Juni 2024

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Juni 2024

Beinahe-Kollision über Mumbai – Fluglotse suspendiert

Ein bedrohliches Szenario spielte sich am 8. Juni 2024 auf dem internationalen Flughafen Chhatrapati Shivaji Maharaj (BOM) in Mumbai ab, als zwei Flugzeuge nur knapp einer katastrophalen Kollision entgingen. Ein IndiGo-Flugzeug landete auf der Landebahn, während gleichzeitig eine Air India-Maschine zum Abflug bereit war. Dieser beängstigende Vorfall wurde durch einen Videoclip dokumentiert und auf sozialen Medienplattformen wie X (ehemals Twitter) verbreitet, was die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Sicherheitspraktiken am Flughafen lenkte. Der besagte Videoclip zeigt deutlich, wie die Air India-Maschine, die unterwegs zum internationalen Flughafen Thiruvananthapuram (TRV) mit Flug AI657 war, gerade abhob, als das IndiGo-Flugzeug, das mit Flug 6E5053 aus dem Flughafen Devi Ahilya Bai Holkar (IDR) einflog, auf der Landebahn aufsetzte. Die beiden Flugzeuge waren an ihrem engsten Punkt seitlich nur 509 Meter voneinander entfernt und befanden sich 511 Meter auseinander, als die Air India-Maschine abhob. Es bedurfte nur weniger Sekunden, um eine potenziell verheerende Situation zu verhindern, da das IndiGo-Flugzeug nur drei Sekunden nach dem Start aufsetzte. Nach Informationen von Flightradar24 erhielt das IndiGo-Flugzeug vom Fluglotsen die Erlaubnis zur Landung. Ein Sprecher von IndiGo betonte, dass der verantwortliche Pilot die Anweisungen der Flugsicherung befolgte und den Landeanflug fortsetzte. Auf der anderen Seite erklärte Air India, dass ihre Maschine die Freigabe zum Betreten der Landebahn und anschließend zum Start erhalten hatte. Trotz dieser Erklärungen bleibt die Frage nach der genauen Abfolge der Ereignisse und möglichen Kommunikationsfehlern bestehen. Berichte des Deccan Herald enthüllen, dass der beteiligte Fluglotse von der indischen Generaldirektion für Zivilluftfahrt „entlassen“ wurde und eine Untersuchung

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Flughafen München begrüßt schottische Nationalmannschaft zur EM

Am Sonntag landete die schottische Nationalmannschaft als eine der ersten Teilnehmer der UEFA-Fußball-Europameisterschaft am Flughafen München. Die Spieler und Betreuer wurden von Staatsminister Florian Herrmann, Flughafenchef Jost Lammers sowie Vertretern des schottischen Generalkonsulates, der britischen Botschaft, der UEFA und des DFB empfangen. Nach ihrer Ankunft reiste die Mannschaft ins Trainingslager nach Garmisch-Partenkirchen weiter. Schottland wird im Eröffnungsspiel am 14. Juni auf die deutsche Nationalmannschaft treffen. Insgesamt erwartet der Münchner Flughafen zwischen dem 14. Juni und dem 15. Juli rund 4,3 Millionen Passagiere, etwa 600.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Fans finden alle wichtigen Informationen zur EM auf der Webseite des Flughafens. Zudem gibt es ein Tippspiel mit attraktiven Preisen. Am Flughafen werden während der EM Spiele im Restaurant „Sportalm“ live übertragen. Das EM-Maskottchen „Albärt“ wird an ausgewählten Tagen im öffentlichen Bereich des Terminal 2 und im MAC-Forum für Selfies zur Verfügung stehen. Die „Giant Trophy“, eine Nachbildung des Turnier-Pokals, kann im MAC-Forum bestaunt werden.

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Carey: Wizz Air will Basis Chisinau reaktivieren

Ende Mai 2024 ist das von einem deutschen Veranstalter organisierte Aviation Event 2024 in Chisinau, der Hauptstadt der Republik Moldau, über die Bühne gegangen. Laut anwesenden Politikern war es für das kleine Land eine Premiere, denn bis dahin hatte man keine internationale Luftfahrtkonferenz. Der Hauptstadtflughafen Chisinau bekam erst vor gar nicht so langer Zeit mit „RMO“ („Republic of Moldau“) einen neuen Drei-Letter-Code. Man wollte die Verbindungen zum russischsprachigen Namen der Stadt, Kischinev, ablegen. In den Airport hat man über die Jahre hinweg so einiges investiert, so dass sich dieser mittlerweile als moderner Flughafen präsentiert. Immer mehr Fluggesellschaften entdecken Chisinau für sich und nehmen die Stadt in ihr Streckennetz auf. Einen anderen betriebsfähigen Verkehrsflughafen gibt es in diesem Land nicht, jedoch denkt die Politik bereits über den Bau eines weiteren Airports nach. Die Pläne sind aber noch nicht sonderlich weit vorangeschritten, so dass man durchaus von einer Ideenphase sprechen kann. Nebst anderen Carriern spielt Wizz Air in Chisinau eine bedeutende Rolle. Laut Robert Carey, der als Präsident des Billigfliegers fungiert, hat man derzeit keine Flugzeuge in der Hauptstadt der Republik Moldau stationiert. Man steuert die Stadt von anderen Bases heraus an. Einst hatte man drei Maschinen der Airbus-A320-Reihe vor Ort. Das soll auch wieder kommen, denn der Manager erklärte, dass man daran arbeitet, dass zumindest drei Flugzeuge stationiert werden. Einen Zeitplan hierfür nannte Carey aber nicht. Lediglich betonte er mehrfach, dass die konzernweite Wizz-Air-Flotte bis zum Jahr 2030 auf etwa 500 Maschinen anwachsen soll. Wizz Air auf VFR-Verkehr fokussiert Doch wer

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Easyjet stellt Flüge zwischen Genf und Skopje ein

Die Billigfluggesellschaft Easyjet plant, den Flugbetrieb zwischen Genf und Skopje mit Beginn der Wintersaison 2024/25 einzustellen. Der letzte Flug ist für den 1. November 2024 geplant. Danach wurde der Ticketverkauf eingestellt, und es ist unklar, ob die Verbindung im Sommer 2025 wieder aufgenommen wird. Die Fluggesellschaft ist derzeit der einzige Anbieter dieser Strecke. Die Entscheidung erfolgt nach einer Reduzierung der Flugfrequenz in den letzten Jahren. Im Sommer 2023 wurden die Flüge zwischen Juni und Oktober viermal pro Woche und in der restlichen Zeit zweimal pro Woche durchgeführt, während sie im Sommer 2024 nur zweimal wöchentlich angeboten werden. Easyjet trat im November 2021 in den mazedonischen Markt ein, als sich der Sektor der Freunde- und Verwandtenbesuche während der Pandemie schnell erholte. Die Konkurrenz durch Wizz Air, die in Skopje dominiert, ist eingeschränkt, da Wizz Air aufgrund bilateraler Abkommen keine Flüge zwischen der Schweiz und Mazedonien durchführen kann. Die Flüge nach Basel werden als Flüge nach Frankreich betrachtet. Easyjet erklärte, dass die Einstellung der Strecke Teil ihrer Strategie sei, sich auf profitable und bei Passagieren beliebte Strecken zu konzentrieren. Innerhalb des ehemaligen Jugoslawiens bietet Easyjet weiterhin Flüge von Genf nach Pristina und Belgrad an, sowie saisonale Flüge nach Dubrovnik, Pula, Split und Tivat.

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Ethiopian feiert zehn Jahre Wien-Addis Abeba

Seit mittlerweile zehn Jahren ist der Flughafen Wien-Schwechat Teil des Streckennetzes des Star-Alliance-Mitglieds Ethiopian Airlines. Seither hat sich auf dieser Route, die momentan bis Kopenhagen verlängert ist, so einiges getan. Vor einem Jahrzehnt wurde die Flugverbindung zwischen Addis Abeba und Wien eröffnet. Zeitweise gab es so genannte Fünfte-Freiheit-Flüge zwischen der österreichischen Hauptstadt und Brüssel. Mittlerweile fliegen die Dreamliner ab Wien nach Kopenhagen weiter. Über eine Million Passagiere haben die Verbindung Wien-Addis Abeba genutzt. Anlässlich dieses zehnjährigen Jubiläums fand am 6. Juni 2024 ein feierlicher austro-afrikanischer Galaabend statt, an dem zahlreiche hochrangige Gäste aus Wirtschaft, Luftfahrt und Tourismus teilnahmen. Die Bedeutung von Ethiopian Airlines für den Flughafen Wien kann kaum überschätzt werden. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, betonte in seiner Rede die enorme Bedeutung der Airline: „Ethiopian Airlines verschafft uns einen bedeutenden Zugang nach Afrika, indem sie von Wien nach Addis Abeba und zu vielen weiteren afrikanischen Zielen fliegt. Über eine Million Passagiere haben die Verbindung seit Beginn bereits genutzt. Mit zuverlässigem Service und neuen Destinationen wie Kopenhagen ist Ethiopian Airlines ein unverzichtbarer Partner für uns. Als Nord-Süd-Verbindung stärkt sie nicht nur unsere wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zum afrikanischen Kontinent, sondern auch das Drehkreuz Flughafen Wien.“ Der Galaabend war ein glanzvolles Ereignis, das von S.E. Rapulane Sydney Molekane, Botschafter von Südafrika, S.E. Lisanework Gorfu, bevollmächtigter Minister der Ständigen Vertretung der Demokratischen Bundesrepublik Äthiopien bei den Vereinten Nationen, und vielen anderen Würdenträgern besucht wurde. Tekle Gebreyohannes, Deputy CCO und Managing Director International Services der Ethiopian Airlines Group, drückte seinen Stolz

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Flugzeugmangel: Croatia Airlines kürzt die Frequenzen

Croatia Airlines wird für den restlichen Juni 2024 die Anzahl ihrer Flüge auf ausgewählten Strecken reduzieren. Der Flottenmangel zwingt die Fluggesellschaft, unter anderem Flüge von Zagreb und Dubrovnik zu streichen. Die neue Strecke zwischen Zagreb und Tirana wird wie geplant am 14. Juni eröffnet, danach jedoch bis zum 28. Juni ausgesetzt. Die wöchentlichen Flüge zwischen Zagreb und Brüssel werden von zehn auf acht und die Verbindungen nach Sarajevo von dreizehn auf elf reduziert. Von Zagreb nach Dubrovnik werden die Frequenzen von 29 auf 27 wöchentliche Flüge, nach Frankfurt von neunzehn auf achtzehn und nach Zürich von vierzehn auf dreizehn wöchentliche Flüge verringert. Auch die Flüge nach Mostar und Skopje werden reduziert: Mostar von drei auf zwei und Skopje von neun auf acht wöchentliche Verbindungen. Insgesamt streicht Croatia Airlines ab Mitte Juni zwölf wöchentliche Flüge aus ihrem Zagreb-Netz. In Dubrovnik wird neben der Reduzierung der Flüge nach Zagreb auch eine wöchentliche Verbindung nach Athen gestrichen, sodass nur noch zwei wöchentliche Flüge angeboten werden. Die Frequenz der Flüge zwischen Dubrovnik und Rom wird von zwei auf einen wöchentlichen Flug reduziert. Es wird erwartet, dass die Frequenzen Ende Juni wiederhergestellt werden, jedoch sind Änderungen möglich. Der Flottenmangel hat Croatia Airlines gezwungen, mehrere Wet-Leasing-Vereinbarungen abzuschließen, darunter einen Airbus A320 von Trade Air, einen A319 von Fly41 Airways und eine Boeing 737-800 von Albastar. Die Fluggesellschaft erwartet, Ende des Monats ihr erstes neues Flugzeug vom Typ Airbus A220-300 in Empfang zu nehmen.

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Neuer Southwest-Investor will Strategie verändern

Die Investmentfirma Elliot Investment Management hat offenbar eine strategische Investition in Southwest Airlines getätigt, indem sie Aktien im Wert von rund 2 Mrd. USD erworben hat. Berichten zufolge strebt Elliot Investment Management Veränderungen innerhalb der Fluggesellschaft an, um den Aktienkurs zu verbessern, der seit Jahresbeginn einen stetigen Rückgang verzeichnet. Gemäß einem Bericht des Wall Street Journal hat Elliot Investment Management eine bedeutende Beteiligung an Southwest Airlines erworben und plant, den Kurs der Aktie umzukehren. Die Aktie von Southwest Airlines verzeichnete seit Jahresbeginn einen kontinuierlichen Abwärtstrend, wobei sie am 7. Juni 2024 bei 27,75 $ notierte, 0,36 % unter dem Eröffnungskurs. Seit März 2024, als der Aktienkurs mit 34,83 $ seinen Höchststand erreichte, ist er stetig gesunken. Die Fluggesellschaft verzeichnete zuletzt einen Tiefststand von 25,51 $ am 29. Mai, was den niedrigsten Kurs im letzten Jahr darstellt. Durch diese Investition könnte Elliot Investment Management zum größten institutionellen Anteilseigner von Southwest Airlines werden. Die Investmentfirma ist bekannt für ihren opportunistischen Ansatz und ihre Bemühungen, Wert für ihre Investitionen zu schaffen. Die Investition erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Southwest Airlines darum kämpft, ihre Leistung zu verbessern und den steigenden Kosten entgegenzuwirken. Bob Jordan, Präsident und CEO von Southwest Airlines, räumte ein, dass die Fluggesellschaft im ersten Quartal unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielt habe. Als Reaktion darauf hat das Unternehmen bereits operative Änderungen vorgenommen, darunter die Einstellung des Flugbetriebs an vier Flughäfen und die Prüfung von Möglichkeiten zur Verbesserung des Kundenerlebnisses und zur Kostenkontrolle. Jordan betonte, dass die finanziellen Herausforderungen der Fluggesellschaft teilweise auf Lieferverzögerungen

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Lufthansa transportiert Fußballfans zur EM nach Deutschland

Die Lufthansa Group verzeichnet im Zeitraum vom 14. Juni bis 14. Juli 2024 rund 200.000 zusätzliche Buchungen für Flüge zu den Austragungsorten der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland. Besonders stark ist die Nachfrage auf Strecken von und nach Großbritannien, weshalb zahlreiche Zusatzflüge eingerichtet wurden. Heiko Reitz, Chief Commercial Officer von Lufthansa Airlines, betont die Vorfreude auf das Fußballereignis und die Rolle der Lufthansa als Partner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Unter dem Label „Fanhansa“ werden sechs Flugzeuge der A320-Familie mit Fußball-Design ausgestattet. An Bord können Passagiere unter anderem spezielle EM-Schokoladen genießen und über das FlyNet® Portal Live-Ticker zu den Spielen verfolgen. Das FlyNet® Portal ermöglicht es auch, EM-Spiele auf mobilen Geräten in deutscher und englischer Sprache live zu verfolgen. Lufthansa Insights bietet darüber hinaus Videos der DFB-Spieler, Quizze und Informationen zu den Austragungsorten. Ein besonderes Highlight ist der Lufthansa Fan-Schal, der kostenlos bei Deutschland-Spielen verteilt wird und auf der Fassade des Terminal 2 in München bis Mitte August zu sehen ist. Dieser soll die Passagiere auf die bevorstehenden Großereignisse, einschließlich der Europawahlen und der Olympischen Spiele in Paris, einstimmen.

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Pegasus Airlines stockt Flüge nach Skopje auf

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus Airlines plant den Ausbau ihrer Flüge zwischen Istanbul und Skopje. Künftig sollen zehn wöchentliche Flüge auf dieser Strecke angeboten und durchgeführt werden. Pegasus Airlines plant den Ausbau der Flüge auf der Strecke Istanbul-Skopje. Der Ausbau soll in kurzen Schritten erfolgen: Ab 1. Juli werden zunächst neun wöchentliche Flüge angeboten, im August sollen es dann zehn Flüge pro Woche nach Skopje sein. Insgesamt fliegt die Airline dann 19 Mal pro Woche nach Skopje, berichtet das Portal Ex-Yu Aviation News.

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Netjets verklagt Pilotenvereinigung wegen Verleumdung

Die Fluggesellschaft Netjets hat die Pilotenvereinigung „Netjets Association of Shared Aircraft Pilots“ (NJASAP) mit 3400 Mitgliedern verklagt, nachdem diese sich kritisch über das Sicherheitsengagement des Unternehmens geäußert hatte. Die Klage wurde vor einem staatlichen Gericht in Columbus, Ohio, eingereicht und fordert einen nicht näher genannten Schadensersatz. Die Beziehung zwischen dem Unternehmen und der NJASAP war schon länger umstritten. Die Pilotenvereinigung NJASAP äußerte Bedenken hinsichtlich der Pilotenausbildung und der Sicherheitskultur von Netjets, was das Unternehmen als verleumderisch betrachtete. NJASAP-Präsident Pedro Leroux bezeichnete die Klage als Versuch, die Gewerkschaft zum Schweigen zu bringen. Netjets wirft der Vereinigung vor, durch Pressemitteilungen und Social-Media-Beiträge den Ruf des Unternehmens geschädigt zu haben. Netjets reagierte auch auf Anzeigen und Äußerungen, die den Eindruck erweckten, das Unternehmen kümmere sich nicht ausreichend um die Sicherheit seiner Flüge. Die Fluggesellschaft bestreitet zudem die Behauptung, dass neue Piloten unzureichend geschult seien. Die Klage ist ein weiteres Kapitel in einer langen Auseinandersetzung zwischen Netjets und der NJASAP. Zuvor hatte die Gewerkschaft Netjets wegen angeblicher Einmischung in ihre Vertragsverhandlungen verklagt, ein Fall, der jedoch abgewiesen wurde. Netjets ist Teil von Berkshire Hathaway, dem Unternehmen von Warren Buffett, und beschäftigt weltweit Tausende von Mitarbeitern. Der Großteil von ihnen ist nicht gewerkschaftlich organisiert. Warren Buffett hatte zuvor erklärt, dass Berkshire keinerlei gewerkschaftsfeindliche Absichten habe.

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