Juni 20, 2024

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Juni 20, 2024

Austrian Airlines begrüßt zweiten Boeing 787-9 Dreamliner

Am 20. Juni 2024 wurde der zweite Boeing 787-9 Dreamliner von Austrian Airlines, mit der Kennung OE-LPM, mit einer Wasserfontäne feierlich am Flughafen Wien empfangen. Die Landung markiert einen weiteren bedeutenden Schritt in der Modernisierung der Langstreckenflotte der österreichischen Fluggesellschaft, die sich in den kommenden Jahren mit insgesamt elf Boeing 787-9 Flugzeugen verstärken wird. Der Dreamliner, der zuvor im spanischen Teruel die charakteristische rot-weiß-rote Lackierung von Austrian Airlines erhielt, ist nun bereit, seinen Dienst anzutreten. Die erste Boeing 787-9, mit der Kennung OE-LPL, startete bereits am 15. Juni 2024 ihren Langstreckeneinsatz und flog nach New York. Der zweite Dreamliner wird in den nächsten Tagen zunächst im Kurzstreckennetz unterwegs sein und Ziele wie Düsseldorf, Frankfurt und Berlin ansteuern, bevor er am 28. Juni 2024 seinen ersten Langstreckenflug nach Chicago absolviert. Laut Austrian Airlines kommt die OE-LPM in den nächsten Tagen auf folgenden Kurzstreckenverbindungen ab Wien-Schwechat zum Einsatz: Auf der Langstrecke sieht der Einsatzplan für Juni 2024 wie folgt aus: Bedeutung für Austrian Airlines und den Standort Wien Die Einflottung des neuen Boeing 787-9 Dreamliners ist ein bedeutender Meilenstein für Austrian Airlines. Mit der Einführung dieses modernen Flugzeugtyps beginnt die Fluggesellschaft eine umfassende Modernisierung und Erweiterung ihrer Langstreckenflotte. Insgesamt sollen elf Boeing 787-9 Flugzeuge bis 2028 die derzeitigen Langstreckenjets der Boeing 777- und 767-Familien schrittweise ersetzen. Diese Modernisierungsinitiative ist nicht nur ein Signal für die Erneuerung der Flotte, sondern auch ein klares Bekenntnis zum Standort Österreich und zum Drehkreuz Wien. Passagiere können sich auf eine Reihe von Annehmlichkeiten und Innovationen an Bord

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Lufthansa Cargo erweitert Frachtnetzwerk mit neuer Route München-Istanbul

Lufthansa Cargo nimmt ab dem 6. Juli 2024 eine neue Frachtlinie von München nach Istanbul in Betrieb. Diese Strecke markiert den ersten Einsatz von Frachtflugzeugen am süddeutschen Drehkreuz der Airline. Die A321F-Frachter sollen zweimal wöchentlich eingesetzt werden, um das bestehende Bellynetzwerk aus München zu ergänzen, wie das Unternehmen bekanntgab. „Die neue Verbindung wird samstags und sonntags unter den Flugnummern LH8350 bzw. LH8351 sowie LH8346 bzw. LH8347 operieren“, teilte Lufthansa Cargo mit. Dieser Schritt erfolgt im Rahmen der Strategie, das Frachtnetzwerk weiter auszubauen, um den Kundenbedürfnissen besser gerecht zu werden. Lufthansa Cargo CEO Ashin Bhat betonte die Bedeutung des Münchner Flughafens für den Luftfrachttransport: „Der Flughafen München bietet ideale Bedingungen für schnellen und zuverlässigen Frachttransport. Mit dem Start unseres Frachtbetriebs legen wir den Grundstein, um unser Netzwerk zukünftig noch genauer an den Bedürfnissen unserer Kunden auszurichten.“ Jost Lammers, der CEO des Münchner Flughafens, hob die starken Wachstumsraten hervor, die München als bedeutendes Drehkreuz für Fracht etabliert haben: „Das zeigt, dass der Münchner Flughafen immer mehr an Bedeutung gewinnt, auch für den Frachtverkehr.“ Aktuell betreibt Lufthansa Cargo eine Flotte von vier A321F, die normalerweise am Hauptdrehkreuz in Frankfurt stationiert sind und von Lufthansa CityLine betrieben werden. Das Unternehmen prüft derzeit die Möglichkeit, die Flotte zu erweitern, um die Nachfrage im innerdeutschen und innereuropäischen Kurzstreckenfrachtmarkt besser bedienen zu können.

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Air Serbia plant Ausbau der Großraumflotte und Langstreckennetz

Air Serbia plant, ihre Großraumflotte in Zukunft auf bis zu acht Flugzeuge zu erweitern und bereitet sich auf die Auslieferung ihres dritten Airbus A330-200 vor. Dieser wird voraussichtlich Ende Juli oder Anfang August dieses Jahres eintreffen. Das Flugzeug befindet sich derzeit zur Wartung bei Lufthansa Technic, wo das Fahrwerk überholt wird. Die Erweiterung der Langstreckenflotte ist Teil eines langfristigen Fünfjahresplans, der darauf abzielt, das Langstreckennetz der serbischen Fluggesellschaft auszubauen. Zukünftige Ziele umfassen die Aufnahme neuer Fernmärkte wie Miami im Jahr 2025, ergänzend zu den bereits bedienten Zielen wie New York, Tianjin, Chicago sowie den geplanten Zielen Shanghai und Guangzhou Ende 2024. Die neuen A330-200 Flugzeuge werden mit der gleichen Kabinenausstattung von Etihad Airways ausgerüstet, um eine einheitliche Produktqualität zu gewährleisten. Air Serbia plant, die gesamte A330-Flotte entsprechend auszustatten. Parallel zur Expansion der Langstreckenflotte hat Air Serbia auch ihre ATR72-Turboprop-Flotte erneuert und das Ziel der Verdopplung mit der Lieferung der zehnten ATR72-600 erreicht. CEO Jiri Marek betonte die strategische Bedeutung der Flottenerneuerung: „Die Erneuerung der Turboprop-Flotte war eines unserer Hauptziele. Wir haben ältere Modelle schrittweise durch moderne ATR72-600 ersetzt, was zu einer deutlichen Verbesserung der betrieblichen Effizienz führte.“ Air Serbia strebt weiterhin an, ihre Position als führende Fluggesellschaft in der Region zu stärken, indem sie ihre Flotte modernisiert und ihr Streckennetz erweitert, um den wachsenden Marktbedürfnissen gerecht zu werden.

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Aegean Airlines passt Flugplan für Athen-Ljubljana Route an

Aegean Airlines hat Änderungen in ihrem Flugplan für die Wintersaison 2024/25 angekündigt, die am 27. Oktober 2024 beginnt. Die griechische Fluggesellschaft wird ihren saisonalen Flugdienst zwischen Athen und Ljubljana auf einen Ganzjahresbetrieb umstellen, jedoch wird die Strecke von Mitte November bis Ende Dezember vorübergehend pausieren. Laut den neuen Planungen werden bis zum 15. November 2024 zwei wöchentliche Flüge durchgeführt, jeweils montags und freitags. Danach wird der Flugbetrieb bis zum 23. Dezember ausgesetzt. Ab dem 24. Dezember bis zum Ende der Wintersaison werden wieder zwei wöchentliche Flüge angeboten, mit Ausnahme des 6. Januars, an dem keine Flüge geplant sind. Aegean Airlines plant, auf der Route eine Flotte bestehend aus A320 und A320neo einzusetzen. Diese Entscheidung spiegelt die Bemühungen der Fluggesellschaft wider, ihre Kapazitäten an die saisonalen Nachfragemuster anzupassen. Ende letzten Jahres hatte Aegean Airlines angekündigt, den saisonalen Flugdienst zwischen Athen und Ljubljana auszuweiten und ganzjährig anzubieten. Die aktuellen Änderungen im Flugplan für die bevorstehende Wintersaison sollen den Betrieb optimieren und den Passagieren weiterhin eine zuverlässige Verbindung zwischen den Hauptstädten Griechenlands und Sloweniens bieten.

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Trade Air plant Flottenausbau aufgrund gestiegener Nachfrage

Der kroatische ACMI-Spezialist Trade Air plant eine Erweiterung seiner Flotte, um der starken Nachfrage nach Wet-Lease-Verträgen gerecht zu werden. Dies gab CEO Marko Cvijin gegenüber dem „TTI Magazine“ bekannt. Aktuell umfasst die Flotte fünf Airbus A320 und einen A319. Im Sommer operiert Trade Air bereits mit einem Flugzeug in Montenegro, einem weiteren für Croatia Airlines und einem dritten im Auftrag einer maltesischen Fluggesellschaft ab Bergamo, Italien. Die gestiegene Nachfrage ist teilweise auf Probleme mit dem neuen Getriebefan (GTF) von Pratt and Whitney zurückzuführen, der in A320neo und A321neo verwendet wird und weltweit Auswirkungen hat. Trade Air profitiert davon, dass ihre Flugzeuge mit klassischen CFM International-Triebwerken ausgestattet sind. Cvijin äußerte sich optimistisch über das zukünftige Wachstum bis mindestens 2025, möglicherweise sogar bis 2026. Trotz der aktuellen geopolitischen Instabilität plant Trade Air langfristig, die Flotte weiter auszubauen. Die kurzfristigen Kapazitäten sind bereits seit Oktober 2023 ausgebucht, was die gute Position der Airline für den Rest des Jahres unterstreicht. Aufgrund der unsicheren Marktbedingungen durch geopolitische Probleme sei jedoch eine langfristige Planung schwierig. Trade Air musste aufgrund des Nahost-Konflikts den ACMI-Vertrag mit Israir kündigen, hofft jedoch auf eine Wiederaufnahme der Zusammenarbeit nach Stabilisierung der Lage. Cvijin betonte die Flexibilität des Unternehmens, das keine festen Drehkreuze benötigt und somit flexibel auf neue Beschäftigungsmöglichkeiten reagieren kann.

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Cebu Pacific Air plant Großbestellung von Airbus A320neo

Die philippinische Fluggesellschaft Cebu Pacific Air steht kurz vor einer bedeutenden Bestellung von bis zu 150 Flugzeugen des Typs A320neo von Airbus. Dies berichtet Bloomberg unter Berufung auf informierte Quellen. Derzeit befindet sich die Bestellung in der finalen Phase, es wurde jedoch noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Cebu Pacific, bekannt für ihre Airbus-Flotte, hatte bereits im Januar bestätigt, dass sie eine Flottenbestellung in Erwägung ziehen. CEO Mike Szucs hatte zuvor Interesse an Angeboten anderer Hersteller bekundet, bevorzugt jedoch eine konsolidierte Bestellung bei Airbus. Die bevorstehende Farnborough Air Show im Juli könnte laut Bloomberg als Plattform für die offizielle Ankündigung der Bestellung dienen. Der potenzielle Auftrag, der Airbus A320neo-Modelle betrifft, wäre die größte Einzelbestellung in der Geschichte einer philippinischen Fluggesellschaft. Cebu Pacific betreibt derzeit eine Flotte von 68 Flugzeugen, darunter verschiedene Modelle der A320-Familie und A330-Modelle. Zusätzlich verfügt die Airline über einen beträchtlichen Auftragsbestand an A320neo und A321neo Flugzeugen.

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Air Incheon gewinnt Bieterrennen um Asiana Airlines‘ Frachtgeschäft

Die südkoreanische Frachtfluggesellschaft Air Incheon hat den Zuschlag für die Übernahme des Frachtgeschäfts von Asiana Airlines erhalten, das Teil der geplanten Fusion mit Korean Air ist. Dies gab Korean Air bekannt, nachdem Air Incheon als bevorzugter Bieter aus einem Wettbewerb mit Air Premia und Eastar Jet hervorgegangen war. Der Verkauf des Frachtgeschäfts war eine Voraussetzung der Europäischen Kommission für die Genehmigung der Fusion zwischen Korean Air und Asiana Airlines. Das Geschäft umfasst elf Frachtflugzeuge, Slots, Flugrechte und Mitarbeiter. Air Incheon wird voraussichtlich etwa 500 Mrd. KRW (362,5 Mio. USD) für die Übernahme zahlen. Die Entscheidung zugunsten von Air Incheon fiel aufgrund mehrerer Schlüsselkriterien, darunter die Sicherheit der Transaktionsabschluss, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Luftfrachtgeschäfts sowie die Fähigkeit, Finanzmittel durch ein kompetentes Konsortium zu mobilisieren. Die bevorzugte Bieterstellung gewährt Air Incheon exklusive Verhandlungsrechte bis zum 15. Juli 2024 (verlängerbar bis zum 31. Juli). Die Finanzierung wird unter anderem von Socius Capital, Korea Investment Partners, Inhwa Precision, Korea Investment & Securities Company und Shinhan Securities unterstützt. Mit der Übernahme würde Air Incheon zur zweitgrößten Frachtfluggesellschaft Koreas aufsteigen. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit Frachtflüge von Seoul Incheon nach Chengdu, Chongqing, Tokio Narita, Yantai und Yuzhno-Sakhalinsk. Korean Air plant, im Juli einen Rahmenvertrag mit Air Incheon zu unterzeichnen, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Europäische Kommission und der US-Behörden.

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KLM plant Flottenerneuerung zur Sicherung des Wachstums am Drehkreuz Amsterdam

Die niederländische Fluggesellschaft KLM sieht sich am Drehkreuz Amsterdam Schiphol mit einem herausfordernden politischen Umfeld konfrontiert und setzt auf eine Flottenerneuerung, um ihr Wachstum zu sichern. Das erklärte Geschäftsführerin Marjan Rintel gegenüber „CH-Aviation“ während der IATA AGM in Dubai. Rintel betonte die Notwendigkeit der neuen Flotte, darunter die Airbus A350, um zukünftiges Wachstum zu ermöglichen. Die Diskussion über Slotkapazitäten am Flughafen Amsterdam-Schiphol sei noch im Gange, doch letztlich werde es zu Kapazitätsengpässen kommen, weshalb größere und effizientere Flugzeuge wie die A350 und A321 Neo eine Schlüsselrolle spielen würden. Im September letzten Jahres hatte Air France-KLM angekündigt, 50 Airbus A350 zu bestellen, die zwischen 2026 und 2030 geliefert werden sollen. Diese sollen sowohl von Air France als auch KLM genutzt werden. Die genaue Verteilung innerhalb der Gruppe wurde nicht detailliert. KLM plant außerdem, den Betrieb der A321 Neo aufzunehmen, was jedoch verzögert wurde. Diese Flugzeuge sollen sowohl von der Linienfluggesellschaft als auch von Transavia Airlines eingesetzt werden. Zusätzlich erwägt KLM, den Zugverkehr als Zubringer für Kurzstreckenflüge zu nutzen, um Slots freizumachen. Dies erfordere jedoch Investitionen in die Infrastruktur und nahtlose Dienstleistungen wie die Gepäckabfertigung. Die aktuelle KLM-Flotte umfasst unter anderem A330, Boeing 737 und Boeing 777, wobei ältere Modelle schrittweise durch die neuen Airbus A350 und Boeing 787 Dreamliner ersetzt werden sollen. Über die Ausmusterung der älteren Boeing 737 werde noch diskutiert, abhängig von der Lieferkette und den Flugzeugankünften.

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Passagiere erleben hitzebedrohten Vorfall auf Antalya-Münster/Osnabrück Flug

Ein geplanter Flug von Antalya nach Münster/Osnabrück endete für Passagiere mit einem beunruhigenden Vorfall. Noch auf dem Rollfeld heizte sich das Innere der Maschine stark auf, was laut Mavi Gök Airlines ein „Risiko für die Sicherheit des Fluges, der Kabine und der Passagiere“ darstellte. Die Airline bestätigte, dass eine Klimaanlage nicht ausreichte, um die Temperaturen zu senken, und der Pilot entschied sich daher, den Start zu verhindern. Dies führte zu Wartezeiten und unangenehmen Situationen für die Passagiere, wie die Airline mitteilte. Der Vorfall ereignete sich bereits am 6. Juni 2024 und wurde von mutmaßlichen Passagieren in den sozialen Medien als belastend beschrieben, mit Temperaturen über 52 Grad an Bord und Berichten über mangelnde Unterstützung seitens der Airline. Mavi Gök Airlines erklärte den Vorfall mit einem „technischen Problem und anderen betrieblichen Gründen, die außerhalb unserer Kontrolle lagen“. Eine eingehende Untersuchung der Umstände ist derzeit im Gange.

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Russische Fluggesellschaften verzeichnen Anstieg im Passagieraufkommen im Mai 2024

Im Mai 2024 konnte das Passagieraufkommen der russischen Fluggesellschaften einen Anstieg verzeichnen. Laut Angaben der Luftfahrtaufsichtsbehörde Rosaviatsia stieg die Zahl auf 9,3 Millionen Passagiere. Dies entspricht einem Wachstum von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die gesteigerte Zahl der Fluggäste zeigt eine allmähliche Erholung des Luftverkehrs in Russland, die auch durch verschiedene Faktoren wie eine verbesserte Covid-19-Situation und erleichterte Reisebeschränkungen unterstützt werden könnte. Rosaviatsia zufolge könnte dieser Anstieg auch auf eine verstärkte Nachfrage nach Inlands- und internationalen Flügen zurückzuführen sein, da sich die Reisetätigkeit in Russland nach den Herausforderungen der Pandemie langsam normalisiert. Die russischen Fluggesellschaften setzen auf eine Erholung des Luftverkehrs und hoffen auf eine weitere Steigerung der Passagierzahlen in den kommenden Monaten.

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