August 27, 2024

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August 27, 2024

30 Jahre „Oper im Steinbruch“: Eine Jubiläumssaison voller Höhepunkte

Mit der diesjährigen Produktion von Giuseppe Verdis „Aida“ feierte die Oper im Steinbruch St. Margarethen ihr 30-jähriges Bestehen und setzte dabei neue Maßstäbe in der europäischen Festivallandschaft. Rund 100.000 Besucherinnen und Besucher strömten in den Sommermonaten in den idyllischen Steinbruch, der seit drei Jahrzehnten eine der spektakulärsten Freiluftbühnen Europas beheimatet. Die Resonanz auf die diesjährige Inszenierung war überwältigend – sowohl von Seiten der Kulturkritiker als auch des breiten Publikums. Die diesjährige Produktion von „Aida“ unter der Regie von Thaddeus Strassberger bot den Zuschauerinnen und Zuschauern ein visuelles und akustisches Erlebnis der Superlative. Das Bühnenbild, inspiriert von der altägyptischen Mythologie und gestaltet als Reise entlang des Nils, zog das Publikum in seinen Bann. Die Inszenierung, die aufwändige Licht- und Wassereffekte mit einer emotional tiefgehenden Darstellung der Handlung verband, erinnerte in ihrer Opulenz an die großen Inszenierungen des berühmten Festivals von Verona. Besonders hervorzuheben sind die erstmals eingesetzten Wasserspiele, die durch das französische Unternehmen Crystal realisiert wurden und dem Bühnenbild eine lebendige Dynamik verliehen. Die musikalische Leitung lag in den bewährten Händen von Ivan Lopez-Reynoso, der es meisterhaft verstand, das Zusammenspiel von Orchester, Chor und Solistinnen und Solisten zu einem harmonischen Ganzen zu formen. Das Ergebnis war eine musikalische Qualität, die so überzeugend war, dass es Besucher gab, die kaum glauben konnten, dass live musiziert wurde. Stimmen der Kritiker und des Publikums Die Reaktionen auf die „Aida“-Inszenierung fielen durchweg positiv aus. Die renommierte österreichische Tageszeitung *Die Presse* lobte die Produktion als „sehenswerte, auch musikalisch beeindruckende Produktion“, die „in ihrer szenischen Opulenz durchaus

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Air Baltic erweitert Schulungskapazitäten mit zweitem Airbus A220-Simulator

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic wird ihre Schulungskapazitäten durch die Anschaffung eines zweiten Airbus A220-Vollflugsimulators im vierten Quartal 2024 ausbauen. Diese Investition ist entscheidend, um die wachsende Zahl von Piloten zu schulen und die Flottenerweiterung von derzeit 48 auf 58 Flugzeuge bis 2025 zu unterstützen. Der neue Simulator soll jährlich 6.000 Stunden Schulungszeit bieten und sowohl die Erst- als auch die Fortbildung von Piloten verbessern. Zudem plant Air Baltic, freie Kapazitäten an andere Fluggesellschaften zu vermieten, um die Auslastung der hochmodernen Einrichtung zu maximieren. Der CEO von Air Baltic, Martin Gauss, betonte, dass diese Erweiterung das Engagement der Fluggesellschaft für höchste Sicherheits- und Effizienzstandards sowie erstklassige Pilotenausbildung unterstreiche. Der neue Simulator wird zudem die Position von Air Baltic als führendes Trainingszentrum in Nordeuropa festigen. Aktuell sind an der Air Baltic Pilot Academy 136 Studenten eingeschrieben, von denen die meisten aus den baltischen Staaten sowie anderen EU-Ländern stammen.

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Flughafen Stuttgart: Neues Luftbildposter 2024 ab sofort erhältlich

Der Flughafen Stuttgart bietet ab sofort das neue Luftbildposter für das Jahr 2024 kostenlos an. Das Poster, das jährlich aktualisiert wird, zeigt das gesamte Flughafengelände inklusive Terminals, Start- und Landebahnen sowie Rollwege. Besonders hervorzuheben ist, dass auf der diesjährigen Aufnahme auch die zukünftige Fernbahnstrecke Stuttgart – Ulm entlang der Autobahn A8 zu sehen ist. Das farbige Poster misst etwa 85 x 58 Zentimeter und kann im Eingangsbereich des Besucherzentrums SkyLand (Terminal 3, Ebene 4) kostenlos abgeholt werden. Das SkyLand ist von Donnerstag bis Sonntag geöffnet und der Eintritt ist frei. Für Interessierte, die das Poster per Post erhalten möchten, ist eine Bestellung per E-Mail möglich.

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Ryanair kürzt Flugverkehr am Flughafen Berlin Brandenburg um 20 Prozent

Ryanair hat angekündigt, 20 Prozent seines Flugverkehrs am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) einzustellen. Grund dafür sind die hohen Zugangskosten, die trotz wiederholter Aufforderungen von der deutschen Regierung und dem Flughafenmanagement nicht gesenkt wurden. Als Folge dieser Maßnahme wird die Zahl der von Ryanair in Berlin stationierten Flugzeuge von neun auf sieben reduziert. Sechs Strecken, darunter Verbindungen nach Brüssel, Riga und Krakau, werden eingestellt, was den Verlust von 750.000 Sitzplätzen bedeutet. Die Kapazitäten werden in kostengünstigere EU-Länder wie Italien, Polen und Spanien verlagert. Ryanair kritisiert die steigenden Luftverkehrs-, Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren in Deutschland, die die Erholung des Luftverkehrs nach der Pandemie stark beeinträchtigen. Während andere europäische Flughäfen eine rasche Rückkehr zu den Passagierzahlen vor der Pandemie verzeichnen, hinkt Deutschland mit einer Erholung von nur 82 Prozent deutlich hinterher. Besonders betroffen ist der Berliner Flughafen, der weit unter den Erwartungen bleibt und weniger Passagiere abfertigt als kleinere europäische Flughäfen wie Dublin oder Kopenhagen. Ryanair warnt, dass bei anhaltend hohen Kosten weitere Kürzungen im Sommer 2025 folgen könnten.

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Münchner Flughafen: Starkes Wachstum im Langstreckenverkehr in die USA

Der Langstreckenverkehr zwischen dem Münchner Flughafen und den USA hat seit der Eröffnung im Jahr 1992 eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen. Mit derzeit 140 wöchentlichen Flügen zu 14 Zielen in den Vereinigten Staaten hat sich das Angebot gegenüber den 39 Starts zu fünf Zielen im Jahr der Flughafeneröffnung mehr als verdreifacht. Am Montag wurde der 50-millionste Fluggast im Nonstop-Verkehr zwischen München und den USA gezählt. Lufthansa, American Airlines, Delta Airlines und United bieten aktuell Direktflüge zu Zielen wie Atlanta, New York, Los Angeles und San Francisco an. Besonders stark nachgefragt sind die Flüge mit dem Airbus A380, die Lufthansa täglich nach Boston, Los Angeles, New York und Washington durchführt. Die wöchentlich angebotenen 44.000 Sitzplätze sind zu über 90 Prozent ausgelastet. Im Jahr 2023 überschritt der Münchner Flughafen erstmals die Marke von drei Millionen Passagieren im Nonstop-Verkehr mit den USA, wobei die Passagierzahlen bereits seit Juni 2022 kontinuierlich über den Werten von 2019 liegen. Allein im Juli 2024 wurden mehr als 355.000 Passagiere auf Flügen zwischen München und US-Destinationen gezählt.

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Herbstferien 2024: Hurghada und Kreta bei TUI-Reisenden besonders beliebt

Für die Herbstferien 2024 verzeichnet TUI eine hohe Nachfrage nach Flugpauschalreisen ans Meer, insbesondere zu Zielen im Mittelmeerraum und in entferntere Regionen. Die Spitzenreiter unter den Urlaubsdestinationen auf der Mittelstrecke sind Hurghada am Roten Meer, Antalya an der türkischen Riviera und Heraklion auf Kreta. Auf der Fernstrecke liegen die Vereinigten Arabischen Emirate, die Malediven und Mauritius im Trend. Besonders hervorzuheben ist die stark gestiegene Beliebtheit von Kreta und Gran Canaria, die signifikante Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. TUI bietet in Österreich zahlreiche Flüge zu diesen beliebten Zielen an. Für Kreta beispielsweise gibt es mehrmals wöchentlich Verbindungen ab Wien sowie wöchentliche Flüge ab Linz und Salzburg. Zudem sind auf den Malediven noch attraktive Restplätze verfügbar, die auch Premium Economy-Optionen für zusätzlichen Komfort und Privatsphäre beinhalten. Im Gesamt-Ranking der beliebtesten Reiseländer führt Spanien vor Ägypten und der Türkei, während Griechenland mit einem deutlichen Zuwachs von 63 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf Platz vier liegt. Zypern und die Vereinigten Arabischen Emirate folgen auf den weiteren Plätzen.

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Polen: CPK unterzeichnet Vertrag für Planung der Flugsicherungszentrale

Die CPK (Centralny Port Komunikacyjny) hat einen Vertrag im Wert von rund 4,7 Millionen PLN für die Planung einer neuen Flugsicherungszentrale unterzeichnet. Der Vertrag mit einem Konsortium bestehend aus PIG Architekci und GMT sieht vor, dass die vollständige Bauplanung innerhalb eines Jahres abgeschlossen wird, einschließlich der Beantragung der notwendigen Baugenehmigungen. Diese Vereinbarung ist der dritte große Planungsauftrag im Rahmen der Entwicklung von Flughafenunterstützungseinrichtungen, nach der Planung eines Flugsicherungsturms und einer Infrastruktur für Notruf- und Feuerlöschdienste. Das Airline Operations Control Centre (AOCC) wird eine zentrale Rolle bei der Verwaltung und Koordinierung des Flugbetriebs spielen. Es soll als Knotenpunkt für die Überwachung und Verarbeitung von Daten zur Flugplanung, zum Vorfeldverkehr, zum Besatzungsmanagement und zu Bodenabfertigungsaktivitäten dienen. Das AOCC wird entscheidend für den reibungslosen Betrieb des Flughafens unter allen Bedingungen sein. Maciej Lasek, Regierungsbevollmächtigter für CPK, und Dr. Filip Czernicki, CEO von CPK, betonten die Bedeutung des Projekts für den Fortschritt des neuen Flughafens.

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Pilatus plant neuen Standort in Florida zur Stärkung des US-Geschäfts

Der Schweizer Flugzeughersteller Pilatus plant die Eröffnung eines neuen Standorts in Bradenton, Florida, um den wichtigen US-Markt weiter auszubauen. Die neue Einrichtung soll ab Mitte 2026 betriebsbereit sein und sich auf den Verkauf, Wartungsarbeiten, Ersatzteilvertrieb sowie die Auslieferung der Modelle PC-12 und PC-24 konzentrieren. Der Bau erfolgt auf einem rund 17 Hektar großen Gelände am Sarasota Bradenton International Airport und wird Platz für etwa 50 Mitarbeitende bieten. Das neue Service- und Verkaufszentrum soll die wachsende Pilatus-Flotte in Nord- und Südamerika unterstützen, die inzwischen mehr als 2250 Flugzeuge umfasst. Pilatus sieht in den USA einen entscheidenden Markt, da allein 2023 fast die Hälfte des Umsatzes in Amerika erzielt wurde. Die neue Einrichtung in Florida wird neben den bereits bestehenden Standorten die Präsenz an der Ostküste verstärken. Die Erweiterung in Bradenton wird keine Auswirkungen auf die Arbeitsplätze am Hauptsitz in Stans, Schweiz, haben. Vielmehr unterstreicht das Unternehmen sein langfristiges Engagement in der Schweiz, wo weiterhin hohe Investitionen in nachhaltige Arbeitsplätze geplant sind.

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Österreich prüft Kauf italienischer Jet Trainer zur Luftüberwachung

Das österreichische Verteidigungsministerium plant eine mögliche Anschaffung von Jet-Trainern des Typs M-346 aus Italien. Dies geht aus einem aktuellen Schreiben des italienischen Verteidigungsministeriums hervor, das am 27. August 2024 bekannt wurde. Die Bundesministerin für Landesverteidigung, Klaudia Tanner, hat die Generaldirektion Präsidium angewiesen, die rechtlichen Grundlagen für eine gemeinsame Beschaffungskooperation zu prüfen. Zudem soll der Generalstab bei Vorliegen aller Voraussetzungen Gespräche mit Italien aufnehmen. Die neuen Jet-Trainer sollen nicht nur zur Ausbildung von Piloten dienen, sondern auch Aufgaben in der Luftraumüberwachung und Luftverteidigung übernehmen. Damit würden sie die alternden Saab 105 Jets ersetzen, die aus Altersgründen außer Dienst gestellt wurden. Die mögliche Beschaffung der M-346 steht im Einklang mit dem österreichischen Aufbauplan 2032+ und dem jährlichen Luftverteidigungsbericht. Ministerin Tanner betonte die Vorteile von internationalen Beschaffungskooperationen und verwies auf frühere erfolgreiche Projekte wie die Anschaffung der Leonardo AW-169 Hubschrauber und des Transportflugzeugs Embraer C-390. Eine begleitende Kontrolle der Vergabe soll sicherstellen, dass alle Compliance-Vorschriften eingehalten werden.

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WestJet schließt Sale-and-Leaseback-Transaktion für acht B737-800 mit Aergo Capital ab

Die kanadische Fluggesellschaft WestJet hat Anfang August 2024 eine Sale-and-Leaseback-Transaktion für acht Boeing 737-800 mit dem irischen Leasingunternehmen Aergo Capital abgeschlossen. Dies ist die erste Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen. Durch diese Transaktion hat Aergo Capital seine Flugzeugflotte erweitert, während WestJet die Flugzeuge weiterhin im operativen Betrieb nutzen kann. Zu den betroffenen Maschinen gehört auch ein Flugzeug, das nach einem Hagelsturm in Calgary außer Betrieb ist. WestJet verfügt derzeit über eine Flotte von 182 Flugzeugen, von denen 104 von insgesamt 20 verschiedenen Leasinggebern geleast sind.

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