtbehörde überrascht hat. Falsche Sitzauflagen in der Exit-Row Mit geschultem Blick stellte man fest, dass im Bereich eines Notausgangs

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Catering-Planung: KLM setzt auch auf KI-Tools

Die niederländische Fluggesellschaft KLM setzt neuerdings im Bereich Catering-Planung auch künstliche Intelligenz ein. Mit speziellen IT-Tools will man erreichen, dass weniger Lebensmittel verschwendet werden. Unternehmensangaben nach sollen die KI-Programme prognostizieren wie viele Passagiere tatsächlich das Catering in Anspruch nehmen wollen. Dadurch kann die genaue Anzahl der benötigten Mahlzeiten berechnet werden und KLM erreicht bis zu 63 Prozent weniger Lebensmittelverschwendung, basierend auf der erwarteten Anzahl an Passagieren pro Flug. Auf Jahresbasis bedeutet dies eine Einsparung von mehr als 100.000 kg Mahlzeiten, so der Carrier.

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