
Cyberangriff auf die Deutsche Flugsicherung: APT 28 im Visier
In einer zunehmend digitalisierten Welt werden kritische Infrastrukturen wie die Flugsicherung immer häufiger Ziel von Cyberangriffen. Kürzlich ist die Deutsche Flugsicherung (DFS) mit Sitz in Langen bei Frankfurt am Main Opfer eines solchen Hackerangriffs geworden. Die Attacke, die die Bürokommunikation der DFS lahmlegte, hat nicht nur Sicherheitsbehörden alarmiert, sondern auch die Öffentlichkeit aufgeschreckt. Während der Flugverkehr nicht betroffen war, wirft der Vorfall ernsthafte Fragen zur Cybersicherheit in Deutschland auf, insbesondere im Zusammenhang mit der vermuteten Beteiligung der Hackergruppe „APT 28“, die eng mit dem russischen Militärnachrichtendienst GRU in Verbindung gebracht wird. Der Angriff auf die DFS wurde in der vergangenen Woche entdeckt, wie ein Sprecher der Flugsicherung gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bestätigte. Das betroffene System war die interne Bürokommunikation, die für den Austausch von Informationen innerhalb der Organisation unerlässlich ist. „Wir befinden uns derzeit in den Abwehrmaßnahmen“, so der Sprecher weiter, ohne genaue Details zu den betroffenen Systemen oder zur Art der Abwehrmaßnahmen zu nennen. Die DFS betonte jedoch, dass der Flugverkehr nicht beeinträchtigt wurde und normal weiterlief. Dies unterstreicht die Robustheit der operativen Systeme der Flugsicherung, die offensichtlich von der Bürokommunikation getrennt sind. Die Rolle von APT 28 Medienberichte, insbesondere vom Bayerischen Rundfunk, deuten darauf hin, dass die berüchtigte Hackergruppe „APT 28“ hinter dem Angriff stecken könnte. Diese Gruppe, auch unter dem Namen „Fancy Bear“ bekannt, wird seit Jahren von Sicherheitsbehörden weltweit beobachtet und gilt als eine der aktivsten und gefährlichsten Cyberakteure. APT 28 wird vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) dem russischen Militärnachrichtendienst GRU zugerechnet und ist seit








