August 1, 2024

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August 1, 2024

Philippinen: Regierung will Turboprops aus Manila verbannen

Die philippinische Regierung hat kürzlich Maßnahmen ergriffen, um den Betrieb von Turboprop-Flugzeugen am Ninoy Aquino International Airport (NAIA) in Manila zu reduzieren. Diese Entscheidung könnte weitreichende Folgen für die nationale Luftfahrtlandschaft und die betroffenen Fluggesellschaften haben. Der Plan sieht vor, diese Flüge an den etwa 115 Kilometer nördlich gelegenen Clark International Airport zu verlagern. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Entlastung des überlasteten Flughafens in der Hauptstadt und zur Förderung des Clark International Airport als alternative Drehscheibe. NAIA ist der wichtigste Flughafen der Philippinen und bedient die Hauptstadtregion, die eine der am dichtesten besiedelten und wirtschaftlich bedeutendsten Regionen des Landes darstellt. Mit einer Kapazität, die schon lange über ihre Grenzen hinaus belastet ist, steht der Flughafen vor großen Herausforderungen. Der Betrieb von Turboprop-Flugzeugen, die in der Regel kürzere und regionalere Routen bedienen, trägt zur Überlastung bei und blockiert wertvolle Slots, die für größere, internationale Flüge genutzt werden könnten. Laut Berichten in der philippinischen Presse, wie beispielsweise in der **Philippine Star**, sind die Pläne für die Umwandlung des Terminal vier am NAIA in ein Lagerhaus ein weiterer Grund für die Verlagerung. Dieses Terminal wird derzeit hauptsächlich für Turboprop-Flüge genutzt. Mit der geplanten Umwandlung soll der Weg für den Bau eines neuen, modernen Terminals geebnet werden, das den gestiegenen Anforderungen an den Flughafenbetrieb besser gerecht werden soll. Reaktionen der Fluggesellschaften Die betroffenen Fluggesellschaften, darunter Cebgo (eine Tochtergesellschaft von Cebu Pacific), AirSWIFT und Sunlight Air, sind bisher zurückhaltend mit öffentlichen Stellungnahmen zu den Plänen der Regierung. Cebu Pacifics Präsident und Chief

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Leipzig/Halle: DHL verlängert Vertrag bis 2053

Die Mitteldeutsche Flughafen AG und DHL, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Post, haben ihren Vertrag für das Frachtzentrum am Flughafen Leipzig/Halle vorzeitig bis 2053 verlängert. Die Vereinbarung sichert dem Standort langfristige Investitionen und höhere Entgelte von DHL. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer begrüßte die Verlängerung als wichtige Entscheidung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Trotz der höheren Kosten sieht DHL-Vorstand Tobias Meyer die Vereinbarung als wirtschaftlich tragfähig an. Die Vertragsdetails, einschließlich der Erhöhung der Nachtflugkomponente, bleiben größtenteils vertraulich. Kritiker bemängeln die mangelnde Transparenz und befürchten fortgesetzte finanzielle Belastungen für den Staatshaushalt.

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Versicherung zahlt: Austrian Airlines lässt OE-LZQ reparieren

Jener Airbus A320neo, der vor einigen Wochen auf dem Flughafen Wien-Schwechat schwer beschädigt wurde, soll nun doch repariert und wieder in den Flugdienst gebracht werden. Dies teilte Chief Operating Officer Francesco Sciortino am Mittwoch, den 31. Juli 2024, öffentlich mit. Die OE-LZQ ist eigentlich ein sehr junges Flugzeug, doch wurde es bei einem routinemäßigen Schleppvorgang auf dem Flughafen Wien-Schwechat schwer beschädigt. Fotos gingen um die Welt und nicht gerade wenige hatten erhebliche Zweifel daran, dass eine Reparatur überhaupt möglich ist. Immer wieder wurde, auch innerhalb von Austrian Airlines spekuliert, dass die Verschrottung droht. Allerdings wurde der Schaden nicht von der AUA selbst verursacht, sondern von einem Bodendienstleister, der mit dem Schleppen des Mittelstreckenjets beauftragt war. Das führt dazu, dass die Betriebshaftpflichtversicherung für den Schaden einstehen muss. Mit anderen Worten: Austrian Airlines hatte nun die Wahl: Finanzielle Entschädigung durch den Versicherer und die Maschine geht damit an die Assekuranz, die sie vermutlich verwerten, also verschrotten lässt oder aber auf Kosten der Versicherung reparieren lassen. Die Betonung liegt auf „lassen“, denn der Strukturschaden ist so schwerwiegend, dass laut Sciortino Hersteller Airbus nicht nur eingebunden ist, sondern die Arbeiten durchführen wird. Da der Jet fluguntauglich ist, werden die Arbeiten auf dem Flughafen Wien-Schwechat von Airbus-Personal vorgenommen werden. Derzeit rechnet der AUA-Manager damit, dass die Instandsetzung zumindest neun Wochen in Anspruch nehmen wird. Der Grund dafür ist, dass unter anderem der Heckbereich komplett ausgetauscht werden muss. Das bedeutet vereinfacht ausgedrückt, dass Arbeiten, die eigentlich in der Endmontage in Hamburg bzw. Toulouse vorgenommen werden, an

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JetBlue verschiebt Flugzeuglieferungen zur Kostensenkung

JetBlue hat im Rahmen der Bekanntgabe ihrer Ergebnisse für das zweite Quartal 2024 eine strategische Anpassung zur Verbesserung der Liquidität und Profitabilität angekündigt.  Die US-amerikanische Fluggesellschaft plant, die Auslieferung von 44 Airbus A321neo von den Jahren 2025 bis 2029 auf das Jahr 2030 und darüber hinaus zu verschieben. Diese Maßnahme soll helfen, die finanziellen Reserven zu stärken und eine nachhaltige Profitabilität zu erreichen.

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AUA-Trestl: „Bundesländer-Strategie wurde adaptiert“

Austrian Airlines und die hineinfusionierte Regionalfluggesellschaft Tyrolean Airways waren einst auf den österreichischen Bundesländerflughäfen omnipräsent und boten zahlreiche Nonstop- und Direktflüge an. Bereits seit Anfang der 2000er-Jahre wurde die Präsenz schleichend zurückgefahren, ehe dann vor ein paar Jahren verkündet wurde, dass die Stationen aufgegeben werden und die dezentralen Strecken eingestellt bzw. an Konzernschwestern wie Eurowings oder Air Dolomiti übergeben werden. Dem Lowcoster war beispielsweise auf Stuttgart-Graz und Düsseldorf-Linz kein Erfolg vergönnt. Die eingesetzten Airbus-Jets erwiesen sich gegenüber den von der AUA genutzten de Havilland Dash 8-400 als für die vorhandene Nachfrage zu groß und damit unwirtschaftlich. Dazu ist gekommen, das Geschäftsreisende, die den doppelten Tagesrand schätzen, mit dem Angebot der Austrian-Airlines-Schwester aufgrund der Flugzeiten nur wenig bis gar nichts anfangen konnten. Erst kürzlich kündigte die AUA an, dass man mit Beginn der Winterflugplanperiode 2024/25 eine Hub-Anbindung zwischen Linz und Frankfurt am Main aufnehmen wird. Diese soll auch hochfrequent bedient werden. Das wirft zwangsläufig die Frage auf, ob Austrian Airlines den Rückzug aus dem dezentralen Bundesländer-Geschäft rückgängig macht. Wurde also die Strategie verworfen und hat man im Office Park 2 erkannt, dass mit gut zahlenden Geschäftsreisenden auf den Nonstop-Flügen ab den kleineren österreichischen Airports doch bestes Geld zu verdienen ist? Trestl: „Bundesländerstrategie wurde adaptiert“ „Ja und Nein“, meint dazu Chief Commercial Officer Michael Trestl, der darauf verweist, dass der vormalige Eigenbetrieb mit in den Bundesländern stationierten Flugzeugen und Personal nicht mehr wettbewerbsfähig gewesen wäre. Der Rückzug von den dezentralen Bundesländer-Strecken wäre richtig gewesen und man könne die nun adaptierte Strategie damit

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Kelly Ortberg wird neuer Chef von Boeing

Boeing hat bekannt gegeben, dass Robert K. „Kelly“ Ortberg ab dem 8. August 2024 die Position des Konzernchefs übernehmen wird. Ortberg tritt die Nachfolge von Dave Calhoun an, der seit Januar 2020 als CEO und seit 2009 als Mitglied des Verwaltungsrats tätig war. Boeing dankte Calhoun für seine Führungsarbeit während herausfordernder Zeiten. Ortberg, der ursprünglich 2021 in den Ruhestand gegangen war, bringt über 30 Jahre Erfahrung in der Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie mit. Er war maßgeblich an bedeutenden Übernahmen bei Rockwell Collins beteiligt, darunter der Kauf von Airinc und B/E Aerospace.

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