August 14, 2024

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August 14, 2024

Discover schließt Tarifvertrag mit Verdi ab

Discover Airlines und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf einen umfassenden Tarifvertrag für die rund 500 Cockpit- und 1.400 Kabinen-Mitarbeitern geeinigt. Dieser Vertrag, der ab dem 1. Juli 2024 bis Ende 2027 gilt, stellt die erste Tarifierung der seit 2021 operierenden Airline dar. Die Vereinbarung umfasst unter anderem jährliche Gehaltserhöhungen von 5 Prozent ab Mai 2025, die Einführung jährlicher Sonderzahlungen sowie eine verbesserte Planbarkeit der Freizeit und eine stabilere Dienstplanung für die Beschäftigten. Der CEO von Discover Airlines, Bernd Bauer, betonte die Bedeutung dieses Abschlusses für die Airline, wies jedoch auch auf die damit verbundenen Kosten und Einschränkungen hin. Die Verhandlungen wurden als intensiv, aber letztlich konstruktiv beschrieben.

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Motor Sich: Ukraine setzt Auslandsschuldenrückzahlungen aus

Die geopolitischen Spannungen und die wirtschaftlichen Turbulenzen, die durch den Ukraine-Konflikt ausgelöst wurden, haben einen neuen Tiefpunkt erreicht, der weitreichende Auswirkungen auf internationale Investoren hat. Insbesondere steht die Beijing Tianjiao Aviation Industry Investment Co, auch bekannt als Skyrizon, im Fokus, da sie mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert ist, ihre finanziellen Ansprüche gegenüber der Ukraine durchzusetzen. Die Entscheidung der ukrainischen Regierung, alle Auslandsschuldenrückzahlungen bis Oktober auszusetzen, verschärft die Lage für die chinesische Investitionsgesellschaft erheblich. Im Jahr 2016 erwarb die Beijing Tianjiao Aviation Industry Investment Co. 56 Prozent der Anteile am ukrainischen Triebwerkshersteller Motor Sich. Diese Übernahme sollte dem chinesischen Unternehmen ermöglichen, Zugang zu wichtigen Technologien im Bereich der Flugzeugtriebwerke zu erhalten und eine bedeutende Rolle in der globalen Luftfahrtindustrie zu spielen. Doch die Investition erwies sich schnell als umstritten. Im Jahr 2019 reichten die chinesischen Investoren Antimonopolunterlagen bei den ukrainischen Behörden ein, die den Weg für die endgültige Übernahme ebnen sollten. Doch die Situation eskalierte, als der ukrainische Sicherheitsdienst die chinesischen Anteile beschlagnahmte und Sanktionen gegen die chinesischen Unternehmen sowie deren Miteigentümer Wing Jin verhängte. Die Ukraine verhängte im März 2021 Sanktionen und verstaatlichte Motor Sich, was zu einer erheblichen finanziellen Belastung für Beijing Tianjiao führte. Ukraine setzt Auslandsschuldenrückzahlungen aus In einem überraschenden Schritt hat die Ukraine unter Präsident Volodymyr Zelensky am 1. August 2024 ein Dekret unterzeichnet, das alle Auslandsschuldenzahlungen bis zum 1. Oktober aussetzt. Diese Maßnahme wurde als Teil einer umfassenden Umstrukturierungsvereinbarung mit den wichtigsten Anleihegläubigern eingeführt, um einen drohenden Zahlungsausfall im Juli zu verhindern. Die Entscheidung, die Auslandsschuldenzahlungen auszusetzen,

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Juni 2024: Deutsche Airports mit 20 Millionen Passagieren

Im Juni 2024 verzeichneten die deutschen Flughäfen ein Passagieraufkommen von knapp 20 Millionen, was einem leichten Anstieg von 250.000 Passagieren im Vergleich zum Mai entspricht. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 liegt das Aufkommen jedoch noch immer um 15,6% niedriger. Besonders betroffen ist der innerdeutsche Verkehr, der nur knapp die Hälfte des Vorkrisenniveaus erreicht. Trotz der laufenden Erholung bleibt das Wachstum des internationalen Flugverkehrs im Juni hinter den Erwartungen zurück, auch aufgrund des Beginns der Sommerferien und der Euro 2024. Die Luftfracht verzeichnete im Juni ein moderates Wachstum von 1,9% gegenüber dem Vorjahr, wobei insbesondere die Ausladungen zulegten. Das erste Halbjahr 2024 zeigt insgesamt eine verhaltene Erholung mit einer Wachstumsrate von 10,2% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, jedoch bleibt die Erholung im Vergleich zu anderen europäischen Ländern hinter den Erwartungen zurück.

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Flugreisen in Deutschland: Ein Sommer voller Herausforderungen und Chancen

Mit dem Sommer 2024 zeigt sich, dass die Lust der Deutschen auf Flugreisen ungebrochen ist. Wie die aktuellen Zahlen der Airports-Association ADV belegen, steht das Fliegen weiterhin hoch im Kurs, auch wenn die Branche mit erheblichen Hürden kämpft. Die diesjährige Sommerreisezeit brachte zwar eine starke Nachfrage mit sich, doch die Herausforderungen durch steigende regulatorische Kosten und einen rückläufigen Ausbau des Flugangebots werfen einen Schatten auf die positive Entwicklung. In der 31. Kalenderwoche (KW 31) des Jahres 2024 wurden an den deutschen Flughäfen beeindruckende 4,88 Millionen Passagiere gezählt. Dieser Peak markiert den Höhepunkt der Sommerreisewelle, vergleichbar mit den Zahlen aus dem Jahr 2019. Dennoch liegt das Passagieraufkommen in diesem Jahr um 13,6 Prozent unter dem Niveau von 2019, was einer Recovery-Rate von lediglich 86,4 Prozent entspricht. Dies ist besonders besorgniserregend, da die Erholung in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern deutlich langsamer verläuft. Die europäische Luftfahrtbranche hat bereits begonnen, deutsche Flughäfen aufgrund der hohen regulatorischen Kosten zu meiden. Diese Kosten umfassen nicht nur die erhöhten Luftverkehrsteuern, sondern auch die Luftsicherheitsgebühren, die im Mai 2024 angehoben wurden. Die zusätzliche Gebührenerhöhung, die Anfang nächsten Jahres geplant ist, wird die Kosten weiter in die Höhe treiben und könnte die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen weiter beeinträchtigen. Die Folge sind steigende Flugpreise und eine weitere Reduzierung des Angebots an Flugzielen von deutschen Flughäfen. Regulatorische Belastungen und ihre Auswirkungen Die hohen regulatorischen Kosten, einschließlich der Luftverkehrssteuer und der Sicherheitsgebühren, stellen eine erhebliche Belastung für die Luftfahrtbranche dar. Während die Flughafenentgelte moderat gestiegen sind, können diese Erhöhungen

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Travelcoup lässt Embraer 135 in London stationieren

Der semi-private Flugreiseanbieter Travelcoup hat eine zweite Embraer ERJ 135 in seine Flotte aufgenommen und damit seine Kapazitäten erweitert. Die Maschine ist ab sofort in London stationiert und vorerst für Vollcharterflüge verfügbar. Langfristig plant das Unternehmen, weitere Ziele in Europa anzusteuern und bis 2025 einen dritten Jet hinzuzufügen. Die neue ERJ 135 bietet 16 First-Class-Sitzplätze in einer 1-1-Konfiguration, wodurch jeder Passagier sowohl am Gang als auch am Fenster sitzt. Neben luxuriösem Komfort profitieren Reisende von verkürzten Wartezeiten dank der Nutzung von General Aviation Terminals. Der Anbieter hebt sich durch sein spezielles „Empty Leg“-Angebot ab, das Leerflüge vermeidet, indem einzelne Sitze auf bestimmten Strecken zu reduzierten Preisen angeboten werden. Der erste Jet des Unternehmens, eine Embraer ERJ 145, bedient weiterhin regelmäßig die Balearen-Inseln Mallorca und Ibiza ab München und Zürich.

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Rückgang klassischer Entsendungen: Neue Trends in der Internationalen Mobilität

In der globalisierten Wirtschaft werden Unternehmen zunehmend mit komplexen Herausforderungen konfrontiert, wenn es um die Entsendung ihrer Mitarbeiter ins Ausland geht. Ein aktueller Bericht von Aon plc, einem führenden internationalen Beratungsunternehmen, zeigt einen signifikanten Rückgang klassischer Entsendungen und gibt aufschlussreiche Einblicke in die Trends und Herausforderungen, die diese Entwicklung begleiten. Die Studie, die Daten aus 37 Ländern umfasst, darunter 82 Prozent aus der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika), bietet wertvolle Informationen über die aktuellen Bewegungen und Strategien im Bereich der internationalen Personalmobilität. Die Studie von Aon zeigt, dass die Anzahl der klassischen Entsendungen von Mitarbeitern ins Ausland zurückgeht, was vor allem auf steigende Kosten und einen Mangel an Talenten zurückzuführen ist. Der wichtigste Einflussfaktor, den 51 Prozent der befragten Unternehmen nennen, sind die inflationsbedingten Kostensteigerungen. Diese Problematik, die bereits im Vorjahr eine bedeutende Rolle spielte, hat sich verschärft und rangiert nun auf Platz eins der Herausforderungen. Die zunehmende Inflation treibt die Kosten für internationale Entsendungen in die Höhe, was viele Unternehmen dazu zwingt, ihre Strategien zu überdenken und nach kosteneffizienteren Lösungen zu suchen. Neben den Kosten stellt der globale Fachkräftemangel eine erhebliche Herausforderung dar. 49 Prozent der Unternehmen sehen hierin einen wesentlichen Faktor, der ihre internationalen Mobilitätsstrategien beeinflusst. Der Wettbewerb um hochqualifizierte Arbeitskräfte zwingt viele Unternehmen dazu, gezielt im Ausland nach Mitarbeitern zu suchen. Dies hat zu einem Anstieg der Bedeutung grenzüberschreitender Personalstrategien geführt, die darauf abzielen, diese Herausforderung zu bewältigen. Innovative Arbeitsmodelle wie „Workation“ (eine Kombination aus Arbeit und Urlaub) und „Bleisure“ (eine Kombination aus Geschäftsreise und Freizeit)

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Virgin Australia bestellt acht Embraer E190-E2

Virgin Australia hat bei Embraer acht treibstoffeffiziente E190-E2-Schmalrumpfflugzeuge bestellt, die ab der zweiten Hälfte 2025 ausgeliefert werden sollen. Die neuen Jets, die als Ergänzung zur bestehenden Flotte dienen und die älteren Fokker-Flugzeuge ersetzen werden, zeichnen sich durch einen um 30 % niedrigeren Treibstoffverbrauch und geringere Emissionen aus. Die E190-E2 wird hauptsächlich im Charterbetrieb von Virgin Australia Regional Airlines (VARA) eingesetzt und in Perth stationiert sein. Diese Bestellung unterstreicht Virgin Australias Engagement für eine umweltfreundlichere und effizientere Flottenstrategie.

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Die Amerikaner kommen

Am Ende des Urlaubs denken sich viele Griechenlandreisende: „Schön war´s“. Einige wollen vielleicht „irgendwann“ dort bleiben, wie seinerzeit S.T.S. Aber ist das „Lebensg’fühl“, das man „dort inhaliert“, wirklich so toll? Junge Griechen denken da anders. Auf einer Insel einen (Zweit-) Wohnsitz zu errichten ist gar nicht so schwer. Auf spanischen Inseln machen das ja sehr viele, und das Internet ist voll von mehr oder meist weniger schlauen Auswanderungstipps. Ob die Sache sinnvoll ist, das ist eine andere Frage. Außerdem gibt es Gott sei Dank keine riesigen Zweitwohnsitzanlagen, wie sie in Spanien ohne jede Rücksicht auf Aussehen und Umwelt (oft ohne Genehmigungen) einfach hingeklotzt werden.  Wer im Winter wirklich einmal auf einer der im Sommer so traumhaften Ägäischen Inseln war, dem ist die Lust auf einen längeren Aufenthalt ziemlich schnell vergangen: Es ist kalt, windig, zieht überall rein, fast alles hat zu, das Meer ist abweisend und absolut nichts, aber wirklich nichts ist los. Dramatische Bevölkerungsentwicklung Die jungen Griechen haben ein sehr distanziertes Verhältnis zu ihrem Land. Nichts wie weg, lautet da die Devise. Seit 2013 sind es jährlich bis zu 100.000 (in manchen Jahren auch mal weniger) meist junge Leute mit guter Ausbildung, die das Land wegen der Perspektivlosigkeit und geringer Verdienstmöglichkeiten verließen. Dieser Brain-Drain bedeutet neue Probleme für Griechenland: Der Staat kommt für die Ausbildung der Menschen auf, hat aber keinen Nutzen davon. Diese qualifizierten Arbeitskräfte fehlen im Land. Waren es früher noch die Albaner oder Nordmazedonier, die zur Arbeit kamen, suchen sich diese jetzt vermehrt besser bezahlte Jobs

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Air Baltic ordert zehn weitere Airbus A220-300

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat eine Zusatzbestellung für zehn weitere Airbus A220-300 aufgegeben, womit sich ihre Gesamtbestellung auf 90 Flugzeuge dieses Typs erhöht. Air Baltic, die bereits über fast 50 A220-300 verfügt und seit 2020 eine reine A220-Flotte betreibt, festigt damit ihre Position als größter A220-Kunde in Europa und weltweit. Die Airline plant, ihre Flotte auf nahezu 100 A220-300 auszubauen, was laut CEO Martin Gauss das Vertrauen in das A220-Programm unterstreicht. Airbus hat weltweit bereits über 900 Bestellungen für den A220 erhalten, von denen rund 350 ausgeliefert wurden.

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