Oktober 2024

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Oktober 2024

Norwegian Group meldet starken Quartalsgewinn

Die Norwegian Group hat im dritten Quartal 2024 einen Betriebsgewinn von 2,13 Milliarden NOK (rund 188 Millionen Euro) erzielt. Der Anstieg geht auf eine verbesserte Auslastung, gestiegene Kapazitäten und ein Rekordquartal der norwegischen Tochtergesellschaft Widerøe zurück. Erstmals beförderte Widerøe über eine Million Passagiere und verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr 99.000 zusätzliche Reisende. Insgesamt beförderte die Norwegian Group im Quartal 8,2 Millionen Passagiere, 690.000 mehr als im Vorjahr. Der Gewinn vor Steuern belief sich auf 2 Milliarden NOK (etwa 177 Millionen Euro), und die Gruppe verfügte über liquide Mittel von rund 1,02 Milliarden Euro. Die Flotte umfasst nun 86 Maschinen, darunter 22 Boeing 737 MAX 8, während Widerøe mit 49 Flugzeugen operiert. Die Winterflugsaison wird durch neue Routen, unter anderem nach Dubai und Ägypten, ergänzt. CEO Geir Karlsen hob das starke Buchungswachstum für Urlaubs- und Geschäftsreisen hervor.

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Tschechien verstärkt Luftwaffe mit Embraer C-390

Das tschechische Verteidigungsministerium hat durch den Erwerb von zwei modernen Mehrzwecktransportflugzeugen des Typs Embraer C-390 Millennium seine Luftwaffe entscheidend gestärkt. Diese Flugzeuge sollen die Einsatzfähigkeit der tschechischen Streitkräfte auf ein neues Niveau heben und eine Vielzahl an Missionen möglich machen – von Truppentransport und medizinischer Evakuierung bis hin zu humanitärer Hilfe und Luftbetankung. Verteidigungsministerin Jana Černochová betonte bei der Unterzeichnung des Vertrags, daß die gegenwärtigen Krisensituationen weltweit den Bedarf an moderner militärischer Mobilität unterstreichen, wie die jüngsten Evakuierungen aus Afghanistan und dem Sudan eindrücklich gezeigt haben. Der Erwerb der beiden Embraer C-390 ist Teil einer langfristigen Strategie Tschechiens, seine militärische Ausrüstung zu modernisieren und den Anforderungen der NATO-Standards gerecht zu werden. Die Flugzeuge werden die seit Langem in die Jahre gekommene Flotte der Luftwaffe modernisieren und könnten in Zukunft eine Schlüsselrolle in der Unterstützung von NATO-Operationen sowie humanitären Missionen spielen. Bosco Da Costa Junior, Präsident und CEO von Embraer Defense & Security, bezeichnete die Bestellung als Zeichen großen Vertrauens und betonte die hohe Wertschätzung für die Technologie und Verläßlichkeit, die der C-390 seinen Nutzern bietet. Die Maschinen sind bekannt für ihre Einsatzfähigkeit und Verläßlichkeit – weltweit haben die bereits eingesetzten C-390-Flugzeuge über 15.000 Flugstunden bei einer beeindruckenden Einsatzfähigkeitsrate von 93 Prozent absolviert. Die C-390 Millennium: Technologie für die anspruchsvollsten Missionen Mit einer maximalen Nutzlast von 26 Tonnen und einer Höchstgeschwindigkeit von 870 km/h (470 Knoten) ist die C-390 in der Lage, nicht nur taktische Truppen- und Materialtransporte durchzuführen, sondern auch spezialisierte Missionen, etwa die Luftbetankung und die medizinische Evakuierung. Dank

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South African Airways prüft Verkauf von Heathrow-Slots zur finanziellen Stabilisierung

South African Airways (SAA) erwägt den Verkauf wertvoller Landerechte an internationalen Flughäfen wie London Heathrow, um finanzielle Schwierigkeiten zu überwinden. Diese Überlegungen wurden während eines Briefings vor dem Ständigen Ausschuss für öffentliche Konten (Scopa) des Parlaments am 22. Oktober bekannt. Der mögliche Verkauf folgt dem gescheiterten Beteiligungsgeschäft mit dem Takatso-Konsortium, das SAA eine Kapitalzufuhr von 3 Milliarden Rand (etwa 157 Millionen Euro) hätte bieten sollen. Verkehrsministerin Barbara Creecy betonte, dass SAA zwar Schulden tilgen konnte, aber weiterhin neue Investitionen benötige, um den operativen Bedarf und das Wachstum zu sichern. Derek Hanekom, Vorsitzender der SAA, erläuterte die erforderlichen operativen Anpassungen nach dem gescheiterten Takatso-Deal und berichtete, dass SAA derzeit nach einem kleinen Kredit sucht, um die Barreserven aufzustocken. Die Fluggesellschaft hat unbelastete Vermögenswerte im Wert von 5 Milliarden Rand (262 Millionen Euro), die als Sicherheit für ein Darlehen dienen könnten. Während SAA einige Slots an Qatar Airways vermietet, bleibt unklar, ob sie ihre Flüge nach Heathrow wieder aufnehmen will. Der Luftfahrtökonom Joachim Vermooten äußerte die Möglichkeit, auch andere Flughäfen in Betracht zu ziehen. Trotz der Herausforderungen bleibt die SAA-Führung optimistisch und plant, die Flotte von 16 auf 21 Flugzeuge zu erhöhen.

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Flughafen-Bilanz in Österreich: Linz und Klagenfurt verzeichnen Rückgänge

Während die meisten österreichischen Flughäfen zuletzt zulegen konnten, verzeichneten die Flughäfen Linz und Klagenfurt starke Rückgänge in ihrer Passagieranzahl. Der Flughafen Wien-Schwechat festigt seine Position als größter Airport des Landes und ist für einen Großteil des Passagierwachstums verantwortlich. In den ersten neun Monaten des Jahres verzeichnete er mit 24,12 Millionen Reisenden ein Plus von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit bleibt Wien ein zentraler Knotenpunkt für internationale Flüge und profitiert von seiner starken Anbindung an europäische und interkontinentale Flugstrecken. Auch die Zahl der Flugbewegungen in Wien-Schwechat stieg um 5,9 Prozent auf 167.476 Starts und Landungen. Dies ist ein Zeichen für die hohe Nachfrage und die kontinuierliche Erweiterung des Flugangebots am Flughafen Wien. Salzburg und Graz profitieren von steigender Nachfrage Auch der Flughafen Salzburg konnte eine Steigerung der Passagierzahlen um 10,2 Prozent auf 1,42 Millionen verzeichnen und ist damit der zweitgrößte Flughafen Österreichs. Mit seiner Nähe zu beliebten Touristenzielen wie den Salzburger Alpen hat Salzburg einen starken internationalen Zustrom, besonders in den Sommer- und Wintersaisonzeiten. Graz, der viertgrößte Flughafen, verbuchte ein beeindruckendes Wachstum von 17 Prozent und kam damit auf insgesamt 643.197 Reisende. Beide Flughäfen profitierten von ihrem regionalen Markt und zogen auch inländische Reisende an, die die steigenden Flugverbindungen nutzten. Schwierige Lage für Linz und Klagenfurt: Passagierrückgang trotz Marktaufschwung Der Flughafen Linz hatte hingegen mit einer schwierigen Bilanz zu kämpfen. Mit 148.555 abgefertigten Passagieren bis Ende September 2024 verzeichnete er einen Rückgang von 22,6 Prozent, womit im Vergleich zum Vorjahr rund jeder fünfte Passagier abhandenkam. Dies ist eine ernüchternde Entwicklung

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Unerwarteter Mitreisender: Ratte sorgt für Aufregung auf Spirit Airlines-Flug

Passagiere eines Inlandsflugs von Spirit Airlines von Dallas nach Los Angeles erlebten eine unerwartete und ungewöhnliche Begegnung, als eine große Ratte in einer Deckenleuchte des Flugzeugs herumhuschte. Der Vorfall wurde von einem Mitreisenden auf Video festgehalten und zeigt das Nagetier in einem Bereich, der normalerweise mit elektrischen Leitungen gefüllt ist. In dem Video ist zu hören, wie ein Passagier den Anblick mit den Worten „Das ist eine Superratte!“ kommentiert. Es bleibt unklar, wie die Ratte in das Flugzeug gelangte oder wie lange sie sich bereits an Bord befand. Spirit Airlines hat bislang keine offiziellen Informationen zu dem Vorfall veröffentlicht.

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Hertz bietet Sonderrabatt für Zugreisende bei Streckensperrungen in Österreich

In Reaktion auf die derzeitigen Streckensperrungen und Verzögerungen im Bahnverkehr in Österreich hat die Mietwagenfirma Hertz ein „Schienenersatzverkehr“-Angebot gestartet. Mit einem 10-Prozent-Rabatt will Hertz eine Alternative für Pendler und Reisende bieten, die von Sperrungen, wie derzeit auf der Weststrecke und dem Deutschen Eck, betroffen sind. Das Angebot gilt für alle Pkw-Kategorien und kann auf der Website oder in den 17 Hertz-Stationen österreichweit gebucht werden. Damit können Bahnkunden ohne Umsteigen und Warten ihre Ziele erreichen. Ein Beispielpreis für eine Langzeitmiete (Kategorie B) liegt bei rund 615 Euro im Monat und beinhaltet u.a. 1.500 Freikilometer und Winterreifen.

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Venedig erhöht 2025 Eintrittsgebühr für Tagestouristen und erweitert Regelungstage

Venedig wird im Jahr 2025 das Eintrittsgeld für Tagestouristen an deutlich mehr Tagen erheben, teilte der Finanzstadtrat Michele Zuin mit. Die Tage, an denen die Gebühr erhoben wird, steigen von 29 auf 54, darunter die Osterferien sowie der Zeitraum von Mitte April bis Ende Juli an Wochenenden und Feiertagen. Die Stadt reagiert damit auf die hohe Zahl an Tagesbesuchern. Die Gebühr beträgt bei frühzeitiger Buchung fünf Euro, steigt jedoch bei kurzfristiger Buchung auf zehn Euro. Der QR-Code zur Zutrittskontrolle kann online heruntergeladen werden, ansonsten drohen Bußgelder bis zu 300 Euro. Die Maßnahme, die im Jahr 2024 in einer Testphase erprobt wurde, brachte der Stadt Einnahmen von 2,4 Millionen Euro durch 485.000 Besucher. Bürgermeister Luigi Brugnaro betont die Notwendigkeit der Maßnahme, um den Massentourismus zu kontrollieren und das historische Stadtzentrum zu entlasten.

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Bigchefs: Köstliches Essen auf dem Shymbulak vor Almaty

Um das Restaurant „Bigchefs“ erreichen zu können, muss man über ein Elektro-Fahrzeug verfügen, denn aus Umweltschutzgründen darf die Zufahrtstraße seit einiger Zeit nicht mehr von Verbrennern befahren werden. Wer das nicht kann, für den gibt es eine Gondelbahn, errichtet von der österreichischen Firma Doppelmayr. Die Fahrzeit mit dieser Seilbahn beträgt rund 15 Minuten. Karten sind sowohl online über die offizielle Homepage des Shymbulak Mountain Ressorts (QR-Code am Handy muss am Drehkreuz gescannt werden) oder einfach klassisch vor Ort an der Kassa erhältlich. Beim „Bigchefs“ handelt es sich nicht um eine „klassische Schihütte, die man auf jeden Berg stellen könnte“. Es befindet sich nach der ersten Sektion linker Hand der Bergstation und sticht bereits durch die Architektur, die von viel Holz geprägt ist, ins Auge. In zwei weiteren Sektionen gelangt man mit den Seilbahnen ganzjährig auf 3.200 Meter. Dies sollte man vor oder nach dem Restaurant-Besuch, sofern man nicht ohnehin im Winter zum Schifahren hier ist, in Betracht ziehen, denn der Ausblick auf die Berge Kasachstans ist beeindruckend. Bei guter Sicht kann man sogar einen 5.000er-Berg sehen. Noch gibt es auf diesen keine Seilbahn, Pläne dazu gibt es auch keine, aber wer weiß das schon, Doppelmayr und Leitner würden bestimmt gerne ein Angebot legen… Ein Portrait über den Shymbulak findet sich unter diesem Link bei Aviation.Direct. Türkische Franchise-Kette auf dem Hausberg von Almaty „Bigchefs“ ist eine in West-Europa völlig unbekannte Franchise-Kette, die ihre Wurzeln in der Türkei hat. Vertreten ist man in Kasachstan, der Türkei, Aserbaidschan, Georgien, Nord-Zypern, Libyen, im Irak,

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KLM Cityhopper erwartet andauernde Probleme mit GTF-Triebwerken bis 2026

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Cityhopper rechnet damit, daß sich die Schwierigkeiten mit den GTF-Triebwerken von Pratt & Whitney in den nächsten Jahren weiter verschärfen. Nach Angaben von Maarten Koopmans, Geschäftsführer der KLM-Regionaltochter, wird die Lage erst ab 2026 eine Entspannung erfahren. Um den Zustand der Maschinen zu erhalten, werden einige der Embraer E195-E2 vorübergehend stillgelegt. KLM Cityhopper betreibt aktuell 18 dieser E2-Jets und erwartet bis 2025 sieben weitere Maschinen. Die Entscheidung über den Kauf von weiteren 25 Jets dieser Reihe soll Ende 2024 fallen. Parallel dazu plant die Airline, die ältere E190-Flotte bis 2029 schrittweise auszusondern, wobei jährlich fünf bis sechs Maschinen ausgemustert werden.

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SAS optimiert Flug nach Los Angeles für mehr Nachhaltigkeit in Skyteam-Challenge

Erstmals nimmt die skandinavische Fluggesellschaft SAS an der Aviation Challenge der Luftfahrt-Allianz Skyteam teil, zu der sie seit kurzem gehört. Hierzu startete SAS am 24. Oktober 2024 einen speziellen Flug auf der Route Kopenhagen–Los Angeles, die 1954 als erste Nordpol-Überquerung Europa und Nordamerika verband. Damals wie heute strebt SAS mit der Route Effizienz und Emissionsreduktion an. Die Teilnahme an der Skyteam-Challenge steht laut Mads Brandstrup Nielsen, einem SAS-Sprecher, im Zeichen des Engagements für mehr Nachhaltigkeit. Während des Fluges optimiert SAS alle Betriebsabläufe, um den ökologischen Fußabdruck weiter zu minimieren.

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