Juni 20, 2024

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Juni 20, 2024

Hamburger Hafen eröffnet „Droneport“

Am Freitag wurde im Hamburger Hafen das „dronePORT“ eröffnet, ein spezielles Areal zur Steuerung von Drohnenflügen und mobiler Sensorik. Diese Bodeninfrastruktur, die von der Hamburg Port Authority (HPA) in Zusammenarbeit mit Hamburg Aviation und der Polizei Hamburg betrieben wird, ist laut HPA-Geschäftsführer Jens Meier die erste ihrer Art in Europa für ferngesteuerte Drohnendienste jenseits der Sichtlinie. Der „dronePORT“ soll neue Arbeitsmethoden für Infrastruktur- und Verkehrsmanagement durch den Einsatz von Drohnen, Roboterhunden sowie Schwimm- und Unterwasserdrohnen ermöglichen. Dies sei ein bedeutender Schritt für Hamburg, betonte Meier. Die Vorteile der neuen Technologien liegen laut HPA in der modernen und kosteneffizienten Datenerhebung für Fachbereiche der HPA, den Katastrophenschutz und die Polizei. Zudem tragen sie zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei. Die HPA plant den Einsatz der Drohnen für Inspektionen von Infrastrukturobjekten wie Brücken und großen Flächen. Auch die Polizei Hamburg sieht großes Potenzial in den Drohnentechnologien. Polizeipräsident Falk Schnabel erklärte, dass Drohnen bereits heute bei der Suche nach vermissten Personen, der Verkehrslenkung und bei Großveranstaltungen wertvolle Hilfe leisten können. Der „dronePORT“ werde die Polizeiarbeit der Zukunft nachhaltig prägen und setze innovative Maßstäbe für den Einsatz emissions- und geräuscharmer Einsatzmittel. Mit der Eröffnung des „dronePORT“ positioniert sich Hamburg als Vorreiter in der Integration moderner Drohnentechnologien für städtische Sicherheits- und Verwaltungsaufgaben.

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Qatar Airways bleibt Fußball-Sponsoring treu

Qatar Airways erweitert sein Sportsponsoring-Portfolio und wird offizieller Airline-Partner der UEFA-Nationalmannschaftswettbewerbe der Männer, wie die Fluggesellschaft bekannt gab. Diese Partnerschaft, die mit der bevorstehenden UEFA EURO 2024 beginnt und bis zum Finale am 14. Juli in Berlin läuft, baut auf der bereits bestehenden Zusammenarbeit während der UEFA EURO 2020 auf. Die Fluggesellschaft, die bereits seit 2020 offizieller Airline-Partner der UEFA EURO war, wird während des Turniers Fans und Gäste zu den 51 Spielen in 10 deutschen Städten transportieren. Mit einer erwarteten Teilnehmerzahl von 2,5 Millionen Fans und Gästen ist die UEFA EURO 2024 eines der bedeutendsten sportlichen Ereignisse des Jahres. Badr Mohammed Al-Meer, CEO der Qatar Airways Group, äußerte sich zu der Partnerschaft: „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit der UEFA und darauf, Tausende von Fans zu diesem prestigeträchtigen Event nach Deutschland zu bringen. Diese Partnerschaft unterstreicht unser Engagement, Menschen durch unser weltweites Netzwerk von über 170 Destinationen zu verbinden.“ Zusätzlich zur Erweiterung des Sportsponsorings kündigte Qatar Airways die Aufnahme von Hamburg in ihr Streckennetz ab dem 1. Juli 2024 an. Dieser Schritt verstärkt das Engagement der Fluggesellschaft in der Region und bietet Reisenden einen verbesserten Zugang zu fünf Zielen in Deutschland sowie 49 weiteren Zielen in Europa.

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Boom Supersonic: Neue Ära für die Luftfahrt mit der Overture Superfactory

Boom Supersonic, ein Pionier in der Entwicklung von Überschallflugzeugen, hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Die Fertigstellung der Overture Superfactory in Greensboro, North Carolina. Diese Fabrik, am Piedmont Triad International Airport gelegen, ist die erste Produktionsstätte für Überschallflugzeuge in den Vereinigten Staaten. Die Overture Superfactory markiert einen entscheidenden Schritt für Boom Supersonic, das Überschall-Passagierflugzeug Overture zu produzieren, das bis zu 80 Passagieren Platz bietet und Geschwindigkeiten von Mach 1,7 erreichen kann, was einer Reichweite von bis zu 4.250 nautischen Meilen entspricht. Blake Scholl, Gründer und CEO von Boom Supersonic, betonte die strategische Bedeutung der neuen Produktionsstätte: „Der Bau der Overture Superfactory ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Sicherung der Führungsposition der Vereinigten Staaten in der Luft- und Raumfahrtindustrie. Der Überschallflug wird den Luftverkehr verändern, und Overture bietet eine dringend benötigte innovative Alternative für Fluggesellschaften auf der ganzen Welt.“ Die Fabrik ist nicht nur auf die Produktion von Overture ausgelegt, sondern auch als zentrales Auslieferungszentrum für Fluggesellschaften vorgesehen. Die Overture Superfactory hat eine Kapazität von jährlich 33 Flugzeugen, deren Wert auf über 6 Milliarden Dollar geschätzt wird. Zukünftig ist eine Verdoppelung dieser Produktionskapazität geplant. Boom Supersonic verzeichnet bereits einen Auftragsbestand von 130 Flugzeugen, darunter Bestellungen und Vorbestellungen von renommierten Fluggesellschaften wie American Airlines, Japan Airlines und United Airlines. Diese Bestellungen unterstreichen das Vertrauen der Branche in die Zukunft des Überschallflugs. Technologische Meilensteine und regulatorische Fortschritte Im März 2024 erreichte Boom Supersonic einen weiteren technologischen Erfolg mit dem erfolgreichen Testflug der XB-1 bei Unterschallgeschwindigkeit auf dem Mojave-Testgelände in Kalifornien. Dieser Test

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Etihad kehrt mit ganzjährigen Flügen nach Düsseldorf zurück

Etihad Airways plant, im Winterflugplan 2024/2025 nach Düsseldorf zurückzukehren, wie ein Sprecher des Flughafens Düsseldorf gegenüber airliners.de bestätigte. Die Fluggesellschaft aus Abu Dhabi wird die Strecke dreimal wöchentlich bedienen, und zwar dienstags, donnerstags und samstags. Zum Einsatz kommt eine Boeing 787-9 Dreamliner. Die Entscheidung, die Verbindung ganzjährig anzubieten, markiert eine Rückkehr von Etihad nach einer vorübergehenden Unterbrechung. Im aktuellen Sommerflugplan 2024 hatte die Fluggesellschaft ihre Flüge nach Düsseldorf komplett eingestellt. Die neuen Flugpläne sind bereits bis zum Winterflugplan 2025/2026 geladen, was Kontinuität und Planungssicherheit für Reisende und Geschäftsleute auf dieser Strecke gewährleistet. Etihad Airways ist eine der führenden Fluggesellschaften im Nahen Osten und bedient weltweit eine Vielzahl von Zielen. Die Wiederaufnahme der ganzjährigen Flüge nach Düsseldorf unterstreicht das Vertrauen der Airline in die Nachfrage auf dieser Route sowie ihre langfristige Strategie in Europa.

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Finnair modernisiert Langstrecken-Kabinen

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat die umfassende Erneuerung ihrer Langstreckenkabinen im Wert von 200 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Diese Investition, die eine vollständige Umrüstung aller Langstreckenflugzeuge der Typen Airbus A350 und A330 beinhaltete, ist ein wichtiger Schritt, um den Kunden auf allen Langstreckenflügen ein konsistentes und hochwertiges Flugerlebnis zu bieten. Das Projekt umfasste die Einführung eines revolutionären Business-Class-Sitzes, einer neuen Premium-Economy-Kabine und einer aufgefrischten Economy Class. Finnair führte diese hochmoderne Kabine erstmals 2022 ein und rollte sie innerhalb von zwei Jahren auf die gesamte Langstreckenflotte aus. Kunden können nun auf allen Langstreckenflügen von Finnair zwischen Helsinki und den USA, dem Nahen Osten und Asien ein einheitliches Finnair-Erlebnis genießen. Ole Orvér, Chief Commercial Officer von Finnair, zeigte sich erfreut über den Abschluss des Projekts: „Nach nur zwei Jahren ist es fantastisch, die Einführung unserer neuen preisgekrönten Langstreckenkabine abgeschlossen zu haben. Seit der Einführung im Jahr 2022 war das Kundenfeedback zu unserem revolutionären Business-Class-Sitz und der brandneuen Premium-Economy-Kabine hervorragend.“ Das neue Langstreckenkonzept wurde von mehreren Brancheninstitutionen ausgezeichnet, darunter Onboard Hospitality, APEX und die Yacht and Aviation Awards. Zudem erhielt es Lob von den Juroren der Crystal Cabin Awards und Skytrax, dem weltweiten Benchmark für hervorragende Leistungen von Fluggesellschaften. Neues Business-Class-Erlebnis Ein Highlight der Modernisierung ist der einzigartige Business-Class-Sitz, der in Zusammenarbeit mit Collins Aerospace entwickelt wurde. Finnair war der Erstkunde für dieses innovative Konzept. Der Loungesitz mit fester Schale maximiert die Raumausnutzung und ermöglicht eine Vielzahl von Sitz- und Schlafpositionen, wodurch die Kunden den Raum nach ihren individuellen Bedürfnissen gestalten können. Die

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Belgien erweitert Hubschrauberflotte mit H145M-Hubschraubern

Das Königreich Belgien hat einen Vertrag über den Kauf von 15 Mehrzweckhubschraubern des Typs H145M für seine Armee sowie zwei Hubschrauber mit drei zusätzlichen Optionen für die föderale Polizei unterzeichnet. Die Transaktion, abgewickelt durch die NATO Support and Procurement Agency (NSPA) in Zusammenarbeit mit Airbus Helicopters, soll die militärischen und sicherheitsrelevanten Kapazitäten Belgiens stärken. Airbus Helicopters CEO Bruno Even äußerte sich erfreut über die Entscheidung Belgiens, den H145M in seine Flotte aufzunehmen: „Der robuste Mehrzweckhubschrauber wird in Europa immer mehr zur Referenz für taktische Lufttransporte, Spezialeinsätze und medizinische Evakuierungen.“ Er betonte die Vielseitigkeit der H145M, die von leichter Angriffs- bis hin zu Spezialeinsatzrollen innerhalb weniger Minuten umgerüstet werden kann. Der H145M zeichnet sich durch ihre umfangreichen Einsatzmöglichkeiten aus, darunter Hebe- und Außenlastfähigkeiten sowie fortschrittliche Kommunikations- und Selbstschutzsysteme. Angetrieben von zwei Turbomeca Arriel 2E-Triebwerken und ausgestattet mit der digitalen Avionik Helionix, bietet der Hubschrauber auch einen leistungsstarken 4-Achsen-Autopiloten zur Reduzierung der Pilotenarbeitsbelastung. Belgien reiht sich damit in die wachsende Gruppe von Nationen ein, die die H145M für anspruchsvolle Missionen nutzen. Bereits im Einsatz sind H145M-Hubschrauber unter anderem in Deutschland, den USA, Ungarn, Serbien und Thailand. Die Entscheidung Belgiens markiert einen weiteren Schritt zur Modernisierung seiner Verteidigungs- und Sicherheitsinfrastruktur.

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WWF warnt: Exotische Urlaubssouvenirs schaden Umwelt und sind strafbar

Mit dem Beginn der Urlaubssaison erinnert die Umweltschutzorganisation WWF (World Wide Fund for Nature) an die negativen Auswirkungen, die der Kauf exotischer Souvenirs auf die Tier- und Pflanzenwelt hat. Der WWF-Souvenir-Ratgeber soll Reisenden Orientierung bieten und vor möglichen Straftaten bei der Einfuhr solcher Souvenirs warnen. Muschelketten, Haifischzähne oder Fotos mit exotischen Tieren in Käfigen mögen harmlos erscheinen, doch sie tragen dazu bei, dass bedrohte Arten weiter an den Rand des Aussterbens gedrängt werden. WWF-Artenschutzexperte Georg Scattolin betont die Gefahren, die von solchen Souvenirs ausgehen: „Was am Strand oder auf exotischen Märkten als harmloses Andenken lockt, trägt dazu bei, dass bedrohte Arten weiter an den Rand des Aussterbens gedrängt werden.“ Trotz gesetzlicher Regelungen und Aufklärungsarbeit bleibt die Nachfrage nach solchen Mitbringseln hoch. Selbst geschützte Arten werden weiterhin zu Souvenirs verarbeitet oder für touristische Zwecke missbraucht. Die Liste problematischer Souvenirs ist lang: Schnitzereien, Schmuck und Dekorationsartikel aus Elfenbein, Schildpatt oder geschützten Hölzern sind besonders häufig beschlagnahmte Erinnerungsstücke. Auch Korallen und daraus gefertigte Schmuck- oder Kunstgegenstände, Lederwaren aus geschützten Reptilienarten oder Fellprodukte sind betroffen. Diese Souvenirs tragen erheblich zur Naturzerstörung bei. Beispielsweise werden jährlich 25 Millionen Seepferdchen für die Souvenirproduktion getötet, und mehr als eine Million Krokodile und Warane müssen ihr Leben lassen. Gesetzliche Konsequenzen Reisende, die solche Souvenirs nach Hause bringen, riskieren nicht nur die Beschlagnahme ihrer Mitbringsel, sondern auch hohe Geldstrafen und im Extremfall Freiheitsstrafen. Bei Verstößen können Geldstrafen von bis zu 80.000 Euro und Haftstrafen von bis zu fünf Jahren verhängt werden. Georg Scattolin rät daher dringend, von tierischen oder

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Kärntner Seen: Hohe Wasserqualität fürs Badevergnügen

Die Kärntner Seen erfreuen sich nicht nur einer traumhaften türkisen Farbe und angenehmen Wassertemperaturen, sondern auch einer ausgezeichneten Wasserqualität. Aktuelle Studien der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) sowie der Europäischen Umweltagentur (EEA) bestätigen, dass sämtliche Badestellen in Kärnten die höchste Bewertung erhalten haben. In Kärnten, das mit über 1.200 Seen zu den wasserreichsten Regionen Europas zählt, sind die Bedingungen für ungetrübtes Badevergnügen optimal. Die meisten Seen haben bereits die Marke von 20 Grad Wassertemperatur überschritten, und mit einem sommerlichen Wetter bis über 30 Grad prognostiziert, dürften die Temperaturen bald auf angenehme 23 Grad steigen. Klaus Ehrenbrandtner, Geschäftsführer der Kärnten Werbung, betont die Bedeutung der ausgezeichneten Wasserqualität für den Tourismus in der Region. Die aktuellen Studienergebnisse unterstreichen Kärntens Ruf als umweltbewusste und nachhaltige Urlaubsdestination, die sowohl Erholungssuchende als auch Wassersportler anzieht. Besonders die hohe Gästezufriedenheit mit den Seen trägt dazu bei, dass Kärnten bei vielen Urlaubern das bevorzugte Reiseziel ist. Neben der hervorragenden Wasserqualität zeichnen sich die Kärntner Seen durch ihre Wärme aus, die durch unterirdische Quellen gespeist wird und durch die geografische Lage vor Kaltlufteinbrüchen geschützt ist. Diese natürlichen Bedingungen machen die Seen nicht nur zu perfekten Badeorten, sondern auch zu beliebten Zielen für Familien und Naturliebhaber, die die unberührte Natur und vielfältige Freizeitmöglichkeiten schätzen.

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Gepäckabfertigung: Flughafen Zürich setzt auf neue Sortieranlage

Der Flughafen Zürich hat einen bedeutenden Schritt in Richtung Zukunftssicherheit und Effizienz getan: Eine neue Gepäcksortieranlage ersetzt die in die Jahre gekommene alte Anlage. Mit modernster Technologie und einem Investment von rund 450 Millionen Schweizer Franken wird die Gepäckabfertigung für die nächsten zwei Jahrzehnte gesichert. Dies ist ein entscheidender Fortschritt für die kontinuierliche Verbesserung der Infrastruktur und die Einhaltung der neuesten Sicherheitsvorschriften. Die Modernisierung der Gepäcksortieranlage am Flughafen Zürich war dringend erforderlich, da die alte Anlage das Ende ihres Lebenszyklus erreicht hatte. „Bauprojekte an einer solch kritischen Infrastruktur unseres Flughafens müssen bei laufendem Betrieb umgesetzt werden und sind entsprechend herausfordernd. Eine überdurchschnittlich hohe Qualität und Zuverlässigkeit ist – genauso wie bei den Passagierprozessen – auch bei jedem Bauprojekt unser Anspruch“, erklärt Lydia Naef, Chief Real Estate Officer der Flughafen Zürich AG. Die neue Anlage ist technologisch auf dem neuesten Stand und gewährleistet eine zuverlässige Gepäckzuweisung, was für den reibungslosen Ablauf des gesamten Flugbetriebs essentiell ist. „Mit der neuen Technologie stellt der Flughafen Zürich sicher, dass die Gepäckzuweisung auch in Zukunft zuverlässig funktioniert. Das ist essenziell für den reibungslosen Ablauf des gesamten Flugbetriebs. Die neue Anlage erfüllt ausserdem die neuen EU-Vorschriften zur Sicherheitskontrolle von aufgegebenem Gepäck“, erläutert Stefan Tschudin, Chief Operation Officer der Flughafen Zürich AG. Herausforderungen der Umstellungsphase Die Umstellung auf die neue Anlage, die seit November 2023 läuft, war eine logistische Meisterleistung. Täglich durchlaufen im Durchschnitt 30.000 Gepäckstücke die Anlage, an Spitzentagen sind es bis zu 50.000. „Da ein Flughafen 365 Tage im Jahr in Betrieb ist, muss jederzeit

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Österreichische Bergrettung verzeichnet Anstieg bei Einsätzen und diskutiert Sicherheitsstrategien

Die Österreichische Bergrettung meldet für das Jahr 2023 einen Anstieg ihrer Einsätze um drei Prozent auf über 9.600. Bei einem Netzwerksymposium in Zusammenarbeit mit dem KFV und dem ÖKAS wurden Maßnahmen zur Optimierung und Reduzierung der Einsatzhäufigkeit erörtert. Das Symposium „BergRETTUNG“ brachte verschiedene Akteure der alpinen Sicherheit zusammen, um über neue Trends und Risiken zu beraten. Innenminister Mag. Gerhard Karner betonte die Wichtigkeit der starken Vernetzung und lobte den unverzichtbaren Einsatz der rund 12.800 ehrenamtlichen Bergretter und -retterinnen, die jährlich über 9.600 Einsätze bewältigen. Stefan Hochstaffl, Präsident der Österreichischen Bergrettung, zeigt sich erfreut über den Zuwachs an freiwilligen Mitgliedern und die gestiegenen Einsatzzahlen. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 9.658 Einsätze registriert, bei denen leider 273 Personen nur noch tot geborgen werden konnten. Die Diskussionen am Semmering umfassten neben Kommunikationsstrategien auch das Thema „Peer-Stress“ und die Notwendigkeit professioneller Unterstützung für Einsatzkräfte nach belastenden Ereignissen. Ing. Martin Gurdet, MSc, Bundesgeschäftsführer der Bergrettung, unterstreicht die fortlaufende Implementierung solcher Maßnahmen. Dr. Johanna Trauner-Karner vom KFV weist auf eine hohe Dunkelziffer von Bergunfällen hin, die nicht polizeilich gemeldet werden. Sie betont die Bedeutung zielgerichteter Präventionsarbeit, um Unfälle zu vermeiden. Laut Schätzungen erleiden jährlich etwa 47.000 Personen in Österreich schwere Verletzungen beim Skifahren, Snowboarden, Wandern und anderen Bergsportarten. Peter Paal, Präsident des Österreichischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit, mahnt zur Vorsicht am Berg und unterstreicht die Bedeutung präventiver Maßnahmen. Das Symposium wurde von einer Vielzahl an Organisationen unterstützt, darunter Höhlenrettung, Flugrettung, Feuerwehr und Alpenverein, die sich für die Sicherheit im alpinen Raum engagieren.

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