Mai 2, 2024

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Mai 2, 2024

Luton: Wizz Air UK hat Basis auf Neo-Jets umgestellt

Der Flughafen London-Kuton hat bestätigt, dass alle von Wizz Air betriebenen Flugzeuge am Flughafen nun leisere und umweltfreundlichere Airbus A32neos sind. Die Ankündigung erfolgt nach einer Vereinbarung zwischen beiden Parteien, die die Einführung der neuen Generation von Flugzeugen ein Jahr früher als ursprünglich geplant vorsieht. Die Umstellung auf die Airbus A321neo-Flugzeuge, die seit dem 31. März 2024 in Betrieb sind, wird eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs um 20 Prozent und die Hälfte der Stickoxidemissionen im Vergleich zu den vorherigen Flugzeugen von Wizz Air ermöglichen. Diese Initiative ist ein weiteres Beispiel für die ehrgeizigen Verpflichtungen, die im Rahmen der Responsible Business Strategy von London-Luton umgesetzt werden, die darlegt, wie der Flughafen die Umwelt- und gesellschaftlichen Auswirkungen seiner Operationen minimieren und gleichzeitig das Reisen nachhaltiger gestalten wird. Alberto Martin, Chief Executive Officer von London Luton Airport, kommentiert: „Diese Vereinbarung mit Wizz Air stellt eine Flotte leiserer und umweltfreundlicherer Flugzeuge der neuen Generation am London Luton Airport dar, die durch niedrigere Emissionen signifikant zur Kohlenstoffreduzierung beitragen wird. Als Teil unserer Bemühungen, bis 2040 Netto-Null-Emissionen für Flughäfen zu erreichen, suchen wir kontinuierlich nach Lösungen für Nachhaltigkeitsprobleme und streben Kohlenstoffreduzierungen gemäß unseren Verpflichtungen aus der Responsible Business Strategy an. Unsere Partner spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle dabei, uns bei der Erfüllung unserer Umweltverpflichtungen zu unterstützen, und dieser Meilenstein ist das neueste Beispiel für die Fortschritte, die wir durch die Zusammenarbeit mit Fluggesellschaften machen.“ Marion Geoffroy, Managing Director von Wizz Air UK, sagte: „Der London Luton Airport ist für Wizz Air sehr wichtig und bleibt ein Schwerpunkt

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ADV kritisiert erhöhte Luftverkehrssteuer scharf

Die Erhöhung der Luftverkehrsteuer seit dem 1. Mai 2024 hat eine Debatte über die Förderung klimaneutraler Maßnahmen in Flughäfen ausgelöst. Gleichzeitig wurden Förderprogramme, die die umweltfreundliche Umgestaltung von Flughäfen unterstützen sollten, im Bundeshaushalt gekürzt. Besonders betroffen sind Programme zur Förderung von Elektromobilität, erneuerbaren Kraftstoffen und der Energieeffizienz von Gebäuden. Die ADV, der deutsche Flughafenverband, warnt vor den Auswirkungen dieser Entscheidungen auf die Luftverkehrsbranche. Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer der ADV, betont, dass die Luftverkehrsindustrie durch die Kürzungen und gleichzeitige Steuererhöhung doppelt belastet werde. Er hebt hervor, dass die Luftverkehrsteuer bereits zu einem Verlust an Wertschöpfung in Deutschland geführt habe und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen im europäischen Vergleich beeinträchtige. Die ADV fordert die Bundesregierung auf, die Einnahmen aus der Luftverkehrsteuer wie im Koalitionsvertrag vereinbart für die Förderung klimaneutraler Transformationen einzusetzen. Beisel unterstreicht die Notwendigkeit, den Luftverkehr zu entwickeln und nicht einzuschränken, und fordert eine Neuausrichtung mit klaren Zielen zur Stärkung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit sowie zur Erreichung der Klimaziele. Die Erhöhung der Luftverkehrsteuer um 25 Prozent zum 1. Mai 2024 wird von der Luftfahrtindustrie als zusätzliche Belastung betrachtet. Dies könnte dazu führen, dass Airlines den deutschen Markt verlassen und neue Strecken im Ausland aufbauen. Dies hätte negative Auswirkungen auf Privat- und Geschäftsreisende, die mit einem eingeschränkten Angebot konfrontiert wären. Insgesamt steht die Luftverkehrsindustrie vor Herausforderungen, sowohl durch die steigenden Steuern als auch durch die gekürzten Fördermittel für klimaneutrale Maßnahmen. Eine klare Kurskorrektur seitens der Bundesregierung wird von der ADV gefordert, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen zu erhalten und die Klimaziele zu

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Korean Air nimmt Kurs auf Macau

Ab dem 1. Juli 2024 nimmt Korean Air eine neue tägliche Flugverbindung zwischen Seoul/Incheon und Macau auf. Die Flüge starten um 21:15 Uhr am Incheon International Airport und erreichen den Macau International Airport um 23:55 Uhr. Die Rückflüge starten um 1:10 Uhr am Macau International Airport und landen um 6:00 Uhr am Incheon International Airport. Die Flugzeit beträgt etwa 3 Stunden und 40 Minuten. Macau, eine Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China, bietet eine faszinierende Mischung aus chinesischer und portugiesischer Kultur und milden Wintern, die sie das ganze Jahr über zu einem idealen Reiseziel machen. Besucher können exotische Straßenzüge, historische Gebäude und eine beeindruckende Skyline genießen sowie zahlreiche Aktivitäten wie nächtliche Bustouren und spektakuläre Wasserspiele erleben. Die Nähe zu Hongkong, das innerhalb einer Stunde mit der Fähre oder dem Bus erreichbar ist, bietet einen zusätzlichen Anreiz für Reisende. Korean Air bietet auch vier tägliche Flüge zwischen Seoul/Incheon und Hongkong an. In Reaktion auf die steigende Nachfrage nimmt Korean Air viele Flüge wieder auf und erschließt neue Märkte, um ihr Streckennetz nach China zu stärken. So wurden am 23. bzw. 24. April ebenfalls drei wöchentliche Flüge zwischen Seoul/Incheon und Zhangjiajie sowie vier wöchentliche Flüge zwischen Seoul/Incheon und Zhengzhou wieder aufgenommen.

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KLM fliegt Zootiere in die Niederlande ein

Der Ouwehands Zoo in den Niederlanden hat dank der Unterstützung von Spezialisten für den Transport von Wildtieren von KLM Air Cargo drei Koalas in ihrem neuen, maßgeschneiderten Lebensraum namens „Koalia“ begrüßt. Die Mitarbeiter der Fluggesellschaft haben dazu beigetragen, dass die Koalas nicht nur zum ersten Mal in dem Land, sondern überhaupt zum ersten Mal auf niederländischem Boden sind. Am 4. April 2024 reiste ein Tierpfleger des Ouwehands Zoo zum weltberühmten San Diego Zoo in Kalifornien, um das Trio von Koalas abzuholen. Nach mehreren Tagen Training mit Pflegern kehrte der Tierpfleger mit den drei Koalas zurück, die nun in einer brandneuen Residenz im Zoo leben werden. Die KLM Boeing 787, die von Los Angeles International Airport (LAX) aus startete, kam am Morgen des 19. April 2024 sicher am Flughafen Amsterdam Schiphol (AMS) an. Die drei Koalas waren sicher an Bord des Flugzeugs. Nach ihrer Ankunft wurden die Tiere aus dem Frachtraum des Flugzeugs entladen und zum KLM Animal Hotel gebracht, wo sie durch den Zoll abgefertigt und einem Gesundheitscheck unterzogen wurden. Der letzte Abschnitt der Reise führte sie von Amsterdam zum Ouwehands Zoo per Straße. Die Koalas sind mittlerweile bereits von ihrem Jetlag erholt und sollen bereits in ihrem neuen Gehege im Zoo zu sehen sein. Doch nicht nur Beuteltiere hat die Fluggesellschaft im April 2024 transportiert. Das Luftfrachtunternehmen war auch damit beschäftigt, in den letzten Tagen einige weniger kuschelige Tiere zu transportieren. Am 25. April 2024 beförderte KLM Air Cargo im Auftrag der Tierschutzorganisation ‚Four Paws‘ mit Sitz in den

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Quartalszahlen: Brussels Airlines mit 58 Millionen Euro Verlust

Brussels Airlines verzeichnete im ersten Quartal 2024 einen bereinigten EBIT von -58 Millionen Euro. Diese negative Entwicklung ist in der Luftfahrtbranche nicht ungewöhnlich, da die Reisenachfrage traditionell in den ersten Monaten des Jahres geringer ist. Obwohl das erste Quartal 2024 schwächer als im Vorjahreszeitraum ausfiel, bleibt Brussels Airlines ambitioniert, für das laufende Jahr stärkere Jahresergebnisse im Vergleich zu 2023 zu erzielen. Im Januar, Februar und März beförderte Brussels Airlines 4 % mehr Passagiere als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch der Umsatz und die Auslastung der Sitzplätze verbesserten sich im Jahresvergleich. Dennoch lag das bereinigte EBIT des ersten Quartals bei -58 Millionen Euro, und die Gewinnmarge lag um 5,9 Prozentpunkte unter dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums. Ein negatives erstes Quartal ist in der Luftfahrtbranche nicht ungewöhnlich, da die Reisenachfrage traditionell zu Beginn des Jahres geringer ist. Streiks und Streikdrohungen hatten jedoch einen deutlichen Einfluss auf die finanziellen Ergebnisse. Insgesamt schätzt Brussels Airlines, dass die sozialen Unruhen im ersten Quartal der Airline 14 Millionen Euro gekostet haben. „Sobald ein Streik angekündigt wird, sehen wir sofort Auswirkungen auf unsere Kunden. Bei Unsicherheit zögern die Menschen, bei uns zu buchen. Für diejenigen, die bereits gebucht hatten, verursachten die mehreren Streikdrohungen Stress. Dafür entschuldigen wir uns. Ich bin erleichtert, dass wir Vereinbarungen über die Vergütungspakete unserer Cockpit- und Kabinencrew treffen konnten, die die Rückkehr zu stabilen Betriebsabläufen sicherstellen werden.“ – Nina Öwerdieck, Chief Financial Officer, Brussels Airlines Trotz der schwächeren finanziellen Ergebnisse bleibt Brussels Airlines entschlossen, das Jahr 2024 profitabler als 2023 zu gestalten. Trotz

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