Oktober 25, 2024

Weitere Artikel aus der Rubrik

Oktober 25, 2024

Transavia France erweitert Sommerflugplan 2025 mit neuen Strecken

Transavia France erweitert im Sommer 2025 ihr Streckennetz mit acht neuen Routen, darunter erstmals Verbindungen nach Chişinău (Moldawien) und Sofia (Bulgarien) ab Paris-Orly. Ab dem 7. Juli 2025 wird Transavia zweimal wöchentlich nach Chişinău fliegen, mit Ticketpreisen ab 65 Euro. Die Flüge nach Sofia starten bereits am 10. April 2025, mit Preisen ab 45 Euro. Zusätzlich verstärkt die Fluggesellschaft ihr Angebot ab regionalen Flughäfen. Reisende aus Bordeaux können im Sommer die Algarve (Faro) erreichen, während Passagiere aus Marseille direkt nach Athen fliegen können. Neue internationale Verbindungen sind Istanbul ab Straßburg und Brüssel ab Montpellier. Die Flüge sind bereits buchbar, was Reisenden die frühe Planung für den Sommer ermöglicht.

weiterlesen »

SuperNova Airlines: Ein Lichtblick in der ukrainischen Luftfahrt

SuperNova Airlines, eine Tochtergesellschaft des ukrainischen Post- und Kurierunternehmens Nova Poshta, hat kürzlich eine Lizenz für den regulären internationalen Luftfrachtverkehr auf den Strecken Lviv-Prag und Kyiv-Prag erhalten. Diese Entwicklung stellt einen bedeutenden Schritt in der Wiederbelebung der ukrainischen Luftfahrt dar, die seit dem Beginn des russischen Übergriffs im Februar 2022 stark beeinträchtigt wurde. Allerdings betont die ukrainische Regierung, dass trotz dieser Fortschritte die Sicherheitslage in der Region nach wie vor eine vollständige Wiedereröffnung des Luftraums für zivile Flugzeuge verhindert. Sicherheitslage bleibt kritisch Timur Tkachenko, der stellvertretende Minister für die Entwicklung der Gemeinden und Territorien der Ukraine, äußerte in einem Telegrammpost, dass die Genehmigung für den internationalen Frachtverkehr nicht mit einer allgemeinen Genehmigung für Flüge verwechselt werden sollte. „Einige Kanäle haben diese Nachricht auf ihre Weise verstanden und begannen, die ‚teilweise Öffnung des Himmels‘ zu verkünden“, erklärte Tkachenko. Diese missverständlichen Interpretationen könnten den Eindruck erwecken, dass der ukrainische Luftraum für die zivile Luftfahrt wieder zugänglich sei, was jedoch nicht der Fall ist. Der Luftraum über der Ukraine bleibt aufgrund des anhaltenden Konflikts für die zivile Luftfahrt nach wie vor gesperrt. Die Schließung des ukrainischen Luftraums am 24. Februar 2022 führte dazu, dass alle kommerziellen Flüge in und aus der Ukraine eingestellt wurden. Seither ist der Luftraum unsicher, was die Luftfahrtbranche vor erhebliche Herausforderungen stellt. Die Betreiber von SuperNova Airlines sind sich dieser Herausforderungen bewusst und haben ihre Strategie entsprechend angepasst, indem sie ihre Flüge von und nach europäischen Zielen konzentrieren und den ukrainischen Luftraum umfahren. Geplante Expansion nach dem Konflikt Trotz

weiterlesen »

EU-Kommission verhängt Millionenstrafe gegen Ceské dráhy und ÖBB

Die Europäische Kommission hat eine Geldstrafe in Höhe von insgesamt 48,7 Millionen Euro gegen die tschechische Eisenbahngesellschaft Ceské dráhy (CD) und die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) verhängt. Grund ist die wettbewerbswidrige Zusammenarbeit beider Unternehmen, die darauf abzielte, den privaten Bahnbetreiber RegioJet am Kauf gebrauchter Waggons zu hindern. Zwischen 2012 und 2016 koordinierten CD und ÖBB ihre Verkaufsprozesse, um RegioJet den Zugang zu diesen wichtigen Ressourcen zu blockieren und ihre eigene Marktposition auf der Strecke Prag-Wien sowie in Tschechien zu schützen. Die Kommission stellte fest, dass die Unternehmen Verkaufszeitpunkte manipulierten und vertrauliche Informationen austauschten, um sicherzustellen, dass RegioJet die bereits für den Einsatz in Tschechien zugelassenen Waggons nicht erwerben konnte. Während ÖBB aufgrund der Zusammenarbeit mit der Kommission eine Reduzierung der Strafe um 45 % erhielt, ging CD leer aus. Dieser Fall verdeutlicht die Bedeutung fairen Wettbewerbs im europäischen Verkehrssektor, insbesondere im Rahmen des Green Deal, der auf attraktive und umweltfreundliche Schienenverkehrsdienste abzielt. Die Kommission betonte zudem, dass betroffene Parteien in nationalen Gerichten Schadensersatzansprüche geltend machen können.

weiterlesen »

Boeing kämpft mit Verlusten: Ein schwieriges drittes Quartal 2024

Boeing, einer der größten Luft- und Raumfahrtkonzerne der Welt, durchlebt schwierige Zeiten. Die jüngsten Quartalsergebnisse des Unternehmens zeigen deutliche Einbußen, die vor allem auf den Arbeitskampf der Gewerkschaft International Association of Machinists and Aerospace Workers (IAM) sowie frühere Belastungen in den zivilen und militärischen Programmen zurückzuführen sind. Boeing meldete für das dritte Quartal 2024 einen Nettoverlust von 6,17 Milliarden US-Dollar – den zweithöchsten Quartalsverlust seit Mitte 2018. Trotz eines Gesamtauftragsbestands von beeindruckenden 511 Milliarden US-Dollar steht Boeing vor gewaltigen Herausforderungen, die die Zukunft des Unternehmens nachhaltig prägen könnten. Ein drastischer Quartalsverlust Die Nettoverluste von 6,17 Milliarden US-Dollar zeigen die Schwere der Lage, in der sich Boeing aktuell befindet. Dabei sanken die Umsätze des Unternehmens im dritten Quartal 2024 um 1 % auf 17,8 Milliarden US-Dollar. Diese Zahlen sind besonders besorgniserregend, wenn man bedenkt, dass Boeing zu Beginn des Jahres noch Hoffnungen auf eine Stabilisierung des Geschäfts hatte. Das Unternehmen hatte frühzeitig gewarnt, dass eine Gesamtbelastung vor Steuern in Höhe von rund 5 Milliarden US-Dollar das Ergebnis belasten würde. Diese Belastung ist hauptsächlich auf den andauernden Streik der IAM und auf Probleme bei der Umsetzung von zivilen und militärischen Programmen zurückzuführen. Der fünfwöchige Streik der Gewerkschaft IAM, die rund 33.000 gewerkschaftlich organisierte Boeing-Mitarbeiter im Bundesstaat Washington vertritt, hat die Produktion wichtiger Modelle wie des 737 MAX, der 767 und der 777 weitgehend lahmgelegt. Dies führte zu Produktionsausfällen und Verzögerungen, die das Quartalsergebnis massiv beeinträchtigt haben. Der Arbeitskampf begann aufgrund von Vertragsverhandlungen, die sich anfangs festgefahren hatten, doch es gibt Hoffnung, dass

weiterlesen »

SAS nimmt Nonstopflüge  von Kopenhagen nach Nuuk auf

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS wird ab dem 27. Juni 2025 erstmals seit über 20 Jahren wieder Direktflüge zwischen Kopenhagen und Nuuk in Grönland anbieten. Dieser Schritt erfolgt parallel zur Eröffnung des neuen internationalen Flughafens in Nuuk und soll die Anbindung Grönlands an das globale Streckennetz von SAS über Kopenhagen verbessern. Die neue Flugroute wird in der Sommersaison dreimal wöchentlich bedient, mit Flügen an Montagen, Mittwochen und Freitagen. SAS reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach Abenteuertourismus und sieht in Nuuk ein attraktives Reiseziel für internationale Reisende. Zudem baut die Fluggesellschaft auf ihre Kooperation mit Air Greenland sowie ihre Mitgliedschaft im SkyTeam-Bündnis, um Kopenhagen als wichtigen Knotenpunkt für internationale und arktische Verbindungen zu stärken. Die endgültige Genehmigung der Strecke durch die Regierung steht noch aus.

weiterlesen »

A220: Softwareprobleme und das entscheidende Update für mehr Sicherheit

Der Airbus A220, ein Modell für den Kurz- und Mittelstreckenflug, hat in den letzten Jahren für Schlagzeilen gesorgt – jedoch nicht nur wegen seiner technischen Raffinesse und Effizienz. Eine Serie von Softwarefehlern im Bereich der Flugsteuerungssysteme hat wiederholt zu Fehlalarmen und erhöhten Sicherheitsrisiken geführt. Nun soll ein umfangreiches Software-Update die bestehende Problematik beheben und die Sicherheit sowohl für Besatzungen als auch Passagiere entscheidend verbessern. Fehlermeldungen und Sicherheitsbedenken: Ein chronisches Problem Seitdem der Airbus A220 in den Flugbetrieb eingeführt wurde, haben Piloten immer wieder mit fehlerhaften Fehlermeldungen zu kämpfen. „RUDDER FAIL“, „AILERON FAIL“, „GND SPOILER FAIL“ und „FLT CTRL FAULT“ – solche Warnungen traten während des Fluges auf, obwohl die betroffenen Systeme tatsächlich einwandfrei funktionierten. Die Flugsicherheitsbehörden, darunter die kanadische Behörde für Transportsicherheit (TSB), sammelten über die Jahre zahlreiche Berichte über diese irreführenden Alarmmeldungen. Besonders besorgniserregend ist, dass diese Fehlalarme die Arbeitsbelastung der Crew in entscheidenden Momenten – insbesondere in der Start- und Landephase – erheblich erhöhen. Die kanadische TSB betonte in ihren Berichten, dass diese Fehler „die Sicherheitsmargen deutlich verkleinern“ können. In einer Branche, in der Präzision und Zuverlässigkeit entscheidend sind, stellen solche Vorfälle erhebliche Risiken dar. Die Achillesferse des A220: Der Primäre Flugsteuerungscomputer (PFCC) Die Ursache der Probleme liegt in der Software des Primären Flugsteuerungscomputers (PFCC), der für die Überwachung und Steuerung wesentlicher Funktionen des Flugzeugs verantwortlich ist. Airbus, die betreibenden Fluggesellschaften und Aufsichtsbehörden waren sich der Fehleranfälligkeit des Systems bewusst, doch es dauerte lange, bis eine Lösung in greifbare Nähe rückte. Im Jahr 2023 kündigte Airbus ein wichtiges

weiterlesen »

Winterflugplan 2024/2025: Neue Verbindungen ab Hamburg

Am 27. Oktober 2024 tritt am Hamburg Airport der neue Winterflugplan in Kraft, der bis zum 29. März 2025 gilt. Insgesamt bieten 55 Airlines rund 95 Direktziele an. Neu im Programm sind die finnischen Städte Rovaniemi und Kittilä, die besonders für Winterurlaubende attraktiv sind. Eurowings wird ab Dezember zweimal wöchentlich beide Destinationen anfliegen. Zudem wird die Nachfrage nach Fernreisezielen, besonders in Südostasien, über internationale Drehkreuze wie Dubai, Doha und Istanbul bedient. Für Geschäftsreisende ist die neue Verbindung von Hamburg nach Nürnberg von besonderer Bedeutung, die ab November werktags angeboten wird. Auch Austrian Airlines nimmt die Direktverbindung nach Klagenfurt wieder auf.

weiterlesen »

TARMAC Aerosave erwirbt drei Airbus A380 für Demontage und Teileverwertung

Der europäische Flugzeugwartungsdienstleister TARMAC Aerosave hat den Erwerb von drei weiteren Airbus A380 bekannt gegeben, die künftig als Ersatzteilspender für andere Flugzeuge genutzt werden sollen. Dies ist Teil eines langfristigen Plans, um die weltweit weiterhin wachsende A380-Flotte durch die Verwertung von gebrauchten, aber funktionstüchtigen Bauteilen zu unterstützen. Die A380 ist nach wie vor das größte Passagierflugzeug der Welt und erlebt nach den Pandemiejahren eine Renaissance. Viele Airlines nehmen ihre stillgelegten Maschinen wieder in Betrieb, was die Nachfrage nach Ersatzteilen für dieses ikonische Flugzeugmodell erhöht. Nachhaltigkeit im Fokus: TARMAC Aerosave und der A380 TARMAC Aerosave, bekannt für seine Spezialisierung auf die Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugen, hat seit 2023 bis 2024 insgesamt 29 A380-Maschinen an verschiedene kommerzielle Fluggesellschaften zurückgeführt. Die nun erworbenen drei Airbus A380 hingegen sollen nach der Ausbeutung ihrer wertvollen Teile verschrottet oder recycelt werden. Der Prozess wird am Standort von TARMAC Aerosave in Tarbes-Lourdes (LDE), Frankreich, durchgeführt, wo die Flugzeuge bereits gelagert sind. Diese strategische Entscheidung, die Flugzeuge vor Ort zu demontieren, vermeidet unnötige Überführungsflüge und spart damit auch zusätzliche Betriebskosten und Emissionen. Das Unternehmen ist nicht nur in Frankreich tätig, sondern betreibt auch eine zweite Anlage in Teruel (TEV), Spanien. Dort wurde Anfang 2024 ein zusätzlicher Hangar speziell für die Wartung des Airbus A380 eröffnet, der als größter Metall-Textil-Hangar der Welt gilt. Der Standort hat die Kapazität, entweder ein Großraumflugzeug oder vier Narrowbody-Flugzeuge gleichzeitig zu betreuen. Mit diesem Ausbau stärkt TARMAC Aerosave seine Position als führendes Unternehmen in der Flugzeugverwertung und -wartung in Europa. Strategische Partnerschaften

weiterlesen »

Boeing-Streik: Gewerkschaft lehnt neues Angebot ab

Der andauernde Arbeitskampf zwischen Boeing und seinen 33.000 Maschinisten an der Westküste der USA eskaliert weiter, nachdem das jüngste Vertragsangebot des Unternehmens von der Gewerkschaft abgelehnt wurde. Der Streik, der sich nun in die sechste Woche zieht, ist Ausdruck eines tiefgreifenden Konflikts zwischen den Beschäftigten und dem Flugzeughersteller, der seit Jahren brodelt. Im Zentrum des Streits stehen Forderungen nach höheren Löhnen, besseren Arbeitsbedingungen und der Wiedereinführung eines Pensionsplans, der im Jahr 2014 abgeschafft wurde. Für Boeing kommt diese Auseinandersetzung zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da das Unternehmen gleichzeitig einen massiven finanziellen Verlust verzeichnet. Hintergrund des Streiks: Eine Dekade der Unzufriedenheit Die International Association of Machinists and Aerospace Workers (IAM), die die Interessen der streikenden Maschinisten vertritt, machte klar, dass die Beschäftigten seit mehr als einem Jahrzehnt unter zunehmenden Belastungen und finanziellen Einbußen leiden. Besonders der Verlust des traditionellen Pensionsplans im Jahr 2014 hat bei den Beschäftigten tiefe Wunden hinterlassen. Viele Arbeiter fühlen sich von Boeing im Stich gelassen und beklagen, dass das Unternehmen in den letzten zehn Jahren zunehmend ihre Rechte und Bedürfnisse ignoriert habe. Jon Holden, Präsident des IAM-Distrikts 751, brachte die Stimmung der Belegschaft auf den Punkt, als er sagte, dass es für die Beschäftigten nach Jahren der Opfer nicht einfach sei, das Vertrauen in den Arbeitgeber wiederherzustellen. „Wir haben noch einiges aufzuholen“, betonte er und machte deutlich, dass die Gewerkschaft entschlossen sei, für eine gerechte Lösung zu kämpfen. Das jüngste Vertragsangebot: Warum die Ablehnung? Das am 23. Oktober 2024 vorgelegte Vertragsangebot von Boeing enthielt einige Verbesserungen, darunter

weiterlesen »

Qatar Airways und Virgin Australia: Ein strategischer Schachzug

Qatar Airways plant, eine Minderheitsbeteiligung von 25 % an Virgin Australia zu erwerben, was von der australischen Wettbewerbs- und Verbraucherkommission (ACCC) genehmigt werden muss. Laut einem gemeinsamen Antrag von Qatar Airways und Virgin Australia an die ACCC wird die Partnerschaft zwischen den beiden Fluggesellschaften nicht nur die Marktposition von Qatar Airways in Australien stärken, sondern auch eine exklusive Codeshare- und Interline-Vereinbarung zwischen beiden Unternehmen etablieren. Dies bedeutet konkret, dass Virgin Australia zukünftig keine Codeshare-Flüge mit anderen Fluggesellschaften im Nahen Osten, Europa oder Afrika durchführen wird, ausgenommen mit Qatar Airways. Diese exklusive Partnerschaft würde Etihad Airways erheblich schwächen, da sie derzeit von der Codeshare-Vereinbarung mit Virgin Australia profitiert, um Passagiere von und nach Australien zu transportieren. Sollten die Pläne wie vorgeschlagen umgesetzt werden, wäre dies ein schwerer Schlag für die Fluggesellschaft aus Abu Dhabi, da sie ihr einziges australisches Codeshare-Abkommen verlieren würde. Auswirkungen auf Etihad Airways Etihad Airways, die wie Qatar Airways aus dem Nahen Osten stammt, hat in den vergangenen Jahren ihre Partnerschaft mit Virgin Australia genutzt, um ihre Präsenz auf dem australischen Markt zu stärken. Durch Codeshare-Vereinbarungen haben Fluggesellschaften die Möglichkeit, ihren Passagieren eine größere Reichweite und mehr Verbindungen anzubieten, ohne selbst zusätzliche Flüge durchführen zu müssen. Für Etihad bedeutet die Partnerschaft mit Virgin Australia einen wichtigen Zugang zu einem der bedeutendsten Luftverkehrsmärkte der Welt. Mit der potenziellen Übernahme von Anteilen durch Qatar Airways würde Etihad jedoch nicht mehr auf die Verbindungen von Virgin Australia zugreifen können, was das Unternehmen in seiner Position auf dem australischen Markt erheblich schwächen

weiterlesen »