
30 Jahre „Oper im Steinbruch“: Eine Jubiläumssaison voller Höhepunkte
Mit der diesjährigen Produktion von Giuseppe Verdis „Aida“ feierte die Oper im Steinbruch St. Margarethen ihr 30-jähriges Bestehen und setzte dabei neue Maßstäbe in der europäischen Festivallandschaft. Rund 100.000 Besucherinnen und Besucher strömten in den Sommermonaten in den idyllischen Steinbruch, der seit drei Jahrzehnten eine der spektakulärsten Freiluftbühnen Europas beheimatet. Die Resonanz auf die diesjährige Inszenierung war überwältigend – sowohl von Seiten der Kulturkritiker als auch des breiten Publikums. Die diesjährige Produktion von „Aida“ unter der Regie von Thaddeus Strassberger bot den Zuschauerinnen und Zuschauern ein visuelles und akustisches Erlebnis der Superlative. Das Bühnenbild, inspiriert von der altägyptischen Mythologie und gestaltet als Reise entlang des Nils, zog das Publikum in seinen Bann. Die Inszenierung, die aufwändige Licht- und Wassereffekte mit einer emotional tiefgehenden Darstellung der Handlung verband, erinnerte in ihrer Opulenz an die großen Inszenierungen des berühmten Festivals von Verona. Besonders hervorzuheben sind die erstmals eingesetzten Wasserspiele, die durch das französische Unternehmen Crystal realisiert wurden und dem Bühnenbild eine lebendige Dynamik verliehen. Die musikalische Leitung lag in den bewährten Händen von Ivan Lopez-Reynoso, der es meisterhaft verstand, das Zusammenspiel von Orchester, Chor und Solistinnen und Solisten zu einem harmonischen Ganzen zu formen. Das Ergebnis war eine musikalische Qualität, die so überzeugend war, dass es Besucher gab, die kaum glauben konnten, dass live musiziert wurde. Stimmen der Kritiker und des Publikums Die Reaktionen auf die „Aida“-Inszenierung fielen durchweg positiv aus. Die renommierte österreichische Tageszeitung *Die Presse* lobte die Produktion als „sehenswerte, auch musikalisch beeindruckende Produktion“, die „in ihrer szenischen Opulenz durchaus








