April 19, 2024

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April 19, 2024

Einreise ohne Visum: China sieht Touristenzahlen beflügelt

Die europäischen Tourismus- und Gastgewerbesektoren erleben während der chinesischen Neujahrsferien einen deutlichen Anstieg an chinesischen Reisenden. Dieser Trend wird voraussichtlich im Verlauf des Jahres des Drachen weiter anhalten. Laut einer Prognose von Oxford Economics wird die Anzahl der internationalen Auslandsreisen chinesischer Reisender im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 etwa das Doppelte erreichen. Dieses Comeback im Tourismus markiert den Beginn einer Wiederbelebung des China-Europa-Tourismus. Europäische Reiseziele können laut einer Schätzung der European Travel Commission im Jahr 2024 mit einer Erholung des chinesischen Marktes rechnen, die voraussichtlich mehr als 60 Prozent des Niveaus von 2019 erreichen wird. Die chinesische visafreie Politik trägt auch dazu bei, dass immer mehr Europäer nach China reisen. Diese Politik wurde im Dezember auf fünf europäische Länder und im Januar auf die Schweiz und Irland ausgeweitet. Sie hat nicht nur einen positiven Einfluss auf den Tourismus, sondern auch auf Geschäftsaktivitäten. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, erhöhen die Fluggesellschaften ihre Kapazitäten für Europa-China-Routen. So hat zum Beispiel Hainan Airlines die Frequenz ihres Direktflugs von Peking nach Berlin bereits wieder auf das Vorkrisenniveau gesteigert. Der Funke des Neujahrs-Tourismusrevivals zwischen China und Europa verspricht weiter zu brennen. Die visafreie Politik und optimistische Prognosen lassen auf ein blühendes Jahr des Drachen und den Austausch zwischen den Menschen auf beiden Seiten hoffen.

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Southwind Airlines baut Russland-Türkei-Verkehr aus

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Europäische Union, die Schweiz und das Vereinigte Königreich die türkische Southwind Airlines gebannt haben. Nun orientiert sich der Carrier teilweise neu und expandiert durchaus großangelegt in Richtung Russland. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, dass man enge Verbindungen zu Nordwind Airlines habe und sowohl die Eigentümer als auch das Management eher Strohmänner für Russen wären. Ursprünglich wurde die Airline gegründet, um den touristischen Verkehr zwischen der Russischen Föderation und der Türkei zu bedienen. Genau darauf will man sich jetzt wieder konzentrieren, denn laut einem Bericht von Aeroroutes.com sollen im Sommer 2024 verstärkt Großraumjets zwischen russischen Airports und Antalya zum Einsatz kommen.

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Ryanair: Bis zu 14 wöchentliche Flüge ab Klagenfurt

In der laufenden Sommerflugplanperiode 2024 bietet die Billigfluggesellschaft Ryanair ab Klagenfurt bis zu 14 wöchentliche Abflüge an. Das Portfolio besteht aus den Ziele Palma de Mallorca, Alicante und London-Stansted. Der irische Lowcoster ist derzeit nebst Austrian Airlines einer von nur zwei Anbietern, die Linienflüge von/nach Klagenfurt anbieten. Die AUA lässt die Anbindung an das Drehkreuz Wien seit Beginn der aktuellen Sommerperiode von Braathens mit ATR72-600 durchführen. „Ryanair freut sich, den Beginn des Klagenfurter Sommerflugplans mit 14 wöchentlichen Flügen zu 3 spannenden Destinationen, Alicante, London und Palma bekannt zu geben – die sich alle im Vorfeld der Sommersaison phänomenal entwickelt haben. Der Sommerflugplan 2024 von Ryanair nach Klagenfurt ist ab sofort unter ryanair.com buchbar. Wir freuen uns darauf, im Jahr 2024 noch mehr Kärntnerinnen und Kärntner an Bord der Ryanair Flüge nach/von Klagenfurt begrüßen zu dürfen“, so Andreas Gruber von Ryanair in Klagenfurt. Auch Maximilian Wildt, Flughafen Klagenfurt, unterstreicht die gute Zusammenarbeit mit Ryanair: „Ryanair ist ein wichtiger Partner für unseren Flughafen. Mit Alicante, London und Palma de Mallorca haben wir im Sommer wieder ein sehr attraktives Angebot. Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit Ryanair zu verstärken und sind zuversichtlich, dass in naher Zukunft noch mehr interessante Destinationen direkt ab dem Flughafen Klagenfurt angeboten werden.“

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London: Flughafen Luton rüstet Airport-Express auf

Passagiere des London Luton Airport, die mit dem Luton Airport Express reisen, werden von einer verbesserten Ausstattung und noch angenehmeren Fahrten profitieren, da der Betreiber, East Midlands Railway (EMR), ein 27,6 Millionen Pfund teures Programm zur Renovierung der Züge in Angriff nimmt, während der Service seinen ersten Geburtstag feiert. Im Zuge der Modernisierung wird die Flotte der elektrischen Züge der Klasse 360 des Luton Airport Express mit einer neuen 2+2-Bestuhlung in einer Mischung aus Airline- und Schalensitzen sowie mit erweiterten Gepäckablagen, neuen Ladestationen und Fahrgastinformationssystemen ausgestattet. Über 530.000 Fahrgäste haben den Luton Airport Express seit seiner Einführung und der Verbindung mit dem Luton DART vor 12 Monaten genutzt. Alberto Martin, CEO des Flughafens London Luton, kommentierte: „Der Luton Airport Express Service hat den Flughafen London Luton noch näher an das Zentrum Londons gebracht, mit einem schnelleren, häufigeren und bequemeren Service, der, einschließlich der Luton DART, etwa 30 Minuten von Tür zu Tür benötigt. Diese Investition von EMR ist eine spannende Neuigkeit und wird den Fahrgästen ein verbessertes Erlebnis an Bord bieten, mit verbesserter Innenausstattung und modernisierter Technologie, was die Attraktivität der Bahn als nachhaltige Reiseoption für Passagiere, die zum und vom Flughafen reisen, stärkt.“

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Quartalszahlen: Dortmund mit 635.107 Fluggästen

Im ersten Quartal des Jahres 2024 hatte der Flughafen Dortmund insgesamt 635.107 Reisende. Damit konnte man im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 7,2 Prozent zulegen. Im Vergleich wurden um 6,6 Prozent mehr Flugbewegungen durchgeführt. Der Airport strebt an in diesem Jahr zumindest drei Millionen Passagiere zu haben. Im ersten Quartal waren Reisen nach Kattowitz (99.112 Fluggäste) und Bukarest (41.834 Fluggäste) besonders gefragt. Zudem verzeichneten Verbindungen nach beispielsweise Danzig (+90 Prozent), Pristina (+60 Prozent), Tirana (+46 Prozent) und Palma de Mallorca (+39 Prozent) nennenswerte Passagierzuwächse verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Wochen der Weihnachts- und Osterferien, die beide anteilig in das erste Quartal fielen, zählten zu den passagierstärksten Perioden des Betrachtungszeitraumes.  „Der Airport und seine Partner haben abermals ein sehr erfreuliches Ergebnis erzielt. Bereits jetzt ist absehbar, dass die Airline Wizz Air im laufenden Jahr aufgrund der außerordentlichen Instandsetzung der Pratt & Whitney-Triebwerke für einige Baureihen des A321neo ihre Kapazität um 10 Prozent reduzieren muss. Dies wird auch Einfluss auf das Angebot der Wizz Air am Dortmund Airport haben“, so Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber.

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Flughafen München gewinnt zwei Skytrax-Awards

Der Flughafen München hat bei den World Airport Awards die Auszeichnungen „Best Airport Staff in Europe“ und Best Airport in Central Europe“ überreicht bekommen. Diese stammen von der Organisation Skytrax und wurden diese Woche im Rahmen der Terminal-Expo, die in Frankfurt am Main stattfindet, übergeben. „Wir sind besonders stolz darauf, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Beste in Europa abgeschnitten haben. Das zeigt, dass der Münchner Flughafen auch international als besonders gastfreundlich wahrgenommen wird. Die Auszeichnungen sind eine Anerkennung für das Engagement und die harte Arbeit unseres gesamten Airport-Teams“, so Geschäftsführer Jost Lammers. Derzeit sind rund 33.000 Mitarbeiter am bayerischen Airport beschäftigt. Diese arbeiten entweder direkt bei der Flughafengesellschaft oder aber bei Dienstleistern, Flughafengesellschaften, in Geschäften oder bei Mietwagenfirmen. Hinsichtlich dem Personalmangel, den man nach der Corona-Pandemie hatte, betont die Betreibergesellschaft, dass man seither rund 1.500 zusätzliche Beschäftigte eingestellt habe. Im Oktober 2023 wurde seitens Skytrax ein Audit durchgeführt, das zur Folge hatte, dass der so genannte Fünf-Sterne-Status des Münchner Flughafens erneuert wurde. Über die nunmehrige Auszeichnung als „Best Airport in Central Europe“ zeigt sich der Flughafen München besonders erfreut. In Europa tragen derzeit neben München nur Rom-Fiumicino und Istanbul-New das Fünf-Sterne-Rating. „Wir gratulieren dem Flughafen München zum Gewinn dieser Kundenauszeichnungen für das Jahr 2024. Dies ist eine große Anerkennung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Airports. Der Flughafen München kann stolz darauf sein, von seinen Passagieren als führender Flughafen anerkannt zu werden“, so Edward Plaisted, CEO von Skytrax. Es ist allerdings auch darauf hinzuweisen, dass die Skytrax-Awards vor einiger

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Österreichs Seilbahnen weitgehend profitabel

Aufgrund des vergleichsweise warmen Winters 2023/24 hatten die österreichischen Seilbahnen weniger Betriebstage. Allerdings haben viele Anbieter unter dem Deckmantel „hohe Energiekosten“ die Preise kräftig erhöht. In weitere Zahlen gegossen, erreichten die österreichischen Seilbahnen laut der aktuellen Wertschöpfungserhebung (Winter 22/23) einen Gesamtumsatz von 12,6 Milliarden Euro und sorgten damit für 6,7 Milliarden Euro an Wertschöpfung – davon 5,5 Milliarden Euro in anderen Branchen. Neben einem Umsatzsteueraufkommen von 1,9 Milliarden Euro betont Hörl auch den „Seilbahn-Multiplikator“ von aktuell 7,1. Dies bedeutet, dass aus 1.000 Euro netto an Löhnen, Gehältern, Gewinnen und Abschreibungen bei den Seilbahnen durchschnittlich 7.100 Euro werden, die an Wertschöpfung in der jeweiligen Region aktiviert werden.

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Boom Supersonic: FAA bewilligt Überschall-Testflüge

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA hat Boom Supersonic am 16. April 2024 die Durchführung erster Überschall-Testflüge bewilligt. Der Prototyp soll in Kürze die ersten Erprobungsflüge in diesem Geschwindigkeitsbereich durchführen. Der XB1-Demonstrator hat sich am 22. März 2022 zu Testzwecken in die Luft erhoben. Allerdings wurde ab dem Mojave-Gelände lediglich mit Unterschall-Geschwindigkeit geflogen. Offiziellen Angaben nach wurde eine maximale Flughöhe von 7.120 Fuß bei höchstens 236 Knoten erreicht. Nachdem dieser Testflug positiv verlaufen wurde, hat man bei der FAA beantragt auch Überschall-Testflüge durchführen zu dürfen. Dafür hat man am 16. April 2024 die notwendige Genehmigung erhalten. Boom Supersonic hat sich darauf spezialisiert neue Überschall-Flugzeuge, die für kommerzielle Passagierflüge eingesetzt werden sollen, zu entwickeln. Man ist der Ansicht, dass seit der Außerdienststellung der letzten Concorde-Jets eine Marktlücke bestehen soll. Es handelt sich um ein durchaus ambitioniertes Projekt, denn bereits zu Concorde-Zeiten war die Kaufnachfrage nur in sehr eng gesteckten Grenzen. Die Überschallphase der XB-1-Testkampagne von Boom wird im Black Mountain Supersonic Corridor und in Teilen des High Altitude Supersonic Corridor stattfinden. Letzterer ist ein Teil des Luftraums über der Mojave-Wüste, der regelmäßig für militärische und wissenschaftliche Überschalltests genutzt wird. In der Nähe befinden sich mehrere große Militäreinrichtungen, darunter die Naval Air Weapons Station China Lake, das National Training Center in Fort Irwin und die Edwards Air Force Base. Bevor es soweit ist will Boom Supersonic aber noch bis zu 20 Testflüge mit Unterschall-Geschwindigkeit durchführen. Anschließend will man sich schrittweise an die Maximalgeschwindigkeit herantasten. Mit jedem Testflug soll eine weitere Stufe ab Mach 1

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Erstes Quartal: Flughafen Dresden mit 145.606 Reisenden

Den Flughafen Dresden nutzten von Januar bis März 145.606 Fluggäste. Trotz der mehr als 160 streikbedingten Flugausfälle entspricht dies dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Im März erhöhte sich das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund zwei Prozent auf 60.385.Die Anzahl der Flugzeugbewegungen stieg in den ersten drei Monaten um 2,2 Prozent auf 3.985. In Summe zählten die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden im ersten Quartal 477.399 Fluggäste; 15,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2023. Die Zahl der Flugzeugbewegungen lag mit 21.556 Starts und Landungen fünf Prozent unter dem Vorjahresniveau. 

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Verdächtiger Gegenstand in ATR72: Flughafen Birmingham kurzzeitig gesperrt

Am 16. April 2024 musste die von Emerald Airlines UK betriebene ATR72-600 mit der Registrierung G-CMJJ aufgrund eines verdächtigen Gegenstands, der während dem Flug an Bord gefunden wurde, zum Flughafen Birmingham umgeleitet werden. Das Turbopropflugzeug befand sich unter der Marke Aer Lingus Regional unter der Flugnummer EI3647 auf dem Weg von Birmingham nach Belfast. Kurz nach dem Start wurde von der Besatzung ein nicht näher bezeichneter Gegenstand gefunden. Diesen hat man jedoch als sicherheitsrelevant eingestuft, so dass der Kapitän umgehend die Flugsicherung informiert hat. Die ATR72-600 wurde zur Rücklandung auf den Flughafen Birmingham umgeleitet. Dort wurde die Maschine von einem Großaufgebot der Exekutive empfangen. Diese hatte auch mehrere gepanzerte Fahrzeuge im Einsatz. Vorsorglich wurde der Flugbetrieb in Birmingham temporär eingestellt. Nachdem die ATR72-600 in einen sicheren Bereich des Airports gebracht. Nachdem die Passagiere und Besatzungsmitglieder das Turbopropflugzeug sicher verlassen konnten, wurde es von Sprengstoffexperten der Polizei umfangreich untersucht. Es konnte jedoch kurz darauf Entwarnung gegeben werden. Dies hatte auch zur Folge, dass der Betrieb am Flughafen Birmingham wieder freigegeben wurde. Die Polizei der Region West Midlands bestätigte den Vorfall und erklärte unter anderem, dass es sich um einen falschen Alarm gehandelt habe. Der gefundene Gegenstand, der nicht näher bezeichnet wurde, habe sich als völlig harmlos herausgestellt. Dennoch habe die Besatzung in guter Absicht vollkommen richtig gehandelt, in dem sofort die Behörden über eine theoretisch mögliche Notsituation informiert wurde. Die betroffene Fluggesellschaft Emerald Airlines UK erklärte auf Anfrage wie folgt: „Wir können bestätigen, dass ein nicht deklarierter Gegenstand, der heute auf

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