Oktober 2024

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Oktober 2024

Lilium droht Insolvenz: Staatsbürgschaften gescheitert, Aktien brechen ein

Der Münchener Flugtaxi-Entwickler Lilium steht vor der Insolvenz, nachdem geplante Staatsbürgschaften in Höhe von 50 Millionen Euro vom Bund und dem Freistaat Bayern nicht zustande gekommen sind. Der Widerstand der Grünen in der Ampel-Koalition verhinderte die Zusage der Hilfen. Lilium kündigte daher an, Insolvenzanträge für seine wichtigsten Gesellschaften zu stellen. In der Folge brachen die Aktien des Unternehmens um rund 50 Prozent ein. Lilium arbeitet an einem vollelektrischen, senkrecht startenden Flugtaxi und plante, die ersten Maschinen ab 2026 an Kunden auszuliefern. Das Unternehmen hat bisher rund 1,5 Milliarden Euro von Investoren erhalten, musste jedoch allein im ersten Halbjahr 2024 fast 200 Millionen Euro für die Entwicklung und Zulassung des Fluggeräts ausgeben. Mit nur noch gut 100 Millionen Euro auf den Konten steht die Zukunft von Lilium und seinen 1.100 Mitarbeitern auf dem Spiel.

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Icelandair steigert Profitabilität trotz Herausforderungen auf dem Markt

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair erzielte im dritten Quartal 2024 ein EBIT von 83 Millionen US-Dollar und einen Nettogewinn von 69 Millionen US-Dollar. Trotz schwächerer Nachfrage nach Islandflügen und rückläufiger Erträge auf dem transatlantischen Markt konnte das Unternehmen die Auslastung auf 86 % steigern und einen Passagierzuwachs von 9 % verzeichnen. Die Betriebsstabilität verbesserte sich, was zu einem Rückgang der Kosten pro Einheit um 2 % führte. Besonders positiv entwickelte sich das Leasinggeschäft mit einer EBIT-Marge von 21 % und einem Wachstum im Frachtgeschäft. Ein bedeutender Schritt war die neue strategische Partnerschaft mit Southwest Airlines, einer der größten Fluggesellschaften in den USA, neben weiteren Kooperationen mit Emirates, TAP, Air Greenland und Atlantic Airways. Icelandair plant, durch einen laufenden Transformationsprozess seine Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern und setzt dabei auf Kostensenkung und Umsatzgenerierung. Bis Ende 2024 soll der Transformationsprozess 70 Millionen US-Dollar einbringen, um langfristig eine EBIT-Marge von 8 % zu erreichen. Die Aussichten für das vierte Quartal und das Jahr 2025 sind laut CEO Bogi Nils Bogason vielversprechend, da die Nachfrage nach Islandflügen wieder anzieht und neue Märkte durch den Einsatz von Langstreckenflugzeugen erschlossen werden sollen.

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A&O Hostels eröffnet erstes Haus in Belgien

Die Hostelkette A&O wird am 1. November 2024 ihr erstes Hostel in Belgien eröffnen. Das A&O Hostel Antwerpen Centraal mit 133 Zimmern befindet sich in einem neunstöckigen Gebäude in der Pelikaanstraat, direkt gegenüber dem Bahnhof Antwerpen Centraal. Mit diesem Standort erhöht sich die Zahl der A&O-Häuser auf 41 in 11 europäischen Ländern. Das Hostel soll ab 2025 bei laufendem Betrieb schrittweise renoviert werden, wobei knapp vier Millionen Euro investiert werden. Antwerpen, eine der größten Städte Belgiens mit einem bedeutenden historischen Stadtkern, ist ein beliebtes Reiseziel und ein wichtiger Knotenpunkt für Touristen in Europa. Die Eröffnung des neuen Standortes in Antwerpen setzt den Expansionskurs von A&O fort, der bereits in diesem Jahr mit einem neuen Hostel in Brighton begonnen hat. Für 2025 sind drei bis vier weitere Neueröffnungen in Städten wie Brüssel, London und Paris geplant. Darüber hinaus will A&O bis 2025 Europas erste klimaneutrale Hostelkette werden.

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Luftfahrtsektor bleibt tragende Säule der Wirtschaft Dubais

Eine neue Studie der Emirates Group und Dubai Airports zeigt, dass der Luftfahrtsektor im Jahr 2023 rund 27 % zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) Dubais beigetragen hat. Mit einem wirtschaftlichen Wert von 137 Milliarden AED (37,3 Milliarden USD) und über 631.000 geschaffenen Arbeitsplätzen stellt die Branche einen entscheidenden Faktor für das Wachstum des Emirats dar. Bis 2030 sollen diese Zahlen weiter steigen, wobei erwartet wird, dass die Luftfahrtaktivitäten bis dahin 32 % des BIP ausmachen werden. Neben der direkten Wertschöpfung fördert der Sektor maßgeblich den Tourismus. Internationale Touristen gaben 2023 rund 66 Milliarden AED aus, was zusätzliche Arbeitsplätze und Wachstum sichert. Zukünftige Projekte, wie der Ausbau des Dubai World Central – Al Maktoum International Airport, sollen die wirtschaftliche Bedeutung des Sektors noch weiter verstärken.

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Neuer Flugsimulator von General Atomics in Oberpfaffenhofen erhält wichtige Zertifizierung

General Atomics AeroTec Systems GmbH (GA-ATS) hat für seinen Do228-Flugsimulator in Oberpfaffenhofen die FTD Level 2-Zulassung erhalten. Diese Zertifizierung stellt einen bedeutenden Fortschritt für die Trainingskapazitäten des Unternehmens dar. Der fest installierte Simulator bildet die Do228 NG, ein vielseitiges Turboprop-Flugzeug, detailliert nach und ermöglicht realitätsnahe Trainingsszenarien, darunter Fehlersimulationen unter verschiedenen Wetterbedingungen. Der Simulator dient der Schulung von Piloten, um sie auf Notfälle wie Triebwerksausfälle vorzubereiten. Durch das Training können sie risikofrei wertvolle Erfahrungen sammeln. Die Zulassung stärkt das Engagement von GA-ATS für höchste Standards in der Pilotenausbildung.

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Rekordwinterflugplan am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden startet

Mit der Zeitumstellung am 27. Oktober 2024 beginnt am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) ein Rekordwinterflugplan. Neue Ziele wie Banja Luka, Tanger und Suceava, die bereits im Sommerflugplan hinzugefügt wurden, werden nun auch im Winter angeflogen. Zudem kehren beliebte Destinationen wie Sevilla, Teneriffa-Süd und Thessaloniki zurück. Ryanair erhöht die Frequenzen auf zahlreichen Strecken und stationiert erstmals im Winter drei Flugzeuge am FKB. In den baden-württembergischen Herbstferien 2024 rechnet der Flughafen mit 25 % mehr Passagieren als im Vorjahr. Insgesamt sollen während des Winterflugplans rund 625.000 Reisende auf 4.000 Flügen befördert werden, ein Anstieg von 35 % im Vergleich zum Winter 2023/24.  Passagiere sollten aufgrund möglicher längerer Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle frühzeitig am Flughafen sein.

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Winterflugplan des Flughafens Nürnberg startet mit 35 Zielen

Am 27. Oktober 2024 startet der Albrecht Dürer Airport Nürnberg mit 35 Nonstop-Zielen in die Winter- und Herbstsaison. Neben beliebten Zielen wie der Türkischen Riviera und den Kanarischen Inseln gibt es auch neue Strecken: Eurowings fliegt wieder nach Madeira und Hamburg, letzteres auf Wunsch von Unternehmen aus der Region. Neu im Programm ist auch Chișinău, die Hauptstadt Moldawiens, die von Wizz Air erstmals angeflogen wird. Spanien bleibt ein Favorit, mit neun Zielen, darunter Málaga, Barcelona und Mallorca. Die Türkei wird weiterhin stark bedient, insbesondere Antalya und Istanbul. Auch Ägypten, mit Hurghada und Marsa Alam, bleibt ein sonniges Ziel im Winter. Zudem wird British Airways während der Weihnachtszeit eine zusätzliche Verbindung nach London anbieten, um Besucher zum Nürnberger Christkindlesmarkt zu bringen.

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Ryanair: In Shannon „ausgeladen“ und sich selbst überlassen

Unwetter kommen immer wieder mal vor und können die Reisepläne von Passagieren ganz schön durcheinander wirbeln. In der Luftfahrt gilt der Grundsatz „Safety first“, weshalb Kapitäne bei widrigen Bedingungen eine Ausweichlandung auf einem alternativen Landeplatz oder den Rückflug zum Ursprungsort vorziehen. Doch wenn die einzige Unterstützung der Airline aus einem SMS besteht, das sinngemäß besagt, dass man selbst schauen muss wie man vom so genannten Alternate zum eigentlichen Zielort kommt, geht etwas gehörig schief. Am vergangenen Sonntag herrschten in Teilen Irlands schwere Unwetter, Unter anderem war der größte Airport des Inselstaats, Dublin, davon betroffen. Unzählige Flüge mussten gestrichen werden, auf andere Flughäfen ausweichen oder aber waren erheblich verspätet. Der von Lauda Europe im Auftrag der Ryanair DAC durchgeführte Flug FR8438 war ebenfalls betroffen. Nach zwei Landeversuchen in Dublin, die aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden mussten entschied der Kapitän den Alternate, im konkreten Fall Shannon, anzusteuern. Dort landete die 9H-LOA dann auch sicher. Bis dahin haben die Airline und ihre Crew definitiv alles richtig gemacht und immerhin wurden die Reisenden auch zumindest ins Zielland befördert, was bei anderen Anbietern nicht der Fall war, denn einige kehrten zum Ursprungsort zurück oder wichen zum Beispiel nach Birmingham aus. Kundenbetreuung soll nur aus SMS, E-Mail und Push-Nachrichten bestanden haben Doch was danach kam, war für die Passagiere von Flug FR8438 nicht gerade von vorbildlicher Einhaltung der Fluggastrechte geprägt. Zunächst hieß es warten in der 9H-LOA, anschließend bat die Crew das Flugzeug zu verlassen und im Terminal auf weitere Informationen vom Ground Handling zu warten. So

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„Sandyq Astana“: Traditionelle Erlebnisgastronomie in modernem Gebäude

In traditioneller kasachischer Kleidung begrüßt das Personal des Lokals „Sandyq“ die Kundschaft bereits beim Betreten des Gastronomiebetriebs. Dies ist der erste kleine Vorgeschmack darauf, dass man in einem hochmodernen Gebäude tief die kulturelle Tradition des neungrößten Staats der Erde eintauchen wird. „Sandyq“ ist eine kasachische Restaurantkette, die in der gehobenen Mittelklasse angesiedelt ist, und in verschiedenen Städten traditionelle Speisen und Getränke anbietet. Der Fokus liegt dabei auf so genannter Erlebnis-Gastronomie, also der Besuch des Lokals soll für den Gast zu einem besonderen Event werden. In Astana war „Sandyq“ bislang nicht präsent. Erst vor wenigen Wochen hat man in der Sarayshyq St 34/3 eine neue Filiale eröffnet. Diese befindet sich auf mehreren Etagen in einem hochmodernen Gebäude. In Astana gibt es generell nur wenige echte Altbauten, denn die meisten Häuser wurden erst ab dem Jahr 1997 errichtet. Damals wurde das vormalige Aqmola zur neuen Hauptstadt Kasachstans und seither expandierte die Stadt Astana, die kurzzeitig in Nursultan umbenannt war, stetig und dieser Wachstumsprozess ist noch nicht abgeschlossen. Aus einer Provinzstadt wurde eine Metropole. Kasachische Tradition in modernem Gebäude Das „Sandyq“ ist ein Restaurant, das viel Wert auf die Vermittlung der kasachischen Traditionen legt. Wohl wäre man in einem urigen Altbau authentischer untergebracht, aber das ist in Astana schlichtweg nicht möglich, weil es so gut wie keine echten alten Gebäude gibt. Alles jung gebaut und dementsprechend modern. Doch die Betreiber haben dafür eine Lösung gefunden und einfach hinter die eigentliche Eingangstür eine zweite und zwar eine schwere Holztür in traditionellem Design montiert. Etwas

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Optimistische Aussichten für den Winterflugplan am Flughafen Innsbruck

Am kommenden Sonntag erfolgt offiziell der Wechsel zum neuen Winterflugplan, und der Flughafen Innsbruck präsentiert sich mit einer Reihe aufregender Neuerungen und einer erweiterte Flugverbindungen. Die Rückkehr der wichtigen Verbindung nach Frankfurt sowie die Erhöhung der Frequenzen auf der Strecke nach Wien sind die ersten großen Highlights des Winterflugplans 2024/25. Diese Veränderungen spiegeln das Engagement des Flughafens wider, sowohl die lokale als auch die internationale Anbindung zu stärken und den Passagieren ein vielfältiges Reiseangebot zu bieten. Rückkehr nach Frankfurt Ein besonders erfreulicher Aspekt ist die Wiedereinführung der Direktverbindung nach Frankfurt, die nach einer monatelangen Pause ab diesem Sonntag wieder aufgenommen wird. Die Strecke war Ende März 2024 aufgrund von Kapazitätsengpässen im Lufthansa-Konzern vorübergehend eingestellt worden. Die neue tägliche Verbindung, die von der Lufthansa-Tochter AirDolomiti angeboten wird, ist ein Zeichen für die zunehmende Stabilität und die positiven Entwicklungen im Luftverkehr. Die Flughafenverwaltung arbeitet derzeit daran, die ganzjährige Durchführung dieser Verbindung auch über den Winter hinaus zu sichern. Flugnummer Von Abflugzeit Nach Ankunftszeit Verkehrstag LH 6913 Innsbruck 10:40 Uhr Frankfurt 11:50 Uhr Dienstag, Donnerstag, Samstag LH 6917 Innsbruck 18:35 Uhr Frankfurt 19:45 Uhr Montag bis Sonntag LH 6912 Frankfurt 08:55 Uhr Innsbruck 10:05 Uhr Dienstag, Donnerstag, Samstag LH 6916 Frankfurt 16:50 Uhr Innsbruck 18:00 Uhr Montag bis Sonntag Erweitertes Angebot nach Wien Austrian Airlines erweitert ebenfalls ihr Flugangebot und erhöht die Frequenzen auf der Strecke nach Wien. Ab sofort wird die Verbindung auf bis zu drei Flüge pro Tag ausgeweitet, was den Passagieren mehr Flexibilität bei der Planung ihrer Reisen bietet. Diese

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