Oktober 2024

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Oktober 2024

Hermes-Wirtschaftspreise 2024 in der Wiener Hofburg vergeben

Am Freitagabend wurden in der Wiener Hofburg die Hermes-Wirtschaftspreise 2024 vergeben. Diese Auszeichnung ehrt Unternehmen in Österreich, die herausragende wirtschaftliche Leistungen erbringen. Vergeben wurden die Preise in acht Kategorien sowie in den Sonderkategorien Employer Branding und Klimaschutz. Der renommierte Titel „Entrepreneur des Jahres“ ging an Günther Ofner, Vorstand des Flughafens Wien. Mit rund 500 Gästen, darunter prominente Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik wie Johanna Mikl-Leitner und WKO-Vertreter Alexander Klacska, war die Gala prominent besetzt. Die Moderation übernahmen Andi Knoll und Sandra Baierl. Besondere Anerkennung fanden Unternehmen, die sich im Employer Branding und Klimaschutz hervorgetan haben. Dynatrace Austria und die Österreichische Post AG erhielten in diesen Bereichen Sonderpreise. Der Hermes-Wirtschaftspreis gilt als Plattform, die die Erfolge österreichischer Betriebe sichtbar macht und den Wirtschaftsstandort stärkt.

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Lufthansa-Chef warnt vor drastischen Einschnitten im deutschen Luftverkehr

Carsten Spohr, der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa, äußerte sich jüngst besorgt über die Zukunft des Luftverkehrs in Deutschland. In einem Interview vom 13. Oktober 2024 mit der Bild am Sonntag sprach Spohr über die ernsten Herausforderungen, denen sich die deutsche Luftfahrtbranche derzeit stellen muß. Dabei kritisierte er insbesondere die stark gestiegenen Flughafengebühren sowie zusätzliche staatliche Auflagen, die Fluggesellschaften dazu zwingen, Flugverbindungen zu reduzieren oder ganz zu streichen. Spohr warnte eindringlich davor, daß diese Entwicklungen die internationale Anbindung Deutschlands gefährden und der Wirtschaft schaden könnten. Steigende Kosten bedrohen die Wettbewerbsfähigkeit Ein zentrales Thema in Spohrs Kritik sind die stetig wachsenden Flughafengebühren, die in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern besonders hoch sind. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) unterstützt diese Bedenken und führt an, daß Deutschland im europäischen Vergleich zu den teuersten Standorten für Fluggesellschaften gehöre. Spohr betonte, daß die Gebühren inzwischen so hoch seien, daß sie die Kostenstruktur der Airlines erheblich belasteten. So belaufen sich die Gebühren pro Passagier für einen Mittelstreckenflug auf rund 30 Euro, was zu höheren Betriebskosten führt und letztlich die Preise für die Passagiere in die Höhe treibt. Diese Entwicklungen seien auch ein Grund, warum viele Fluggesellschaften, darunter auch die Lufthansa-Tochter Eurowings sowie der irische Billigflieger Ryanair, ihren Flugbetrieb in Deutschland zurückfahren. Konsequenzen für die deutsche Luftfahrt Die Auswirkungen dieser steigenden Kosten sind bereits spürbar. So kündigte Ryanair an, ihren Flugbetrieb an mehreren deutschen Flughäfen, darunter Dortmund (DTM), Dresden (DRS) und Leipzig (LEJ), einzustellen. Gleichzeitig plant die Airline eine Reduzierung ihres Angebots um 60 % in

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Drohnen liefern erstmals Daten für digitale Zwillinge auf österreichischer Autobahn

Erstmals nutzen die Unternehmen Hoffmann Consult und Bladescape in Österreich neue EU-Richtlinien zur Erhebung von Drohnendaten auf stark befahrenen Autobahnabschnitten. Im Rahmen des internationalen Projekts „DiTwin“ wurden auf der Autobahn A2 hochauflösende Drohnenaufnahmen erstellt, die die Grundlage für einen digitalen Zwilling des Straßennetzes bilden sollen. Ziel des Projekts ist es, durch die präzisen Aufnahmen Schäden frühzeitig zu erkennen, ohne den Verkehrsfluss zu beeinträchtigen. Die Drohnenbefliegung auf der A2 ermöglicht eine lückenlose Erfassung des Straßenabschnitts mit sehr hoher Genauigkeit. Dabei kommen spezielle Sicherheitsvorkehrungen wie Fallschirme und sogenannte Flight Termination Systeme zum Einsatz, die im Notfall eine Fernabschaltung der Drohnen ermöglichen. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die hohen Sicherheitsanforderungen im dichten Autobahnverkehr zu gewährleisten. Die digitalen Zwillinge erlauben es, virtuelle Begehungen der Autobahn durchzuführen und präzise Zustandsprognosen zu erstellen, was langfristig zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer beitragen soll. Das Projekt „DiTwin“ gilt als wichtiger Schritt zur Digitalisierung der Verkehrsinfrastruktur in Europa.

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Boeing: Verzögerungen bei 777X, Kündigungen und anhaltender Streik verschärfen Krise

Boeing, einer der weltweit größten Flugzeughersteller, steht in einer tiefgreifenden Krise. Das Unternehmen hat angekündigt, etwa 10 % seiner Belegschaft zu entlassen und die Auslieferung des lang erwarteten 777X-Jets auf 2026 zu verschieben. Diese Entwicklungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Boeing bereits durch einen anhaltenden Streik von 33.000 Beschäftigten an der US-Westküste stark belastet ist. CEO Kelly Ortberg warnte in einer internen Mitteilung am 11. Oktober 2024, daß das Unternehmen sich in einer „schwierigen Lage“ befinde und strukturelle Veränderungen notwendig seien, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Massive Verluste und Zukunftssorgen Die finanzielle Lage von Boeing hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Für das Jahr 2024 prognostiziert der Konzern einen Verlust von 10 Milliarden US-Dollar, was die Herausforderungen in der Luftfahrtindustrie unterstreicht. Die Verspätung bei der Auslieferung des 777X, des größten und effizientesten zweistrahligen Jets der Welt, verschärft die Probleme weiter. Ursprünglich war die Markteinführung für 2020 geplant, doch technische Probleme, Zertifizierungsfragen und die COVID-19-Pandemie haben den Zeitplan immer wieder verzögert. Emirates, einer der Hauptkunden des Jets, zeigte sich bereits enttäuscht über die fortgesetzten Verzögerungen und äußerte Hoffnungen, die erste Version der B777-9 bis Oktober 2025 zu erhalten. Nun scheint auch dieses Ziel nicht mehr realistisch. Die 777X gilt als zentraler Bestandteil von Boeings Strategie, da sie durch ihren geringeren Treibstoffverbrauch und größere Reichweite langfristig Wettbewerbsvorteile gegenüber Modellen wie dem A350 von Airbus bieten soll. Doch durch die ständigen Verzögerungen gerät das Unternehmen unter Druck, den Erwartungen der Kunden gerecht zu werden und gleichzeitig seine eigene Produktion aufrechtzuerhalten. Streik

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10. ABTA-Business Travel Lounge am Flughafen Salzburg gefeiert

Vergangene Woche feierte die Austrian Business Travel Association (ABTA) gemeinsam mit dem Flughafen Salzburg ein Jubiläum: Die 10. Business Travel Lounge wurde mit über 60 Gästen im Airport begangen. Neben einem Rückblick auf die vergangenen Aktivitäten der ABTA präsentierten hochrangige Vertreter der Lufthansa und der ÖBB neue Entwicklungen in der Reisebranche. Peter Tolinger, Generalsekretär der ABTA, lobte in seiner Begrüßungsrede die Gastfreundschaft des Flughafens und gab einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen des Verbandes. Er hob den erfolgreichen Business Travel Day sowie das Sommer-Event in Graz hervor. Für 2025 kündigte er zahlreiche neue nationale und internationale Aktivitäten an. Alexander Schnecke, Direktor Corporate Sales Austria der Lufthansa Group, stellte das neue „Lufthansa Allegris“-Reiseerlebnis vor. Das Konzept beinhaltet die vollständige Umgestaltung der Interkontinentalflotte der Airline mit neuen Sitzen und modernisierten Kabinen. Rund 42.000 neue Sitze sollen in mehr als 100 Flugzeugen eingebaut werden, um den individuellen Kundenwünschen gerecht zu werden. Auch die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) waren vertreten: Alfred Pitnik, Leiter des Korridormanagements, erläuterte den Sanierungsfortschritt auf der Westbahnstrecke nach den Überschwemmungen. Zudem informierte er über bevorstehende Bauprojekte in Süddeutschland, die ab 2026 für Sperrungen sorgen werden. Die ÖBB planen, Umleitungen für den Güter- und Personenverkehr zu organisieren, um die Auswirkungen auf Reisende zu minimieren. Nach den Vorträgen fand ein gemeinsames Abendessen statt, bei dem sich die Teilnehmer intensiv austauschten. Die nächste ABTA-Business Travel Lounge ist für den 21. November 2024 in Wien geplant. Dort wird auch ein Workshop zur nachhaltigen Mobilität im Geschäftsreisensektor angeboten.

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Eurocontrol entzieht Maastricht Upper Area Control Center Rezertifizierung

Eurocontrol hat am 30. August 2024 beim Maastricht Upper Area Control Center (MUAC) ein erhebliches Sicherheitsrisiko festgestellt, wie der europäische Dachverband der Fluglotsengewerkschaften (ATCEUC) mitteilt. Infolge dieser Entdeckung wurde die Rezertifizierung des Kontrollzentrums widerrufen. Die genaue Natur des Sicherheitsrisikos und die ergriffenen Maßnahmen zur Behebung bleiben bislang unklar. ATCEUC fordert weitere Informationen über die Bedrohung der Betriebsgenehmigung und die Schritte, die Eurocontrol unternimmt, um die Sicherheit im europäischen Luftraum zu gewährleisten.

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Emirates stellt neue barrierefreie Dienstleistungen auf der AccessAbilities Expo vor

Emirates hat auf der AccessAbilities Expo 2024 in Dubai eine Reihe neuer barrierefreier Dienstleistungen und Produkte vorgestellt. Die Innovationen zielen darauf ab, das Reiseerlebnis für Menschen mit Beeinträchtigungen weiter zu verbessern. Unter den neuen Angeboten finden sich ein Gebärdenspracheroboter, eine Virtual-Reality-Tour durch den Flughafen, ein rollstuhlgerechter Chauffeurservice sowie eine Integration der „Be My Eyes“-App für Sehbehinderte. Mit diesen Neuerungen bekräftigt Emirates ihr Engagement für inklusive und barrierefreie Reisen, unterstützt durch die 2024 eingeführte Accessibility Policy und das Office of Accessibility and Inclusion. Die vorgestellten Produkte umfassen auch eine Transportlösung für Rollstühle und sensorische Leitfäden für neurodivergente Reisende. Emirates betont, dass diese Maßnahmen Teil ihrer langfristigen Strategie seien, um Barrieren abzubauen und den Luftverkehr für alle zugänglich zu machen.

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Passagierzahlen und Frachtvolumen am Flughafen Brüssel steigen im September 2024

Der Flughafen Brüssel verzeichnete im September 2024 mehr als 2,2 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Insgesamt hat der Flughafen in den ersten drei Quartalen des Jahres 18 Millionen Passagiere abgefertigt, was einem Wachstum von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ein Anteil von 15 Prozent der Passagiere waren Umsteigepassagiere, was die Rolle des Flughafens als Drehscheibe für internationale Fluggesellschaften wie die Star Alliance unterstreicht. Auch im Frachtbereich stiegen die Volumina im September um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 59.216 Tonnen. Der Luftfrachtanteil auf Passagierflügen nahm dabei deutlich um 19 Prozent zu, während das reine Frachtsegment einen Rückgang von 5 Prozent verzeichnete. Die wichtigsten Importregionen waren Asien, Afrika und Nordamerika. Die Zahl der Flugbewegungen stieg im September ebenfalls um 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was vor allem auf eine höhere Auslastung pro Flug und den Einsatz größerer Flugzeuge zurückzuführen ist.

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Die stockende Privatisierung von TAP Air Portugal

Die portugiesische Regierung hat die Absicht angekündigt, die staatliche Fluggesellschaft TAP Air Portugal in der ersten Hälfte des Jahres 2025 zu privatisieren. Dieser Schritt folgt auf eine Reihe von Gesprächen mit potenziellen Investoren und Airlines, um deren Interessen und Ziele im Hinblick auf eine Beteiligung an der Airline zu verstehen. Premierminister Luís Montenegro betont, dass der Verkauf nur vorangetrieben werde, wenn die Absichten der Marktteilnehmer klar sind, während Infrastrukturminister Hugo Espírito Santo die Notwendigkeit hervorhebt, die Bedingungen und Ziele für die Privatisierung bis Ende 2024 festzulegen. Hintergründe der Privatisierung Die Privatisierung von TAP Air Portugal ist Teil einer umfassenderen Strategie der portugiesischen Regierung, die Wirtschaft des Landes zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit der nationalen Fluggesellschaft zu erhöhen. TAP, die nach der COVID-19-Pandemie einen schwierigen wirtschaftlichen Weg beschreiten musste, erhält durch diese Maßnahme die Möglichkeit, frisches Kapital zu akquirieren und ihre Marktstellung zu verbessern. Premierminister Montenegro äußerte den Wunsch nach einer vollständigen Privatisierung, während die Opposition, vertreten durch verschiedene Parteien, die sich gegen eine vollständige Veräußering aussprechen, eine Teilprivatisierung favorisiert. Die unterschiedliche Auffassung innerhalb der politischen Landschaft zeigt, wie sensibel das Thema ist und welche weitreichenden Konsequenzen die Entscheidung zur Privatisierung für die Beschäftigten der Airline und die Reisenden haben könnte. Potenzielle Investoren Zu den potenziellen Interessenten an einer Beteiligung an TAP Air Portugal gehören namhafte Fluggesellschaften wie die IAG (International Airlines Group), die Lufthansa Group und Air France-KLM. Infrastrukturminister Espírito Santo erklärte, dass diese Fluggesellschaften in den Gesprächen ein wichtiges Interesse bekundet hätten, allerdings wurden noch keine genauen Beteiligungsquoten offengelegt.

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EU plant Einführung eines digitalen Reisepasses ab 2030

Die EU-Kommission plant die Einführung eines freiwilligen digitalen Reisepasses ab 2030. Dieser soll es Reisenden ermöglichen, sich digital an den Grenzen auszuweisen und damit lange Warteschlangen bei der Passkontrolle zu vermeiden, wie „Der Spiegel“ berichtet. Das System soll nicht nur für EU-Bürger, sondern auch für Reisende aus Nicht-EU-Staaten nutzbar sein. Voraussetzung ist ein biometrischer Reisepass oder ein EU-Personalausweis. Die Reisenden können ihre Daten vorab zur Überprüfung an die zuständigen Behörden übermitteln und den digitalen Pass in einer „digitalen Brieftasche“ speichern.

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