August 2, 2024

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August 2, 2024

Swiss setzt Flüge nach Tel Aviv und Beirut aufgrund der Lage im Nahen Osten aus

Swiss International Air Lines (Swiss) hat beschlossen, ihre Flüge von Zürich nach Tel Aviv (LX252) und zurück (LX253) bis einschließlich 8. August 2024 auszusetzen. Auch die Verbindungen nach Beirut bleiben bis zum 12. August eingestellt. Diese Entscheidung erfolgte nach einer sorgfältigen Prüfung der Sicherheitslage im Nahen Osten. Swiss steht in engem Kontakt mit ihren Mitarbeitern in Tel Aviv und bietet ihnen die Möglichkeit, das Land zu verlassen. Die Fluggesellschaft bedauert die Unannehmlichkeiten für die Passagiere, betont jedoch, dass die Sicherheit von Passagieren und Besatzungen oberste Priorität hat. Betroffene Fluggäste werden kontaktiert und erhalten die Möglichkeit, ihre Flüge kostenlos umzubuchen oder den Ticketpreis vollständig erstattet zu bekommen. Swiss beobachtet die Situation im Nahen Osten kontinuierlich und steht in engem Austausch mit den zuständigen Behörden.

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Flughafen Hamburg: Klimakleber scheitern an aufmerksamer Polizei

Am frühen Morgen des vergangenen Tages hat die Polizei eine mutmaßliche Blockadeaktion von Klimakleber am Hamburger Flughafen verhindert. Eine Streifenwagenbesatzung entdeckte in der Nähe des Flughafens eine Gruppe von Radfahrern, die bei der Annäherung der Polizei die Flucht ergriffen. Vier Personen wurden wenig später angehalten und überprüft, eine weitere konnte unerkannt entkommen. Die Polizei fand bei den Verdächtigen umfangreiches Equipment, das auf eine geplante Blockadeaktion hinwies. Bei den Verdächtigen wurden Bolzenschneider, Westen, Plakate und ein Sand-Harz-Gemisch gefunden, was den Verdacht einer geplanten Störaktion am Hamburger Flughafen erhärtete. Die Polizei nahm die vier Personen vorläufig fest. Zudem wurde eine fünfte Person, die vermutlich die Aktion von einem Aussichtspunkt aus dokumentieren wollte, ebenfalls in Gewahrsam genommen. Trotz der verhinderten Aktion hatte der Vorfall keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb am Hamburger Flughafen. „Der Flugbetrieb war und ist nicht beeinträchtigt“, erklärte eine Sprecherin des Flughafens. Diese präventiven Maßnahmen kommen nach einer Reihe ähnlicher Aktionen an anderen Flughäfen in Deutschland. Erst kürzlich hatten Klimakleber am Flughafen Leipzig/Halle den Frachtflugbetrieb gestört, indem sie sich auf das Rollfeld klebten. In der vergangenen Woche wurden ähnliche Störaktionen an den Flughäfen Frankfurt und Köln/Bonn durchgeführt, die jeweils für mehrere Stunden den Flugbetrieb lahmlegten. Am Stuttgarter Flughafen fand zudem eine friedliche Protestaktion statt, die den Flugverkehr jedoch nicht beeinträchtigte. Sicherheitsvorkehrungen am Hamburger Flughafen Als Reaktion auf diese wiederholten Störaktionen kündigte der Hamburger Flughafen bereits vergangene Woche an, erhöhte Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Konkrete Maßnahmen wurden nicht veröffentlicht, jedoch wurde die erhöhte Aufmerksamkeit und Wachsamkeit betont. Die jüngsten Aktionen sind Teil einer

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IAG bläst Air-Europa-Übernahme erneut ab

Die British-Airways-Muttergesellschaft IAG (International Airlines Group) hat ihre Pläne zur Übernahme der spanischen Fluggesellschaft Air Europa erneut aufgegeben. Die Entscheidung fiel aufgrund des Widerstands der EU-Behörden, die Bedenken hinsichtlich des Wettbewerbs hatten. Der Vorstand von IAG entschied, dass es unter den aktuellen regulatorischen Bedingungen nicht im besten Interesse der Aktionäre sei, die Transaktion fortzusetzen. Diese Nachricht wurde am Donnerstag nach Börsenschluss in London bekannt gegeben und führte am Freitagvormittag zu einem Kursanstieg der IAG-Aktie um rund 4,7 Prozent. IAG, die auch Marken wie Iberia, Vueling und Aer Lingus umfasst, plante ursprünglich, die restlichen Anteile an Air Europa für 400 Millionen Euro zu übernehmen. Der Konzern hält derzeit eine Minderheitsbeteiligung von 20 Prozent an der spanischen Fluggesellschaft und wird dies auch weiterhin tun. Aufgrund der abgesagten Übernahme muss IAG eine Strafzahlung von 50 Millionen Euro leisten. Die Übernahme von Air Europa stand schon seit einiger Zeit auf der Kippe. Vertreter der EU-Kommission hatten die unterbreiteten Zugeständnisse von IAG als unzureichend bewertet. Das Hauptproblem lag in der Sorge, dass der Zusammenschluss den Wettbewerb auf bestimmten Strecken einschränken würde, was Konkurrenten wie Air France-KLM benachteiligen könnte. Bloomberg berichtete unter Berufung auf Insider, dass die Regulierer skeptisch waren, ob die von IAG angebotenen Streckenabgaben tatsächlich die Wettbewerbsnachteile beseitigen würden. Die Bedenken der EU-Kommission sind nicht ungewöhnlich in der Luftfahrtbranche, die für ihre strengen Wettbewerbsauflagen bekannt ist. Ein ähnlicher Fall betrifft die Deutsche Lufthansa, die bei ihren Übernahmeplänen der staatlichen italienischen Fluggesellschaft ITA (ehemals Alitalia) ebenfalls zahlreiche Bedingungen erfüllen musste. Anfang Juli wurde bekannt gegeben,

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Austrian Airlines: Total Component Support für Boeing 787-Flotte abgeschlossen

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines hat einen bedeutenden Schritt zur Modernisierung ihrer Langstreckenflotte gemacht. Mit der Einführung der Boeing 787-9, auch bekannt als Dreamliner, und dem dazugehörigen Total Component Support (TCS) durch die Lufthansa Technik AG, wird die Airline in den kommenden Jahren ihre Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz erheblich steigern. Ein kürzlich unterzeichneter Vertrag sichert die langfristige Komponentenversorgung für bis zu elf Langstreckenflugzeuge bis Ende 2032. Der Total Component Support (TCS) von Lufthansa Technik geht weit über die klassische Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) von Flugzeugteilen hinaus. Er umfasst auch die sogenannte Open-Loop-Komponentenversorgung aus dem globalen Teilepool von Lufthansa Technik. Dies bedeutet, dass Austrian Airlines bei einer gemeldeten defekten Komponente nicht erst auf deren Reparatur warten muss, sondern sofort ein einsatzbereites Ersatzteil erhält. Dieser Prozess minimiert die durch Teiledefekte bedingten Ausfallzeiten der Flugzeuge erheblich. Kai-Stefan Röpke, Vice President Corporate Sales Europe, Middle East and Africa bei Lufthansa Technik, betont die Vorteile des TCS: „Durch unseren großen Pool an Ersatzteilen sind wir in der Lage, Austrian umgehend das passende Dreamliner-Ersatzteil bereitzustellen. Und mit unseren 15 Teilelagern auf der ganzen Welt liegt die benötigte Komponente oft nur einen Katzensprung entfernt.“ Aufbau des Materialbestands in Wien Seit Juni dieses Jahres erbringt Lufthansa Technik bereits erste Leistungen aus dem neuen 787-Vertrag und baut sukzessive einen Materialbestand am Standort Wien auf. Dieser Materialaufbau ist speziell auf die Bedürfnisse der Austrian Airlines 787-9-Flotte zugeschnitten. Die Flotte wird zunächst mit sieben gebrauchten Flugzeugen aufgebaut und später durch vorerst vier werksneue Flugzeuge ergänzt. Stephan Koenen, Senior Director Engineering &

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Konsumentenschutz: Minister Rauch geht gegen Ryanair und AUA vor

In einer Zeit, in der die meisten Menschen ihre Flugreisen online buchen, sorgen undurchsichtige Zusatzgebühren und nachteilige Vertragsklauseln bei Fluggesellschaften für Unmut und Verwirrung. Zu den Hauptbeschwerdepunkten gehören versteckte Kosten wie Check-in-Gebühren, Sitzplatzreservierungsgebühren und Ticket-Service-Gebühren. Aufgrund zahlreicher Beschwerden hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) im Auftrag des Konsumentenschutzministeriums rechtliche Schritte gegen einige dieser Praktiken eingeleitet. Besonders im Fokus stehen dabei Ryanair und die Austrian Airlines (AUA). Ryanair, bekannt für seine aggressiven Preismodelle, sieht sich mit einer Klage des VKI konfrontiert. Im Mittelpunkt stehen fünfzehn Klauseln, die zusätzliche Gebühren vorsehen. Eine dieser Gebühren betrifft die sogenannte „Kleinkindergebühr“ von 25 Euro, die erhoben wird, obwohl das Kind während des Flugs auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzt. Familien mit minderjährigen Kindern müssen zudem eine Sitzplatzreservierungsgebühr zahlen, um sicherzustellen, dass sie während des Flugs zusammen sitzen können. Diese Praxis führt effektiv zu versteckten Zusatzgebühren für Kinder. Ein weiterer strittiger Punkt ist der Online-Check-In. Dieser ist bei Ryanair nur zwischen 24 Stunden und zwei Stunden vor Abflug kostenlos. Verpasst man dieses Zeitfenster, wird eine Gebühr von 55 Euro fällig, selbst wenn technische Probleme seitens der Fluggesellschaft den Check-In verhindern. Auch Umbuchungen sind mit hohen Kosten verbunden: Zwischen 45 und 100 Euro müssen Reisende zahlen, selbst wenn der neue Flug günstiger ist. Ein besonderes Ärgernis ist das im Flugpreis inkludierte Handgepäck. Dieses entspricht nicht dem Standardmaß, sodass viele Reisende am Flughafen zusätzliche Gebühren zahlen müssen, wenn ihr Handgepäck die üblichen Maße überschreitet. AUA: Abmahnung wegen unfairer Vertragsklauseln Auch die Austrian Airlines stehen wegen ihrer Vertragsbedingungen in

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Reiseplanung in Zeiten von Waldbränden: Was Urlauber wissen müssen

Die Sommermonate bringen nicht nur die ersehnte Ferienzeit, sondern auch häufig extrem hohe Temperaturen und Trockenheit mit sich, die vielerorts zu verheerenden Waldbränden führen. Besonders betroffen sind derzeit beliebte Urlaubsregionen wie Kroatien und Griechenland. Doch was bedeutet dies für Reisende, die kurz vor einer Reise in diese Gebiete stehen? Ein kostenfreies Storno der Pauschalreise kann unter bestimmten Umständen möglich sein, wie ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer erläutert. Wenn Waldbrände oder andere Naturkatastrophen die Durchführung einer Pauschalreise erheblich beeinträchtigen oder gar unmöglich machen, können Reisende ihre Reise kostenfrei stornieren. Dies gilt unabhängig davon, ob das Außenministerium eine Reisewarnung ausgesprochen hat oder nicht. „Eine kostenfreie Stornierung ist allerdings nur möglich, wenn der Urlaubsantritt und die Gefahrensituation zeitlich eng beieinander liegen und die geplante Reise genau in die betroffene Region führt“, so Hoffer. Beispielsweise würde ein Waldbrand auf dem griechischen Festland nicht automatisch die Reise zu einer griechischen Insel beeinträchtigen. Vorbereitung und Reaktion kurz vor der Abreise Für Reisende, deren Urlaub unmittelbar bevorsteht, empfiehlt sich eine enge Absprache mit dem Reiseveranstalter, um mögliche Alternativen zu finden. Bei längerem Vorlauf, wie etwa zwei Wochen, ist Geduld gefragt, da sich die Lage vor Ort noch ändern kann. Die regelmäßige Information über die aktuelle Situation ist hier entscheidend. Individualreisende, die ihre Flüge und Unterkünfte separat gebucht haben, haben es in solchen Situationen schwerer. Ein kostenfreies Storno des Fluges ist in der Regel nur möglich, wenn das Flughafengelände direkt von der Naturkatastrophe betroffen ist oder eine Landung unmöglich gemacht wird. Ob eine Stornierung der Unterkunft möglich ist, hängt hingegen

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Erster Klagenfurt Airport Night Run: Sportevent für den guten Zweck

Am 7. September 2024 wird am Flughafen Klagenfurt der erste „Klagenfurt Airport Night Run“ stattfinden, organisiert in Zusammenarbeit mit der Initiative „Kärnten Bewegen“ und Antenne Kärnten. Ab 21:00 Uhr haben Teilnehmer die Möglichkeit, auf der beleuchteten Start- und Landebahn des Flughafens eine Strecke von 5,5 km zu laufen oder zu gehen. Das Event bietet ein einmaliges Erlebnis und ist für Läufer aller Alters- und Leistungsgruppen geeignet. Die erzielten Einnahmen werden an die Organisation Rainbows Kärnten gespendet, die Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen unterstützt. Das Event ist Teil der Initiative „Gesundheit erhalten. Kärnten bewegen“, die von der Gesundheitsreferentin des Landes Kärnten, Beate Prettner, ins Leben gerufen wurde, um die Bevölkerung zu mehr Bewegung zu motivieren. Neben der Laufveranstaltung wird es eine After Run Party geben, und Preise werden per Tombola verlost. Das Nenngeld beträgt 27 Euro, und die ersten 500 Anmeldungen erhalten ein Geschenkpaket.

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Handgepäckscanner in der EU: Auswirkungen auf Flughäfen und Passagiere

Die Einführung neuer Beschränkungen für Handgepäckscanner in der EU ab dem 1. September 2024 könnte erhebliche betriebliche und finanzielle Belastungen für Flughäfen verursachen. Die Änderungen betreffen die C3-Scanner, die es bisher ermöglichten, Flüssigkeiten ohne Einschränkungen im Handgepäck zu transportieren. Zukünftig wird eine Begrenzung auf 100 ml für einzelne Flüssigkeitsbehälter eingeführt, was den Hauptvorteil dieser Spitzentechnologie zunichtemacht und den Passagierdurchsatz an den Sicherheitskontrollstellen verringert. Dies erfordert zusätzliche personelle und infrastrukturelle Maßnahmen. Flughäfen, die bereits in die teuren C3-Scanner investiert haben, sehen sich nun benachteiligt. Die Anschaffung und der Betrieb dieser Geräte sind deutlich kostspieliger als herkömmliche Röntgenprüfgeräte. ACI EUROPE kritisiert die plötzliche Änderung der EU-Richtlinien und fordert die Europäische Kommission auf, einen klaren Fahrplan zur Aufhebung der Beschränkungen zu entwickeln, um das Vertrauen in das EU-Zertifizierungssystem wiederherzustellen und die betrieblichen Auswirkungen zu minimieren.

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Boeing meldet deutlichen Verlust im ersten Halbjahr 2024

Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing verzeichnete im ersten Halbjahr 2024 einen negativen freien Cashflow (FCF) von über 8 Milliarden USD, bedingt durch anhaltende Qualitäts- und Sicherheitsprobleme. Im zweiten Quartal wurden nur 92 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert, ein Rückgang von 32 % im Vergleich zum Vorjahr. Dadurch sanken die Einnahmen in diesem Zeitraum um 15 % auf 16,8 Milliarden USD. Boeing beendete das Quartal mit einem Nettoverlust von 1,4 Milliarden USD. Trotz dieser Herausforderungen kündigte Boeing Pläne zur Produktionssteigerung der Modelle 737 MAX und 787 an und arbeitet an Verbesserungen im Qualitätsmanagement. Eine Vereinbarung zur Übernahme von Spirit AeroSystems wurde ebenfalls abgeschlossen.

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