Juni 2024

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juni 2024

Emirates und Condor starten Codesharing

Die Fluggesellschaften Emirates und Condor haben eine Codeshare-Partnerschaft angekündigt, die im Oktober 2024 starten soll, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen. Diese Vereinbarung ermöglicht Emirates-Kunden nahtlose Verbindungen und erweiterte Umsteigemöglichkeiten auf Condor-Flügen über Deutschland zu beliebten Zielen wie Mallorca, den Kanarischen Inseln sowie internationalen Destinationen in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie der Karibik. Im Gegenzug wird Condor Emirates-Flüge mit dem Code DE versehen und neue Reiseoptionen für Condor-Kunden zu Zielen im Nahen Osten, Afrika, Zentralasien und dem indischen Subkontinent anbieten. Die Codeshare-Aktivierung erfolgt zeitgleich mit der neuen Condor-Strecke zwischen Berlin und Dubai. Die Vereinbarung wurde von Adnan Kazim, Emirates Deputy President und Chief Commercial Officer, und Peter Gerber, CEO von Condor, auf der IATA-Jahreshauptversammlung in Dubai unterzeichnet. Adnan Kazim betonte die Vorteile der Partnerschaft für Emirates-Kunden durch mehr Flugoptionen und eine verbesserte Konnektivität. Peter Gerber hob die strategische Bedeutung der Partnerschaft für Condor hervor, die ihren Kunden eine größere Auswahl an Flügen und verbesserten Komfort bietet. Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe, ergänzte, dass Skywards-Mitglieder in Deutschland von der Partnerschaft profitieren, indem sie Emirates-Meilen auf Condor-Flügen sammeln und einlösen können. Diese Codeshare-Partnerschaft baut auf einem im November 2023 geschlossenen Interline-Abkommen auf, das Fluggästen verbesserte Fluganbindungen auf 70 Strecken in Europa, Afrika, Asien, Australasien sowie dem Nahen und Mittleren Osten bietet. Flüge können online auf den Websites der Fluggesellschaften sowie über Reisebüros gebucht werden.

weiterlesen »

Estnische Staatsanwaltschaft nimmt ehemalige Nordica-Führungskräfte ins Visier

Die estnische Fluggesellschaft Nordica gerät ins Kreuzfeuer der Justiz: Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren gegen mehrere ehemalige Führungskräfte eingeleitet, um mögliche kriminelle Handlungen im Zusammenhang mit den verheerenden Finanzen der Airline zu untersuchen. Wie die Wirtschaftszeitung Ärileht berichtet, befindet sich das Ermittlungsverfahren noch in vollem Gange. Das Verfahren, das am 26. Februar eingeleitet wurde, zielt darauf ab, herauszufinden, ob Vertrauensmissbrauch vorliegt, wie Daniel Toom von der Bezirksstaatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität und Korruption bestätigte. Insbesondere interessiert die Ermittler, ob jemand absichtlich wirtschaftliche Verluste bei der staatlichen Fluggesellschaft verursacht hat. Zum Zeitpunkt der Ereignisse Ende 2022 setzte sich das Management von Nordica aus Jan Palmér (CEO) und Eteri Harring (CFO) zusammen, während ein Aufsichtsrat, dem David James O’Brock-Kaljuvee (Aufsichtsratsvorsitzender), Priit Karjus, Camiel Eurlings, Kaupo Raag und Taivo Linnamägi angehörten, über die strategischen Entscheidungen wachte. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft folgten auf eine Untersuchung des Klimaministeriums, die zeigte, dass Missmanagement die Hauptursache für die finanziellen Probleme von Nordica war. Obwohl dieser Bericht von der Beratungsfirma EY und der Anwaltskanzlei Fort erstellt wurde, fehlten laut Staatsanwaltschaft spezifische Hinweise auf strafrechtliches Fehlverhalten. Dennoch überzeugte der Bericht die estnische Regierung, Nordica zum Verkauf freizugeben. Im Februar stimmte die Regierung der Privatisierung von Nordica zu. Jedoch wurde der Verkaufsprozess im April vorläufig ausgesetzt, nachdem das Klimaministerium betonte, dass die Verhandlungen mit potenziellen Käufern zu unbefriedigenden finanziellen Angeboten führten, die zudem unangemessene Zusatzbedingungen enthielten. Die Zukunft von Nordica bleibt daher weiterhin ungewiss. Während die Staatsanwaltschaft ihre Untersuchungen vorantreibt und mögliche strafrechtliche Konsequenzen prüft, steht die Airline vor der Herausforderung, ihre

weiterlesen »

Flughafen Hamburg hat Reisemarkt neu eröffnet

Nach einer sechswöchigen Modernisierungsphase hat der Reisemarkt am Hamburg Airport heute seine Neueröffnung gefeiert. Im Zentrum der Neugestaltung steht ein gemütlicher Loungebereich mit Flatscreen, auf dem Reise-Impressionen von beliebten Zielen wie Mallorca bis hin zu exotischen Destinationen wie Namibia gezeigt werden. Insgesamt sind zehn renommierte Reiseveranstalter im Reisemarkt vertreten, die neben umfassender Beratung auch an Sonn- und Feiertagen Buchungen ermöglichen. „Der Reisemarkt am Hamburg Airport bietet mit zehn Reiseveranstaltern eine einmalig große Auswahl in Norddeutschland. Viele schätzen bei der Urlaubsplanung nach wie vor den persönlichen Kontakt. Die Reiseveranstalter erstellen individuelle Reisen nach den Wünschen der Kunden, was einen großen Vorteil gegenüber Onlinebuchungen darstellt. Ich freue mich, dass wir den Reisemarkt modernisiert haben und den Norddeutschen noch mehr Inspiration und Komfort bieten können“, erklärte Lutz Deubel, Bereichsleiter Center Management am Hamburg Airport.

weiterlesen »

Flyadeal prüft Einflottung von Widebodies

Die saudische Fluggesellschaft Flyadeal zeigt sich ambitioniert: Nachdem Saudi-Arabiens staatliche Fluggesellschaft Saudia kürzlich eine umfangreiche Bestellung bei Airbus platziert hat, rüstet nun auch ihr Günstigableger Flyadeal auf. Doch statt sich auf Kurz- und Mittelstrecken zu beschränken, streckt Flyadeal seine Fühler nun auch in Richtung Langstrecken aus. Wie aus Informationen hervorgeht, die der Nachrichtenagentur „Reuters“ vorliegen, plant die Airline, Angebote für Langstreckenflugzeuge von Airbus und Boeing einzuholen, wobei Modelle wie der Airbus A330neo und die Boeing 787 in Betracht gezogen werden. Diese Pläne werden von Flyadeal-Chef Steven Greenway unterstützt, der langfristig den Betrieb von bis zu „10, 15 oder 20“ Langstreckenflugzeugen in Aussicht stellt. Bisher hat sich Flyadeal hauptsächlich auf Kurz- und Mittelstrecken konzentriert, wobei die Flotte hauptsächlich aus Modellen wie dem Airbus A320neo und dem A321neo besteht. Die kürzlich erfolgte Bestellung von zwölf A320neo und 92 A321neo für Flyadeal zeigt jedoch, dass die Airline auch in diesem Bereich expandiert. Doch angesichts der begrenzten Verfügbarkeit dieser Modelle sieht Flyadeal in der Ausweitung auf Langstrecken eine Möglichkeit, schneller zu wachsen und ihren Marktanteil zu erweitern. Interessanterweise schließt Greenway eine Bestellung des Airbus A350 für Flyadeal aus, obwohl er das Flugzeug als „großartig“ bezeichnet. Seiner Ansicht nach würde die Leistungsfähigkeit des A350 die Anforderungen von Flyadeal übersteigen. Stattdessen bevorzugt die Airline Flugzeuge, die sich besser für ihr Wachstum eignen, insbesondere angesichts der begrenzten Verfügbarkeit von A320neo und A321neo. Die Entscheidung, auf Langstreckenflüge zu expandieren, könnte Flyadeal neue Möglichkeiten eröffnen, insbesondere in einem Markt, der sich nach der COVID-19-Pandemie langsam erholt. Saudi-Arabiens boomende Wirtschaft

weiterlesen »

Flugbereitschaft hat weiteren Airbus A350 übernommen

Lufthansa Technik hat auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin das letzte Regierungsflugzeug des Typs Airbus A350 an die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) übergeben. Das Flugzeug mit der Registrierung 10+03 wurde von Verteidigungsstaatssekretär Nils Hilmer offiziell in Dienst gestellt. Es handelt sich um das dritte von insgesamt drei neuen A350-Maschinen, die zwei ältere Airbus A340 ersetzen sollen. Das Modernisierungsprogramm umfasste vier Kabinenmodifikationen für die drei Großraumjets und wurde innerhalb des veranschlagten Zeit- und Kostenrahmens abgeschlossen. Die ersten beiden Flugzeuge, die 10+01 „Konrad Adenauer“ und die 10+02 „Theodor Heuss“, wurden bereits 2022 und 2023 ausgeliefert. Die 10+03 „Schumacher“ war zunächst mit einer Interimskabine ausgestattet und erhielt kürzlich ihre endgültige Kabinenausstattung. Zudem wurde das äußere Erscheinungsbild an das modernere Design der Schwesterflugzeuge angepasst. Sören Stark, CEO von Lufthansa Technik, lobte die erfolgreiche Durchführung des Programms trotz der Herausforderungen der Pandemie und dankte dem Team für seine herausragende Leistung.

weiterlesen »

FAA überwacht Boeing: Qualitätsverbesserungen bei B737-Max im Fokus

Boeing steht vor einer langen Wegstrecke, um das Vertrauen der Luftfahrtbehörden und der Öffentlichkeit wiederzugewinnen, nachdem Probleme mit der 737-Max erneut aufgetreten sind. Die Federal Aviation Administration (FAA) hat von Boeing einen Plan zur Qualitätsverbesserung erhalten, jedoch bleibt die Produktion der 737-Max vorerst auf 38 Einheiten pro Monat begrenzt. Nachdem Boeing mit Produktions- und Qualitätsproblemen zu kämpfen hatte, wurde dem Unternehmen im Februar eine Frist von 90 Tagen gesetzt, um einen Plan zur Lösung dieser Probleme vorzulegen. Am 30. Mai präsentierte Boeing seinen Verbesserungsplan der FAA, der unter anderem Investitionen in die Mitarbeiterausbildung, die Vereinfachung von Prozessen und die Stärkung der Sicherheits- und Qualitätskultur umfasst. Die FAA betont, dass sie keine Produktionssteigerungen genehmigen wird, bevor sie nicht zufrieden ist, dass Boeing den Plan umsetzt. Dies könnte bedeuten, dass es noch einige Monate dauern wird, bis die Produktion der 737-Max erhöht wird. Boeing hat sich verpflichtet, eng mit der FAA zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass die Flugzeuge sicher und von hoher Qualität sind. Stephanie Pope, Leiterin der Boeing-Zivilflugzeugsparte, betonte die Zuversicht des Unternehmens in den vorgelegten Plan und seine Verpflichtung zu ständigen Verbesserungen. Der Weg zur Erholung von Boeing wird jedoch herausfordernd sein, insbesondere nach einem schwierigen Start in das Jahr 2024. Die Probleme mit der 737-Max haben nicht nur Auswirkungen auf Boeings Ruf, sondern auch auf seine Finanzen. Viele Fluggesellschaften mussten ihre Pläne aufgrund der Produktionsverzögerungen ändern, und einige suchen bereits nach Alternativen bei Airbus. Boeing schätzt, dass es in diesem Jahr Barmittel verlieren wird, und die Erholung wird Zeit brauchen.

weiterlesen »

Bremen-Handling unter neuer Geschäftsleitung

Ulrike Reddel übernimmt ab sofort die Geschäftsführung der Bremen Airport Service GmbH und der Bremen Airport Handling GmbH, beide 100-prozentige Tochterunternehmen der Flughafen Bremen GmbH. Darüber hinaus leitet sie die Customer Experience und berichtet in allen Funktionen an Marc Cezanne, den Geschäftsführer der Flughafen Bremen GmbH. Zuvor war Reddel zehn Jahre als Leiterin Produkte und Services am Flughafen München tätig. Ihre Karriere umfasst Stationen bei den Flughäfen Köln/Bonn und Frankfurt am Main sowie bei Air Berlin. Reddel bringt umfangreiche Erfahrung und Fachwissen mit, was laut Cezanne die positive Entwicklung des Flughafens Bremen weiter stärken wird. Mit der Anbindung an sechs internationale Drehkreuze und einer Mischung aus Linien-, Charter- und Low-Cost-Fluggesellschaften sieht Reddel ihre neuen Aufgaben als äußerst reizvoll an.

weiterlesen »

British Airways fliegt bald dreimal täglich nach Delhi

Die Fluggesellschaft British Airways plant, im Sommer 2025 die Strecke London Heathrow-Delhi auszubauen. Die Fluggesellschaft plant einen dritten täglichen Flug. Die Fluggesellschaft British Airways plant im Sommer 2025 die Strecke London Heathrow-Delhi aufzustocken. Konkret plant die Airline einen dritten täglichen Flug, wie das Portal Aero Routes berichtet. Der zusätzliche Flug soll mit einer Boeing 787-8 Dreamliner durchgeführt werden.

weiterlesen »

Ryanair erweitert am Flughafen Frankfurt-Hahn

Der Flughafen Hahn in Rheinland-Pfalz hat seinen Sommerflugplan erweitert, indem er seit Anfang Juni neue Ziele anfliegt. Ryanair bedient nun Budapest in Ungarn und Alghero in Italien, wie in einer offiziellen Mitteilung des Flughafens angekündigt wurde. Besonders hervorgehoben wurde, dass Alghero auf Sardinien erstmals seit 2021 wieder ins Programm aufgenommen wurde. Die Flüge nach Budapest und Alghero finden jeweils zweimal pro Woche statt. Die Gesamtzahl der wöchentlichen Verbindungen ab dem Hahn steigt von 103 auf 122, eine Erhöhung um 19 Verbindungen. Seit Ende Mai ist eine dritte Ryanair-Maschine am Flughafen stationiert, was zu einer häufigeren Bedienung verschiedener Strecken führt. Des Weiteren kündigte der Flughafen an, dass ab dem 2. August 2024 die Fluggesellschaft Wizz Air zusätzlich das bulgarische Varna anfliegen wird.

weiterlesen »

Ryanair verliert Klage gegen staatliche Finanzspritze für Finnair vor EU-Gericht

Die Fluggesellschaft Ryanair hat vor dem Gericht der Europäischen Union eine Klage bezüglich einer Finanzspritze von 600 Millionen Euro für Finnair während der Covid-19-Pandemie verloren, die von der finnischen Regierung garantiert wurde. Finnland hatte im Frühjahr 2020 staatliche Hilfe in Form eines Darlehens aus einem Pensionsfonds gewährt, wobei die Regierung 90 % des Betrags garantierte. Die Hilfe war zur Sicherung von Finnairs Rückzahlungen an den Pensionsfonds gedacht. Die Europäische Kommission genehmigte diese staatliche Beihilfe im Mai 2020, ähnlich wie bei anderen Fluggesellschaften während der Pandemie. Das Gericht entschied, dass ein Zusammenbruch von Finnair schwerwiegende Folgen für die finnische Wirtschaft gehabt hätte. Ryanair argumentierte gegen die Beihilfe und bezeichnete sie als diskriminierend. Das Gericht wies die Klage jedoch ab. Ryanair hat bereits mehrere ähnliche Entscheidungen vor Gericht angefochten und musste nun auch die Kosten des Verfahrens tragen.

weiterlesen »