Juni 2024

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Juni 2024

Ungarischer Staat erwirbt 80 Prozent der Anteile am Flughafen Budapest

Ein Schritt in der Kontrolle strategisch wichtiger Infrastrukturen: Der ungarische Staat hat 80 Prozent der Anteile an der Betreibergesellschaft des Budapester Flughafens Ferihegy erworben. Diese Entscheidung markiert eine deutliche Verschiebung der Eigentumsverhältnisse und stellt einen weiteren Schritt in der Politik der wirtschaftlichen Souveränität Ungarns dar. Die offizielle Ankündigung erfolgte durch das ungarische Wirtschaftsministerium in Budapest. Nach langen Verhandlungen mit dem bisherigen Mehrheitseigentümer, der in Düsseldorf ansässigen AviAlliance GmbH, wurde der Kaufvertrag unterzeichnet. Der französische Infrastrukturkonzern Vinci wird 20 Prozent der Anteile erwerben. Der Kaufpreis für diese Transaktion wird auf 3,1 Milliarden Euro geschätzt. Wirtschaftsminister Marton Nagy betonte die Bedeutung des Flughafens Ferihegy als eine zentrale Komponente des ungarischen Wirtschaftskreislaufs, sowohl im Bereich des Tourismus als auch im Cargo-Verkehr. Für Ungarn repräsentiert der Budapester Flughafen einen wichtigen Knotenpunkt für internationale Verbindungen und den Transport von Waren und Passagieren. AviAlliance, ein Flughafeninvestor, der 1997 von Hochtief gegründet wurde und Flughäfen wie Düsseldorf, Hamburg und Athen betreibt, stand unter dem Druck der ungarischen Regierung, ihre Anteile an der Budapester Tochtergesellschaft zu verkaufen. Diese Entwicklung ist Teil einer breiteren Strategie, um strategische Sektoren der Wirtschaft unter staatliche Kontrolle zu bringen. Die Politik von Ministerpräsident Viktor Orban zielt darauf ab, Unternehmen und Branchen, die als strategisch wichtig erachtet werden, entweder unter die Kontrolle des Staates oder von Oligarchen, die Orban nahestehen, zu bringen. In den letzten Jahren wurden bereits große Banken, Mobilfunknetzbetreiber und andere Telekommunikationsunternehmen in den Einflussbereich des Staates gebracht. Die Übernahme des Budapester Flughafens Ferihegy durch den ungarischen Staat verdeutlicht einen weiteren Schritt

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Italienische Fußballnationalmannschaft landet am Dortmund Airport

Der Dortmund Airport bereitet sich auf einen besonderen Besuch vor: Am 10. Juni 2024 landet der amtierende Fußball-Europameister Italien in Dortmund. Im Rahmen der UEFA Euro 2024 wird an diesem Tag auch eine XXL-Version des EM-Pokals in der Abflughalle des Flughafens präsentiert. Die feierliche Enthüllung der Trophäe erfolgt um 17:30 Uhr durch Ludger van Bebber, den Geschäftsführer des Flughafens. Der Pokal bleibt drei Tage lang am Flughafen ausgestellt und bietet den Besuchern die Möglichkeit, Fotos zu machen und sich auf das kommende Turnier einzustimmen. Am 13. Juni 2024 kehrt die Trophäe dann in das Deutsche Fußballmuseum zurück. Die Ankunft der italienischen Nationalmannschaft am frühen Abend markiert einen weiteren Höhepunkt der Vorbereitungen auf das Fußballgroßereignis. Der Dortmund Airport rechnet mit einem erhöhten Besucheraufkommen und hat entsprechende Maßnahmen zur Sicherstellung eines reibungslosen Ablaufs getroffen.

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2024: Flughafen Belgrad fertigt knapp 1,5 Millionen Passagiere ab

Knapp 1,5 Millionen Passagiere konnte der Flughafen Belgrad im Jahr 2024 bisher abfertigen. Auch das Ergebnis im Mai spricht für den serbischen Flughafen, nachdem mehr als 350.000 Passagiere befördert werden konnten. Der Flughafen Belgrad konnte im Jahr 2024, konkret im Zeitraum Jänner und Mai, knapp 1,5 Millionen Passagiere abfertigen. Dementsprechend konnte die Geschäftsführung auch ihre Ziele an den aktuellen Stand anpassen. Den Passagierrekord von 4.531.000 Passagieren, den die damalige JAT Yugoslav Airlines erreichte, will die Airline 2024 oder 2025 übertreffen. Auch das Ergebnis im Mai kann sich sehen lassen: Mit 372.638 abgefertigten Passagieren wurde der verkehrsreichste Mai seit 2013 erreicht. Diese Zahl entspricht einer Steigerung von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr, so das Portal Ex-Yu Aviation News.

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Ungarn übernimmt 80 Prozent am Flughafen Budapest

Der ungarische Staat erwirbt 80 Prozent der Anteile an der Betreibergesellschaft seines Flughafens in Budapest. Diese Beteiligung soll die Souveränität des ungarischen Staates stärken, da der Flughafen für die Wirtschaft und den Staat von großer Bedeutung ist. Nach langwierigen Verhandlungen ist es Ungarn gelungen, einen Anteil von 80 Prozent am Flughafen Budapest zu übernehmen. Dies sei ein wichtiger Schritt für die Souveränität Ungarns, den Tourismus und den Frachtverkehr, so Wirtschaftsminister Marton Nagy. Konkret konnte sich das EU-Mitgliedsland 80 Prozent der Anteile an der Betreibergesellschaft des Flughafens sichern, die restlichen 20 Prozent gehen an den französischen Infrastrukturkonzern Vinci, berichtet das Portal Aero.de.

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Flughafen Leipzig/Halle öffnet Türen zur 3. Leipziger Nacht der Ausbildung

Am 7. Juni 2024 wird der Flughafen Leipzig/Halle wieder Gastgeber der 3. Leipziger Nacht der Ausbildung sein. Besucher können von 16:00 bis 23:00 Uhr am breiten Informationsangebot teilnehmen und sich über Ausbildungsmöglichkeiten direkt am Flughafen sowie bei anderen Unternehmen und Behörden informieren. Der Airport wird von den Bussen der Routen 1 bis 4 angefahren, um Schülern, Eltern und allen Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen. Auf der Veranstaltung präsentieren sich verschiedene Unternehmen und Behörden wie die Mitteldeutsche Flughafen AG, die Polizei Sachsen, die Bundespolizeiakademie, das Hauptzollamt Dresden, die Deutsche Flugsicherung GmbH, die DHL Hub Leipzig GmbH, die STRABAG AG, die Bitzer Kühlmaschinenbau GmbH und die Bundeswehr. Sie informieren über Ausbildungen, Praktika und BA-Studienplätze. Der LEJ-Karrierestand bietet einen Überblick über die Ausbildungsmöglichkeiten am Flughafen Leipzig/Halle, wo Fragen von Personalmitarbeitern beantwortet werden. Ausbildungsberufe wie Elektroniker, KFZ-Mechatroniker, Mechatroniker, IT-Systemelektroniker, Anlagenmechaniker, Straßenwärter, Gärtner und Fachlageristen werden vorgestellt. Interessenten für kaufmännische Berufe können sich ebenfalls ausführlich beraten lassen. Ein besonderes Highlight ist die Möglichkeit, die Flughafentechnik aus nächster Nähe zu betrachten. Die Flughafen-Feuerwehr, der Winterdienst und die PortGround GmbH präsentieren ihre Geräte und Fahrzeuge für die Flugzeug- und Gepäckabfertigung. Technische Bereiche wie Grünflächenpflege, Straßenbewirtschaftung, Elektrotechnik und Anlagentechnik stellen sich ebenfalls vor. Insgesamt öffnen fast 100 Unternehmen in Leipzig ihre Türen zur 3. Nacht der Ausbildung. Die Teilnahme ist kostenlos, erfordert jedoch eine Anmeldung auf der Website www.leipzig.de/ausbildungsnacht, wo auch kostenlose Bus-Shuttle gebucht werden können. Besucher, die mit dem Auto anreisen, können zu einem Sonderpreis von 3,-€ auf den Parkplätzen P1 oder P3 parken, wobei der Rabattcode

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T’Way Air nimmt Flüge nach Barcelona und Rom auf

Die südkoreanische Billigfluggesellschaft T’Way Air plant die Aufnahme von Flügen nach Barcelona und Rom Fiumicino. Die Flüge sollen im August bzw. September aufgenommen werden. Die südkoreanische Billigfluggesellschaft T’Way Air plant die Aufnahme von Flügen von Seoul Incheon nach Barcelona und Rom Fiumicino. Die Flüge nach Barcelona sollen im September starten, die Airline plant drei wöchentliche Flüge. Zum Einsatz kommt ein Airbus A330-200. Auch von Seoul aus soll die italienische Hauptstadt ab August regelmäßig angeflogen werden: Der Low-Cost-Carrier plant den Start für den 8. August 2024. Die Airline soll den Flughafen Rom Fiumicino dreimal wöchentlich anfliegen, so das Portal Aero Routes.

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Nach FTI-Insolvenz: Alltours stockt Angebot auf

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours wird nach der Insolvenz von FTI sein Angebot deutlich erweitern. Der deutsche Reiseveranstalter Alltours wird nach der Insolvenz von FTI sein Angebot deutlich erweitern. Vor allem die Destinationen Türkei und Ägypten sind von der Insolvenz betroffen, entsprechende Vorkehrungen werden von Alltours getroffen.

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Lufthansa erweitert Flugangebot nach Südamerika und Kanada ab München

Lufthansa bietet ihren Passagieren ab dem 9. Dezember 2024 wieder Nonstop-Flüge von München nach Südamerika an. Ein Airbus A350 wird montags, mittwochs und freitags nach Sao Paulo abheben. Die Flugnummer LH504 startet um 11:45 Uhr in München und erreicht die brasilianische Metropole um 20:15 Uhr Ortszeit. Eine weitere erfreuliche Nachricht betrifft Kanadafans: Vancouver wird nun ganzjährig auf dem Münchner Flugplan stehen. Damit wird die kanadische Westküste das ganze Jahr über von München aus erreichbar sein. Ein Airbus A350 wird im Winter dienstags, freitags und sonntags in die kanadische Metropole am Pazifik fliegen. Die Flugnummer LH476 hebt um 12:20 Uhr ab und landet um 13:50 Uhr Ortszeit in Vancouver. Des Weiteren wird Lufthansa im Winterflugplan weitere Ziele mit ihrer neuen Kabinenausstattung „Allegris“ anfliegen. Neben bereits bedienten Zielen wie Shanghai und San Francisco können Passagiere auch auf Flügen von und nach Bangalore in Indien und Kapstadt in Südafrika die neue Ausstattung erleben. Für Fans des größten Passagierflugzeugs, des Airbus A380, gibt es ebenfalls gute Nachrichten: Im kommenden Winter können Lufthansa-Gäste das doppelstöckige Flugzeug auf gleich drei Destinationen erleben. Ab München geht es nach Bangkok, Delhi und Los Angeles. Auch die Langstreckenziele Johannesburg und Seattle, die bereits im Sommer neu angeflogen wurden, stehen im Winter weiterhin mit einem Airbus A350 zur Verfügung.

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Cathay und Singapore Airlines kooperieren für mehr Nachhaltigkeit in der Luftfahrt

Cathay Pacific und Singapore Airlines (SIA) haben eine Zusammenarbeit zur Unterstützung verschiedener Nachhaltigkeitsinitiativen gestartet. Diese Absichtserklärung wurde kürzlich von beiden Parteien unterzeichnet, um die Entwicklung und Nutzung von nachhaltigem Flugzeugkraftstoff (Sustainable Aviation Fuel oder SAF) in der Asien-Pazifik-Region zu fördern. Ziel ist es, einen Beitrag zur Dekarbonisierung der Luftfahrtbranche zu leisten und bewährte Strategien auszutauschen. Die Unterzeichnung erfolgte durch den Group Chief Executive Officer (CEO) von Cathay, Ronald Lam, und den CEO von Singapore Airlines, Goh Choon Phong, im Rahmen der 80. Jahresversammlung der International Air Transport Association (IATA) und des World Air Transport Summit in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate. Die Vereinbarung konzentriert sich auf zwei Hauptziele: Bis 2050 sollen Netto-Null-CO2-Emissionen erreicht und das Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der Luftfahrtindustrie vorangetrieben werden. Zum einen setzen sich beide Fluggesellschaften gemeinsam für die verstärkte Nutzung von SAF in der Asien-Pazifik-Region ein. Dies umfasst die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Rolle von SAF bei der Dekarbonisierung, die Förderung unterstützender politischer Maßnahmen und die Etablierung globaler Standards für die Bilanzierung und Berichterstattung. Zum anderen liegt der Fokus auf dem Austausch bewährter Verfahren zur Reduzierung von Einwegkunststoffen, Abfallminimierung und Verbesserung der Energieeffizienz von Boden- und Frachtprozessen. Dies soll es Cathay und Singapore Airlines ermöglichen, ihre Nachhaltigkeitsstrategien zu optimieren und die Implementierung in ihren Betriebsabläufen zu beschleunigen. Die Kooperation unterstreicht das Engagement beider Airlines für eine umweltfreundlichere Zukunft in der Luftfahrtindustrie.

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Alltours bietet Sonderkonditionen für ehemalige FTI-Kunden

Der Reiseveranstalter Alltours kommt ehemaligen Kunden von FTI, die ihren Sommerurlaub dort gebucht hatten und nun auf eine Bestätigung oder Stornierung ihrer Reise warten, mit attraktiven Angeboten entgegen. Klassische Pauschalreisen von Alltours und byebye mit Abreise bis zum 15. Juli 2024 können bis einschließlich 15. Juni 2024 auf Option gebucht werden. Diese Option kann bis vier Tage vor Abreise verlängert werden, ohne dass eine Anzahlung fällig wird, und die Buchung kann problemlos storniert werden. Zusätzlich können Neubuchungen für die gesamte Sommersaison 2024 (bis 31. Oktober 2024) bis 28 Tage vor Abreise kostenlos umgebucht oder storniert werden, ohne Aufpreis und ohne Angabe von Gründen. „Wir wollen allen Reisenden, die noch im Ungewissen sind, ob ihre Reise von FTI durchgeführt oder storniert wird, eine sorgenfreie Neubuchung mit maximaler Flexibilität ermöglichen“, erklärt Willi Verhuven, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Alltours. Die Pauschalreise gilt als sicherster Weg, eine Urlaubsreise zu buchen, da alle Pauschalreiseveranstalter gesetzlich verpflichtet sind, die Reisenden gegen Insolvenz abzusichern. Im Falle einer Insolvenz von FTI wird der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) bereits geleistete Zahlungen der Pauschalreisekunden zurückerstatten, falls eine Reise nicht durchgeführt werden kann. Der Entscheidungsprozess wird aufgrund der Vielzahl von betroffenen Kunden jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen.

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