Oktober 15, 2024

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Oktober 15, 2024

Condor kürzt Flugangebot ab Hamburg aufgrund gestiegener Standortkosten

Die Airline Condor hat angekündigt, ihr Flugangebot ab dem Hamburger Flughafen im Sommer 2025 um 13 Prozent zu reduzieren. Grund dafür sind die signifikant gestiegenen Standortkosten, die durch eine geplante Erhöhung der Flughafengebühren ausgelöst wurden. Betroffen sind unter anderem beliebte Urlaubsziele wie Samos in Griechenland und Málaga in Spanien, deren Verbindungen komplett gestrichen werden. Auch Flüge nach Kos werden deutlich reduziert, während Condor zusätzlich geplantes Wachstum mit neuen Zielen aufgibt. Peter Gerber, CEO von Condor, bezeichnet die Anpassungen als eine logische Konsequenz der „völlig unverhältnismäßigen“ Erhöhung der Flughafengebühren, die Condor zwinge, nicht nur Kapazitäten abzubauen, sondern auch geplante Expansionen zu stornieren. Darüber hinaus seien Preiserhöhungen für verbleibende Flüge unvermeidbar. Laut Gerber sei es besonders bedauerlich, dass die Entwicklungen trotz möglicher Lösungsansätze nicht verhindert werden konnten, da es an der Bereitschaft des Flughafens fehle, sich mit den Nutzern zu einigen. Die Situation in Hamburg ist nicht nur für Condor herausfordernd. Bereits zuvor hatten andere Fluggesellschaften wie Ryanair und Eurowings angekündigt, ihre Verbindungen ab Hamburg zu reduzieren. Ryanair plant, 60 Prozent ihres Angebots abzubauen, während Eurowings über 1.000 Flüge aus dem Programm streicht. Diese Entwicklungen könnten auch negative Folgen für den Arbeitsmarkt haben, da zahlreiche Stellen, die direkt oder indirekt mit den gestrichenen Flügen zusammenhängen, gefährdet sind. Flughafenbetreiber wehren sich gegen die Vorwürfe der Airlines. Hamburgs Flughafenchef Christian Kunsch erklärte, dass die Erhöhung der Flughafengebühren nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten der Fluggesellschaften ausmache – etwa 4 bis 6 Prozent. Die Verdopplung der Kosten für Flugsicherung, Luftsicherheit und Luftverkehrssteuer stelle hingegen den

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Hermes-Wirtschaftspreise 2024 in der Wiener Hofburg vergeben

Am Freitagabend wurden in der Wiener Hofburg die Hermes-Wirtschaftspreise 2024 vergeben. Diese Auszeichnung ehrt Unternehmen in Österreich, die herausragende wirtschaftliche Leistungen erbringen. Vergeben wurden die Preise in acht Kategorien sowie in den Sonderkategorien Employer Branding und Klimaschutz. Der renommierte Titel „Entrepreneur des Jahres“ ging an Günther Ofner, Vorstand des Flughafens Wien. Mit rund 500 Gästen, darunter prominente Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik wie Johanna Mikl-Leitner und WKO-Vertreter Alexander Klacska, war die Gala prominent besetzt. Die Moderation übernahmen Andi Knoll und Sandra Baierl. Besondere Anerkennung fanden Unternehmen, die sich im Employer Branding und Klimaschutz hervorgetan haben. Dynatrace Austria und die Österreichische Post AG erhielten in diesen Bereichen Sonderpreise. Der Hermes-Wirtschaftspreis gilt als Plattform, die die Erfolge österreichischer Betriebe sichtbar macht und den Wirtschaftsstandort stärkt.

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Lufthansa-Chef warnt vor drastischen Einschnitten im deutschen Luftverkehr

Carsten Spohr, der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa, äußerte sich jüngst besorgt über die Zukunft des Luftverkehrs in Deutschland. In einem Interview vom 13. Oktober 2024 mit der Bild am Sonntag sprach Spohr über die ernsten Herausforderungen, denen sich die deutsche Luftfahrtbranche derzeit stellen muß. Dabei kritisierte er insbesondere die stark gestiegenen Flughafengebühren sowie zusätzliche staatliche Auflagen, die Fluggesellschaften dazu zwingen, Flugverbindungen zu reduzieren oder ganz zu streichen. Spohr warnte eindringlich davor, daß diese Entwicklungen die internationale Anbindung Deutschlands gefährden und der Wirtschaft schaden könnten. Steigende Kosten bedrohen die Wettbewerbsfähigkeit Ein zentrales Thema in Spohrs Kritik sind die stetig wachsenden Flughafengebühren, die in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern besonders hoch sind. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) unterstützt diese Bedenken und führt an, daß Deutschland im europäischen Vergleich zu den teuersten Standorten für Fluggesellschaften gehöre. Spohr betonte, daß die Gebühren inzwischen so hoch seien, daß sie die Kostenstruktur der Airlines erheblich belasteten. So belaufen sich die Gebühren pro Passagier für einen Mittelstreckenflug auf rund 30 Euro, was zu höheren Betriebskosten führt und letztlich die Preise für die Passagiere in die Höhe treibt. Diese Entwicklungen seien auch ein Grund, warum viele Fluggesellschaften, darunter auch die Lufthansa-Tochter Eurowings sowie der irische Billigflieger Ryanair, ihren Flugbetrieb in Deutschland zurückfahren. Konsequenzen für die deutsche Luftfahrt Die Auswirkungen dieser steigenden Kosten sind bereits spürbar. So kündigte Ryanair an, ihren Flugbetrieb an mehreren deutschen Flughäfen, darunter Dortmund (DTM), Dresden (DRS) und Leipzig (LEJ), einzustellen. Gleichzeitig plant die Airline eine Reduzierung ihres Angebots um 60 % in

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Drohnen liefern erstmals Daten für digitale Zwillinge auf österreichischer Autobahn

Erstmals nutzen die Unternehmen Hoffmann Consult und Bladescape in Österreich neue EU-Richtlinien zur Erhebung von Drohnendaten auf stark befahrenen Autobahnabschnitten. Im Rahmen des internationalen Projekts „DiTwin“ wurden auf der Autobahn A2 hochauflösende Drohnenaufnahmen erstellt, die die Grundlage für einen digitalen Zwilling des Straßennetzes bilden sollen. Ziel des Projekts ist es, durch die präzisen Aufnahmen Schäden frühzeitig zu erkennen, ohne den Verkehrsfluss zu beeinträchtigen. Die Drohnenbefliegung auf der A2 ermöglicht eine lückenlose Erfassung des Straßenabschnitts mit sehr hoher Genauigkeit. Dabei kommen spezielle Sicherheitsvorkehrungen wie Fallschirme und sogenannte Flight Termination Systeme zum Einsatz, die im Notfall eine Fernabschaltung der Drohnen ermöglichen. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die hohen Sicherheitsanforderungen im dichten Autobahnverkehr zu gewährleisten. Die digitalen Zwillinge erlauben es, virtuelle Begehungen der Autobahn durchzuführen und präzise Zustandsprognosen zu erstellen, was langfristig zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer beitragen soll. Das Projekt „DiTwin“ gilt als wichtiger Schritt zur Digitalisierung der Verkehrsinfrastruktur in Europa.

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Boeing: Verzögerungen bei 777X, Kündigungen und anhaltender Streik verschärfen Krise

Boeing, einer der weltweit größten Flugzeughersteller, steht in einer tiefgreifenden Krise. Das Unternehmen hat angekündigt, etwa 10 % seiner Belegschaft zu entlassen und die Auslieferung des lang erwarteten 777X-Jets auf 2026 zu verschieben. Diese Entwicklungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Boeing bereits durch einen anhaltenden Streik von 33.000 Beschäftigten an der US-Westküste stark belastet ist. CEO Kelly Ortberg warnte in einer internen Mitteilung am 11. Oktober 2024, daß das Unternehmen sich in einer „schwierigen Lage“ befinde und strukturelle Veränderungen notwendig seien, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Massive Verluste und Zukunftssorgen Die finanzielle Lage von Boeing hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Für das Jahr 2024 prognostiziert der Konzern einen Verlust von 10 Milliarden US-Dollar, was die Herausforderungen in der Luftfahrtindustrie unterstreicht. Die Verspätung bei der Auslieferung des 777X, des größten und effizientesten zweistrahligen Jets der Welt, verschärft die Probleme weiter. Ursprünglich war die Markteinführung für 2020 geplant, doch technische Probleme, Zertifizierungsfragen und die COVID-19-Pandemie haben den Zeitplan immer wieder verzögert. Emirates, einer der Hauptkunden des Jets, zeigte sich bereits enttäuscht über die fortgesetzten Verzögerungen und äußerte Hoffnungen, die erste Version der B777-9 bis Oktober 2025 zu erhalten. Nun scheint auch dieses Ziel nicht mehr realistisch. Die 777X gilt als zentraler Bestandteil von Boeings Strategie, da sie durch ihren geringeren Treibstoffverbrauch und größere Reichweite langfristig Wettbewerbsvorteile gegenüber Modellen wie dem A350 von Airbus bieten soll. Doch durch die ständigen Verzögerungen gerät das Unternehmen unter Druck, den Erwartungen der Kunden gerecht zu werden und gleichzeitig seine eigene Produktion aufrechtzuerhalten. Streik

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10. ABTA-Business Travel Lounge am Flughafen Salzburg gefeiert

Vergangene Woche feierte die Austrian Business Travel Association (ABTA) gemeinsam mit dem Flughafen Salzburg ein Jubiläum: Die 10. Business Travel Lounge wurde mit über 60 Gästen im Airport begangen. Neben einem Rückblick auf die vergangenen Aktivitäten der ABTA präsentierten hochrangige Vertreter der Lufthansa und der ÖBB neue Entwicklungen in der Reisebranche. Peter Tolinger, Generalsekretär der ABTA, lobte in seiner Begrüßungsrede die Gastfreundschaft des Flughafens und gab einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen des Verbandes. Er hob den erfolgreichen Business Travel Day sowie das Sommer-Event in Graz hervor. Für 2025 kündigte er zahlreiche neue nationale und internationale Aktivitäten an. Alexander Schnecke, Direktor Corporate Sales Austria der Lufthansa Group, stellte das neue „Lufthansa Allegris“-Reiseerlebnis vor. Das Konzept beinhaltet die vollständige Umgestaltung der Interkontinentalflotte der Airline mit neuen Sitzen und modernisierten Kabinen. Rund 42.000 neue Sitze sollen in mehr als 100 Flugzeugen eingebaut werden, um den individuellen Kundenwünschen gerecht zu werden. Auch die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) waren vertreten: Alfred Pitnik, Leiter des Korridormanagements, erläuterte den Sanierungsfortschritt auf der Westbahnstrecke nach den Überschwemmungen. Zudem informierte er über bevorstehende Bauprojekte in Süddeutschland, die ab 2026 für Sperrungen sorgen werden. Die ÖBB planen, Umleitungen für den Güter- und Personenverkehr zu organisieren, um die Auswirkungen auf Reisende zu minimieren. Nach den Vorträgen fand ein gemeinsames Abendessen statt, bei dem sich die Teilnehmer intensiv austauschten. Die nächste ABTA-Business Travel Lounge ist für den 21. November 2024 in Wien geplant. Dort wird auch ein Workshop zur nachhaltigen Mobilität im Geschäftsreisensektor angeboten.

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