September 1, 2024

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September 1, 2024

Cyberangriff auf die Deutsche Flugsicherung: APT 28 im Visier

In einer zunehmend digitalisierten Welt werden kritische Infrastrukturen wie die Flugsicherung immer häufiger Ziel von Cyberangriffen. Kürzlich ist die Deutsche Flugsicherung (DFS) mit Sitz in Langen bei Frankfurt am Main Opfer eines solchen Hackerangriffs geworden. Die Attacke, die die Bürokommunikation der DFS lahmlegte, hat nicht nur Sicherheitsbehörden alarmiert, sondern auch die Öffentlichkeit aufgeschreckt. Während der Flugverkehr nicht betroffen war, wirft der Vorfall ernsthafte Fragen zur Cybersicherheit in Deutschland auf, insbesondere im Zusammenhang mit der vermuteten Beteiligung der Hackergruppe „APT 28“, die eng mit dem russischen Militärnachrichtendienst GRU in Verbindung gebracht wird. Der Angriff auf die DFS wurde in der vergangenen Woche entdeckt, wie ein Sprecher der Flugsicherung gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bestätigte. Das betroffene System war die interne Bürokommunikation, die für den Austausch von Informationen innerhalb der Organisation unerlässlich ist. „Wir befinden uns derzeit in den Abwehrmaßnahmen“, so der Sprecher weiter, ohne genaue Details zu den betroffenen Systemen oder zur Art der Abwehrmaßnahmen zu nennen. Die DFS betonte jedoch, dass der Flugverkehr nicht beeinträchtigt wurde und normal weiterlief. Dies unterstreicht die Robustheit der operativen Systeme der Flugsicherung, die offensichtlich von der Bürokommunikation getrennt sind. Die Rolle von APT 28 Medienberichte, insbesondere vom Bayerischen Rundfunk, deuten darauf hin, dass die berüchtigte Hackergruppe „APT 28“ hinter dem Angriff stecken könnte. Diese Gruppe, auch unter dem Namen „Fancy Bear“ bekannt, wird seit Jahren von Sicherheitsbehörden weltweit beobachtet und gilt als eine der aktivsten und gefährlichsten Cyberakteure. APT 28 wird vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) dem russischen Militärnachrichtendienst GRU zugerechnet und ist seit

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Air France-KLM schließt SAS-Einstieg ab

Die europäische Luftfahrtbranche erlebte jüngst einen bedeutenden strategischen Schachzug, als die Air France-KLM-Gruppe den Erwerb einer Minderheitsbeteiligung von 19,9 % am Aktienkapital der skandinavischen Fluggesellschaft SAS AB erfolgreich abschloss. Dieser Schritt, der nach Erhalt aller erforderlichen Genehmigungen in Europa und den Vereinigten Staaten offiziell bekannt gegeben wurde, markiert nicht nur eine finanzielle Investition, sondern auch eine tiefgreifende strategische Partnerschaft, die das Potenzial hat, den Wettbewerb in der europäischen Luftfahrt neu zu definieren. Die Investition von Air France-KLM in SAS AB erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem die Luftfahrtbranche sich von den Folgen der COVID-19-Pandemie erholt und sich gleichzeitig neuen Herausforderungen in Bezug auf Nachhaltigkeit, Effizienz und Wettbewerb stellt. Für SAS AB, das seit Jahren mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, stellt diese Kapitalbeteiligung eine dringend benötigte Unterstützung dar. Die Investition ist Teil eines umfassenden Umstrukturierungsplans, der darauf abzielt, die wirtschaftliche Stabilität der skandinavischen Fluggesellschaft zu sichern und ihre Position auf dem europäischen Markt zu stärken. Air France-KLM, eine der größten Luftfahrtgruppen Europas, sieht in dieser Transaktion eine Möglichkeit, ihre Präsenz in Nordeuropa auszubauen. Der skandinavische Markt ist für die Gruppe von besonderem Interesse, da er sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen eine wichtige Region darstellt. Benjamin Smith, CEO der Air France-KLM-Gruppe, betonte in einer Stellungnahme, dass diese strategische Investition die Gruppe in die Lage versetzen wird, ihre Marktposition in Skandinavien zu festigen und den Kunden ein erweitertes Streckennetz zu bieten. Strategische Partnerschaft und Erweiterung des Netzwerks Parallel zur Finanztransaktion haben Air France-KLM und SAS AB weitreichende Interline- und Codeshare-Vereinbarungen

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„My Fair Lady“ – Ein Klassiker neu inszeniert an der Wiener Volksoper

Das Musical „My Fair Lady“ von Frederick Loewe und Alan Jay Lerner kehrt im Winter 2024/2025 auf die Bühne der Wiener Volksoper zurück – und das in einer Neuinszenierung unter der Regie von Ruth Brauer-Kvam. Dieses zeitlose Werk, das seit seiner Premiere im Jahr 1956 nicht nur die Broadway-Bühnen, sondern auch zahlreiche internationale Theaterbühnen erobert hat, wird in der Volksoper in deutscher Sprache mit englischen Übertiteln präsentiert. Die Inszenierung verspricht nicht nur eine Hommage an den Klassiker, sondern auch einen frischen Blick auf dessen zentrale Themen und seine Relevanz für die heutige Gesellschaft. Ein Klassiker über Sprache und Gesellschaft „My Fair Lady“ basiert auf dem Theaterstück „Pygmalion“ von George Bernard Shaw, welches bereits 1913 uraufgeführt wurde. Die Geschichte dreht sich um die Transformation der einfachen Blumenverkäuferin Eliza Doolittle in eine Dame der höheren Gesellschaft. Diese Verwandlung geschieht durch das intensive Sprechtraining des Phonetikprofessors Dr. Henry Higgins, der Eliza aus der Arbeiterklasse in die Gesellschaft der Oberschicht einführen möchte. Die zentrale Frage des Musicals ist, ob eine Veränderung der Sprache tatsächlich eine tiefgreifende soziale Wandlung bewirken kann und wie weit der Einfluss von Sprache und Macht reicht. Mit Songs wie „Es grünt so grün“ und „Ich hätt’ getanzt heut Nacht“ bietet das Musical nicht nur eine tiefgründige Auseinandersetzung mit sozialen Klassen und Geschlechterrollen, sondern auch eine musikalische Reise, die das Publikum mitreißt. Die eingängigen Melodien von Frederick Loewe und die cleveren Texte von Alan Jay Lerner sind dabei nicht nur Ohrwürmer, sondern auch tiefere Kommentare zur britischen Klassengesellschaft und den Machtstrukturen

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Kap Verde plant Wiederaufnahme eigener Inlandsflüge

Nach dem Rückzug von Bestfly Ende letzten Jahres, die bisher die Inlandsflüge auf Kap Verde durchgeführt hatte, plant die Regierung des Inselstaates nun die Schaffung eines neuen Tochterunternehmens innerhalb der Nationalairline Cabo Verde Airlines. Dieses soll künftig alle Inlandsverbindungen mit eigenen Flugzeugen und Personal übernehmen. Aktuell sucht Cabo Verde Airlines Piloten für ATR 72-600 Flugzeuge, wobei die Bewerbungsfrist bis zum 16. September läuft. Diese Initiative soll die Abhängigkeit von Wet-Lease-Vereinbarungen verringern und die Stabilität des regionalen Luftverkehrs sichern.

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Das Phantom der Oper kehrt zurück: Ein Meisterwerk im Wiener Raimund Theater

Im März 2024 feierte das Raimund Theater in Wien eine spektakuläre Premiere: Cameron Mackintoshs Neuproduktion von Andrew Lloyd Webbers „Das Phantom der Oper“ begeisterte das Publikum mit einer Mischung aus atemberaubenden Spezialeffekten, berührender Musik und einer packenden Inszenierung. Ab dem 6. September 2024 kehrt dieses Meisterwerk auf die Bühne zurück und verspricht erneut ein unvergessliches Erlebnis für alle Musical-Fans. Diese Produktion, die bereits in Großbritannien, den USA und Australien für ausverkaufte Häuser sorgte, setzt neue Maßstäbe und knüpft an die legendäre Erfolgsgeschichte des Originals an. Ein zeitloses Meisterwerk mit neuer Strahlkraft „Das Phantom der Oper“, basierend auf dem Roman „Le Fantôme de L’Opéra“ von Gaston Leroux, zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Musicals aller Zeiten. Seit seiner Uraufführung 1986 am Londoner West End hat das Stück weltweit über 160 Millionen Zuschauer in seinen Bann gezogen. Die packende Geschichte um das entstellte Phantom, das in den Katakomben der Pariser Oper lebt und seine unsterbliche Liebe zur jungen Sopranistin Christine Daaé hegt, hat nichts von ihrer Faszination verloren. Die Neuinszenierung im Wiener Raimund Theater setzt auf eine Mischung aus Tradition und Innovation. Während die bekannte Handlung und die unvergesslichen Melodien von Andrew Lloyd Webber erhalten bleiben, bringt die Regie von Laurence Connor eine frische Perspektive in das Stück. Cameron Mackintosh, der Produzent hinter dieser und zahlreichen anderen erfolgreichen Musicalproduktionen, hat es verstanden, das altehrwürdige Stück in einem neuen Licht erstrahlen zu lassen. Besonders beeindruckend ist dabei der Einsatz modernster Bühnentechnik, die unter anderem den legendären Kronleuchter in einer spektakulären Szene zum Leben

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IATA meldet kräftiges Wachstum der globalen Luftfrachtnachfrage im Juli 2024

Die Internationale Lufttransportvereinigung (IATA) berichtete im Juli 2024 über ein starkes Wachstum der weltweiten Luftfrachtnachfrage, das den achten Monat in Folge ein zweistelliges Plus gegenüber dem Vorjahr markiert. Die Nachfrage stieg um 13,6 % im Vergleich zum Juli 2023, unterstützt durch eine Zunahme des internationalen Betriebs und eine gesteigerte Kapazität um 8,3 %. Besonders das Asien-Pazifik-Gebiet zeigte mit 17 % das stärkste Wachstum. Trotz globaler Unsicherheiten zeigt sich der Luftfrachtsektor robust und profitiert von globalem Handelswachstum, E-Commerce-Ausweitung und begrenzter Seeschifffahrtskapazität.

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China-Southern-Airlines-Finanzen: Ein Hoffnungsschimmer am Horizont

Inmitten der turbulenten Welt der Luftfahrt hat China Southern Airlines einen Lichtblick in ihrem Finanzbericht für das erste Halbjahr 2024 präsentiert. Der Fluggesellschaft ist es gelungen, ihren Nettoverlust erheblich zu reduzieren, was als ein erstes Anzeichen für eine mögliche Erholung in einer Branche gilt, die noch immer unter den Folgen der COVID-19-Pandemie und den globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten leidet. Laut einer Mitteilung der Airline an der Shanghaier Börse betrug der Nettoverlust im ersten Halbjahr 2024 1,2 Milliarden Yuan, was ungefähr 152,55 Millionen Euro entspricht. Dies stellt eine signifikante Verbesserung gegenüber dem Vorjahreszeitraum dar, als der Verlust noch bei 2,9 Milliarden Yuan lag. Positive Entwicklungen trotz Herausforderungen Die Reduzierung des Nettoverlusts um rund 59 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist für China Southern Airlines ein ermutigendes Zeichen. Das Unternehmen hat in den letzten Monaten diverse Maßnahmen ergriffen, um seine finanzielle Lage zu stabilisieren. Dazu gehören Kostensenkungsstrategien, die Optimierung des Flottenmanagements sowie eine verstärkte Ausrichtung auf profitable Strecken. Diese Schritte sind Teil eines umfassenden Restrukturierungsplans, der darauf abzielt, die Airline auf einen nachhaltigeren Kurs zu bringen. Ein wesentlicher Faktor für die verbesserte finanzielle Lage von China Southern Airlines ist die Erholung des Inlandsreisemarktes in China. Laut einem Bericht der International Air Transport Association (IATA) stiegen die Passagierzahlen auf chinesischen Inlandsflügen in den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 erheblich an. Die Rückkehr der Reisenden nach dem Ende der strengen COVID-19-Beschränkungen hat zu einer höheren Auslastung der Flüge und damit zu einer Verbesserung der Einnahmen beigetragen. Zusätzlich hat China Southern Airlines von den staatlichen

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Food & Life 2024 in München: Eine kulinarische Entdeckungsreise für alle Sinne

Mit den Worten „Geführte Schmankerl-Touren, mobile Kinderküche, Kreationen aus der Food-Innovationsszene und kulinarisches Verwöhnprogramm“ kündigt die Messe Food & Life in München für den Herbst 2024 eine Fülle an Genusserlebnissen an. Vom 27. November bis zum 1. Dezember 2024 verwandelt sich das Messegelände München in ein Mekka für Feinschmecker und Ernährungsbewusste. Mit über 200 Ausstellern, die handwerklich hergestellte Köstlichkeiten aus verschiedenen europäischen Regionen präsentieren, bietet die Messe ein breites Spektrum an kulinarischen Highlights. Ob traditionelle Schmankerl aus Bayern oder innovative Food-Produkte von Start-ups – hier kommen alle auf ihren Geschmack. Die kulinarische Vielfalt erleben Die Food & Life, die sich als eine der führenden Genussmessen Deutschlands etabliert hat, bietet ihren Besuchern nicht nur die Möglichkeit, regionale und handwerklich hergestellte Produkte zu entdecken, sondern auch tiefere Einblicke in die Herstellung und Herkunft dieser Produkte zu gewinnen. Eine besondere Attraktion in diesem Jahr ist die Einführung der sogenannten Schmankerl-Touren. Diese geführten Touren, organisiert in Zusammenarbeit mit dem „Weis(s)er Stadtvogel“, führen die Teilnehmer durch die Messehalle und bieten an verschiedenen Stationen die Möglichkeit, regionale Delikatessen zu probieren. Dabei erfahren die Teilnehmer Hintergrundinformationen zu den Produzenten und den Herstellungsverfahren der angebotenen Spezialitäten. Die Touren versprechen ein Erlebnis für alle Sinne und heben die Wertschätzung für lokale und traditionelle Lebensmittelproduktion hervor. Fokus auf regionale Produktion Ein besonderes Augenmerk legt die Food & Life auf die Förderung regionaler Produkte und nachhaltiger Produktion. Viele der ausstellenden Betriebe setzen auf lokale Zutaten und traditionelle Herstellungsmethoden. Dies wird auch durch die Beteiligung des Münchner Ernährungsrates deutlich, der sich für

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United Airlines-Flug nach schweren Turbulenzen umgeleitet: Sieben Verletzte

Ein United Airlines-Flug von Cancun nach Chicago O’Hare musste am Mittwochnachmittag nach schweren Turbulenzen über Louisiana zum Memphis International Airport umgeleitet werden. Dabei wurden sieben Passagiere verletzt, von denen eine Person in ein örtliches Krankenhaus gebracht wurde. Die anderen sechs Verletzten lehnten eine medizinische Behandlung ab. Die Boeing 737-900 mit 172 Passagieren und sieben Besatzungsmitgliedern landete sicher in Memphis. Nach einer Verzögerung von dreieinhalb Stunden setzte das Flugzeug seine Reise nach Chicago fort. Die Federal Aviation Administration (FAA) untersucht den Vorfall.

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KLM und ZeroAvia planen revolutionären Null-Emissions-Flug mit Wasserstofftechnologie

In einem bahnbrechenden Schritt für die Luftfahrtindustrie haben KLM Royal Dutch Airlines und das Technologieunternehmen ZeroAvia eine Kooperation angekündigt, die die Zukunft des umweltfreundlichen Fliegens einläuten könnte. Ziel der Zusammenarbeit ist die Durchführung eines Demonstrationsflugs mit wasserstoff-elektrischen Triebwerken, der bis 2026 realisiert werden soll. Das Herzstück des Projekts bilden ZeroAvias ZA2000-Triebwerke, die für große regionale Turboprop-Flugzeuge entwickelt wurden. Diese innovative Technologie nutzt Wasserstoff in Brennstoffzellen zur Stromerzeugung, welcher wiederum Elektromotoren antreibt. Der einzige Ausstoß dieses Prozesses ist Wasserdampf bei niedriger Temperatur, was laut Studien zu einer Reduzierung der Klimabelastung um bis zu 90% im Vergleich zu herkömmlichen Kerosinflügen führen könnte. Maarten Koopmans, Geschäftsführer von KLM Cityhopper, betont die Vorreiterrolle seiner Airline: „KLM ist bestrebt, auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft der Luftfahrt eine führende Position einzunehmen. Wir unterstützen und fördern aktiv Innovationen, um den Wandel der Branche voranzutreiben.“ Die Partnerschaft sieht vor, bis 2026 einen ersten Flug zwischen zwei Flughäfen zu realisieren. Dafür müssen noch einige Herausforderungen bewältigt werden, darunter die Erlangung behördlicher Genehmigungen, die Sicherstellung der Versorgung mit Flüssigwasserstoff und der Aufbau der notwendigen Betankungsinfrastruktur. Sergey Kiselev, Chief Business Officer von ZeroAvia, zeigt sich optimistisch: „Die größten Fluggesellschaften der Welt erforschen mit zunehmender Ernsthaftigkeit die Wasserstoff-Elektrik als mögliche Lösung. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit KLM, einer Fluggesellschaft mit so reicher Geschichte, während wir auf eine saubere Zukunft für die Branche hinarbeiten.“ ZeroAvia hat bereits bedeutende Fortschritte erzielt, einschließlich ausgiebiger Tests eines Prototyps ihres ZA600-Triebwerks an Bord eines Dornier 228-Flugzeugs. Zudem wurden in den USA und Großbritannien

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