März 5, 2024

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März 5, 2024

Flix SE mit Umsatz- und Fahrgast-Plus

Die Flix SE konnte im Geschäftsjahr 2023 ihren Umsatz um 30 Prozent auf etwa zwei Milliarden Euro steigern. Der Gewinn vor Steuern wird mit 104 Millionen Euro ausgewiesen. Der Konzern ist unter den Marken Flixbus, Flixtrain, Greyhound und Kamil Koc unterwegs. Man hatte weltweit 81 Millionen Fahrgäste und damit um 34 Prozent mehr als in der Vorperiode. Auf Europa entfallen 1,2 Milliarden Euro Umsatz bzw. 55 Millionen Fahrgäste. In Nordamerika konnte man die Einnahmen auf 615 Millionen Euro steigern. In der Türkei hat man als Kamil Koc etwa 14 Millionen Reisende gehabt. Im Vorjahr ist man unter anderem in Chile neu in den Markt eingetreten. Erst vor wenigen Wochen wurden die ersten Fernbusstrecken innerhalb Indiens aufgenommen.

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0,99 Euro extra: Flixbus kassiert Servicepauschale

Vor wenigen Tagen hat der Bahn- und Fernbusbetreiber Flix damit begonnen in bestimmten Märkten, darunter auch Österreich, Deutschland und die Schweiz, Buchungsgebühren zu verlangen. Man kassiert pro Bestellung nun 0,99 Euro extra. Eigenen Angaben nach soll dieses Körberlgeld, das pro Buchungsvorgang und nicht pro Richtung verrechnet wird, dazu dienen die Entwicklung der digitalen Services zu finanzieren. Allerdings könnte es sein, dass diese Gebühr zumindest in Österreich rechtlich bedenklich sein könnte, denn offensichtlich handelt es sich um eine so genannte „Servicepauschale“, bei der es keine nennenswerte Gegenleistung gibt. Der OGH hatte diese bei Fitnessstudios für rechtswidrig erklärt und mittlerweile lenken auch Mobilfunker, die dieses „Körberlgeld“ erfunden hatten, ein. Flixbus hatte vor Gericht darum gekämpft, dass man trotz des Verbots von Zahlungsgebühren für die Nutzung von Paypal und Sofortüberweisung dennoch extra kassieren kann. Man unterlag vor Gericht und verzichtet mittlerweile auf die Verrechnung von Spesen. Unter Umständen könnte man die neue Servicegebühr, die ausschließlich in bestimmten Märkten wie Österreich, Deutschland und Schweiz verlangt wird, als eine Zahlungsgebühr unter anderer Bezeichnung interpretieren. Dies wäre gemäß österreichischem Zahlungdienstegesetz aber unzulässig. Passagiere, die Fahrkarten für Flixbus und Flixtrain erwerben wollen, können die Servicepauschale aber recht einfach umgehen. Man bucht einfach über eine Landesseite (bzw. Spracheinstellung) eines Markts, in dem Flix diese Spesen nicht kassiert.

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Wienerwald eröffnet Mountainbike-Saison 2024

Das neue Eldorado aller Mountainbike-Fans – startete mit 1. März 2024 wieder in die Saison. Die in den Vorjahren fürs Mountainbiken ausgewiesenen 1.370 Kilometer Wege wurden für heuer verbessert. Radfahren in Niederösterreich hat für Gäste aus Nah und Fern eine „magnetische Anziehungskraft und da sticht besonders die Destination Wienerwald hervor“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. „Der Wienerwald bietet hier einzigartige Möglichkeiten für Radfans – sowohl für Ausflüge als auch für sportliche Kurzurlaube. Von Single-Trails bis hin zu mehrtägigen Mountainbike- und Gravel-Routen-Vorschlägen stehen im Wienerwald dabei für jeden Anspruch und jedes Können Wege zur Verfügung. Außerdem werden stetig attraktive Neuerungen erarbeitet wie beispielsweise neue Verbindungswege zur Mountainbike-Area Anninger. Diese verbessern die Einbindung unserer Betriebe im weitreichenden Streckennetz. Die hervorragende Kulinarik und vielfältigen Mountainbike-Strecken im Wienerwald versprechen auch heuer wieder neue Touren-Erlebnisse“. Die Zusammenarbeit der Mountainbike Plattform Wienerwald mit ihren breit gefächerten Interessensvertretern und -vertreterinnen aus Natur, Forstwirtschaft und Tourismus, der Stadt Wien und den Grundeigentümerinnen und -eigentümern in dieser Qualität ist sicher einzigartig und ermöglicht ein weit verzweigtes Streckennetz, das heuer verdichtet und ausgeweitet werden konnte. Die Einhaltung der „Fair-Play-Regeln“ und forstlicher Sperrgrenzen sind unerlässlich für ein ungetrübtes Miteinander im Wald. Dazu Gerald Oitzinger, Betriebsleiter der Österreichischen Bundesforste im Wienerwald: „Der Wald ist für uns Arbeitsplatz. Aus Sicherheitsgründen ist es daher wichtig, temporäre Sperrgebiete bei Holzernte- und Waldpflegeeinsätzen unbedingt zu beachten. Deshalb haben die Bundesforste auch eine digitale Sperrgebietskarte entwickelt, um vorab die Routenplanung zu erleichtern und Alternativwege aufzuzeigen.“ Eine Verbesserung die bisher keine Tourismusdestination ihren Gästen bieten kann. Und Andreas Weiß,

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Klimakleber kassierten in Österreich bislang 3.700 Anzeigen

Das Österreichische Innenministerium hat mitgeteilt, dass es seit Anfang 2023 zu rund 3.700 Anzeigen gegen so genannte Klimakleber gekommen ist. Allein zwischen 26. Feber und 3. März 2024 soll es in Wien zu 100 vorläufigen Festnahmen gekommen sein. Sowohl diesen Personen als auch allen anderen Teilnehmern dieser Störungen drohen aufgrund der verschiedenen getätigten Tatbestände empfindliche Strafen. Erst kürzlich wurde eine von der Landespolizeidirektion Wien verhängte Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro durch das Landesverwaltungsgericht bestätigt. „Die Wiener Polizei geht nicht nur konsequent und entschlossen gegen die Klimakleber auf der Straße vor, sondern verhängt auch empfindliche Strafen. Dieser eingeschlagene Weg wird konsequent fortgesetzt werden“, sagte dazu Innenminister Gerhard Karner. Insgesamt wurden seit Beginn des Jahres 2023 knapp 900 Festnahmen bei derartigen Aktionismen durchgeführt. Etwa 3.700 Anzeigen wurden seit Beginn des vergangenen Jahres erstattet, davon etwa 150 Anzeigen an die Strafjustiz.

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Bayern fördert Forschungsprojekt von Lufthansa und Flughafen München

Der Flughafen München und Lufthansa haben eine Förderzusage in der Höhe von 786.000 Euro für das Projekt „Next Best Process“ erhalten. Dabei sollen Systeme zur automatisierten Prozessverbesserung erarbeitet werden. Das Forschungsprojekt erstreckt sich über zwei Jahre und wird vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik, Institutsteil Wirtschaftsinformatik (FIT) mit mehreren Partnern aus der Wirtschaft umgesetzt, darunter der Flughafen München GmbH (FMG), der Lufthansa und der Terminal 2 Gesellschaft, einem Joint Venture der beiden Unternehmen. Das Engagement dieser drei Unternehmen in dem Projekt ist eng mit der gemeinsamen Premium-Hub-Strategie „MUC 2030“ verbunden, die im vergangenen Jahr in einem Letter of Intent festgehalten wurde. Zielsetzung der Partnerschaft ist die Weiterentwicklung des Premium Innovation Hubs und die konsequente Fortsetzung des wirtschaftlichen und nachhaltigen Ausbaus des Münchner Airports. Die Automatisierung und Digitalisierung sind hierfür wichtige Werkzeuge. Diese führen dazu, Prozesse zu optimieren und das Reiseerlebnis für die Passagiere kontinuierlich zu verbessern.

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Bauarbeiten in Bayern wirken sich auf Westbahn-Verbindungen aus

Im Zeitraum von 9. bis 19. März sowie am 24. März 2024 führt die DB Netz AG auf der Strecke Salzburg-München Bauarbeiten dadurch. Davon sind auch Westbahn-Züge nach Innsbruck sowie in die bayerische Landeshauptstadt betroffen. Die Bauarbeiten der DB im Bereich des Deutschen Ecks stellen für österreichische Bahnunternehmen immer wieder große Herausforderungen dar. Angesichts der laufenden Generalsanierungen sowie geplanter Bauarbeiten auf der 140 Kilometer langen Strecke zwischen München und Salzburg im Jahr 2027 wird derzeit an Konzepten gearbeitet, um die Einschränkungen insbesondere für Reisende von West- nach Ostösterreich so gering wie möglich zu halten. Laut Westbahn sind die nachstehend aufgezählten Zugverbindungen von Einschränkungen betroffen: 9. bis 19. März 2024: Salzburg – Innsbruck Salzburg – München 24. März 2024: Salzburg – Innsbruck Salzburg – München

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Flughafen Salzburg erhält erneut BGF-Gütesiegel

Der Salzburger Flughafen hat bereits zum siebenten Mal in Folge das so genannte BGF-Gütesiegel von der Österreichischen Gesundheitskasse verliehen bekommen. Das Gütesiegel erhalten nur jene Unternehmen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Krankheiten am Arbeitsplatz vorzubeugen, das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu verbessern und die Gesundheit langfristig zu erhalten. Dabei müssen die Kriterien des Europäischen Netzwerkes BGF umgesetzt werden. „Gestern wurde dem Salzburger Flughafen im Rahmen der BGF-Veranstaltung im Salzburger Landesstudio des ORF erneut das BGF-Gütesiegel verliehen. Wir versuchen mit vielen verschiedenen Maßnahmen einen gesunden Arbeitsplatz für alle Kollegen und Kolleginnen sicher zu stellen und Möglichkeiten anzubieten, im Beruf fit zu bleiben. Ein gutes Gesundheitsverständnis gehört zu einem gesunden Unternehmen untrennbar dazu, die Menschen, die am Flughafen arbeiten stehen im Fokus unserer Verantwortung als Führungskräfte, Arbeit darf nicht krankmachen“, freut sich Geschäftsführerin Bettina Ganghofer über die erneute Auszeichnung.

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Etihad-Eigentümer erwägen Börsengang des Staatscarriers

Die staatliche Fluggesellschaft des Emirates Abu Dhabi, Etihad Airways, könnte schon bald an die Börse gehen. Sofern der Plan tatsächlich umgesetzt wird, wäre man der erste Golfcarrier, dessen Aktien an einem Marktplatz notiert wären. Etihad Airways befindet sich derzeit vollständig im Eigentum der Staatsholding ADQ. Laut lokalen Medienberichten beabsichtigt diese den Carrier an die Börse zu bringen. Das Projekt scheint bereits weit fortgeschritten zu sein, denn beispielweise Bloomberg News berichtet unter Berufung auf Unternehmenskreise, dass der Börsengang noch in diesem Jahr erfolgen soll. Es werden derzeit verschiedene Optionen diskutiert. Die Fluggesellschaft nahm am 5. November 2003 den Flugbetrieb auf. Zuvor war das Emirat Abu Dhabi an Gulf Air beteiligt. Dieser Carrier war ursprünglich ein Gemeinschaftscarrier von Bahrain, Katar, Abu Dhabi und Oman. Der zuletzt genannte Staat steig Anfang der 1990er Jahre zu Gunsten der neu gegründeten Oman Air aus. Im Jahr 2005 verabschiedete sich das Emirat Abu Dhabi, da man mit Etihad eine eigene Airline in die Luft gebracht hat und in 2007 stieg auch Katar aus. Gulf Air ist somit „nur“ noch die nationale Fluggesellschaft von Bahrain. Bis Oktober 2022 stand Etihad Airways direkt im Eigentum des Emirats Abu Dhabi. Danach hat man die Beteiligung die Staatsholding ADQ verschoben. Sollte der Börsengang tatsächlich durchgeführt werden, so würde dies einer Teilprivatisierung und damit einem Paradigmen-Wechsel gleichkommen. Zuvor galt es als völlig ausgeschlossen, dass die Führung von Abu Dhabi private Miteigentümer haben will. Es handelt sich aber nicht um das einzige Börsenprojekt in dieser Region, denn in Saudi-Arabien bereitet man die

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Air Baltic feiert 20 Jahre Riga-Oslo

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic feiert den 20-jährigen Bestand der Nonstopverbindung zwischen den Hauptstädten Riga und Oslo. Diese wurde im Jahr 2004 aufgenommen. Derzeit bietet der Carrier drei Flugstrecken von/nach Oslo an. Es handelt sich um die Ziele Riga, Tallinn und Gran Canaria. „Oslo war 2004 eines der ersten Ziele in unserem Streckennetz, und seither ist die Nachfrage nach dieser Destination gestiegen. Air Baltic verbindet nun beide Hauptstädte mit bis zu zwei täglichen Flügen und bietet den Passagieren ein nahtloses Reiseerlebnis und weltweite Verbindungen. Wir sind unseren Partnern in Oslo für die Zusammenarbeit in all den Jahren dankbar und freuen uns auf viele weitere Jahre der Kooperation“, so Air-Baltic-Chef Martin Gauss.

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Stuttgart: Skytanking nimmt ersten E-Tankwagen in Betrieb

Schon seit einigen Jahren investiert der Stuttgarter Flughafen in Vorfeldfahrzeuge mit elektrischem Antrieb. Beispielsweise wurde die Flotte der Vorfeldbusse bereits komplett umgestellt. Nun hat das vor Ort tätige Mineralölunternehmen Skytanking den ersten E-Tankwagen in Betrieb genommen. Es soll sich angeblich um das weltweit erste Exemplar seiner Größenklasse handeln, das mit einem Elektromotor angetrieben wird. Der Tank fasst bis zu 40 Kubikmeter Kerosin. Laut Erklärung des Stuttgarter Flughafens ist es nun möglich, dass sämtliche Vorgänge am Vorfeld mit Elektrofahrzeugen durchgeführt werden können. Aus diesem Grund sieht man sich selbst als „Vorreiter in Sachen E-Mobilität“. Der neue E-Tankwagen wiegt 52 Tonnen und fasst 40.000 Liter Kerosin. Entwickelt wurde er vom Aufbauhersteller Esterer gemeinsam mit Daimler Truck unter der Maßgabe, damit ein breites Spektrum an Flugzeugen mit Treibstoff versorgen zu können. Die Realisierung erfolgte im Rahmen des Forschungsprojekts „finalize!“ des Flughafens zusammen mit der Universität Aachen und Skytanking. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert. „Mit dem Projekt finalize! erreichen wir einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum emissionsfreien Vorfeldverkehr. Darauf werden wir uns nicht ausruhen, sondern die Emissionen unseres Betriebs weiter konsequent reduzieren“, so Ulrich Heppe, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH. Bis 2030 soll die komplette Flugzeugabfertigung am Flughafen Stuttgart klimaneutral erfolgen. Zwischen 2009 und 2022 konnte der CO2-Ausstoß des Abfertigungsverkehrs am STR vor allem durch den Einsatz von E-Fahrzeugen und die Umstellung auf stationären Bodenstrom um 83 Prozent verringert werden. Langfristig sollen selbst schwere Spezialfahrzeuge, wie sie beispielsweise bei der Flughafenfeuerwehr im Einsatz sind,

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